Re: Mehrere Kleinkinder in den Schlaf begleiten
Verfasst: 30.04.2018, 19:45
Jetzt komme ich endlich dazu... Wow, dieses Forum ist toll! Da sind so feine Ideen dabei und es tut so gut zu lesen, dass es anderen ähnlich geht.
Am Schlafrhythmus des Kleinen zu schrauben, ist sicher grundsätzlich eine gute Idee. Wie praktikabel das ist, muss ich sehen. Er ist tagsüber bei einer Tagesmutter, daher habe ich da auf den Ablauf nur mäßig Einfluss. Die Kinder schlafen dort ca. von eins bis drei, aber ich kann sie vielleicht mal bitten, ihn früher zu wecken. Wenn sie nichts dagegen hat und seine Laune dann nachmittags noch halbwegs gut ist, wäre das sicher ein guter Ansatzpunkt.
Die Große zuerst bettfertig zu machen, ist sicher auch einen Versuch wert. Im Moment habe ich halt auch das Problem, dass sie immer auf den Papa warten will und daher auch eher nicht gewillt ist, ins Bett zu gehen, obwohl sie eigentlich schon total fertig ist (sie macht keinen Mittagsschlaf mehr). Aber im Juni ist mein Mann dann für zwei Wochen weg, da wird sie sich mit der Idee anfreunden müssen, dass es keinen Sinn macht zu warten, vielleicht geht sie dann auch freiwillig früher ins Bett.
Bisher ist eben das Vorlesen und Kuscheln mit ihr in Anwesenheit des kleinen Bruders eher nicht so gut möglich, weil er dann immer mitten drin sein will. Ob er in der Situation das Tuch akzeptiert und sie das Vorlesen aus der Ferne, muss ich schauen. Aber kurz kuscheln, zudecken, Gutenachtkuss und dann Hörbuch oder Musik mit dem Versprechen, dass ich nachher nochmal reinschaue, könnte funktionieren - danke für den Tipp, an Hörbuch hab ich irgendwie gar nicht gedacht. Die technische Ausrüstung (CD-Player/Kopfhörer...) dafür müssen wir noch organisieren, aber das zahlt sich sicher aus.
Und jedenfalls denke ich, dass das Angebot, mich zuerst um sie zu kümmern, eine Geste wäre, die ihr zeigt, dass sie nicht immer nachgeordnet ist. Vielleicht erhöht das dann auch ihre Bereitschaft zu warten, bis der kleine Bruder schläft (wobei ich mich über die ja grundsätzlich eh nicht beklagen kann, sie macht das ja ohnehin so toll...). Aber ich hätte dann immerhin vielleicht weniger schlechtes Gewissen.
Die Einschlafbegleitung des Kleinen abzubrechen, wenn sie zu lange dauert, ist für mich leider eher eine durchaus vorkommende, aber sehr unglückliche Situation, weil mit ihm eben erfolgreiche Einschlafbegleitung der großen Schwester unmöglich ist und sich das Einschlafen damit dann wirklich ewig hinzieht. Es wird dann locker mal zehn oder auch halb elf.
Der Abendspaziergang ist auch eine tolle Idee, die ich gleich bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren werde. Ich habe keine Ahnung, wie lange der Kleine noch gerne im Tuch sein wird, er wird ja langsam mobiler, aber im Moment kann ich mir das eigentlich richtig gut vorstellen - dass ich darauf nicht gekommen bin!

Belohnung für mich klingt auch nett.
Aber leider muss ich meistens abends noch arbeiten. Meine Belohnung ist also, dass ich mich dann in Ruhe an die Arbeit setzen kann, das macht mal mehr, mal weniger gute Laune.
@arwen82: Hach, ich hatte die Hoffnung, dass es später leichter wird, wenn ich beiden vorlesen kann, aber dieses gegenseitige Hochschaukeln scheint mir ein durchaus realistisches Szenario. Klingt anstrengend bei euch, gerade auch mit dem Frühaufsteherbaby...
@Sabina: Genau, beide im gleichen Bett gibt, wie Helenchen das formulierte, entweder Tote oder vor Lachen kugelnde Kinder.
Ich bewundere übrigens alle, die das mit mehr als zwei Kindern hinkriegen. Für mich ist, obwohl ich mir grundsätzlich schon noch ein Kind vorstellen kann, diese Einschlafgeschichte echt ein ganz großes Thema und sehr abschreckend.
Danke euch zwischendurch mal für die bisherigen Antworten, das hilft schon einmal sehr weiter, ich freue mich aber auch über weiter Ideen.
Am Schlafrhythmus des Kleinen zu schrauben, ist sicher grundsätzlich eine gute Idee. Wie praktikabel das ist, muss ich sehen. Er ist tagsüber bei einer Tagesmutter, daher habe ich da auf den Ablauf nur mäßig Einfluss. Die Kinder schlafen dort ca. von eins bis drei, aber ich kann sie vielleicht mal bitten, ihn früher zu wecken. Wenn sie nichts dagegen hat und seine Laune dann nachmittags noch halbwegs gut ist, wäre das sicher ein guter Ansatzpunkt.
Die Große zuerst bettfertig zu machen, ist sicher auch einen Versuch wert. Im Moment habe ich halt auch das Problem, dass sie immer auf den Papa warten will und daher auch eher nicht gewillt ist, ins Bett zu gehen, obwohl sie eigentlich schon total fertig ist (sie macht keinen Mittagsschlaf mehr). Aber im Juni ist mein Mann dann für zwei Wochen weg, da wird sie sich mit der Idee anfreunden müssen, dass es keinen Sinn macht zu warten, vielleicht geht sie dann auch freiwillig früher ins Bett.
Die Einschlafbegleitung des Kleinen abzubrechen, wenn sie zu lange dauert, ist für mich leider eher eine durchaus vorkommende, aber sehr unglückliche Situation, weil mit ihm eben erfolgreiche Einschlafbegleitung der großen Schwester unmöglich ist und sich das Einschlafen damit dann wirklich ewig hinzieht. Es wird dann locker mal zehn oder auch halb elf.
Der Abendspaziergang ist auch eine tolle Idee, die ich gleich bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren werde. Ich habe keine Ahnung, wie lange der Kleine noch gerne im Tuch sein wird, er wird ja langsam mobiler, aber im Moment kann ich mir das eigentlich richtig gut vorstellen - dass ich darauf nicht gekommen bin!
Belohnung für mich klingt auch nett.
@arwen82: Hach, ich hatte die Hoffnung, dass es später leichter wird, wenn ich beiden vorlesen kann, aber dieses gegenseitige Hochschaukeln scheint mir ein durchaus realistisches Szenario. Klingt anstrengend bei euch, gerade auch mit dem Frühaufsteherbaby...
@Sabina: Genau, beide im gleichen Bett gibt, wie Helenchen das formulierte, entweder Tote oder vor Lachen kugelnde Kinder.
Ich bewundere übrigens alle, die das mit mehr als zwei Kindern hinkriegen. Für mich ist, obwohl ich mir grundsätzlich schon noch ein Kind vorstellen kann, diese Einschlafgeschichte echt ein ganz großes Thema und sehr abschreckend.
Danke euch zwischendurch mal für die bisherigen Antworten, das hilft schon einmal sehr weiter, ich freue mich aber auch über weiter Ideen.