Re: Clean Mama
Verfasst: 12.01.2020, 09:26
Tägliche Routinen:
Wer mit FlyLady vertraut ist, wird all das schon kennen. Clean Mama unterscheidet nicht nach Morgen- und Abendroutine, allerdings ergibt sich das ganz von alleine. Betten machen macht man logischerweise morgens, aufräumen dagegen macht abends mehr Sinn.
Die täglichen Routinen sind das, was unseren Haushalt in stressigen Zeiten vor dem Kollaps retten. Das klappt aber nur, wenn sie uns wirklich in Fleisch und Blut übergegangen sind. Denn nur dann, wenn wir das völlig automatisch machen, kostet es uns kaum noch Kraft, die wir ansonsten für die bewusste Entscheidung, etwas jetzt zu erledigen, gebraucht hätten. Unser Gehirn hat nur eine begrenzte Menge Energie, um Entscheidungen zu treffen, ganz egal, ob es sich dabei um die Frage handelt, welches Shirt ich anziehen will, oder ob es um den Kauf eines Autos oder Hauses geht. Je mehr Sachen wir deshalb automatisieren, desto mehr Kraft haben wir für die wirklich wichtigen Dinge. Aber weil das nur geht, wenn die Routinen automatisch ablaufen, sollten wir den Fokus so lange nur auf die täglichen Routinen richten, bis diese wirklich sitzen, bevor wir weiter im Clean Mama-System fortschreiten.
Die täglichen Routinen sind:
Lüften und Betten machen. Ein gemachtes Bett lässt ein Zimmer gleich ruhiger und aufgeräumter aussehen. Und es ist ein Zeichen der Wertschätzung für sich selbst, wenn man nach einem langen Tag in ein ordentlich gemachtes Bett sinken kann.
Eine Ladung Wäsche pro Tag (falls nötig) statt eines Waschtags pro Woche. Denn wenn ausgerechnet beim Grosswaschtag etwas dazwischen kommt (ein krankes Kind zum Beispiel), kann der Wäscheberg rasch riesig werden, das umgeht man mit einer Ladung Wäsche pro Tag. So bleiben wir immer am Ball und auch Widrigkeiten wie Magen-Darm sind einfacher zu bewältigen.
Im Bad rasch das Waschbecken auswischen und ggf. die Klobrille saubermachen. Das heisst nicht, dass man gründlich schrubben muss, es geht vor allem darum, rasch Wasserspritzer und Zahnpasta- und Seifenreste zu entfernen. So ist das Bad oberflächlich gesehen immer sauber, um Kalk, Urinstein und anderen festsitzenden Dreck kümmern wir uns jeweils am Montag. Ich schnappe mir dazu einen benutzten Waschlappen oder das Handtuch, das eh schon Zahnpastaflecken hat, und sause kurz durch Bad und Klo, das dauert i.d.R. zweimal 30 Sekunden, macht aber viel aus.
Aufräumen. Das heisst nicht, dass es jeden Abend aussehen soll wie im Möbelkatalog. Aber wir alle haben diese Ecken, wo sich gerne Krusch ansammelt oder Zeug herumliegt. Wenn man da täglich pro Ecke nur eine Minute investiert, mit ein paar Handgriffen das gröbste Chaos beseitigt, dann macht das in der Summe wirklich viel aus! Bei uns sind die grössten Chaos-Magnete der Küchen- und der Couchtisch, die Garderobe und die Kommode oben im Treppenhaus, dort landet all das, was ich eigentlich versorgen wollte, aber gerade keine Zeit dazu hatte. Seit mir das bewusst ist und ich mindestens einmal täglich rasch das Zeug dort verräume, sieht es hier viel besser aus.
Boden kurz saubermachen. Also nicht in allen Ecken saugen, sondern nur 3 Minuten die gröbsten Krumen und Staubflusen zusammenkehren. Bei uns sind das der Eingangs- und der Essbereich, die Küche und ggf. rings um den Couchtisch. Ich habe extra darauf geachtet, dass wir dort keinen Teppich haben, da dauert das kurze Putzen wirklich nur ein paar Minuten, in denen ich die gröbsten Krümel zusammenkehre.
In der Küche rasch aufräumen und über Arbeitsflächen und Spüle wischen. In einer aufgeräumten Küche fällt uns der Start in den Tag so viel leichter, deshalb lohnt es sich, abends rasch alles wegzuräumen, was noch herumsteht, und kurz über die Arbeitsflächen und Spüle zu wischen.
