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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 09:35
von TuB
Ja, das stimmt, dass das Allergen dem Körper bekannt sein muss, aber es reichen bei einer starken Allergie bereits Spuren des Allergens aus. Also zum Beispiel, wenn das Kind irgendetwas abgelutscht hat, was irgendwie mit dem Allergen in Kontakt gekommen ist, oder ein Kontakt über eine kleine Wunde in der Haut.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 11:17
von Labello86
Ein einmaliges Erbrechen ohne Nesselausschlag, Atmeprobleme oder sonstige Symptome reicht nicht für einen Allergieverdacht.
Gerade Nahrungsmittel, die häufig Allergien auslösen, sollen ab Beikoststart regelmäßig gegeben werden (va Ei und Nüsse), weil sich Allergien durch die regelmäßige Gabe oft vermeiden lassen.
Wenn ein ernsthafter Allergieverdacht besteht, ist es besser die Allergie auszutesten als Nahrungsmittel auf Verdacht wegzulassen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 11:18
von Labello86
Nachtrag: Ei und Nüsse sollen natürlich in fürs Bay verträglicher Form gegeben werden, also Ei gekocht, gebacken oder gebraten und Nüsse gemahlen oder in Musform.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 12:03
von Kiki90
Und 30 sec nach im Mund nehmen ist auch zu schnell für ein durch Allergie bedingtes Erbrechen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 13:27
von Meeresbrise
Was spricht eigentlich konkret gegen Quetschies bzw gebt ihr die öfters?
Die Meeresprinzessin hat neulich mal beim Spaziergang mit einer Freundin geweint und diese hat ihr ein Quetschie angeboten. Die Meeresprinzessin war sofort Feuer und Flamme und ab und zu kauf ich jetzt auch mal Quetschies. Der Sonnenstrahl fährt auch total darauf ab. Beide Kids haben morgens eindeutig Hunger und es gibt meist Müsli, Porridge oder Joghurt. Irgendwie haben beide aber morgens nicht wirklich die Ausdauer zu löffeln. Die Meeresprinzessin lässt sich nicht mehr füttern, der Sonnenstrahl würde am liebsten nur gefüttert werden. Er kann essen aber er sagt, es dauert ihm zu lange selbst zu löffeln, obwohl ihm das Müsli schmeckt und er Hunger hat.
Jetzt hab ich mir gedacht, warum kaufst du nicht so selbstbefüllbare Quetschies und machst morgens jedem Kind eines - mit Joghurt und Frucht. Klappt das überhaupt? Ist das aus ernährungstechnischer Sicht irgendwie schlecht, das Frühstück nicht zu löffeln sondern zu "saugen"? Zwecks Verdauung, die ja im Mund beginnt?
Ich mach auch öfters mal Waffeln oder Muffins mit Apfelmus oder Banane aber wenns das zu häufig gibt, isst das auch keiner mehr.
Brot gibts immer abends, das mag ich morgens nicht auch noch täglich geben. Quetschies gehen halt immer... Lasst mir bitte gern mal eure Meinungen/Erfahrungen da, Dankeschön!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 13:37
von Schnecke106
Mein Stand war, dass Quetschies durch die Darreichungsform des "Saugens" an den Beuteln ein hohes Kariesrisiko haben und ein Teil des Verdauungsprozesses (das einspeicheln) durch das schnelle Schlucken fehlt.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 14:11
von GemeineEsche
Ich gebe ab und an Quetschies. Der Kleine mag sie nicht aber die Große schon, aktuell gibts vieleicht so ein, zweimal im Monat eins.
Ich nutze sie halt nicht als Mahlzeitenersatz sondern als Süßigkeitenersatz.
Ja Obstmus ist schlecht für die Zähne, vor allem wenn man es langsam lutscht und komplett durch den Mund fließen lässt.
Ob es Probleme mit der Verdauung macht ist individuell, das gilt genauso für Erwachsene, ich vertrage zum Beispiel grüne Smoothies die ja eher als gesund gelten überhaupt nicht. Wenn das Kind vielleicht sogar zu festem Stuhl neigt ist Obstmus ja sogar gut.
Kann man natürlich auch gut selbst machen oder Wunschprodukt im Glas kaufen und einfüllen. Ist mir persönlich zu aufwändig.

Außerdem wie gesagt als Süßigkeitenersatz ist es auch ganz gut, so kann das Kind sich im Laden eins aussuchen (gibt ja so 100 Sorten inklusive Merchandising mit paw patrol und was halt gerade sonst cool ist) und ist glücklich. Ich plane das immer beim Einkauf schon mit ein. Dann wird schon weniger wegen schlimmerrm Quatsch gequengelt.
Wenn das Kind aber Obst auch so isst würde ich das nicht "ohne Not" als Snack mitnehmen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 09.06.2025, 14:20
von delfinstern
Bei uns gibt's das nach dem Augenarzt oder auf der Urlaubsfahrt, teilweise längeren Autofahrten.... Als Süßigkeitenersatz. Besser als Schokokekse ist es allemal. Macht halt super viel Müll...
Der Zwerg und Mini nehmen Joghurt+Obstmus+Müsli oder Milch+Müsli oft im selbstbefüllten Quetschi (squeezy oder so heißen die Flaschen) mit in den Kiga. So ist Joghurt/Müsli erlaubt, in der Dose nicht, weil kann ja umkippen und blablabla Waldkiga-ähnlich. Brot essen sie nicht so gern.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 08.07.2025, 18:03
von Juli90
Meine zwei Jungs waren mal große Brei-Fans, aber haben aktuell nur noch Geduld für 2-3 Löffel, bevor das Leben weitergehen muss. Meine Mutter hat ihnen nun jeweils ein Spielzeug im Hochstuhl in die Hand gedrückt. Das lenkt sie dann so ab, dass meine Mutter ihnen dann noch gut und gerne 5 weitere Löffel ganz nebenbei in den Mund schieben konnte. Jetzt frage ich mich, ob das nicht moralisch ein bisschen verwerflich ist. Schließlich sollen sie ja bewusst Lebensmittel konsumieren. Auf der anderen Seite schadet es ihnen als ehemalige Frühchen ganz und gar nicht, den ein oder anderen Löffel mehr intus zu haben. Was meint ihr?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort - Beikost

Verfasst: 08.07.2025, 18:49
von delfinstern
Als Ausnahme hab ich es auch genutzt, wenns Kind völlig übern Punkt und müde war. Regelmäßig : Nein! Soll man als Erwachsener ja auch nicht, weil man nicht merkt, wann man satt ist