Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Ich bin freiberufliche Notärztin, da gilt kein Mutterschutz. Ich arbeite eigentlich hauptsächlich im Krankenhaus, wo ich momentan in MuSchu/Elternzeit bin, aber für NA gilt das nicht und wir brauchen das Geld auch aktuell dringend.
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
NAchdem ich nun Nachts aussetzen (muss), um meinen Brustwarzen etwas Chance zur Heilung zu geben, habe ich mal versucht, eine kleine Mind map für mich zu durchdenken, was für Optionen mir bleiben aus der aktuellen Situation, da ich so nicht mehr weitermachen kann. Bitte werft einfach mal eure Kommentare dazu rein, bzw gebt mir Feedback, da ich grad diesbezüglich irgendwie nicht mehr ganz so entscheidungsfähig wie sonst bin :/
1. Option: Abstillen
2.Option: Bubi dazu bringen, dass er mir meine Brustwarzen nicht mehr kaputt futtert, damit ich weiter an meinem Ziel vollstillen arbeiten kann
3. Option: Zufüttern auf das absolute Minimum reduzieren und weiter Milchmenge aufbauen
zu 1): aktuell meine favorisierte Option. Erstens gestehe ich, dass ich keinen Plan habe, wie ich von der Flasche wegkommen soll, zweitens reichts mir mit den ruinierten Brustwarzen, drittens finde ich selbst für Clusterphasen bei meinem Kind die Dauer schon recht extrem (manchmal von mittags bis 2,3 Uhr Nachts), viertens fühl ich mich einfach nur noch wie ein Melkesel mit ca 7 Stunden summative Still- und Abpump-Dauer. Umsetzung müsste ich mich erst noch einlesen ...
zu 2): kein Plan wie angehen und umsetzen, und aktuell betreibe ich aufgrund der Schmerzen eher Schadensbegrenzung, somit denke ich, die nächsten 2,3 TAge werde ich nicht dran weiterarbeiten können. Hebamme nicht greifbar (hat meines Wissens 2 Wochen Urlaub, und vor fast 3 Wochen das letzte Mal gesehn), Stillgruppen finde ich keine in der Gegend. HAt jemand da Tips, um eine Stillberaterin finden? (Homepages geben mit der Suchfunktion herzlich wenig an, und oft sehr weit weg). Ich bräuchte einfach und schlicht Hilfe.....
zu 3) ähnlich wie 2. ; auch da fehlt mir ein "Masterplan"
Herzlichen Dank im Voraus schon mal für eure Einwürfe und Ideen!
Guten Rutsch!
1. Option: Abstillen
2.Option: Bubi dazu bringen, dass er mir meine Brustwarzen nicht mehr kaputt futtert, damit ich weiter an meinem Ziel vollstillen arbeiten kann
3. Option: Zufüttern auf das absolute Minimum reduzieren und weiter Milchmenge aufbauen
zu 1): aktuell meine favorisierte Option. Erstens gestehe ich, dass ich keinen Plan habe, wie ich von der Flasche wegkommen soll, zweitens reichts mir mit den ruinierten Brustwarzen, drittens finde ich selbst für Clusterphasen bei meinem Kind die Dauer schon recht extrem (manchmal von mittags bis 2,3 Uhr Nachts), viertens fühl ich mich einfach nur noch wie ein Melkesel mit ca 7 Stunden summative Still- und Abpump-Dauer. Umsetzung müsste ich mich erst noch einlesen ...
zu 2): kein Plan wie angehen und umsetzen, und aktuell betreibe ich aufgrund der Schmerzen eher Schadensbegrenzung, somit denke ich, die nächsten 2,3 TAge werde ich nicht dran weiterarbeiten können. Hebamme nicht greifbar (hat meines Wissens 2 Wochen Urlaub, und vor fast 3 Wochen das letzte Mal gesehn), Stillgruppen finde ich keine in der Gegend. HAt jemand da Tips, um eine Stillberaterin finden? (Homepages geben mit der Suchfunktion herzlich wenig an, und oft sehr weit weg). Ich bräuchte einfach und schlicht Hilfe.....
zu 3) ähnlich wie 2. ; auch da fehlt mir ein "Masterplan"
Herzlichen Dank im Voraus schon mal für eure Einwürfe und Ideen!
