Picky Eater Austausch

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Waldbewohnerin
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Waldbewohnerin »

RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 24.06.2024, 19:01 Ich finde vor allem anstrengend das ich mir immer anhören kanndas ich selber schuld bin das die Kinder so wählerisch beim essen sind.
Ich will aber auch beim besten willen nicht zwingen irgendwas zu essen, so wie ich jetzt geraten bekomme.
Schuld ist immer die Mutter, na klar, wer sonst :roll: Zwingen ist ja auch ne super Idee. NICHT. Wie soll das bitteschön funktionieren und was soll das bringen?
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RegenbogenSchweinchen
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Waldbewohnerin hat geschrieben: 24.06.2024, 19:36
RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 24.06.2024, 19:01 Ich finde vor allem anstrengend das ich mir immer anhören kanndas ich selber schuld bin das die Kinder so wählerisch beim essen sind.
Ich will aber auch beim besten willen nicht zwingen irgendwas zu essen, so wie ich jetzt geraten bekomme.
Schuld ist immer die Mutter, na klar, wer sonst :roll: Zwingen ist ja auch ne super Idee. NICHT. Wie soll das bitteschön funktionieren und was soll das bringen?
Das kann mir dann auch keiner sagen.
Aber dann kommt ein "das und das ist jeder" oder "dann setze es ihnen einfach vor und es gibt erst was anderes wenn der Teller aufgegessen ist" (oder andere ähnlich sinnvolle Vorschläge)(lustigerweise oft von Menschen die selber total wählerisch beim essen sind).
Lieben Gruß vom RegenbogenSchweinchen
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Mäusebaby
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Mäusebaby »

RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 24.06.2024, 19:51
Waldbewohnerin hat geschrieben: 24.06.2024, 19:36
RegenbogenSchweinchen hat geschrieben: 24.06.2024, 19:01 Ich finde vor allem anstrengend das ich mir immer anhören kanndas ich selber schuld bin das die Kinder so wählerisch beim essen sind.
Ich will aber auch beim besten willen nicht zwingen irgendwas zu essen, so wie ich jetzt geraten bekomme.
Schuld ist immer die Mutter, na klar, wer sonst :roll: Zwingen ist ja auch ne super Idee. NICHT. Wie soll das bitteschön funktionieren und was soll das bringen?
Das kann mir dann auch keiner sagen.
Aber dann kommt ein "das und das ist jeder" oder "dann setze es ihnen einfach vor und es gibt erst was anderes wenn der Teller aufgegessen ist" (oder andere ähnlich sinnvolle Vorschläge)(lustigerweise oft von Menschen die selber total wählerisch beim essen sind).
Ich war/bin auch Picky Eater. Das ist erst besser geworden, als ich mich selbst versorgen und selber kochen musste. Also so mit 17.
Ich habe mir dann bewusst Lebensmittel antrainiert, die ich vorher nie gegessen hätte: Zwiebeln, Paprika, Zucchini, Auberginen etc.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob es nicht schon vorher hätte besser werden können, wenn meine Mutter mein Picky-Eater-Dasein nicht so intensiv unterstützt hätte. So hatte ich wenig bis keinen Leidensdruck, also warum hätte ich etwas ändern sollen!?
Liebe Grüße
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Mau
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Mau »

Für mich war es ein großer Unterschied, dass ich selbst entscheiden konnte, ob ich ein neues Gemüse probieren will. Es selbst kaufen, sich überlegen, wie man es so zubereiten kann, dass es nicht ganz so schlimm oder vielleicht sogar lecker ist, ist etwas völlig anderes als es einfach vorgesetzt zu bekommen. Ich denke, anders hätte es für mich nicht funktioniert und es ist ein Prozess, der sich schon über 10 Jahre zieht und noch nicht vorbei ist. Und manches Genüse und Obst werde ich vielleicht nie mögen oder auch nur runterkriegen.
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von RegenbogenSchweinchen »

Mäusebaby hat geschrieben: 24.06.2024, 20:02 Ich war/bin auch Picky Eater. Das ist erst besser geworden, als ich mich selbst versorgen und selber kochen musste. Also so mit 17.
Ich habe mir dann bewusst Lebensmittel antrainiert, die ich vorher nie gegessen hätte: Zwiebeln, Paprika, Zucchini, Auberginen etc.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob es nicht schon vorher hätte besser werden können, wenn meine Mutter mein Picky-Eater-Dasein nicht so intensiv unterstützt hätte. So hatte ich wenig bis keinen Leidensdruck, also warum hätte ich etwas ändern sollen!?
Ja da hast du natürlich recht.
So war es bei mir auch. Ich war in der sxhule im Kochunterricht und danach musste ich daheim wenn Ferien waren und meine Mutter arbeiten kochen. Da habe ich dann angefangen neues zu probieren und so richtig dann als ich auf eigenen Beinen gestanden habe.
Ich selber war kein extrembesipiel von picky eater aber doch genug das ich mich noch gut genug an den Leidensdruck erinnern kann wenn im Restaurant Kräuter auf den käsepetzrln waren oder ich eine Zwiebel im essen gefunden habe.

