Das Problem an sich bzw. den Wunsch mal das Bett für sich alleine zu haben kann ich schon nachvollziehen, das hab ich mit meinem Schwanger - Bauch zur Zeit auch sehr verstärkt. Aber was ich ganz schrecklich finde, sind Belohnungen fürs alleine Schlafen, ich finde das irgendwie traurig. Für mich hat das Bedürfnis der Kinder bei den Eltern zu schlafen sehr viel mit Nähe, SIcherheit, Angstfreiheit (ich hatte als Kind immer ein beklemmendes Gefühl nachts im Dunkeln wenn ich alleine war...), Geborgenheit usw. zu tun. Es ist doch irgendwie echt traurig, die Unterdrückung dieser positiven Gefühle wie Sicherheit, Nähe, keine Angst zu haben zu belohnen, oder?
Ich war letztens schon etwas erschreckt, als mir die SChwester meines Freundes, die Erzieherin ist, erzählte, wie lustig sie es findet, wenn ihre Kindergartenkinder mit ganz vielen Tatoos am Arm ankommen, die sie als Belohnung bekommen haben, wenn sie in der Nacht in ihrem Bett geblieben sind
Für mein Kind möchte ich auf jeden Fall nicht, dass es sich nachts blöd fühlen muss um dann am Morgen das Gefühl zu haben, dass ich mit ihm zufrieden bin und es mag und ihm was dafür schenke.
Bei uns läuft es zur Zeit so, dass Finn bei uns im Bett einschläft und ich ihn dann wenn ich ins Bett gehe, in sein Bett, das auch im Schlafzimmer steht, allerdings nicht an unserem Bett dran, lege. Das sage ich ihm vorher. Und ich mache es so, wie Fliederfee meinte, ich sage, dass mein Bauch soviel Platz braucht und ich mich dauernd umdrehen muss. Das ist okay für ihn. Meistens schläft er durch und kommt dann frühs kurz rüber, wenn er nachts länger oder öfter wach ist, kommt er auch rüber, aber mir hilft es dann schon, wenn ich die Hälfte der Nacht viel viel Platz hatte.
Ach ja, und wir haben ein mega- breites Bett, wir haben da auch zu dritt genug Platz (2 Meter 30)