Gabriela hat geschrieben:- Mittagsschlaf: streichen, aber Mittagsruhe einführen (Bücher anschauen, ruhige Zeit, ruhige Musik hören, Becci muss NICHT alleine in ihren Zimmer sein, aber Du sollst dann aktiv was für Dich machen, also neben ihr stricken, neben ihr Zeitung lesen etc.)
Ich glaube das braucht sehr lange, bis sich das hier durchsetzen kann. Becci kennt keine Ruhe, solange die Augen offen sind, wird nur gerannt, gehopst und gespielt, und zwar mit mir. Ich glaube schon, dass sie das lernen könnte, wenn ich es konsequent jeden Mittag so mache, dass ich halt da bin, aber nicht "zur Verfügung" stehe. Aber das wird bei uns ein sehr langer Lernprozess.
Was ich heute Mittag noch vergessen hatte zu schreiben: Auch wenn sie nur 1 Stunde Mittagsschlaf gemacht hat, oder auch nur eine halbe Stunde, abends schläft sie trotzdem schlecht ein und braucht ewig, um runterzukommen. Deshalb bin ich mir echt nicht sicher, dass es nur am langen Mittagsschlaf liegt.
Und sie hat als Baby fast den ganzen Tag geschlafen, sie hat wirklich schon seit ihrer Geburt mega viel Schlaf gebraucht, und wenn sie den nicht bekommt, sieht man es ihr nach ein paar Tagen extrem an, dann sieht sie total blass und krank aus mit Augenringen und Co.
Kindergarten ist in der nächsten Zeit noch kein Thema, zumindest nicht in dem Maße, dass sie da in den nächsten Monaten hingehen soll. Ich gehe bald auf den Elternabend des Montessori-KiGas und schaue mir alles an, erkundige mich, mache Termine in 3 KiGas aus, die wir uns dann anschauen, und dann melde ich sie an, wahrscheinlich für den Herbst. Aber ich bin noch nicht soweit, und ich denke, sie auch nicht, obwohl man das ja nie mit Sicherheit sagen kann. Aber bei mir weiß ich es sicher.
Ich weiß, es klingt schlimm, dass ich einerseits nur noch rummotze, weil alles so anstrengend ist und mir auf die Nerven geht, aber andererseits will ich mein Kind nicht abgeben.
Aber wenn sie jetzt schon in den KiGa gehen würde, wäre das definitiv gegen meinen Willen.
Und nochmal zum Mittagsschlaf: die Krux ist ja, dass ich auch ganz ohne Mittagsschlaf nicht sicher bin, ob ich dann abends Ruhe habe. Denn in der letzten Zeit ist es oft so, dass Becci gerade an den Abenden total überdreht und unruhig schläft, wo sie keinen oder nur wenig Mittagsschlaf gemacht hat. Ach mann, wir hatten nie Schlafprobleme, ich hatte immer ein Kind, das abends schlief und ich wusste, der Abend gehört jetzt mir. Nur in der letzten Zeit hat sich hier alles so sehr verändert.
Sie schläft auch nicht immer 3 Stunden, aber das tut sie öfters, wenn ich mit ihr einschlafe. Im Moment schläft sie mittags auch nur 1 bis 1,5 Stunden. Heute war der Mittagsschlaf wieder sehr spät, von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr, und seit 17:30 Uhr ist sie schon wieder müde und total quengelig, fällt dauernd hin etc.
Es würde dann auch ehrlich gesagt keinen Spaß machen, mit ihr rauszugehen, wenn sie gar nicht geschlafen hat. Sie ist sehr launisch und eigentlich nur dann frühlich und gut gelaunt, wenn sie ausreichend Schlaf bekommen hat. Hat sie das nicht, sind ihre Wutanfälle mindestens doppelt so schlimm, sollte sie mal etwas nicht dürfen oder wenn irgendetwas nicht klappt. Und das dann an jedem Nachmittag? Das stelle ich mir wirklich horrormäßig vor!
Sowas wie eine Freundin, die öfters am Nachmittag auf sie aufpasst, oder nen netten Babysitter, das könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen. Ist aber leider im Moment nicht in Sicht, aber ich suche weiter!