Läuft das bei euch schon alles? Wo hakt es noch?
Wer mit FlyLady vertraut ist, wird all das schon kennen. Clean Mama unterscheidet nicht nach Morgen- und Abendroutine, allerdings ergibt sich das ganz von alleine. Betten machen macht man logischerweise morgens, aufräumen dagegen macht abends mehr Sinn.
Die täglichen Routinen sind das, was unseren Haushalt in stressigen Zeiten vor dem Kollaps retten. Das klappt aber nur, wenn sie uns wirklich in Fleisch und Blut übergegangen sind. Denn nur dann, wenn wir das völlig automatisch machen, kostet es uns kaum noch Kraft, die wir ansonsten für die bewusste Entscheidung, etwas jetzt zu erledigen, gebraucht hätten. Unser Gehirn hat nur eine begrenzte Menge Energie, um Entscheidungen zu treffen, ganz egal, ob es sich dabei um die Frage handelt, welches Shirt ich anziehen will, oder ob es um den Kauf eines Autos oder Hauses geht. Je mehr Sachen wir deshalb automatisieren, desto mehr Kraft haben wir für die wirklich wichtigen Dinge. Aber weil das nur geht, wenn die Routinen automatisch ablaufen, sollten wir den Fokus so lange nur auf die täglichen Routinen richten, bis diese wirklich sitzen, bevor wir weiter im Clean Mama-System fortschreiten.
Die täglichen Routinen sind:
Lüften und Betten machen. Ein gemachtes Bett lässt ein Zimmer gleich ruhiger und aufgeräumter aussehen. Und es ist ein Zeichen der Wertschätzung für sich selbst, wenn man nach einem langen Tag in ein ordentlich gemachtes Bett sinken kann.
Eine Ladung Wäsche pro Tag (falls nötig) statt eines Waschtags pro Woche. Denn wenn ausgerechnet beim Grosswaschtag etwas dazwischen kommt (ein krankes Kind zum Beispiel), kann der Wäscheberg rasch riesig werden, das umgeht man mit einer Ladung Wäsche pro Tag. So bleiben wir immer am Ball und auch Widrigkeiten wie Magen-Darm sind einfacher zu bewältigen.
Im Bad rasch das Waschbecken auswischen und ggf. die Klobrille saubermachen. Das heisst nicht, dass man gründlich schrubben muss, es geht vor allem darum, rasch Wasserspritzer und Zahnpasta- und Seifenreste zu entfernen. So ist das Bad oberflächlich gesehen immer sauber, um Kalk, Urinstein und anderen festsitzenden Dreck kümmern wir uns jeweils am Montag. Ich schnappe mir dazu einen benutzten Waschlappen oder das Handtuch, das eh schon Zahnpastaflecken hat, und sause kurz durch Bad und Klo, das dauert i.d.R. zweimal 30 Sekunden, macht aber viel aus.
Aufräumen. Das heisst nicht, dass es jeden Abend aussehen soll wie im Möbelkatalog. Aber wir alle haben diese Ecken, wo sich gerne Krusch ansammelt oder Zeug herumliegt. Wenn man da täglich pro Ecke nur eine Minute investiert, mit ein paar Handgriffen das gröbste Chaos beseitigt, dann macht das in der Summe wirklich viel aus! Bei uns sind die grössten Chaos-Magnete der Küchen- und der Couchtisch, die Garderobe und die Kommode oben im Treppenhaus, dort landet all das, was ich eigentlich versorgen wollte, aber gerade keine Zeit dazu hatte. Seit mir das bewusst ist und ich mindestens einmal täglich rasch das Zeug dort verräume, sieht es hier viel besser aus.
Boden kurz saubermachen. Also nicht in allen Ecken saugen, sondern nur 3 Minuten die gröbsten Krumen und Staubflusen zusammenkehren. Bei uns sind das der Eingangs- und der Essbereich, die Küche und ggf. rings um den Couchtisch. Ich habe extra darauf geachtet, dass wir dort keinen Teppich haben, da dauert das kurze Putzen wirklich nur ein paar Minuten, in denen ich die gröbsten Krümel zusammenkehre.
In der Küche rasch aufräumen und über Arbeitsflächen und Spüle wischen. In einer aufgeräumten Küche fällt uns der Start in den Tag so viel leichter, deshalb lohnt es sich, abends rasch alles wegzuräumen, was noch herumsteht, und kurz über die Arbeitsflächen und Spüle zu wischen.
Läuft das bei euch schon alles? Wo hakt es noch?