Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
- kroschka
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Ich bin zweisprachig aufgewachsen, inzwischen sind zwei weitere Sprachen dazu gekommen und ich mische bis heute gern.
Manchmal sind die Wörter in anderen Sprachen präziser, manchmal schöner/cooler, manchmal fällt mir das Wort in der Hauptsprache nicht ein und manchmal macht es einfach Spaß.
mit Tochter (11/11) und Sohn (10/14)
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Serafin
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Hier mischen die Kinder quasi gar nicht. Nur, wenn sie das Wort in der anderen Sprache nicht kennen. Vor allem der kleine kann sehr schnell zwischen den Sprachen springen. Ein Satz deutsch mit mir, ein Satz norwegisch zu nem anderen Kind etc. Wir sind aber zu Hause eine rein deutschsprachige Familie bis auf Bücher. Da wird in beiden Sprachen gelesen. Die Kinder hören uns aber auch norwegisch sprechen. Mit anderen Leuten etc
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Lösche Benutzer 24994
Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Hier wird auch eher wenig gemischt. Und eher wenn das Wort auf der Sprache nicht bekannt ist oder gerade nicht einfällt
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Tilki
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Unsere älteste Tochter hat die Sprachen gemischt, als sie zu sprechen begann. Sie hatte damals einfach das für sie einfacherer Wort gewählt.
Als sie so 4 oder 5 Jahre alt war, änderte sich das. Heute mischt sie noch, wenn ihr ein Wort nicht sofort einfällt oder es kein entsprechend ausdrucksstarkes Wort in der jeweils anderes Sprache gibt z.B. "doch".
Unsere mittlere Tochter mischt (bisher ?) nicht, sie trennt die Sprachen. Manchmal ist es die Grammatik, die eher die andere anderen Sprache entspricht, aber sie ist ja erst 2 1/2 Jahre alt und sowieso dabei überhaupt Grammatik zu verstehen. Manchmal verwendet sie bestimmte Formulierungen, die es so nur in der anderen Sprache gibt z.B. "Dusche machen".
Als sie so 4 oder 5 Jahre alt war, änderte sich das. Heute mischt sie noch, wenn ihr ein Wort nicht sofort einfällt oder es kein entsprechend ausdrucksstarkes Wort in der jeweils anderes Sprache gibt z.B. "doch".
Unsere mittlere Tochter mischt (bisher ?) nicht, sie trennt die Sprachen. Manchmal ist es die Grammatik, die eher die andere anderen Sprache entspricht, aber sie ist ja erst 2 1/2 Jahre alt und sowieso dabei überhaupt Grammatik zu verstehen. Manchmal verwendet sie bestimmte Formulierungen, die es so nur in der anderen Sprache gibt z.B. "Dusche machen".
Drei Töchter
(*07/04), (*02/20) und (*03/23)
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- Brombeere153
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Selbst mein Mann mischt weil das deutsche einfach mehr Nuancen hat.
Die Kinder mischen bei Spezialwörtern und wenn sie das Wort nicht kennen.
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Liebe Grüße von Beere (1986) mit großer Tochter (2016), kleiner Tochter (2018) und einem kleinen * im Herzen
- Larala
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Dass Sprachen gemischt werden ist ganz normal bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern und auch bei mehrsprachigen Erwachsenen. Im Lauf der Zeit können Kinder immer besser die Sprachen trennen. Aber auch wenn sie das können, tun sie es nicht immer, wenn es nicht nötig ist. Meine Tochter hat Niederländisch als starke Sprache, da mischt sie außer Haus quasi gar nicht. Zu Hause aber schon ab und zu, weil sie weiß, dass der Papa auch Deutsch versteht. Im Deutschen mischt sie mehr, vor allem wendet sie da auch niederländische Grammatik und Idiome an, die dort nicht hingehören. Wenn sie mit Leuten zusammen ist, die kein Niederländisch verstehen, gibt sie sich aber Mühe reines Deutsch zu sprechen.
mit der Ritterin vom "Ni" 5/17
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deviouz
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Meine jüngeren Geschwister sind auch dreisprachig aufgewachsen. Im Kleinkindalter wurden dann schonmal deutsch, italienisch und vietnamesisch innerhalb eines Satzes durcheinander gewürfelt. Inzwischen sind sie im Teenie-Alter und machen das nicht mehr.
Ich selbst bin mit deutsch und vietnamesisch aufgewachsen, hab das auch gelegentlich gemischt (und tue das immer noch) weil ich deutsch besser spreche und mir viele Worte dann auf vietnamesisch nicht einfallen.
Ich selbst bin mit deutsch und vietnamesisch aufgewachsen, hab das auch gelegentlich gemischt (und tue das immer noch) weil ich deutsch besser spreche und mir viele Worte dann auf vietnamesisch nicht einfallen.
M <3 (06/22)
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Furlica
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Unser Kleiner wird auf deutsch und kroatisch groß. Ich bin dabei die Deutschmuttersprachlerin, habe aber Slavische Sprachen studiert und spreche kroatisch fliessend. Der Papa spricht ebenfalls beides und das im Gegensatz zu mir von Kindesbeinen an.
Der bilinguale Spracherwerb ist uns sehr wichtig, aber grad ist Wutzi eh noch reiner Babbler
. Aktuell kümmer ich mich um einen Kindergartenplatz im kroatischsprachigen KiGa. Deutsch wird er eh schon fix lernen als Mama- und Umfebungssprache.
Sagt mal wie macht ihr das selbst, wenn ihr beide Sprachen könnt, wechselt ihr nie mit dem Kind?
Der bilinguale Spracherwerb ist uns sehr wichtig, aber grad ist Wutzi eh noch reiner Babbler
Sagt mal wie macht ihr das selbst, wenn ihr beide Sprachen könnt, wechselt ihr nie mit dem Kind?
mit der Wutz (09/22)und dem Butzi (08/24)
- Brombeere153
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Nein, grundsätzlich sollte man bei seiner Sprache bleiben. Umso mehr wenn das Kind den Wechsel einfordert
Mein Mann wechselt wenn das Kind ihn nicht verstanden hat. Und wiederholt das Gesagte teilweise nochmal auf Deutsch wenn andere da sind, die ihn nicht verstehen.
Mein Mann wechselt wenn das Kind ihn nicht verstanden hat. Und wiederholt das Gesagte teilweise nochmal auf Deutsch wenn andere da sind, die ihn nicht verstehen.
Liebe Grüße von Beere (1986) mit großer Tochter (2016), kleiner Tochter (2018) und einem kleinen * im Herzen
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Serafin
- Miss SuTiversum
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Re: Zwei- bzw. mehrsprachige Erziehung
Nee, manchmal wechseln wir auch, wenn andere Kinder da sind zum Beispiel. Oder beim Vorlesen. Wir wohnen aber als Komplett deutschsprachige Familie im Ausland seit 2,5 Jahren. Ich habe C1 Niveau und Mann macht gerade den C1 Kurs. Auf der Arbeit spreche ich jedoch viel Englisch, da der Ausländeranteil extrem hoch ist. Mein Mann arbeitet remote in Deutschland. Die Kinder, insbesondere der kleine, spricht deutsch und norwegisch sehr gut und wechselt auch schnell
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