Guten Rutsch!
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Badewannennilpferd
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Hallo, also die Entscheidung musst du für dich treffen.
Ich werfe aber mal ein für Nummer 2+3.) Bist du dir sicher das er Hunger hat wenn du zufütterst? Oder machst du das weil er unruhig ist ? Manchmal wollen die kleinen ja auch nur stillen weil ein Pups quer sitzt/ viel los war an dem Tag/ kuscheln etc. Da geht es nur um das Befriedigen des Saugbedürfnisses.
Ob du wegen der Gewichtsentwicklung zufützern musst kann ich nicht beurteilen da ich nur Mutter bin. Dafür müsstest du aber hier die weiteren Gewichte posten dann kann ein Stillberaterin drauf schauen und dir etwas empfehlen.
Dafür darfst du deinen Beitrag melden. Schau mal in den Beitrag " wie funktioniert Stillberatung im SUT" und füllen den Fragebogen hier aus. Dann wird sich im neuen Jahr bestimmt jemand melden.
Die ersten paar Monate sich anstrengend beim Stillen, Frau macht quasi nichts anderes die ersten 3 Monate. Zumindest hat sich das bei mir so angefühlt. Jetzt läuft das deutlich besser und entspannter auch wenn es jetzt wo er mobil ist noch mal interessant wird weil er dauernd turnen möchte.
Zu 2) Stillberaterinnen findest du in den sogenannten banyfreundlichen Krankenhäusern/Geburtskliniken das ist ein WHO Zertifikat und die müssen glaube ich IBCLC-Stillberatung anbieten. Dann gibt es Hebammen die das freiberuflich machen, das ist aber zu Bezahlen da die Krankenkassen das nicht abrechen, wenn das Geld knapp ist kann man aber vielleicht ja eine individuelle Lösung finden. Dann kannst du noch bei der La Lech Liga schauen je nach Postleitzahl. Die Afs ( Arbeitskreis freier Stillgruppen) bietet auch Stillberatung an. Das sind engagierte Ehrenamtler.
Beides findest du auf deren Webseite.
Die La lech Liga bietet online und offline Stillgruppen an. Das ist echt toll und ich habe online schon an einigen teilgenommen.
So ich hoffe das hilft ein bisschen. Zum abstillen kann ich nichts sagen weil ich das selbst nie wollte. Ich habe manchmal dran gedacht aber ich wollte dann doch immer stillen. Hier wirst du aber auch guten Rat zum abstillen erhalten. Viel Glück und alles Gute für den weiteren Weg und das neuer Jahr!
Ich werfe aber mal ein für Nummer 2+3.) Bist du dir sicher das er Hunger hat wenn du zufütterst? Oder machst du das weil er unruhig ist ? Manchmal wollen die kleinen ja auch nur stillen weil ein Pups quer sitzt/ viel los war an dem Tag/ kuscheln etc. Da geht es nur um das Befriedigen des Saugbedürfnisses.
Ob du wegen der Gewichtsentwicklung zufützern musst kann ich nicht beurteilen da ich nur Mutter bin. Dafür müsstest du aber hier die weiteren Gewichte posten dann kann ein Stillberaterin drauf schauen und dir etwas empfehlen.
Dafür darfst du deinen Beitrag melden. Schau mal in den Beitrag " wie funktioniert Stillberatung im SUT" und füllen den Fragebogen hier aus. Dann wird sich im neuen Jahr bestimmt jemand melden.
Die ersten paar Monate sich anstrengend beim Stillen, Frau macht quasi nichts anderes die ersten 3 Monate. Zumindest hat sich das bei mir so angefühlt. Jetzt läuft das deutlich besser und entspannter auch wenn es jetzt wo er mobil ist noch mal interessant wird weil er dauernd turnen möchte.
