Re: Weg vom Brusternährungsset bzw. Unterstützung um weiter dranzubleiben
Verfasst: 01.05.2025, 13:36
UNd, wie geht es euch?
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Klares Nein.Anirat hat geschrieben: 01.05.2025, 21:33 Kann es sein, dass die Milchmenge von Tag zu Tag so schwankt?
Woran machst du fest, dass es notwendig war? Das Gewicht zeigt klar, dass die Zufüttermenge insgesamt in Ordnung ist. Stark wechselnde Zufüttermengen führen erfahrungsgemäß meist dazu, dass die Zufütterung eher zu hoch ist und sind fast immer ein Hinweis darauf, dass Signale des Kindes als Hungersignale fehlgedeutet werden.
Das ist in Ordnung.Anirat hat geschrieben: 01.05.2025, 21:33 Ich habe in meiner letzten Nachricht ganz vergessen zu erwähnen, dass ich in den letzten zwei Wochen auch das Domperidon ausgeschlichen habe. Ich hatte in letzter Zeit so häufig Kopfschmerzen und hab vermutet, das es vielleicht daher kommt. Ich habe keine große Veränderung bemerkt.
Dies hat mich neulich dazu bewogen, einen Post zum Thema "Warum Babies weinen" vorzubereiten. Ich hoffe, dass ich ihn in den nächsten Tagen fertigstellen kann.Mondenkind hat geschrieben: 25.04.2025, 12:52Das ist leider fast immer die Folge von frühem Zufütterbedarf, da bist du nicht alleine. Es gibt aber so viele verschiedene Gründe, warum Kinder unzufrieden sein können!Anirat hat geschrieben: 25.04.2025, 09:25 rotzdem ist meine erste Erklärung für das wenige Schlafen, dass er dauernd Hunger hat (meine größte Angst seit seiner Geburt).
Wenn er sehr unruhig war und nach dem Stillen mit BES nicht entspannt und zufrieden war, sondern unruhig war und ständig nach der Brust gesucht hat. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass ich gelegentlich die Signale fehldeute.Woran machst du fest, dass es notwendig war? Das Gewicht zeigt klar, dass die Zufüttermenge insgesamt in Ordnung ist. Stark wechselnde Zufüttermengen führen erfahrungsgemäß meist dazu, dass die Zufütterung eher zu hoch ist und sind fast immer ein Hinweis darauf, dass Signale des Kindes als Hungersignale fehlgedeutet werden.
Das ist doch super! Die Gewichtszunahme ist auch weiterhin völlig unauffällig.Anirat hat geschrieben: 10.05.2025, 21:15 wir haben jetzt neun Tage in Folge 150 ml geschafft. Im Großen und Ganzen würde ich sagen war er meistens ein zufriedenes Baby
Wie viel schläft er denn tagsüber und wo?Anirat hat geschrieben: 10.05.2025, 21:15 Das wenige Schlafen ist nach wie vor ein Thema, vor allem tagsüber.
Das ist normal.
Das ist nicht gut, wirklich gar nicht. Unnötigerweise täglich zu wiegen ist eine ganz schädliche Maßnahme, die v.a. für dein Bauchgefühl und dein natürliches Gefühl für dein Kind, deine Kompetenz als Mutter, Gift ist. Wenn die Situation das bei dir auslöst, dann sollten wir einen anderen Weg finden. Es macht es ja auch nicht besser, täglich zu wiegen. Dein Kind zeigt eine normale Gewichtszunahme und trotzdem bist du verunsichert.Anirat hat geschrieben: 10.05.2025, 21:15 Die Gewichtszunahme hat mich ehrlicherweise sehr gestresst und ich habe fast täglich ein Gewicht gemacht.
Das kann ich gut verstehen. Du musst dafür aber unbedingt seltener wiegen. Ich weiß, es ist verlockend, aber es ist nicht gut!Anirat hat geschrieben: 12.05.2025, 15:13 Ich möchte eigentlich ganz gerne weiter dranbleiben und an meiner Unsicherheit arbeiten und sie nicht weiter mit mir herumschleppen.
Das ist wirklich echt schade. Ich fände es ganz ganz wichtig, dass du nicht über dem ganzen Reduzieren vergisst, dein Kind zu genießen.Anirat hat geschrieben: 12.05.2025, 15:13 Die letzten vier Monate haben leider etwas mit mir gemacht... Zwei Freundinnen haben nach mir entbunden und stillen beide problemlos und machen sich gar keine Gedanken über das Gewicht. Ich finde es total schade, dass wir zwei in unserer Stillbeziehung diese Lockerheit bisher nie hatten. Eigentlich habe ich gehofft, dass sich das bessert.
Rein vom Gewicht her könnte man weiter reduzieren. Aber so, wie du es gerade beschreibst, weiß ich nicht, ob das die beste Möglichkeit ist. Eine Möglichkeit wäre es auch, dass wir uns jetzt, mit wöchentlichem oder zweiwöchentlichem Wiegen, auf eine höhere, feste Zufüttermenge einigen und nicht weiter reduzieren. Dein Kind ist ja bald 6 Monate alt, da könnte man dann mit der Einführung von Beikost die Zufütterung ausschleichen. Jetzt erstmal würde es aber den Druck rausnehmen. Wäre das eine Möglichkeit, die du dir vorstellen kannst?Anirat hat geschrieben: 12.05.2025, 15:13 Hättest du mir sonst heute wieder eine Reduktion vorgeschlagen wenn ich nicht so unsicher wäre? Welche anderen Wege meinst du?
Dass Kinder in dem Alter nur beim Stillen, Tragen, Fahren usw schlafen, ist ganz normal. Es wäre zum Beispiel eine Möglichkeit, täglich einen Spaziergang einzuplanen, bei dem das Kind schläft, in der Trage oder im Kinderwagen. Wenn er beim Stillen einschläft, kann man ja auch das nutzen, damit ihr beide zur Ruhe kommt. Ablegen oder in der Wiege einschlafen lassen ist sicherlich unrealistisch.Anirat hat geschrieben: 12.05.2025, 15:13 Das Schlafen tagsüber funktioniert in der Trage, im Kinderwagen oder im Auto. Am längsten schläft er im Kinderwagen (muss aber in Bewegung sein), da sind`s manchmal sogar zwei Stunden. Sonst schläft er maximal eine halbe Stunde. Er schläft beim Stillen meistens ein, dann ablegen auf der Couch geht aber meistens nicht gut (gerade eben hat`s funktioniert). Insgesamt kommen wir an guten Tagen auf 2,5 Stunden Schlaf, an schlechten 1-1,5 Stunden. Er hätte eine Wiege, in der mag er aber gar nicht sein. Nachts schläft er bei uns im Bett.
Hast du fürs Schlafen tagsüber eine Idee?