Willkommen hier im Forum.
Danke für die Daten, die du schon aufgeschrieben hast.
Euer Anfang klingt sehr anstrengend und durcheinander für deinen Sohn. Er hatte nicht die Möglichkeit das Stillen richtig zu lernen, woraus eure jetzigen Probleme resultieren. Wir können versuchen, eure Situation zu verbessern. Da ihr schon eine Phase hattet, in der er gut gestillt hat, stehen die Chancen gut.Wir hatten von Anfang an stillprobleme. Mir wurde schon in kkh gesagt, das ich zu kleine brustwarzen habe und deshalb mit stillhüttchen stillen soll. Das habe ich soweit gemacht bis meine brustwarzen so lädiert waren, dass ich sie weggelassen habe. Mein kleiner hat die brust auch anstandslos ohne hüttchen genommen. Jedoch wusste ich nicht wie man richtig anlegt und hatte kurz darauf sehr Wunder offene Brustwarzen. Eine Stillberaterin hat mir super aus der Zeit geholfen. Seid ca. Der 7. Woche hatte ich keinerlei Schmerzen und das Stillen funktionierte so gut, dass sich sogar die Milchmenge eingestellt hatte und ich keinerlei Brust ziehen hatte. Mein Sohn hatte auch immer gut zugenommen. Wir hatten seit der 2 . Woche immer mal wieder den Schnuller im Einsatz. Es wurde mit der Zeit immer mehr und mehr, da wir wussten wie leicht er sich damit beruhigen lässt. Vor einer Woche begann dann der Spuckt. Der kleine hat die Brust erst genommen, wenn ich ihn am Schnuller hab saugen lassen, den Schnuller rauazog und schnell gegen die Brustwarzen eintauschen. Nur so hat er getrunken.
Der Rat der Stillberaterin war fachlich richtig. Dass das schwer zu bewerkstelligen ist, kann ich nachvollziehen, ist in diesem Fall aber sehr wichtig. Wie handhabt ihr das jetzt mit dem Schnuller?Als er auch nachts nur noch so an die BRUST zu bekommen war habe ich mich an eine Stillberaterin gewendet, da meine in Urlaub ist. Sie meinte es ist eine saugverwirung ich soll sofort den Schnuller weglassen sonst geht er gar niht mehr an die Brust. Nun ja, wir konnten den schnuller nicht von jetzt auf gleich komplett weglassen.
Prima, dass du eine Pumpe hast, um die Milchbildung weiter anzuregen.Ich konnte mir noch eine Milchpumpe in der Apotheke holen, bevor alle in die Feiertage gegangen sind. Mit der Milchpumpe pumpe ich seit dem ab. Muss aber auch zufüttern, da er die ganze Woche so schlecht gesaugt hatte, dass sich die milch schon bisschen zurückgebildet hat. Also seit Freitag bekommt der kleine die Flasche, weil er so gar nicht an die brust zu bekommen war. Er hat nicht mal versucht zu saugen, sondern hat geschrien sobald ich ihn in die Stillposition gebracht hab und hat sich abgewendet. Mit dem Löffel hat nicht geklappt, und nach 20 min Geschrei hab ich ihm die Flasche gegeben. So bekommt er seit Freitag die Flasche. Mittlerweile schreit er nicht mehr wenn er die brust sieht. Ich kann sie ihm sogar in den Mund geben wenn er gut gelaunt ist. Nur leider scheint er nicht mehr zu wissen was er damit anfangen soll. Mit Stillhüttchen hab ihn ebenfalls Probiert. Hier das gleiche. Er beißt nur bisschen drauf rum und fängt dann an zu quengelt.
Versuchst du weiterhin ihn zu stillen? Wie klappt es nachts im Halbschlaf? Die Flasche zählt leider nicht zu den stillfreundlichen Zufüttermethoden. Den Link dazu hast du ja schon von den Mitschreiberinnen bekommen. Hast du dir das schon durchgelesen? Der Bescher ist bei solchen mengen leider nicht mehr praktikabel, weshalb ich in Richtung Brusternährungsset tendiere.
Mit dem BES kannst du an der Brust zufüttern. Wie die ersten Schritte mit dem BES sind, kannst du in dem link nachlesen.
Ist das "nicht" in dem ersten Satz zuviel? Man beginnt eine Rückführung an die Brust nämlich mit dem akzeptieren von verschiedenen Saugern im Mund. Dieses klappt bei ihm? Kannst du die Flasche in Stillposition geben? Das ist nicht immer so leicht, aber es ist von Vorteil, das Baby an die Stillposition zu gewöhnen, bzw. es wieder so füttern zu können, ohne, dass es Stress hat.In einem der Beiträge hab ich gelesen, dass man mit unterschiedlichen Sauger nicht beginnen soll. Den von MAM und Lansinoh nimmt er. Den schmalen von Modell, den es zur Pumpe dazu gibt, schreit er auch nur an..
Du bist ganz sicher nicht egoistisch, du möchtest dein Baby einfach mit deiner Milch ernähren und ihm durchs Stillen auch Nähe und Geborgenheit geben. Das ist total verständlich.ch denke schon ich bin so egoistisch, weil ihr unbedingt stillen will, dabei geht es dem Kleinen doch auch so ganz gut. Wenn ich nur dran denke wie ruhig er sie letzten Tage war, bevor ich ihm endlich ein Fläschchen gab. Er hat nur noch geschlafen und sobald der Schnuller raus war hat er geschrien. Mehr Aktivitäten hatte er nicht. Es tut mir in der Seele weh wenn ich ihm das Fläschchen gebe.
Gibt es für uns noch Hoffnung oder muss ich akzeptieren das mein Kleiner ab nun an ein Flaschenkind ist?
Es gibt noch Hoffnung, mit ein bisschen Fleiß und Durchhaltevermögen kannst du helfen, deinem Baby wieder das Saugen an der Brust beizubringen.
Wenn du das versuchen möchtest, rate ich zur Besorgung des BES und der Elterninformation. Die Anleitung des BES ist leider fehlerhaft.
Die nächsten Schritte wären dann:
- Gewöhnung an verschiedene Sauger in Stillposition
- Stillen mit Flaschensauger und BES
- Stillen mit Hütchen und BES
- Stillen ohne Hütchen mit BES
Bis das BES da ist, solltest du versuchen, ihn häufig anzulegen, in Situationen, in denen es ruhig ist. Also zum beispiel nachts, oder wenn er gut gelaunt ist, vielelicht mal in der Badewanne und du kannst dich viel mit ihm ins Bett legen, legt euch nackig aneinander. Manchmal animiert das die Babys die Brust doch wieder zu nehmen. Wichtig ist jetzt wirklich das Weglassen des Schnullers. Du kannst ihm deinen kleinen finger anbieten. Habt ihr eine Trage? Veruscht ihn durch Tragen oder andere Dinge abzulenken, wenn er weint, aber eindeutig satt ist.
Was meinst du, hilft dir das schonmal weiter? Möchtest du es mit meiner Hilfe versuchen?
Ich begleite dich gerne.
Viele Grüße
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung