Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
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Lorelai
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ja, aber warum sind SuT-Kinder anders??
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AigU42
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Gibt eben solche und solcheLorelai hat geschrieben:Ja, aber warum sind SuT-Kinder anders??
Ich hab - was das Schlafen angeht - zwei ganz unterschiedliche Mäuse!
Paul schlief von Anfang an alleine ein, ohne Stillen oder sonstige Begleitung. Da hab ich na klar nicht einschlafgestillt, wie denn auch, wenn das Kind nicht will
Lioba wird meist einschlafgestillt, anders tut sie sich schwer.
Ein KInd mit starken Bedürfnissen ( die es eben von Natur aus hat oder eben nicht ), wird eben anders behandelt, als ein "pflegeleichtes".
- melusine
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Sandküste hat geschrieben:Was ist denn eine gute "Erziehung"?
Muss man Kinder überhaupt erziehen?
Ich gestehe, ich mag das Wort an sich schon mal nicht.....
Ich finde es toll, dass meine Kinder nicht wie Papageien "Bitte" "Danke" "Guten Tag" usw. sagen - sie sagen es, weil sie es möchten. Und das ist viel wertvoller. Für viele bedeutet gute Erziehung den Schein nach außen wahren. Was dahinter steckt, das ist dann zweitrangig. Und eine Mutter wird meist immer noch am guten Benehmen ihrer Kinder gemessen - und am blitzenden Haushalt
den letzten absatz find ich klasse! das sollt ich meiner schwiemu mal unter die nase halten.
lg
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Lösche Benutzer 1828
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Bei meiner Schwiegermutter könnte man wohl aus der Kloschüssel essen - aber wer will das schon
Aber dafür kommt immer "Für so was hatte ich früher keine Zeit.....!" - tja, wenn ich jede Woche meine Gardinenstangen von oben abstaube, hätte ich die auch nicht. Aber dafür kann ich meine Kinder wohl mehr genießen
Aber dafür kommt immer "Für so was hatte ich früher keine Zeit.....!" - tja, wenn ich jede Woche meine Gardinenstangen von oben abstaube, hätte ich die auch nicht. Aber dafür kann ich meine Kinder wohl mehr genießen
- eirien
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
ich glaube unsere kinder sind auf jeden fall willensstarker und auch eine stärkere persönlichkeit,.
mmn kommt das davon, dass wir nicht den willen brechen müssen, sondern ihn uns zu eigen machen, oder eben ihn fördern... eine freudin hatte das mal so schön ausgedrückt, mir fällt nur das richtige wort nicht mehr ein. aber vielleicht versteht ihr ja was ich meine...?!
einfacher ist es auf jeden fall (erst einmal) den willen zu brechen, die kinder uns gefügig zu machen, aber das widerspricht meinem ziel, das ich mit meinem kind hab. und wie schon jm anders hier geschrieben hat glaub ich auch, dass wir vielleicht JETZT etwas mehr arbeit haben, aber dafür später ein leichteres. bin ich fest davon überzeugt.
gruß eirien
mmn kommt das davon, dass wir nicht den willen brechen müssen, sondern ihn uns zu eigen machen, oder eben ihn fördern... eine freudin hatte das mal so schön ausgedrückt, mir fällt nur das richtige wort nicht mehr ein. aber vielleicht versteht ihr ja was ich meine...?!
einfacher ist es auf jeden fall (erst einmal) den willen zu brechen, die kinder uns gefügig zu machen, aber das widerspricht meinem ziel, das ich mit meinem kind hab. und wie schon jm anders hier geschrieben hat glaub ich auch, dass wir vielleicht JETZT etwas mehr arbeit haben, aber dafür später ein leichteres. bin ich fest davon überzeugt.
