meredith hat geschrieben:Ich schaue aber immer wieder ins magic cleaning rein, wenn ich zb papierkram sortiere, um mich wieder an die Grundsätze zu erinnern. So habe ich wirklich nur noch einen einzigen Ordner mit wichtigen Papieren.
Bei nur einem Ordner bin ich noch längst nicht angelangt, aber ich schau auch aus demselben Grund immer wieder sehr gerne in das Buch rein.
diefue hat geschrieben:Luzia hat geschrieben:Mag sich jemand über den 2. Band von Marie Kondo "Magic Cleaning - wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben" austauschen?
Ich hab es mir gerade als eBook geholt

- ich war aufgrund Deiner Zeilen neugierig...
Ein Posting im Flyladyfaden hat mich dazu gebracht, das Buch zu bestellen.
EvaE hat geschrieben:Was mir mal helfen würde, wäre eben nicht nur das ausmisten an sich, sondern wie man es konsequent schafft, danach nicht wieder so viel anzuhäufen. Entrümpeln kann ich gut, die entrümpelten Sachen zügig aus dem Haus schaffen, semi gut, aber das eigentliche Problem sind Impulskäufe, schnell erfüllte Begehrlichkeiten und was sonst noch so den Weg zu uns findet. Wie geht man damit um?
Oh ja, die Sachen wegschaffen ist für mich auch viel komplizierter, als sie auszumustern. Allerdings, und darüber freue ich mich, haben meine Impulskäufe drastisch abgenommen. Wie habe ich das gemacht? Für den Lebensmitteleinkauf mache ich einen Essensplan und schreibe eine Einkaufsliste. Ein bisschen was kaufe ich darüber hinaus, frage mich aber immer gleich: Kann ich das so essen? Wenn nein, was kann ich baldmöglichst damit kochen?
Seit ich nicht mehr zum Discounter gehe, sehe ich auch keine Sachen mehr, die gerade günstig und nächste Woche vielleicht nicht mehr da sind. Ja, die Verkaufsstrategien dieser Märkte hatten bei mir mal gut funktioniert. Jetzt nicht mehr.
Bei anderen Dingen frage ich mich wirklich, was ich damit machen will. Wohin werde ich das Ding tun? Brauche ich es wirklich? Statt wie früher drei Schnäppchen-T-Shirts kaufe ich stattdessen nun eines von guter Qualität, auch wenn's teurer ist. Damit gehe ich dann auch viel achtsamer um.
Vieles, was ich zu brauchen glaube, kaufe ich nicht mehr sofort, sondern schreib's mir auf und schau's mir später wieder an. Oft merke ich dann, dass ich's nicht brauche, und die Sache ist erledigt.
Was mich am meisten vom Kaufen abhält, ist, wenn ich daran denke, wie viel schöner unser Zuhause seit dem Beginn des Ausmistens geworden ist. Dieses schöne Zuhause möchte ich nicht mehr so voll haben wie früher.
bienesmama hat geschrieben:en nach dem Feng Shui Buch.[...] Und wie aufgeräumte Ecken entspannend wirken. [...]
(Das Buch "magic cleaning" muss ich mir wohl mal besorgen um hier auch konstrktiv mitzureden.)
Marie Kondo schreibt auch immer wieder von Feng Shui. Ich selber werde entspannter, wenn ich mich an den aufgeräumten Ecken erfreue.
diefue hat geschrieben:Mhmm, wie ist das bei mir? Ich bin tatsächlich sehr viel strenger geworden, in den Sachen, die hier einziehen dürfen. Gleichzeitig ist/war es mir die letzten Wochen teilweise zu steril, weil ich echt richtig viel weggetan habe und einige Regale und Oberflächen leergeräumt sind. Daher habe ich moderat das ein oder andere Stück Deko besorgt.
Ich fand die Wohnung nach dem ersten großen Ausmist-Rausch auch sehr steril, wusste aber nicht, wie ich das ändern soll, ohne alles wieder zuzumüllen. Neulich habe ich an einer weißen Wand ein buntes Kinderkunstwerk aufgehängt und war danach mit dem Raum so viel zufriedener. Wenige Stunden später war ich bei "Magic Cleaning 2" an der Stelle angelangt, wo die Autorin schreibt, dass den meisten Menschen nach dem Aufräumen oft Farbe fehlt. Außerdem verfolge ich schon seit einigen Monaten den Plan, eine sehr große bunte Häkeldecke als Bettüberwurf anzufertigen, denn das Schlafzimmer ist schon lange sehr gut aufgeräumt, erinnert mich aber nun stellenweise mehr an ein Hotel als an mein Zuhause.
Ich habe den 2. Band etwa halb durch und werde ihn, wie den ersten, bestimmt mehrmals lesen. Allerdings habe ich die Seiten mit den Faltanleitungen für Kleidung sehr zügig hinter mich gebracht. Leider schaffe ich es rein zeitlich auch nicht, nach dem Waschen alles wieder an der farblich oder längentechnisch richtigen Stelle in meinen Schrank einzusortieren.
Und gerade musste ich doch endlich mal nach Bildern von so einem sagenhaften japanischen Wandschrank schauen, wo man sogar ganze Kommoden reinstellen kann.
