Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

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AnnaKatharina
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von AnnaKatharina »

Wenn ein einjähriges Kind nach einer einmaligen Blutentnahmen "traumatisiert" ist, dann ist da in der Regel irgendwas schief gelaufen.

Arzt der gut stechen kann
Feine Kanüle
Jemand der gut festhalten kann
Entspannte Mutter und entspannter ruhiger Arzt
gute Durchblutung (z.B. durch Wärme)
Emla
Was süßes wie Trauenzucker o-Ä. direkt vor dem Stich
Filmchen auf Tablet/Handy

es gibt da soooooo viele Stellschrauben, an denen man drehen kann um das Kind da ohne nachhaltiges Trauma durch zu begleiten.
Klappt vermutlich nicht in 100% aller Fälle, aber fast immer
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
AnnaKatharina
Prof. Dr. SuT
Beiträge: 8281
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von AnnaKatharina »

Wobei ich eine Blutuntersuchung als ERSTEN Schritt, also bevor man sich mal genau anschaut, was und wieviel das Kind isst, und ob man vielleicht einfach durch eine Veränderung der Ernährung eine höhere Zunahme erreichen kann,schon etwas "merkwürdig" finde.

Aber Mondenkind wird etwas zu den Werten sagen und dann weißt du ja, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.
cheyenne07 hat geschrieben: 15.10.2018, 12:26 Wir selber sind uns ziemlich sicher, dass der Kleine keine dieser vermuteten Krankheiten hat.
Was macht euch da sicher? Sowohl Schilddrüsenprobleme als auch Zöliakie sind anfangs oft nicht an klaren Symptomen erkennbar, die auch einem Laien auffallen.
Wie gesagt, nachddem man sich Ernährung, Gewichtsverlauf usw GUT angeschaut hat, und das Gewicht trotz Interventionen WIRKLICH zu niedrig ist, macht eine Blutentnahme wirklich Sinn, um die "genetisch leichten" Kidner vond enen zu unterscheiden, die leicht sind weil sie was haben.
Mit K1 (2010) und K2 (2015)
Lösche Benutzer 1828

Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Oft sind es ja auch die Eltern, die ein Problem mit der Blutabnahme haben.
Ein Pieks ist ja nun nicht traumatisch.
Meine Kinder haben keine Angst vor Ärzten gehabt - und ich war aber auch in der Lage, sie selber festzuhalten.
Weinen ist normal, aber ja nicht traumatisch, wenn man selbst darauf richtig reagiert.
Lösche Benutzer 24617

Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von Lösche Benutzer 24617 »

Ich wollte kurz noch einwerfen, daß manche Kinder mit einem kleinen Video sehr gut abgelenkt sind.
Cheyenne, ich wünsch euch alles Gute! Mehr habe ich gerade nicht beizutragen.
klecksauge
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von klecksauge »

Hast du mal eine Woche Protokoll geführt, was angeboten und tatsächlich gegessen wird?
Um einfach einen Überblick zu bekommen.
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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Ineken
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von Ineken »

Huhu ,
also ich würde auxh Protokoll führen was wirklich gegessen wird .
Ohne ein Profi zu sein sieht man ja anhand deiner Daten das das Kind sehr dünn ist .
Ich glaube es wird da medizinisch auch nicht groß unterschieden mit den Perzentilien. Also nicht nach dem Motto das Kind wird so und so ernährt .
Meine große war auch eine sehr sehr schlechte Esserin und hat auch wahnsinnig viel gestillt . Jedoch hat sie immer okay auf ihrer Perzentilie zugenommen . Von daher war es der Kinderärztin wurscht was sie isst . Aber wenn Eure Kinderärztin Handlungsbedsrf sieht ,dann solltet ihr es abklären lassen .
Eine Blutentnahme ist heute doch gar nicht mehr so schlimm.Mit Pflaster und der richtige Ablenkung empfinde ich sogar eine Impfung schlimmer .
Vor allem in Anbetracht auf die im Raum stehenden Krankheiten würde ich das Blutbild machen lassen . Nicht das man etwas übersieht und man sich hinterher Vorwürfe macht .
LG
Meine Maus 19.04.2015 und unser Mäuserich 21.05.2018 sowie kleine Maus 26.02.2021
cheyenne07
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von cheyenne07 »

Danke Sens! Und auch den anderen für Ihre Antworten.
Genau, daher freue ich mich auch auf eine 2. Einschätzung einer fachperson (unsere Kinderärztin hat auch schon Fehleinschätzungen gemacht).
Liebe Grüsse Cheyenne
Cheyenne mit 2 Jungs (Sept 2014 & Okt 2017)
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Dickkopf-Mama
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Sandküste hat geschrieben: 16.10.2018, 10:27 Oft sind es ja auch die Eltern, die ein Problem mit der Blutabnahme haben.
Ein Pieks ist ja nun nicht traumatisch.
Meine Kinder haben keine Angst vor Ärzten gehabt - und ich war aber auch in der Lage, sie selber festzuhalten.
Weinen ist normal, aber ja nicht traumatisch, wenn man selbst darauf richtig reagiert.
Wie alt waren denn deine Kinder bei ihren Blutabnahmen und wie reagiert man richtig auf ihr weinen?
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
Lösche Benutzer 1828

Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Du, das weiß ich nicht mehr - ist ja schon ewig her.
Aber ich höre eben so oft, dass die Eltern da ihre eigene Panik aufs Kind übertragen.
Ich kann bei so was total ruhig bleiben - es ist ja nun mal rein sachlich gesehen nichts schlimmes. Ich sage auch nie vorher, dass sie ganz tapfer sein müssen usw.
Ich lüge nicht, sage, dass es piekt.
Bei einem Baby muss man eben sicher wirken. Bemerkt das Kind die eigene Angst, hat es natürlich auch Angst. Denn das ist ja sein Kompass, was Sicherheit angeht. Hat die Mutter Angst, ist wirklich Grund zum Angsthaben da.
Auch habe ich meine Kinder immer selber festgehalten bei Spritzen (die ja oft mehr weh tun).

Es muss halt nicht zwangsläufig traumatisch sein.
Ich selber finde medizinische Vorgänge immer spannend. Das kommt wohl halt auch rüber.
Seine eigenen Traumata muss man sich dann halt bewusst machen - und im Fall der Fälle eben zB. den Vater mitschicken, wenn der damit souverän umgehen kann. Oder eine liebe Freundin.
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LilyGreen
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Re: Ärztin sagt unser Baby sei zu dünn

Beitrag von LilyGreen »

Hm, das find ich ehrlich gesagt ne ziemlich gewagte These, bzw. verallgemeinert.
Ich habe null, und zwar wirklich null Probleme mit spritzen oder Blut abnehmen. Weder bei mir, noch bei anderen. Habe bspw. eine Freundin während der Studienzeit (auf ihren Wunsch) bei ihrem Insulin assistiert (- ok, rückblickend vielleicht nicht unbedingt eine meiner klugen Entscheidungen *hust*).
Außerdem bin ich von der Notwendigkeit des impfens absolut überzeugt. Und der Ansicht, dass es echt nicht schlimm ist.

Und trotzdem eskalierte mein Kind beim impfen total. „Weinen“ trifft es da nicht mal annähernd.
☀️ Summer Child (6/16) ☀️
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