Ich glaube trotzdem das man mit Gewalt nicht wirklich was gutes erzielt.
Ich mochte keine grünen Bohnen mehr, sollte sie aber essen qeil ich sie immer gegessen habe und kann mich noch dran erinnern wie es mich gewürgt hat. Irgendwann hstte ich mich tatsächlich dran gewöhnt und dann war auch ok. Aber für die Psyche ist so ein Zwang nixht gut.

Ich versuche anderes essen interessant zu gestalten. Bei Gurke hat es bei meiner Tochter zum Beispiel geklappt gehabt, hatte sie erst nicht gegessen aber ixh hab sie lustig geschnitten mit einer reibe und mitlerwrile isst die große sehr gerne Gurke
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Schlumpfine32 »

Ich Wander hier mal rein.
:roll:

Habt ihr zufällig irgendwo fundierte Infos zu dem Thema? Und insbesondere Ideen zum Thema Konsistenzen... wenn zb ein körn im Brot oder ein Stück in der Suppe ist oder überhaupt stickiges wie Milchreis etc.
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Lösche Benutzer 20900

Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Lösche Benutzer 20900 »

Was möchtest du denn dazu für Infos?

Ich bin selbst echt ziemlich picky, das kann sowohl Geschmack als auch Konsistenz oder Mundgefühl betreffen und kann nur sagen… es geht einfach wirklich nicht 🙈😄
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JoJu
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von JoJu »

Schlumpfine32 hat geschrieben: 28.10.2024, 22:53 Ich Wander hier mal rein.
:roll:

Habt ihr zufällig irgendwo fundierte Infos zu dem Thema? Und insbesondere Ideen zum Thema Konsistenzen... wenn zb ein körn im Brot oder ein Stück in der Suppe ist oder überhaupt stickiges wie Milchreis etc.
Das Wintermädchen war auch so...es ging bis zum Schluss nur der Brei ab 4 Monate, wo wirklich kein einziges Stück drin war. Sie hat überhaupt erst mit 18 Monaten angefangen nennenswerte Dinge zu essen und das wahrscheinlich auch nur, weil ich sie da abgestillt habe, weil ich mit dem Weihnachtsjungen schwanger war...Irgendwann ging dann alles an essen.
Wintermädchen (08.01.2015, ungeplante Hausgeburt)
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
Maijunge (31.05.2023, überwältigende Klinikgeburt)

Fuhrpark: W6 N5000; Juki-MO 734 DE; Juki Kirei MCS-1800; Cameo 4
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Mäusebaby
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von Mäusebaby »

Schlumpfine32 hat geschrieben: 28.10.2024, 22:53 Ich Wander hier mal rein.
:roll:

Habt ihr zufällig irgendwo fundierte Infos zu dem Thema? Und insbesondere Ideen zum Thema Konsistenzen... wenn zb ein körn im Brot oder ein Stück in der Suppe ist oder überhaupt stickiges wie Milchreis etc.
Also zwischen 2 und 6 ist das vollkommen normal, dass das nicht klappt. In dem Alter muss das ggf. einfach immer wieder probiert werden bis es akzeptiert wird.
Erst danach kann es Rückschlüsse auf eine pathologische Ursache geben. Also ARFID im Zusammenhang mit Adhs, ASS, o.ä.
Muss aber keine pathologische Ursache haben.

Was bei uns in Kleinkindalter extrem gut geholfen hat, war das gemeinsame Essen mit anderen Kindern. Klappt auch heute noch ganz gut, weswegen sie in der Schule Mittag isst statt Zuhause.
Liebe Grüße
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jessy80
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Re: Picky Eater Austausch

Beitrag von jessy80 »

Mäusebaby hat geschrieben: 29.10.2024, 11:22
Schlumpfine32 hat geschrieben: 28.10.2024, 22:53 Ich Wander hier mal rein.
:roll:

Habt ihr zufällig irgendwo fundierte Infos zu dem Thema? Und insbesondere Ideen zum Thema Konsistenzen... wenn zb ein körn im Brot oder ein Stück in der Suppe ist oder überhaupt stickiges wie Milchreis etc.
Also zwischen 2 und 6 ist das vollkommen normal, dass das nicht klappt. In dem Alter muss das ggf. einfach immer wieder probiert werden bis es akzeptiert wird.
Erst danach kann es Rückschlüsse auf eine pathologische Ursache geben. Also ARFID im Zusammenhang mit Adhs, ASS, o.ä.
Muss aber keine pathologische Ursache haben.

Was bei uns in Kleinkindalter extrem gut geholfen hat, war das gemeinsame Essen mit anderen Kindern. Klappt auch heute noch ganz gut, weswegen sie in der Schule Mittag isst statt Zuhause.
Hast du da gute Quelle zu arfid und adhs?
Essen idt habunser Thema schlechthin.
Räuberbande (04/02; 03/15; 07/16) *(02/14)
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