Re: BLW: Kleine runde Sachen, darf man das nun oder nicht?
Verfasst: 15.02.2018, 10:03
Es macht aber einen Unterschied, wie steif oder weich die Dinge sind.
Und wie leicht oder schwer sie sich vom Fruchtfleisch lösen.
Die Schale einer Birne ist z. B. oft ledrig, fest, derb. Kinder schaben im Mund mit ihren Zähnen oder Kauleisten das Fruchtfleisch ab und die Schale bleibt, wie sie war. Eventuell wird sie runtergeschluckt, im Unfall eingeatmet.
Bei einer Heidelbeere ist es fast unmöglich, so eine Formation aus Schale zu erreichen.
Bei diesen und bei Johannisbeeren oder Trauben würde ich den Schwerpunkt mal darauf legen, ob das Kind Kaubewegungen macht oder nicht. Bei meinen Kindern reicht das aus, um völlig zahnlos zu zerkleinern. Birnenschale ging erst mit Backenzähnen.
Bei uns kam es hauptsächlich auf die Konsistenz an. Weich und schwer bzw feucht mußte es sein.
Alles was leicht, hart, krümelig, trocken war, ging längst nicht so gut und erforderte mehr elterliche Aufmerksamkeit.
Beispiele:
Reis pur --> verschlucken
Reis mit Soße --> kein Problem
Rohe Karotte pur --> wurde gekaut und dann wurde sich an den Krümeln verschluckt, weil sie scheinbar mit eingesogen wurden.
Rohe Karotte mit Dip --> kein Problem
Knäckebrot pur --> Garantie für Verschlucken
Mit Getränk dazu/dick Frischkäse drauf --> ging ganz gut
Eine Logopädin könnte jetzt vermutlich genauer erklären, warum das so ist. Aber ich weiß es nur aus Erfahrung und von Patienten mit Schluckstörungen (z. B. bei neurologischen Erkrankungen) ist auch bekannt, dass unterschiedliche Konsistenzen unterschiedlich gut geschluckt werden können. Das hat mit der Wahrnehmung der Speisen im Mund an verschiedenen Orten zu tun und damit, ob und wie zuverlässig ein Schluckreflex ausgelöst wird.
Und wie leicht oder schwer sie sich vom Fruchtfleisch lösen.
Die Schale einer Birne ist z. B. oft ledrig, fest, derb. Kinder schaben im Mund mit ihren Zähnen oder Kauleisten das Fruchtfleisch ab und die Schale bleibt, wie sie war. Eventuell wird sie runtergeschluckt, im Unfall eingeatmet.
Bei einer Heidelbeere ist es fast unmöglich, so eine Formation aus Schale zu erreichen.
Bei diesen und bei Johannisbeeren oder Trauben würde ich den Schwerpunkt mal darauf legen, ob das Kind Kaubewegungen macht oder nicht. Bei meinen Kindern reicht das aus, um völlig zahnlos zu zerkleinern. Birnenschale ging erst mit Backenzähnen.
Bei uns kam es hauptsächlich auf die Konsistenz an. Weich und schwer bzw feucht mußte es sein.
Alles was leicht, hart, krümelig, trocken war, ging längst nicht so gut und erforderte mehr elterliche Aufmerksamkeit.
Beispiele:
Reis pur --> verschlucken
Reis mit Soße --> kein Problem
Rohe Karotte pur --> wurde gekaut und dann wurde sich an den Krümeln verschluckt, weil sie scheinbar mit eingesogen wurden.
Rohe Karotte mit Dip --> kein Problem
Knäckebrot pur --> Garantie für Verschlucken
Mit Getränk dazu/dick Frischkäse drauf --> ging ganz gut
Eine Logopädin könnte jetzt vermutlich genauer erklären, warum das so ist. Aber ich weiß es nur aus Erfahrung und von Patienten mit Schluckstörungen (z. B. bei neurologischen Erkrankungen) ist auch bekannt, dass unterschiedliche Konsistenzen unterschiedlich gut geschluckt werden können. Das hat mit der Wahrnehmung der Speisen im Mund an verschiedenen Orten zu tun und damit, ob und wie zuverlässig ein Schluckreflex ausgelöst wird.