Herzlichen Glückwunsch zum Baby, Federleicht.
Hast du die Threads zum BES gelesen, die SchneFiMa verlinkt hatte?
Dort steht unter anderem:
Für den Start ist meist gut, wenn's ungefähr im "1-2 Tropfen pro Sekunde"-Takt heraustropft.
Wenn der 2. Schlauch offen ist, tropft es schneller und es ist einfacher für das Baby zu trinken, weil es nicht gegen Unterdruck arbeiten muss wie bei geschlossenem Schlauch. (Vermute ich aufgrund der Beschreibungen, benutzt habe ich ein BES selbst nicht.)
Verliere den Mut nicht. Bleibe ruhig. Du schaffst das. Schritt für Schritt.
Atme tief durch. Denke dabei daran, dass du hier Hilfe bekommst und ihr gemeinsam einen guten Weg finden werdet.
Dann lese nochmal im Ruhe die Threads durch, die SchneFiMa verlinkt hat.
Wichtig ist, dass du nun jeden Tag unter den gleichen Bedingungen (z.B. morgens nach dem Aufwachstillen mit frischer Windel) wiegst, dir die Anzahl der Windeln (Zettel mit Strichliste am Wickelplatz hilft), die Anzahl der Stilleinheiten und die Zufüttermengen notierst und einmal am Tag hier postest.
Zum Beispiel:
02.07. 3140g, 9x stillen, 540 ml (230 ml MuMi, 310 ml Pre), 3x Abpumpen, 5x Urin, 1x Stuhl
Damit solltest du deine Liste jeden Tag fortführen.
31.03.1210g Geburt SSW 32+5
07.04. 1230g
08.04. 1210g
10.04. 1230g
16.04. 1380g
17.04. 1400g
18.04. 1410g
20.04. 1480g
21.04. 1510g
24.04. 1600g
28.04. 1750g
30.04. 1800g
02.05. 1800g
03.05. 1780g
04.05. 1820g
09.05. 1980g Entlassung KH
14.06. 2930g, 320ml
15.06. 2940g, 425ml
16.06. 3000g, 410ml
17.06. 3030g, 350ml
18.06. 3045, 410ml
19.06. 3070g 455ml
20.06. 3070g 450ml
02.07. ____ g, _x Stillen, ___ ml (___ ml MuMi, ___ ml Pre), _x Abpumpen, _x Urin, _x Stuhl
SchneFiMa braucht alle diese Daten, um beurteilen zu können, ob dein Baby gut gedeiht und Empfehlungen aussprechen zu können, wie ihr weiter verfahren könnt.
Das wird schon alles. Wirklich. ((()))
Und weil du gefragt hattest: Nein, du machst nicht alles falsch. Du machst alles richtig.
Du hast dir Hilfe geholt und versuchst nun neue Wege zu gehen, um weiter stillen zu können und sicher zu gehen, dass dein Kind gut gedeiht. Das erfordert viel Kraft und Mut, nicht einfach aufzugeben.