Re: Tipps und Motivation beim Projekt "wieder stillen"
Verfasst: 06.08.2019, 20:58
Puh, nachdem es gestern ja so gut lief, ging heute überhaupt nix. Es hat kein einziges Mal geklappt, nur im Halbschlaf konnte ich ihm das Stillhütchen unterschummeln und er hat dann mal zwischendurch kurze Zeit getrunken. Also wirklich kurz. Im wacheren Zustand von der Flasche oder dem Schnuller zur Brust zu wechseln, wurde jedes Mal mit sofortigem Gemecker gestraft. Er ist aber insgesamt nicht gut drauf heute und ist sehr schreiig.
Ich versuche das mal als schlechten Tag abzuhaken und morgen wird alles anders.
Ist es normal, dass die Erfolge so extrem wechselhaft sind? Das verunsichert mich jedes Mal sehr.
Hebammenbegleitung habe ich nicht mehr. Auf das Gewicht hat zuletzt der Arzt bei der U4 geschaut. Da mache ich mir aber eigentlich keine Sorgen, er bekommt ja derzeit Muttermilch nach Bedarf aus der Flasche und die Brust ist eher ein zusätzliches Angebot.
Es fällt mir schwer zu formulieren, was konkret ich mir wünsche. Zumal ich mit der Änderung vom Wochenende nicht gerechnet habe und mein Hilfegesuch ja vorher war, als kaum was ging.
Aber ich versuche mal zu formulieren, was mir fehlt, auch in dem Wissen, dass ich da vielleicht zu viel will, erst recht über das Internet.
Ich wünsche mir Begleitung auf diesem Weg. Ideen und Vorschläge, wie ich (weiter) voran komme.
Vor dem Wochenende hatte ich das Gefühl, nicht weiter zu kommen und habe auf neue Denkanstöße gehofft, wie ich die Sache noch angehen kann. Jetzt sind wir ja schon einen Schritt weiter, aber auch hier bin ich unsicher und habe viele Fragen.
Derzeit ist ja mein Weg, dass ich F die Flasche in Stillhaltung direkt neben der fertig präparierten
Brustwarze gebe. Zwischendurch versuche ich die Flasche wegzunehmen und ihm das Stillhütchen zu geben. Das brauchte immer mehrere Anläufe, bis er das Hütchen dann genommen hat, aber die letzten zwei Tage hat er dann auch richtig ordentlich bestimmt 15 Minuten jeweils getrunken, teilweise auch länger. Ich hab dann pro Anlegen die Seite gewechselt. Macht das so Sinn? Heute wurde er immer wieder hektisch, wenn ich die Flasche weggenommen habe, ich will ihm ja nicht das Gefühl geben, dass er Angst um die Nahrungsaufnahme haben müsste.
Nachts habe ich es bisher nicht versucht. Mein Freund muss arbeiten und ich fühle mich daher Nachts nicht wohl, dann hier so einen Heckmeck zu veranstalten. Er hat zwar mehrfach gesagt, das ich das gern machen kann, aber ich hab die Ruhe dafür dann nicht. Am Wochenende geht er einen Abend weg. Ich wollte bis dahin fleißig tagsüber anlegen und üben und es dann auch mal nachts probieren.
Aber ist das was ich tue, wirklich "üben"? Wenn F, so wie heute, sich gegen die Brust wehrt, gebe ich dem ja nach. Bringt ja nix und ich will ihn ja auch nicht zwingen. Ob ich zu früh beende oder nicht, lässt sich natürlich auf die Entfernung nicht sagen. Das kann nur ich einschätzen.
Eigentlich brauche ich jemanden, der mir virtuell den Arm tätschelt und mir sagt, dass das alles okay ist und ein schlechter Tag nicht alles kaputt macht. Und einen Ansprechpartner für akut auftretende Fragen. Ist das doof?
Ich versuche das mal als schlechten Tag abzuhaken und morgen wird alles anders.
Ist es normal, dass die Erfolge so extrem wechselhaft sind? Das verunsichert mich jedes Mal sehr.
Hebammenbegleitung habe ich nicht mehr. Auf das Gewicht hat zuletzt der Arzt bei der U4 geschaut. Da mache ich mir aber eigentlich keine Sorgen, er bekommt ja derzeit Muttermilch nach Bedarf aus der Flasche und die Brust ist eher ein zusätzliches Angebot.
Es fällt mir schwer zu formulieren, was konkret ich mir wünsche. Zumal ich mit der Änderung vom Wochenende nicht gerechnet habe und mein Hilfegesuch ja vorher war, als kaum was ging.
Aber ich versuche mal zu formulieren, was mir fehlt, auch in dem Wissen, dass ich da vielleicht zu viel will, erst recht über das Internet.
Ich wünsche mir Begleitung auf diesem Weg. Ideen und Vorschläge, wie ich (weiter) voran komme.
Vor dem Wochenende hatte ich das Gefühl, nicht weiter zu kommen und habe auf neue Denkanstöße gehofft, wie ich die Sache noch angehen kann. Jetzt sind wir ja schon einen Schritt weiter, aber auch hier bin ich unsicher und habe viele Fragen.
Derzeit ist ja mein Weg, dass ich F die Flasche in Stillhaltung direkt neben der fertig präparierten
Nachts habe ich es bisher nicht versucht. Mein Freund muss arbeiten und ich fühle mich daher Nachts nicht wohl, dann hier so einen Heckmeck zu veranstalten. Er hat zwar mehrfach gesagt, das ich das gern machen kann, aber ich hab die Ruhe dafür dann nicht. Am Wochenende geht er einen Abend weg. Ich wollte bis dahin fleißig tagsüber anlegen und üben und es dann auch mal nachts probieren.
Aber ist das was ich tue, wirklich "üben"? Wenn F, so wie heute, sich gegen die Brust wehrt, gebe ich dem ja nach. Bringt ja nix und ich will ihn ja auch nicht zwingen. Ob ich zu früh beende oder nicht, lässt sich natürlich auf die Entfernung nicht sagen. Das kann nur ich einschätzen.
Eigentlich brauche ich jemanden, der mir virtuell den Arm tätschelt und mir sagt, dass das alles okay ist und ein schlechter Tag nicht alles kaputt macht. Und einen Ansprechpartner für akut auftretende Fragen. Ist das doof?