Viiielen Dank für die vielen Einblicke, fand ich sehr interessant!
Serafin hat geschrieben: 22.11.2019, 12:37
Hier Party zwischen kurz nach sechs morgens und fast neun abends. Manchmal schläft der Maulwurf länger, einmal die Woche vielleicht. Ich bleibe gleich liegen. Mann zockt noch ne Stunde. Gemeinsame Zeiten ohne Kind gibt es nicht.
Ok, das klingt sehr ähnlich wie bei uns (außer dass dein Kind noch mindestens eine Stunde weniger schläft als meins

), auch dass mein Mann halt dann oft noch ein Stündchen für sich hat und ich lieber schon im Bett liegen bleibe (ok, das ist auch "für mich", aber lieber wär mir doch oft was anderes). Aber solange wir noch einschlafstillen, ist es so doch irgendwie am praktischsten, dass ich das Einschlafritual übernehme. Es sei denn, sie schläft ewig nicht trotz vorausgegangenem Stillen, dann übernimmt er und ich kann derweil was anderes machen, da schläft sie dann nämlich schneller ein als bei mir - also alles außer Stillen klappt beim Papa eigentlich schneller). Aber einen gemeinsamen Partnerabend hat man dann natürlich auch nicht und das würde unserer Beziehung ehrlich gesagt gut tun (und vielleicht auch der Geschwisterplanung

)
Sommermama2017 hat geschrieben: 22.11.2019, 12:38
Wir haben momentan auch oft nur eine Stunde zwischen "L. Schläft" und "ich muss ins Bett" (wobei zwischen im Bett liegen und schlafen nochmal ne ganze Weile liegen kann

).
Könnt ihr vielleicht Haushaltssachen aus eurem Feierabend raushalten? Zumindest ein paar Mal die Woche?
Ja, bei mir ist's auch so, dass ich oft nicht so schnell einschlafen kann, wie ich eigentlich müde bin, frage mich schon manchmal, ob das schon Schlafstörungen sind (auch nachts, wenn ich ewig wachliege, obwohl die Kleine nichts von mir will, nur weil sie ein Geräusch gemacht hat ...)
Anstrengende Haushaltssachen machen wir abends dann auch nicht mehr (jemand schrieb, um so eine Zeit würde ja auch nicht Rasen gemäht, also das seh ich auch so), allein wegen der Geräusche, also kein Putzen oder so. Eher so was wie Aufräumen, z.B. die Küche nach dem Abendessen, wenn wir das vorher noch nicht geschafft haben aus irgendwelchen Gründen oder halt die ganzen Spielsachen im Wohnzimmer, Wäsche in die Maschine und für den nächsten Tag vorprogrammieren, Wäsche, die nicht in den Trockner durfte, abhängen und zusammenlegen oder so ... irgendwas, was halt noch liegen geblieben war. Das machen sowohl mein Mann als auch ich ggf. noch. Oft steht auch nichts dergleichen mehr an, aber wir sind schon leider tendenziell so, dass wir immer irgendwas bis dahin nicht geschafft haben (und sei es irgendwas für die Arbeit rauszusuchen, irgendwas planen für den nächsten Tag oder so).
IdieNubren hat geschrieben: 22.11.2019, 13:04
Meiner großen hab ich 2 Jahre lang den schlaf bewacht, sowohl nachts als auch Mittagsschlaf - könnte quasi nie aufstehen. Bis zur Abschaffung hat sie ca 2 std Mittagsschlaf gemacht und ich hab währenddessen Netflix oder auch mal Foto Bücher am Laptop gemacht oder gestrickt. Abends ist sie so gegen 21.30/22 Uhr mit uns ins Bett. Hat uns weniger gestört weil der Papa erst um ca 20 Uhr Feierabend macht und dass war dann unsere gemeinsamen Familienzeit.
Seit der Abschaffung von Mittagsschlaf (2-2,5 Jahre) schläft die Große von 20.30-7.30 (+/- 1 Stunde ist da aber auch drin, also kann auch mal 20-8.30 sein oder 22-9 oder 21-8...) und die Kleine auch (die schläft aktuell nur noch 1 mal). Die kleine lässt mich (schon immer) auch aufstehen und seitdem genieße ich das auch. Allerdings verbringen mein Mann und ich die Zeit eher selten zusammen, ich Nähe lieber, er schaut lieber fern. Da er zuhause arbeitet und ich auch daheim bin sehen wir uns tagsüber genügend, sehen uns bei allen Mahlzeiten, können reden etc.
Für uns passt das so, weil wir eher ne Eulen Familie sind. Ich find ausschlafen bis 7 ziemlich cool und ich kann dann abends auch mal bis 23/24 Uhr aufbleiben (alle 3-4 Tage schlaf ich dann mal um 22 Uhr ein

) morgens ab 6 Uhr Wache Kinder wäre nichts für mich

abends stören mich die Kinder auch viel weniger.
Das ist sicherlich nicht für jedermann was, ich kenne genug die sagen sie brauchen ab Uhrzeit xy Feierabend. Ich bin mit den Kindern gern bis 20 Uhr unterwegs (zB die Oma besuchen, neulich waren wir um 19.30 noch einkaufen)
Ja, während ich noch ganz zu Hause war, war das während des Mittagschlafs in den letzten paar Monaten auch ganz cool eigentlich, da hat sie meist schon ganz gut allein im Bett geschlafen, aber jetzt bin ich halt wieder arbeiten und die Kleine schläft in der Kita, sodass es keine Mittagspause mehr gibt (bzw. geht die halt für den Abholweg drauf, der leider nicht der kürzeste ist).
Ich bin mal gespannt, wann meine den Mittagschlaf abschafft, dann geht sie vielleicht auch etwas früher ins Bett ... zwischen 1,5 und 3,5 Jahren ist da ja altersmäßig alles vertreten, soweit ich das mitbekomme. Aber ich glaube, ein bisschen dauerts noch, denn am WE schläft sie mittags manchmal locker 2 Stunden, scheint es zu brauchen, aber diese 2 Stunden können wir ja dann auch nutzen immerhin.
Mein Mann und ich haben auch etwas unterschiedliche Interessen, denen wir in der freien Zeit nachgehen wollen (würden), aber so was wie Filmschauen würden wir schon zusammen machen oder halt reden, das geht ja tagsüber nicht.
Wir sind eigentlich auch eine totale Eulenfamilie, aber die Arbeit gibt halt den früheren Rhythmus vor. Später als 8 kann ich in der Arbeit nicht anfangen, weil ich sonst die Arbeitszeit nicht bis zur Kita-Abholung unterkriege, und deswegen gehen auch Unternehmungen bis 20 Uhr nicht, sonst wär die Kleine doch zu spät im Bett. Bevor es anfing mit Kita und Arbeit, war das hier aber auch so, da hat sie öfters so von 22-9 geschlafen (also mit Unterbrechungen, nicht durch!) Also eigentlich ist die Arbeit die Crux an der ganzen Sache. Vorher hatte ich auch morgens oft ein Stündchen frei, wenn ich in der Nacht gut genug geschlafen hatte, bevor die kleine Eule dann gegen 8:30 oder 9 mal aufstand.
Nusserl hat geschrieben: 22.11.2019, 13:19
Meine Kinder sind ja 5/8/11 Jahre alt. Seit etwa einem Jahr haben wir Feierabend. Die Kinder gehen so 20:30 bis 21 Uhr ins Bett und stehen morgens zwischen 6:15 und 7 Uhr auf.
Ich versuche zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett zu gehen, da ich dreimal die Woche um 5 aufstehe, zweimal um 6-6:30. Also meistens haben wir etwa 1 Stunde zu zweit.
Am Wochenende bleibt vor allem K1 lange auf und dann haben wir eher weniger Zeit ohne Kinder.
Also es wird irgendwann besser. In der Pubertät angeblich schlimmer, weil die Kinder/Jugendliche dann abends ewig wach sind
OK, das gibt Hoffnung, ab einem gewissen Alter muss man ja dann echt nicht mehr die ganze Zeit "mitspielen" oder sonst wie dabei sein, und sie putzen irgendwann vielleicht mal allein Zähne und so ...
Beruhigt mich, dass so viele schreiben, nur 1 gemeinsame Stunde abends zu haben. Ich find ne Stunde zwar besser als nichts, aber irgendwie ist die ja schneller um, als man schauen kann.
Interessant, dass du das vom Wochenende schreibst. Aber klar, irgendwann wollen die abends ja auch länger aufbleiben, wenn keine Schule am nächsten Tag ist.
Und noch später sind sie abends/nachts vielleicht gern alleine, aber dafür laut (wie ja auch jemand anders schön illustriert hat, da kann man dann wegen hässlicher Musik oder Getrampel statt Babygeschrei nicht schlafen, kommt aufs Gleiche raus

)