Larala hat geschrieben:
"Das würde ja dann bedeuten, dass wir die Situation so akzeptieren wie sie ist."
Das ist der springende Punkt! Ich finde gar nichts daran verkehrt, die Situation zu nehmen, wie sie ist und sich damit einzurichten. Das entspannt!
Normalerweise denkt man sich ja im Leben, dass sich nichts ändert, wenn man es nicht selbst tut. Das trifft aber auf das Leben mit einem Baby nicht zu, die Zeit arbeitet für Euch; das ist das Schöne. Vieles ergibt sich ganz von selbst.
Manchmal probiert man irgendetwas nach längerer Pause noch einmal und plötzlich klappt es (bei uns: Mittagschlaf im Kinderwagen; wie es ein ordentliches dänisches Kind zu tun hat [emoji6]). Man ärgert sich, dass man es nicht früher probiert hat. Dabei wäre das Kind früher möglicherweise einfach nicht so weit gewesen, wer weiß.
Ich finde es auch schwer, mich nicht verunsichern zu lassen bzw. finde es zuweilen schwer, dem Rechtfertigungsdruck zu widerstehen. Jetzt beim zweiten Kind habe ich gelernt, die Klappe zu halten und gebe nicht so wahnsinnig viel preis, wie wir es zuhause so halten - außer wenn ich weiß, dass mein Zuhörer eher SuTig ist (oder wenn ich provozieren will...[emoji6])
Mein zweites Kind ist viel komplizierter, launischer, anhänglicher als mein erstes. Wäre die Große so gewesen, hätte ich mich sicher noch mehr verunsichern lassen.
Bei den großen Veränderungen wie nachts Abstillen, ganz Abstillen, eigenes Bett habe ich mich oft gefragt, wie und wann der richtige Zeitpunkt dafür kommen wird. Als es dann soweit war, war ich mir sehr sicher und es war auch ziemlich unkompliziert.
Nehmt es an, lasst es laufen!
Etwas ändern kann man immer. Ausprobieren kann man immer.
Wenn Euer Kind das jetzt so braucht, dann denkt nur an den Augenblick und macht Euch nicht so viele Sorgen um später.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro