Re: Eingewöhnung klappt nicht... Stillen dabei ein Thema
Verfasst: 08.04.2023, 13:44
Hallo,
in Deinem Eingangspost beschreibst Du ziemlich genau meine Große. Ich hab mir auch furchtbar Gedanken gemacht vor der Eingewöhnung und es hat auch bestimmt 2-3 Monate gedauert bis sie richtig drin war. Aber sie ist dort im Bett liegend eingeschlafen und nach ein paar Monaten schlief sie sogar ohne Begleitung ein (was sie zu Hause immernoch nicht macht).
Nach einiger Zeit, ich weiß garnicht mehr wann, hatten wir ein Gespräch, dass sie irgendwie nicht richtig ankommt und mittags kaum isst und viel bei der Bezugserzieherin ist und so unterschwellig wurde da auch das stillen dafür verantwortlich gemacht. Ich hab dann ziemlich offen unsere Stillgeschichte erzählt und behauptet, dass ich jetzt quasi tagsüber schon abgestillt hab (was nicht der Fall war) und esagt, dass ich garnicht erwarte, dass sie dort viel isst und ich einfach nur möchte, dass sie sich dort wohlfühlt und froh bin, dass sie ihre Bezugsperson so liebt. Kurze Zeit später war der Knoten geplatzt und es lief viel besser. Ich glaube das offene Gespräch hat bei uns auf beiden Seiten ein bisschen den Druck rausgenommen und es dann leichter gemacht.
Was ich sagen will, zum einen hat stillen oder nicht glaube ich wenig damit zu tun, wie und ob die Eingewöhnung gelingt. Meiner Erfahrung nach liegt auch viel an der Bezugsperson
(meine kleine ist insgesamt viel offener und selbstständiger und kann/konnte besser einschlafen und isst viel mehr, stillt aber auch noch viel. Bei ihr hab ich nach fast 3 Monaten die Eingewöhnung abgebrochen, weil es mit der Einrichtung und den Personen einfach garnicht gestimmt hat)
Zum anderen habt ihr ja gerade erst angefangen. Dazu Krankheiten etc. ich würde wahrscheinlich dem ganzen noch ein bisschen Zeit geben und dann entscheiden, ob es passt.
Bei uns hat das offene Gespräch gut gepasst, aber das muss man, finde ich selbst wissen, wieviel man da Preis gibt.
Mir von der Kita sagen lassen, was wie zu Hause laufen soll, würde ich übrigens auch nicht.
Ich wünsche Euch ein gutes und konstruktives Gespräch und hoffe ihr bekommt mit der Zeit ein Gefühl für die Einrichtung und ob euer Kind dort hinpasst..
in Deinem Eingangspost beschreibst Du ziemlich genau meine Große. Ich hab mir auch furchtbar Gedanken gemacht vor der Eingewöhnung und es hat auch bestimmt 2-3 Monate gedauert bis sie richtig drin war. Aber sie ist dort im Bett liegend eingeschlafen und nach ein paar Monaten schlief sie sogar ohne Begleitung ein (was sie zu Hause immernoch nicht macht).
Nach einiger Zeit, ich weiß garnicht mehr wann, hatten wir ein Gespräch, dass sie irgendwie nicht richtig ankommt und mittags kaum isst und viel bei der Bezugserzieherin ist und so unterschwellig wurde da auch das stillen dafür verantwortlich gemacht. Ich hab dann ziemlich offen unsere Stillgeschichte erzählt und behauptet, dass ich jetzt quasi tagsüber schon abgestillt hab (was nicht der Fall war) und esagt, dass ich garnicht erwarte, dass sie dort viel isst und ich einfach nur möchte, dass sie sich dort wohlfühlt und froh bin, dass sie ihre Bezugsperson so liebt. Kurze Zeit später war der Knoten geplatzt und es lief viel besser. Ich glaube das offene Gespräch hat bei uns auf beiden Seiten ein bisschen den Druck rausgenommen und es dann leichter gemacht.
Was ich sagen will, zum einen hat stillen oder nicht glaube ich wenig damit zu tun, wie und ob die Eingewöhnung gelingt. Meiner Erfahrung nach liegt auch viel an der Bezugsperson
(meine kleine ist insgesamt viel offener und selbstständiger und kann/konnte besser einschlafen und isst viel mehr, stillt aber auch noch viel. Bei ihr hab ich nach fast 3 Monaten die Eingewöhnung abgebrochen, weil es mit der Einrichtung und den Personen einfach garnicht gestimmt hat)
Zum anderen habt ihr ja gerade erst angefangen. Dazu Krankheiten etc. ich würde wahrscheinlich dem ganzen noch ein bisschen Zeit geben und dann entscheiden, ob es passt.
Bei uns hat das offene Gespräch gut gepasst, aber das muss man, finde ich selbst wissen, wieviel man da Preis gibt.
Mir von der Kita sagen lassen, was wie zu Hause laufen soll, würde ich übrigens auch nicht.
Ich wünsche Euch ein gutes und konstruktives Gespräch und hoffe ihr bekommt mit der Zeit ein Gefühl für die Einrichtung und ob euer Kind dort hinpasst..