Re: Mit Tragetuch zum Shoppen? Tips bitte!
Verfasst: 16.04.2009, 18:21
Respektlos ist nicht das richtige Wort, aber mir fiel nichts gescheiteres ein... ich hab manchmal leichte Wortfindungsstörungen, seit ich im Ausland lebe und nur noch mit mir selbst deutsch rede.
Elina ist ja noch so klein, gerade 2 Monate. Sie kann sich noch nicht selbst fortbewegen, sondern ist da komplett von mir abhängig... Ihr natürlicher Platz ist auf meinem Arm. Klar lege ich sie auch mal auf den Boden, auf ihren Spielbogen oder in Bauchlage, aber das fühlt sich nur solange gut an, wie ich bei ihr sitze oder ganz in ihrer Nähe bin. Sobald ich sie auf dem Boden lasse und weggehe oder mich mit etwas anderem beschäftige, sagt die "Höhlenmensch-Urzeitmutter" in mir: das ist so nicht richtig, das fühlt sich falsch an. Als würde ich mein Kind "verlassen" und es somit "Gefahr" aussetzen.
Rational betrachtet ist das Unsinn, denn die einzige "Gefahr" bin wohl ich mit meiner Tollpatschigkeit und Vergesslichkeit (ich habe immer Angst, ausversehen draufzutreten, auch wenn das wohl nun wirklich Quatsch ist). Aber meine Intuition sagt mir irgendwie "nimm das Baby auf dem Arm oder bleib bei ihm, wenn es auf dem Boden liegt". Meist setz ich mich dann auch mit runter oder beug mich zumindest hin.
Und wenn es doch mal vorkommt, dass ich das Baby kurz alleine wo liegen lassen muss, dann irgendwie lieber irgendwo, wo es mehr "in Augenhöhe" ist.
Wenn ich mir nun vorstelle, auf dem Boden zu liegen, und über mir ist so ein riesiger Mensch, dem ich nur bis zu den Knöcheln reiche - und alles, was ich tun kann, ist daliegen und gucken - dann, ich weiss nicht, fühlt sich das einfach komisch an. Ich habe immer das Bedürfnis, mich meinem Kind zuzuwenden, es zu mir hochzuholen oder zu ihm runterzukommen, dass wir etwa auf einem gleichen Level sind. Wenn das Kind aber ganz unten ist und ich gehe oben meinem Kram nach, ohne dabei auf es einzugehen (wie auch, während ich den Kopf in einer Bluse hab) - dann fühlt sich das einfach wieder falsch an.
Ich denke, das wird sich ändern, wenn sie mobiler und selbstständiger wird. Dann machen Spiegel-Bespassungs-Spielchen mehr sinn, dann kann sie sitzen und sich vielleicht selbst etwas beschäftigen, etwas entdecken... und kennt die Perspektive schon. Ist nicht mehr hilflos auf mich angewiesen, sondern der Boden ist dann eben auch ihr Territorium. Aber noch ist sie so klein, dass sie für meine Begriffe nicht auf dem Rücken auf dem Boden liegend gehört, wo sie Mamis Hintern von unten bestaunen und mal an ihren Schuhen riechen kann... sondern auf meinen Arm. Der Boden ist NOCH "Fremdgebiet" für sie, das sie erst schrittweise für sich entdecken muss... mit meiner (zumindest anfänglichen) Hilfe und Begleitung. Und deshalb fühlt es sich für mich falsch an, sie auf den Boden zu legen und mich anderen Sachen zuzuwenden, und sie dort quasi "alleine zu lassen".
Zum Thema zuhause anprobieren: ich bin echt faul, was Sachen zurückbringen betrifft. Noch dazu wüsste ich nie, welche Grösse ich mitnehmen muss, denn von 44/46 bis 52/54 passt mir alles mal, je nachdem wie es geschniten ist und ausfällt... und ich kann das vorher nie einschätzen. Ich kann ja aber nicht 10 Klamotten in je 5 Grössen mitnehmen. So viel Geld hab ich garnicht auf dem Konto. Anprobieren ist da leider unumgänglich.
Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als
* mit Kiwa loszuziehen oder
* jemanden mitzunehmen (was sich schwierig gestaltet, da ich nur eine Freundin hier hab, die selten mal aus der Knete kommt um das Haus zu verlassen) oder
* einfach nix neues zu kaufen, bis Elina älter ist...
Elina ist ja noch so klein, gerade 2 Monate. Sie kann sich noch nicht selbst fortbewegen, sondern ist da komplett von mir abhängig... Ihr natürlicher Platz ist auf meinem Arm. Klar lege ich sie auch mal auf den Boden, auf ihren Spielbogen oder in Bauchlage, aber das fühlt sich nur solange gut an, wie ich bei ihr sitze oder ganz in ihrer Nähe bin. Sobald ich sie auf dem Boden lasse und weggehe oder mich mit etwas anderem beschäftige, sagt die "Höhlenmensch-Urzeitmutter" in mir: das ist so nicht richtig, das fühlt sich falsch an. Als würde ich mein Kind "verlassen" und es somit "Gefahr" aussetzen.
Rational betrachtet ist das Unsinn, denn die einzige "Gefahr" bin wohl ich mit meiner Tollpatschigkeit und Vergesslichkeit (ich habe immer Angst, ausversehen draufzutreten, auch wenn das wohl nun wirklich Quatsch ist). Aber meine Intuition sagt mir irgendwie "nimm das Baby auf dem Arm oder bleib bei ihm, wenn es auf dem Boden liegt". Meist setz ich mich dann auch mit runter oder beug mich zumindest hin.
Und wenn es doch mal vorkommt, dass ich das Baby kurz alleine wo liegen lassen muss, dann irgendwie lieber irgendwo, wo es mehr "in Augenhöhe" ist.
Wenn ich mir nun vorstelle, auf dem Boden zu liegen, und über mir ist so ein riesiger Mensch, dem ich nur bis zu den Knöcheln reiche - und alles, was ich tun kann, ist daliegen und gucken - dann, ich weiss nicht, fühlt sich das einfach komisch an. Ich habe immer das Bedürfnis, mich meinem Kind zuzuwenden, es zu mir hochzuholen oder zu ihm runterzukommen, dass wir etwa auf einem gleichen Level sind. Wenn das Kind aber ganz unten ist und ich gehe oben meinem Kram nach, ohne dabei auf es einzugehen (wie auch, während ich den Kopf in einer Bluse hab) - dann fühlt sich das einfach wieder falsch an.
Ich denke, das wird sich ändern, wenn sie mobiler und selbstständiger wird. Dann machen Spiegel-Bespassungs-Spielchen mehr sinn, dann kann sie sitzen und sich vielleicht selbst etwas beschäftigen, etwas entdecken... und kennt die Perspektive schon. Ist nicht mehr hilflos auf mich angewiesen, sondern der Boden ist dann eben auch ihr Territorium. Aber noch ist sie so klein, dass sie für meine Begriffe nicht auf dem Rücken auf dem Boden liegend gehört, wo sie Mamis Hintern von unten bestaunen und mal an ihren Schuhen riechen kann... sondern auf meinen Arm. Der Boden ist NOCH "Fremdgebiet" für sie, das sie erst schrittweise für sich entdecken muss... mit meiner (zumindest anfänglichen) Hilfe und Begleitung. Und deshalb fühlt es sich für mich falsch an, sie auf den Boden zu legen und mich anderen Sachen zuzuwenden, und sie dort quasi "alleine zu lassen".
Zum Thema zuhause anprobieren: ich bin echt faul, was Sachen zurückbringen betrifft. Noch dazu wüsste ich nie, welche Grösse ich mitnehmen muss, denn von 44/46 bis 52/54 passt mir alles mal, je nachdem wie es geschniten ist und ausfällt... und ich kann das vorher nie einschätzen. Ich kann ja aber nicht 10 Klamotten in je 5 Grössen mitnehmen. So viel Geld hab ich garnicht auf dem Konto. Anprobieren ist da leider unumgänglich.
Da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als
* mit Kiwa loszuziehen oder
* jemanden mitzunehmen (was sich schwierig gestaltet, da ich nur eine Freundin hier hab, die selten mal aus der Knete kommt um das Haus zu verlassen) oder
* einfach nix neues zu kaufen, bis Elina älter ist...