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Re: Verzweifelt wegen dauerhaften Brustschmerzen

Verfasst: 01.07.2017, 12:33
von Loni21
Hallo ihr Lieben,

ich wollte nach ca. 3 Monaten Stillen ein Update meines Befindens posten, vielleicht hilft das zukünftig andere Stillende mit den gleichen Problemen. Mir hat es zumindest geholfen, als ich davon gelesen habe [emoji5]

Ich habe die Vitamintherapie gemacht, ca. 2 Wochen lang. Habe die Dosis wie du Atsitsa beschrieben hast etwas justiert. Es wurde jedoch leider nicht besser [emoji20] Meine linke Brustwarze hat dann auch angefangen sich weiß zu verfärben nach dem Stillen. So wie ihr es oben beschrieben habt. Das ist auch meine Problembrust, da hatte ich auch die Brustentzündung. Hatte zwischendurch auch eine zertifizierte Stillberaterin bei mir, die hat mir auch empfohlen Magnesium zu nehmen. Aber es hat sich leider keine Besserung ergeben, leider. Ja, vielleicht hätte ich das doch länger weitermachen sollen, aber die Darmprobleme wurden nicht signifikant besser und wenn keine merkliche Änderung der Brustschmerzen eingetreten sind, war das über die Zeit doch eine doppelte Belastung.

Ich habe auch eine Homöopathin kontaktiert und die hat mit Selecea 30D empfohlen, gegen die Schmerzen. 5 Kügelchen in ca. 150 ml Wasser aufgelöst und immer nach dem Stillen einen Schluck trinken. Ich hab das gemacht, manch ein mal hat es geholfen, ein anderes mal wieder nicht. Ich denke, das hatte auch keine signifikante Wirkung auf das Vasospasmus. Bei mir jedenfalls, kann eben sein, dass es anderen doch hilft!!

Was mir geholfen hat war letztendlich die Zeit. Total banal und eigentlich nicht zumutbar, jemand das zu raten mit solchen Schmerzen, das ist klar. Nur war das letzten Endes wirklich die Lösung. Kann es sein dass es auch mit dem warmen Wetter zusammenhängt? Jetzt wo der Sommer gekommen ist, sind die Schmerzen nach dem Stillen immer mehr zurückgegangen. Und wenn es mal wieder kalt und ungemütlich wird, kommen sie leicht zurück?! Kann aber auch Einbildung sein...

Es hat sich letzten Endes langsam eingependelt, dass die Schmerzen nach dem Stillen ausblieben, ohne dass ich was getan habe.

Ich habe keine Ahnung warum und wie das passiert ist. Mein Eindruck ist, jetzt im Nachhinein, dass die Brust, das Gewebe und die Gefäße, eine gewisse Zeit anscheinend gebraucht haben, um sich auf das Stillen einzugewöhnen, auf den Milcheinschuss, auf das starke Saugen meines kleinen Bärchens! Das habe ich in einem anderen Forum mal gelesen, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass die Schmerzen sich nach 8-10 Wochen von alleine auflösen. Bei mir waren es jetzt 3 Monate.

Auch eine Erfahrung, die ich mit euch teilen will, ist, dass ich mir eine Brustpumpe von der Apotheke ausgeliehen habe auf Rezept, einen Monat lang. Ich habe die Milch immer zwischen den Mahlzeiten abgepumpt, um mir einen kleinen Vorrat für Notfälle anzuschaffen. Das war die medela symphony, die es auch in den KHs gibt. Ich muss sagen, es war soooooooo angenehm!!! Das Pumpen war so leicht und schön, kein Vergleich zu der Saugstärke meines kleinen Bärchens [emoji38][emoji38][emoji38] aber so ist das nun mal... Wenn es hart auf hart gekommen wäre und ich wegen den Brustwarzenschmerzen nicht mehr stillen hätte können, auch nach 3 Monaten, hätte ich mit der Pumpe weitergemacht, statt abzustillen.

So, das war soweit meine Story. Wie gesagt, ich habe keine wirkliche Lösung und ich bitte die Stillberaterinnen mich zu korrigieren, falls ich einen Schmarrn verzählt hab [emoji38]

Liebe Grüße,
Andreea [emoji173]️


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Re: Verzweifelt wegen dauerhaften Brustschmerzen

Verfasst: 01.07.2017, 13:06
von Loni21
Nachtrag:

Achso, was ich vergessen habe zu erzählen: ich kann nicht ohne Brustdonuts rumlaufen. Die habe ich Tag und Nacht an, weil die Schmerzen sonst wieder kommen, wenn die Bruszwarzen aufscheuern. Ich verwende von medela die aus Plastik zum Brustwarzenformen, das ist praktisch weil sie gleich die Milch auffangen.


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