Zu 2) Stillberaterinnen findest du in den sogenannten banyfreundlichen Krankenhäusern/Geburtskliniken das ist ein WHO Zertifikat und die müssen glaube ich IBCLC-Stillberatung anbieten. Dann gibt es Hebammen die das freiberuflich machen, das ist aber zu Bezahlen da die Krankenkassen das nicht abrechen, wenn das Geld knapp ist kann man aber vielleicht ja eine individuelle Lösung finden. Dann kannst du noch bei der La Lech Liga schauen je nach Postleitzahl. Die Afs ( Arbeitskreis freier Stillgruppen) bietet auch Stillberatung an. Das sind engagierte Ehrenamtler.
Beides findest du auf deren Webseite.
Die La lech Liga bietet online und offline Stillgruppen an. Das ist echt toll und ich habe online schon an einigen teilgenommen.
So ich hoffe das hilft ein bisschen. Zum abstillen kann ich nichts sagen weil ich das selbst nie wollte. Ich habe manchmal dran gedacht aber ich wollte dann doch immer stillen. Hier wirst du aber auch guten Rat zum abstillen erhalten. Viel Glück und alles Gute für den weiteren Weg und das neuer Jahr!
J 03/2022
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Ja, mittlerweile merke ich, wenn er nur rumnuckrln will, dann mag er auch die Flasche nicht bzw lutscht nur drauf herum. Nach dem zufüttern schläft er dann bzw ist sehr viel ruhiger. Wenn ich wenigstens wüsste dass er beim Clustern irgendwann satt würde, dann würde ich mich durchkämpfen und es erdulden und hoffen SSS es besser wird irgendwann. Aber dabei die ganze Zeit Schmerzen zu haben und dan schreit das Kind doch wieder die ganze Zeit hungrig....
Die Stillfragen hatte ich im ersten Post schon alle beantwortet und den Post mittlerweile vor einigen Tagen schon gemeldet. Keine Rückmeldung bekommen, auch keine Ablehnung oder Vertröstung auf irgendwann. Möchte da auch nicht penetrant 20-mal nachfragen und warte daher immer noch hoffnungsvoll....
Gewichte habe ich keine mehr seit dem letzten Besuch beim Kinderarzt zur U3. Ständig nachzuwiegen würde mir jetzt eher den letzten Rest geben....visuell geht's im denke ganz gut
Die Stillfragen hatte ich im ersten Post schon alle beantwortet und den Post mittlerweile vor einigen Tagen schon gemeldet. Keine Rückmeldung bekommen, auch keine Ablehnung oder Vertröstung auf irgendwann. Möchte da auch nicht penetrant 20-mal nachfragen und warte daher immer noch hoffnungsvoll....
Gewichte habe ich keine mehr seit dem letzten Besuch beim Kinderarzt zur U3. Ständig nachzuwiegen würde mir jetzt eher den letzten Rest geben....visuell geht's im denke ganz gut
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Jonida
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Dieses Clustern ist ganz normal beim Babys. Meisten kommt nach dem Clustern eine längere Schlafzeit, aber die ersten 3 Monate sind wirklich nur Stillen. Weil er clustert bedeutet nicht, das Du keine Milch hast. Und Du kennst auch die Fresskoma. Das Baby trinkt aus der Flasche auch wenn es satt ist und dann schläft weil sich überfressen hat.
In der Nacht ist es sehr wichtig für die Milchproduktion zu stillen.
Bezüglich Schmerzen, achte auf richtiges Anlegen. Hast Du das Zungenbändchen mal kontrollieren lassen? Und achte auf gute Pflege, Lanolin auf die Brustwarzen und Du darfst für ein paar Tage Ibuprofen nehmen.
Für die Beratung brauchen die Stillberaterinnen hier regelmäßiges Wiegen und Windelanzahl mit Pipi undd Stuhl sowie tägliche Zufüttermenge. Viel Kraft Dir!
In der Nacht ist es sehr wichtig für die Milchproduktion zu stillen.
Bezüglich Schmerzen, achte auf richtiges Anlegen. Hast Du das Zungenbändchen mal kontrollieren lassen? Und achte auf gute Pflege, Lanolin auf die Brustwarzen und Du darfst für ein paar Tage Ibuprofen nehmen.
Für die Beratung brauchen die Stillberaterinnen hier regelmäßiges Wiegen und Windelanzahl mit Pipi undd Stuhl sowie tägliche Zufüttermenge. Viel Kraft Dir!
... mit Januarmädchen 2019
, Augustjunge 2022
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Glyzinie
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Also weh tun oder brennen sollte nichts, auch bei langem an der Brust hängen, nicht. Da passt dann was mit der Technik nicht oder du/ihr habt euch einen Pilz eingefangen oder du hast z.B. Vasospasmen. Oder eben Zungenband oder Blockaden beim Kind.
Bei der Hebamme bist du nicht mehr? Du hast während der Stillzeit durchaus nochmal Anspruch auf eine Beratung bei einer Hebamme. Ansonsten könntest du zu einem Abstrich im neuen Jahr auch zum Gyn.
Bei der Hebamme bist du nicht mehr? Du hast während der Stillzeit durchaus nochmal Anspruch auf eine Beratung bei einer Hebamme. Ansonsten könntest du zu einem Abstrich im neuen Jahr auch zum Gyn.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
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FireAngel
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Vasospasmen kenne ich , habe seit Jugendjahren das Raynaudsyndrom und in der Frühschwangerschaft ekelhafte Brustwarzen-Spasmen mit weißen Warzen gehabt. Fühlt sich deutlich anders an als jetzt, aktuell berührungsempfindlich und vorwiegend brennend, wie Schürfwunden.
Zungenband hab ich von 2 Kollegen (Chirurg, Kinderärztin) anschauen lassen, nachdem die Stillberaterin im KH gemeint hätte, man könne sich überlegen das zu durchtrennen, obwohl die Zunge sehr mobil wäre. Beide Kollegen sahen bei ihm keine Indikation dafür.
Nein, Hebamme bin ich nicht mehr.
Ich würde - abgesehen von den aktuellen Brustproblemen - nachts schon gerne stillen, aber er nimmt mir in der späten Phase des Clusterns ja die Brust nicht mehr . Ab den Morgenstunden lässt er sich wieder anlegen
Zungenband hab ich von 2 Kollegen (Chirurg, Kinderärztin) anschauen lassen, nachdem die Stillberaterin im KH gemeint hätte, man könne sich überlegen das zu durchtrennen, obwohl die Zunge sehr mobil wäre. Beide Kollegen sahen bei ihm keine Indikation dafür.
Nein, Hebamme bin ich nicht mehr.
Ich würde - abgesehen von den aktuellen Brustproblemen - nachts schon gerne stillen, aber er nimmt mir in der späten Phase des Clusterns ja die Brust nicht mehr . Ab den Morgenstunden lässt er sich wieder anlegen
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Jonida
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Wenn es etwas mit dem Zungenband ist, eigentlich besteht bei Euch die Indikation zum Durchtrennen, weil das Baby nicht effektiv stillen kann, was auch bedeutet, dass die Zungenmobilität eingeschränkt ist. Und trotz Clusterns sollte das Stillen nicht wehtun. Ich bin selber Ärztin und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass nicht alle mit der Problematik sich auskennen.FireAngel hat geschrieben: 31.12.2022, 18:01 Zungenband hab ich von 2 Kollegen (Chirurg, Kinderärztin) anschauen lassen, nachdem die Stillberaterin im KH gemeint hätte, man könne sich überlegen das zu durchtrennen, obwohl die Zunge sehr mobil wäre. Beide Kollegen sahen bei ihm keine Indikation dafür.
Nein, Hebamme bin ich nicht mehr.
