Der Pferde-Fred

Basteltipps, Handarbeiten, sonstige Freizeitaktivitäten mit und ohne Kind(er)

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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Will sagen, so richtig durch ist die Entscheidung noch nicht, aber wir nähern uns.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
Alpaka
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Alpaka »

Wieviel würde das Pony denn kosten ?
:D Januar 2020
Francisam
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Francisam »

Ich würde mir das gut überlegen. (Machst Du ja schon.)

Ich liebe mein Pferd und möchte ihn nicht missen. Und ich bin mir sicher, dass ich sofort auf Pferdesuche sein werde, wenn er nicht mehr ist. Am liebsten würde ich meinen Kindern ein Pony kaufen, die wollen aber nicht :lol:

Aber Pferdehaltung wird wie alles andere auch immer teurer und das wird in den nächsten Jahren vermutlich nicht besser.
Der stall, in dem mein Pferd aktuell steht, ist im Vergleich noch sehr günstig - trotzdem zahle ich für einen nicht optimalen Offenstall mit Halle, Platz und Vollpension 400 Euro im Monat (und kaufe noch Heu zu). TA-Kosten sind ja nie kalkulierbar und mein Pferd ist zum Glück sehr robust und war in den letzten 10 Jahren kaum krank. Mindestens 50 Euro im Monat rechne ich aber trotzdem, allein der jährliche Zahnarztbesuch kostet mindestens 300 Euro, plus Impfungen, Wurmkuren und anderes. Ein routinemäßiges Blutbild kostete vor zwei Monaten zB 200 Euro.
Die OP-Versicherung war mit 150 Euro pro Jahr immer sehr günstig, seit diesem Jahr kostet die gut das doppelte. Das sind dann auch schon wieder 25 Euro im Monat on top. Der Hufschmied nimmt 45 Euro fürs Ausschneiden alle sechs Wochen.
Mit allem an Zusatzfutter, Sattelanpassungen, mal irgendwas an Ausrüstungskram oder so kalkuliere ich 200 Euro pro Monat zusätzlich zum Pensionspreis.

Letztes Jahr hatte mein Pferd eine massive Sehnenverletzung. Die ist zum Glück vollständig ausgeheilt und ich habe mich auch gegen invasive Behandlungsmethoden entschieden, sieben Monate Pause haben im Endeffekt gereicht.
Mehrere Ultraschall-Untersuchungen plus unterstützende Pülverchen haben insgesamt trotzdem rund 1500 Euro gekostet und damit bin ich ziemlich günstig weggekommen. Das hat die TA-Kosten für das Jahr mal eben auf mehr als doppelte des "geplanten" geschraubt.


Wie gesagt, ich liebe mein Pferd und kann mir kein Leben ohne vorstellen. Aber die finanzielle Belastung ist schon irre. Und Sorgen bekommt man ja auch noch dazu.
... mit Groß (2015), Mittel (2016) und Klein (2022)
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jessy80
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von jessy80 »

Kraftfutter würde ich beim tinker direkt mal streichen 🙈
24 Stunden gutes heu und mineralfutter sollten da reichen.
Weniger ist mehr bei denen.
Räuberbande (04/02; 03/15; 07/16) *(02/14)
chriss
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von chriss »

Wir haben ein Pferd - und ich muss sagen, es bereichert unser Leben, das von mir und das von den Kindern so sehr ....

Wir können aber recht "günstig" einstellen - 210 Euro pro Monat ... dazu kommt Hufschmied, Impfungen, Zähne machen - und inzwischen das eine oder andere Turnier, Trainerstunden... aber es ist einfach jeden cent wert - meine Tochter und ich könnten uns ein Leben ohne Pferd nicht vorstellen.

Als unser letztes Pferd nach 24 gemeinsamen Jahren gestorben ist war da zwar kurz mal der Gedanke "nie mehr ein Pferd" - aber 2 Monate später waren wir schon wieder ständig im Stall und haben uns auch recht bald in unsere jetzige Stute verliebt.
Chris mit J 9/10, und S 03/13
Doro31
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Doro31 »

Elena, magst Du mal von Eurem neuen Pferd berichten? Bin ja so überhaupt nicht neugierig :mrgreen:

Ich hatte euch ja schon vor einiger Zeit von der supergenialen Reitlehrerin berichtet, die immer wieder bei uns auf dem Hof Unterricht gibt. Jetzt sind wir schon wieder ein gutes Stück weitergekommen :D Unser Tölt ist jetzt manchmal richtig gut - neulich im Wald konnte ich bestimmt so 200m am Stück taktreinen Tölt genießen, ohne dass meine Stute gegen den Zügel ging, mit dem Kopf geschlagen hat, ins Rollen kam oder ausgetrabt ist. Danach bin ich ihr spontan um den Hals gefallen :oops: Es war einfach sooo toll! Also, klar, ich kann es noch nicht immer so abrufen, aber es ist kein Vergleich zu vor einem Jahr. Damals war der Tölt totaler Krampf, ich musste jeden Schritt rauspressen, meine Stute ist ständig in Trab oder Pass gefallen und hat wild den Kopf geschüttelt. Echt krass, was die Reitlehrerin geschafft hat. Und wenn ich so drüber nachdenke, war sie nur neun Mal da :shock: Und auch außerhalb vom Tölt geht meine Stute jetzt viel besser, sie hat gelernt nachzugeben und nicht mehr gegen den Zügel zu gehen. Und hin und wieder schiebt sie bei ganzen Paraden jetzt wirklich ihre Hinterbeine unter den Bauch.
Kein einziges Mal kamen übrigens so Aufforderungen wie "Treib sie mal gegen die Hand". Hin und wieder haben wir Abkauübungen im Stehen gemacht, sonst hat die Lehrerin nur an meinem Sitz gefeilt und an der richtigen Hilfengebung. Nach den ersten Stunden war ich total wundgeritten, weil die Belastung auf meinem Po plötzlich so anders war. Mittlerweile ist das besser, kann aber immer noch passieren. :oops: In jeder Reitstunde nimmt sich die Lehrerin das aktuell am drängendsten Thema vor. Das deckt sich selten mit dem, was ich mir so vorgestellt habe, aber es behebt durchaus die richtigen Probleme :lol: Meine Stute ist z.B. links sehr hohl und rechts steif. Als ich das ansprach, erwartete ich eine Stunde mit vielen Volten und Biegungen. Was ich bekam: Eine Stunde, in der ich "nur" das rechte Hinterbein aktivieren sollte (keine einzige Volte!), und eine Stunde, in der wir uns um das linke Vorderbein gekümmert haben. Am Ende der Stunde mit dem linken Vorderbein zeigte meine Stute zum ersten Mal den tollen Tölt, von dem ich oben geschrieben habe. :D Hach, ich könnte noch eine ganze Weile weiterschwärmen, werde jetzt aber doch zum Pferd gehen und nicht nur drüber schreiben :lol:
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matje
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von matje »

Doro, jetzt bin ich total neugierig, wer das ist - gerne auch per PN! Ich nehme ja (leider) seit Jahren überhaupt keinen Unterricht, hauptsächlich weil mein Pferd und ich nur entspannt ausreiten gehen und blendend miteinander auskommen, Tölt ist eh seine bevorzugte Gangart, und weil es mir zu teuer ist :oops:
Trotzdem träume ich immer ein bisschen von einer Zeit, wo ich zeitliche und finanzielle Kapazitäten für mehr habe ....
The trouble with being a parent is that by the time you are experienced, you are unemployed

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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

jessy80 hat geschrieben: 09.11.2022, 20:58 Kraftfutter würde ich beim tinker direkt mal streichen 🙈
24 Stunden gutes heu und mineralfutter sollten da reichen.
Weniger ist mehr bei denen.
Das bekommt das Pony eh nicht 🙈 (hab nur vom Stall berichtet). Und auch sonst nichts, außer mal einer getrockneten Hagebutte…

Heute habe ich mit der Besitzerin telefoniert, das Pony wird sicher verkauft. Preis gibt es keinen bisher, daran soll es aber nicht scheitern (die Besitzerin will so sehr, dass wir das Pony übernehmen). Und ich, ich grübel und grübel, je greifbarer und näher, desto zögerlicher bin ich. Kein Dauergrinsen beim Gedanken ein Pony zu besitzen (bin grad eh nicht so super drauf), sondern Angst vor der eigenen Courage. Ich habe nur so überhaupt keine Ahnung, welche Entscheidung sich später besser anfühlt.
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
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lala
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von lala »

Sorry für den Ego-Post, ich lese hier von Euch allen gerne!
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
Alpaka
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Re: Der Pferde-Fred

Beitrag von Alpaka »

Ist doch super spannend. Ich bin sicher alle , zumindest ich , fiebern mit :)

Eine Entscheidungshilfe:

Stell dir Mal vor , sie sagt dir morgen , das Pferd ist verkauft. An wen anders. In ganz weit weg. Was fühlst du ?
:D Januar 2020
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