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Das Zuhause ist nicht etwa der eine Ort, an dem man in einer Welt der Abenteuer zur Ruhe kommen kann, sondern es ist der einzige Platz, an dem es in einer Welt der Regeln und festgelegten Pflichten noch wild zugehen kann. Gilbert Keith Chesterton
zertifizierte ClauWi -Trageberaterin und Gebietsbetreuerin, AFS-Stillberaterin
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- eirien
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
jetzt fällts mir wieder ein, was meine freundin gesagt hat : "wir versuchen den willen der kinder zu gewinnen, nicht ihn zu brechen."eirien hat geschrieben:ich glaube unsere kinder sind auf jeden fall willensstarker und auch eine stärkere persönlichkeit,.
mmn kommt das davon, dass wir nicht den willen brechen müssen, sondern ihn uns zu eigen machen, oder eben ihn fördern... eine freudin hatte das mal so schön ausgedrückt, mir fällt nur das richtige wort nicht mehr ein. aber vielleicht versteht ihr ja was ich meine...?!
einfacher ist es auf jeden fall (erst einmal) den willen zu brechen, die kinder uns gefügig zu machen, aber das widerspricht meinem ziel, das ich mit meinem kind hab. und wie schon jm anders hier geschrieben hat glaub ich auch, dass wir vielleicht JETZT etwas mehr arbeit haben, aber dafür später ein leichteres. bin ich fest davon überzeugt.
gruß eirien
ich find den satz toll!!!
Das Zuhause ist nicht etwa der eine Ort, an dem man in einer Welt der Abenteuer zur Ruhe kommen kann, sondern es ist der einzige Platz, an dem es in einer Welt der Regeln und festgelegten Pflichten noch wild zugehen kann. Gilbert Keith Chesterton
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Lorelai
- alter SuT-Hase
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Ja, der Satz ist toll!!
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Das Muli
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Hallo,
hmmm - ich habe da jetzt echt große Probleme mit der Unterscheidung "unsere" Kinder und "Mainstream"-Kinder. Ich finde, da wird zuviel über einen Kamm geschoren, was eigentlich doch sehr vielfältig ist....
Unter den SUT-Mamas gibts ja doch eine große Bandbreite an Erziehungs- (bis hin zu Nichterziehungs-) Methoden - und das hat finde ich alles wenig damit zu tun, ob man nach Bedarf stillt und sein Kind im Tuch rumträgt (für mich fängt "Erziehung" im Sinne von Grenzen setzen, Konsequenzen aufzeigen und dann auch noch ein Ergebnis erwarten
ohnehin erst im 2ten Lebensjahr an - und bis dahin essen die meisten Kinder und können laufen...). Und die sogenanten Mainstream-Mamas sind nicht alle Ferberfans, Klapsen die Kinder, lassen sie stundenlang vor der Glotze hängen (das ist ja auch hier im Forum recht kontrovers
) und versuchen ihren Willen zu brechen! Ich finde nicht, dass man einer Mutter, die mit 5 Monaten Gläschen gibt und gerne Kinderwagen schiebt pauschal unterstellen sollte, dass sie ihr Kind anders (also schlechter) behandelt, als eine, die möglichst lange stillt und es rumträgt...
Ich weiß jetzt auch garnicht so recht, ob ich eine Mainstream-Mama bin, die stillt und trägt und mit dem Baby im Bett schläft oder eine SuT-Mama, die aber ihr Kind manchmal Mainstreammäßig erzieht - zB weil ich nicht liebevoll von "Willensstärke" reden mag, wenn mein Kind einfach versucht, mit einem Trotzanfall auf Kosten meiner Nerven seinen Willen durchzusetzen (ohne auf die Bedürfnisse der anderen Betroffenen Rücksicht zu nehmen)...oder wenn ich der Meinung bin, dass es eben einige Regeln (aber nicht zuviele, sonst verliert das Kind den Überblick) geben sollte, die dann aber auch konsequent von allen Familienmitgliedern eingehalten werden sollten, damit das Familienleben angenehm bleibt...und dass es nichts bringt, diese Regeln jedesmal aufs neue stundenlang mit einem 4jährigen neu auszuhandeln bzw sich am Ende doch nach Tagesform mal so und mal so zu entscheiden....
Zur Frage: Meine Kinder sind eh etwas ganz besonderes
weil es MEINE sind und nicht, weil es SUT oder Mainstream oder sonstwie Kinder sind
LG Muli
hmmm - ich habe da jetzt echt große Probleme mit der Unterscheidung "unsere" Kinder und "Mainstream"-Kinder. Ich finde, da wird zuviel über einen Kamm geschoren, was eigentlich doch sehr vielfältig ist....
Unter den SUT-Mamas gibts ja doch eine große Bandbreite an Erziehungs- (bis hin zu Nichterziehungs-) Methoden - und das hat finde ich alles wenig damit zu tun, ob man nach Bedarf stillt und sein Kind im Tuch rumträgt (für mich fängt "Erziehung" im Sinne von Grenzen setzen, Konsequenzen aufzeigen und dann auch noch ein Ergebnis erwarten
Ich weiß jetzt auch garnicht so recht, ob ich eine Mainstream-Mama bin, die stillt und trägt und mit dem Baby im Bett schläft oder eine SuT-Mama, die aber ihr Kind manchmal Mainstreammäßig erzieht - zB weil ich nicht liebevoll von "Willensstärke" reden mag, wenn mein Kind einfach versucht, mit einem Trotzanfall auf Kosten meiner Nerven seinen Willen durchzusetzen (ohne auf die Bedürfnisse der anderen Betroffenen Rücksicht zu nehmen)...oder wenn ich der Meinung bin, dass es eben einige Regeln (aber nicht zuviele, sonst verliert das Kind den Überblick) geben sollte, die dann aber auch konsequent von allen Familienmitgliedern eingehalten werden sollten, damit das Familienleben angenehm bleibt...und dass es nichts bringt, diese Regeln jedesmal aufs neue stundenlang mit einem 4jährigen neu auszuhandeln bzw sich am Ende doch nach Tagesform mal so und mal so zu entscheiden....
Zur Frage: Meine Kinder sind eh etwas ganz besonderes
LG Muli
Das Muli mit großem Fohlen (11/04) und kleinem Fohlen (12/07)
...und jaaaa ich weiß dass sich Mulis eigentlich nicht vermehren...aber ich bin nunmal das Tragtier der Familie
GEGEN Rechts!
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- Caro die Heldin
- hat viel zu erzählen
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Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Also ich habe schon auch das Gefühl, dass "unsere" Kinder anders sind, denn mein Ben ist gerade mal knappe 9 Monate alt und schon da merke ich einen gewaltigen Unterschied. Ich glaube, es hat erstens damit zu tun, wie stark die Bedürfnisse eines Kindes sind, und zweitens, jetzt kommen die Mütter ins sSpiel, darauf, wie sehr wir auf die Bedürfnisse eingehen.
Und da ist der Unterschied schon klar: mein Kind zumindest, so kann ich feststellen, scheint um einiges fröhlicher und aufgeweckter zu sein, im Gegenzug kann ich aber auch widerum feststellen, dass er viel mehr meine Nähe sucht.
Ich habe jetzt schon so oft gehört, dass er anders ist als die anderen "mainstream-Babies".
Ich sehe auch bei anderen Kindern, die diese Bedürfnisse aussenden aber schlichtweg ignoriert werden! So kommt denke ich der Stein ins rollen...
Und da ist der Unterschied schon klar: mein Kind zumindest, so kann ich feststellen, scheint um einiges fröhlicher und aufgeweckter zu sein, im Gegenzug kann ich aber auch widerum feststellen, dass er viel mehr meine Nähe sucht.
Ich habe jetzt schon so oft gehört, dass er anders ist als die anderen "mainstream-Babies".
Ich sehe auch bei anderen Kindern, die diese Bedürfnisse aussenden aber schlichtweg ignoriert werden! So kommt denke ich der Stein ins rollen...
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kja1985
Re: Sind unsere Kinder anders als mainstream-Kinder?
Schliesse mich an.Das Muli hat geschrieben:Ich finde nicht, dass man einer Mutter, die mit 5 Monaten Gläschen gibt und gerne Kinderwagen schiebt pauschal unterstellen sollte, dass sie ihr Kind anders (also schlechter) behandelt, als eine, die möglichst lange stillt und es rumträgt...
Ich denke schon, dass man einen Unterschied zwischen respektvoll behandelten und unterdrückten und/oder in ihren Bedürfnissen ignorierten Kindern wahrnehmen kann, ABER der Rahmen innerhalb dessen sich eine respektvolle Erziehung bewegen kann ist doch sehr weit.