Ich würde - abgesehen von den aktuellen Brustproblemen - nachts schon gerne stillen, aber er nimmt mir in der späten Phase des Clusterns ja die Brust nicht mehr .
Und wenn er die Brust nicht nimmt, vielleicht will er nicht stillen. Ihr könnt ihn mal abhalten, manche Babys sind unruhig, wenn die mal müssen oder ihn anders beruhigen wie z.B. in der Trage und eine Runde laufen (auch in der Wohnung oder Haus).
Und Du kannst nochmal dein Thread melden oder einer der Stillberaterinnen eine PN schicken.
... mit Januarmädchen 2019
, Augustjunge 2022
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vam
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Vielleicht mag er da nach der langen Clusterphase ja auch gar nicht mehr Trinken, also kein Hunger mehr, sondern ist einfach komplett müde und findet trotzdem nicht in den Schlaf. Habt ihr da statt Flasche mal Tragen probiert?FireAngel hat geschrieben: 31.12.2022, 18:01 Ich würde - abgesehen von den aktuellen Brustproblemen - nachts schon gerne stillen, aber er nimmt mir in der späten Phase des Clusterns ja die Brust nicht mehr . Ab den Morgenstunden lässt er sich wieder anlegen
Mein zweites Kind ist da sehr speziell, es dockt nicht an, wenn es muss. Oder sofort wieder ab und dreht sich rum. Habt ihr Abhalten mal versucht?
Im Stillwissen (fixierter Beitrag) sind gesammelte Tipps bei strapazierten und wunden Brustwarzen. Hast du das schon gesehen? Ich persönlich würde auch über einen beschränkten Zeitraum Schmerzmittel nehmen, bevor gar nichts mehr geht. Das Stillen hat so viele Vorteile für dich und das Baby. Dann lieber mal die Symptome behandeln. Vor allem, wenn du denkst, es sei jetzt so wegen Überstrapazieren. Aber du bist die Ärztin, da brauch ich dir über Schmerzmittel ja nichts erzählen.
Du möchtest ja eigentlich Stillen, sogar Vollstillen ist das Ziel, schreibst du. Die Beraterinnen hier sehen euch ja nicht, sondern bewerten die Fakten. Wann ist denn die nächste U? Zuerst gilt es ja mal festzustellen, ob ein Gewichtsproblem besteht. Dann wird die aktuelle Zufüttermenge angeschaut und bei Bedarf entsprechend angepasst. Eine Reduzierung erfolgt üblicherweise mit regelmäßigem Wiegen während die Zufütterung ausgeschlichen wird. Wie viele ml habt ihr denn die letzten Tage in 24 h insgesamt zugefüttert? Sind das noch 120 bis 210 ml wie im ersten Beitrag?
Wie möchtest du das in Zukunft mit der Arbeit handhaben? Wie viele Nächte pro Woche wirst du weg sein? Zu den nächtlichen Stillpausen für die Arbeit habe ich leider keine Idee, aber da weiß doch sicher noch jemand Rat.
Ich kann mich auch noch gut an die Zeit erinnern als sich alles nur ums Stillen drehte und ich keinen Ausweg aus dem Chaos gesehen habe. Aber das wird wieder anders. Es ist super, wie du durchhältst.
... mit dem kleinen Wilden (2019) und Pünktchen (2022)
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Re: Täglicher Stillk(r)ampf - was kann ich tun?
Aja, und was Jonida zum Zungenbändchen sagt, ist auch wichtig. Schmerzen beim Stillen bei der Mutter können ein Hinweis auf ein kurzes Zungenband sein (können, müssen nicht, aber sind ein Indiz). Mein erstes Kind hatte ein lang verkanntes zu kurzes posteriores Zungenband. Die Expertin, die getrennt hat, meinte, wir sollen mit dem Baby bald vorbeikommen, wenn es schlecht zunimmt oder ich Schmerzen habe.
... mit dem kleinen Wilden (2019) und Pünktchen (2022)