Re: Beikost mal Top mal Flop - aber warum?
Verfasst: 13.12.2016, 01:05
Nautilus ich kenne es nur so das Flaschenkinder mit 4 Monaten und Stillkinder mit 6 Monaten mit Beikost anfangen dürfen/können/sollten.
Mama2008 zu faul an der Brust ist ja nichts was ich mir ausgedacht habe. Wir wurden tagelang von A bis Z durchgecheckt in einer sehr guten Kinderklinik und mit sehr guten Ärzten und auch sehr guten Stillberaterinnen. Wir haben als Kassenpatienten eine Behandlung gehabt wovon manch Privatpatient träumen kann. Leider ist dies für mich aber auch nicht wirklich ein unbekanntes Verhalten da ihr Vater und auch ihre Oma hungern aus Faulheit. Sie weil sie einkaufen gehasst hat (ZB 5 Scheiben Brot konnten 5 Tage ausreichen bei ihr) und er weil er einfach keine Lust hat auf zustehen um mal ein Brot zu schmieren oder eine Schüssel Cornflakes zu machen.
Das selbst abstillen finde ich jetzt nicht merkwürdig oder schlimm. Wir mussten ja mit Flasche zufüttern weil sie nicht genug trank und ihre Gewichtsabnahme bedenklich war und die Flasche ist nun mal wesentlich einfacher als an der Brust. Es wurde mit jedem mal weniger an der Brust und ich fand es Sinnvoller ihr die Flasche anzubieten als sie an die Brust zu zwingen. Sie hat sich immer öfter und immer schneller von der Brust angewendet. Ich finde es bewundernswert wenn andere Mütter sich ohne Ende Mühe geben damit das Stillen trotzdem klappt, ich habe mich eben dazu entschieden meine Tochter nicht an die Brust zu zwingen sondern ihr das zu geben was sie lieber wollte und ihr ihre Entscheidung/Vorliebe gelassen.
Ich verstehe auch nicht was daran verkehrt ist eine Mahlzeit zu ersetzen wenn sie viel Brei isst und nicht mehr Bedarf hat? Wenn sie eine Mahlzeit (fast) komplett isst war sie bisher immer satt und brauch eine Flasche weniger am Tag. Wenn sie den Brei nicht will lass ich es und sie bekommt die Flasche. Genauso Handhabe ich es mit der Flasche. Mal trinkt sie 5 Flaschen komplett aus, mal 4 und es bleibt immer ein wenig übrig. Sie bekommt nach Bedarf und nicht stur "alle 4 Stunden".... Ich bin ständig ihr Essen am entsorgen (und ich hasse es Essen zu entsorgen) weil sie es über lässt.
Ich finde nicht das ich ihr groß ein Tempo vorgeben. Ich habe nach den Empfehlungen der Hebamme und der Ärzte angefangen ihr Sachen anzubieten. Erst im Fruchtsauger was sie sehr gerne mag und später dann der erste Brei. Ich habe eben auf Hebamme und Ärzte gehört und hab mich nicht quer durchs Internet und durch 1.000 Meinungen von 1.000 Müttern und Ratgebern gewühlt.
Ich habe bisher auch nur einen Brei eingeführt und auch nur Gemüse Kartoffelbrei. Obst gibt es noch nicht weil sie auch nicht so drauf steht. Das lutscht sie nicht so gerne wie Gemüse und mein Bauch sagt mir Obstbrei ist dann gerade nicht das richtige für sie.
Mama2008 Statt Trotztage kannst du auch gerne eins deiner Meinung nach passenderes Wort verwenden. Ich hatte schon immer großes Talent darin Wörter auszuwählen an die sich andere stören oder die falsch sind. Ich hatte das Gefühl es war verständlich was ich eigentlich sagen wollte auch wenn ich ein falsches Wort dafür verwendet habe, ansonsten hätte ich es nicht benutzt.
Ich frag mich wirklich warum ich ihr was aufzwingen. Sie meckert oft wenn der Löffel nicht schnell genug nach kommt und schiebt den Löffel selber in den Mund wenn sie einen "Toptag" hat und am "Floptag" ist der zweite Löffel meist schon zu viel.Und sie bekommt die Flasche so oft und so viel Sie will.
Auch die Einführung hat gut geklappt diesmal. Immer problemlos ein paar Löffel. Alle paar Tage was mehr, manchmal auch wieder was weniger und plötzlich hat sie eine ganze Mahlzeit weg gefuttert, zuvor hat sie nicht mal 1/3 gegessen. Soll ihr jetzt etwa die Menge verweigern weil es plötzlich so schnell geht? Als die ganzen Mahlzeiten gegessen wurden fingen die Tage an wo sie plötzlich gar keinen Brei mehr wollte für 1-2 Tage.
Mit dem sitzen ist mir neu bei Brei. Hat in meiner Gegenwart auch noch nie jemand drauf hingewiesen. Ich sehe auch die Mamis ständig in der Babyschale füttern, also liegend, statt sitzend auf dem Schoß. Ich wusste es bisher eben nicht besser.
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Mama2008 zu faul an der Brust ist ja nichts was ich mir ausgedacht habe. Wir wurden tagelang von A bis Z durchgecheckt in einer sehr guten Kinderklinik und mit sehr guten Ärzten und auch sehr guten Stillberaterinnen. Wir haben als Kassenpatienten eine Behandlung gehabt wovon manch Privatpatient träumen kann. Leider ist dies für mich aber auch nicht wirklich ein unbekanntes Verhalten da ihr Vater und auch ihre Oma hungern aus Faulheit. Sie weil sie einkaufen gehasst hat (ZB 5 Scheiben Brot konnten 5 Tage ausreichen bei ihr) und er weil er einfach keine Lust hat auf zustehen um mal ein Brot zu schmieren oder eine Schüssel Cornflakes zu machen.
Das selbst abstillen finde ich jetzt nicht merkwürdig oder schlimm. Wir mussten ja mit Flasche zufüttern weil sie nicht genug trank und ihre Gewichtsabnahme bedenklich war und die Flasche ist nun mal wesentlich einfacher als an der Brust. Es wurde mit jedem mal weniger an der Brust und ich fand es Sinnvoller ihr die Flasche anzubieten als sie an die Brust zu zwingen. Sie hat sich immer öfter und immer schneller von der Brust angewendet. Ich finde es bewundernswert wenn andere Mütter sich ohne Ende Mühe geben damit das Stillen trotzdem klappt, ich habe mich eben dazu entschieden meine Tochter nicht an die Brust zu zwingen sondern ihr das zu geben was sie lieber wollte und ihr ihre Entscheidung/Vorliebe gelassen.
Ich verstehe auch nicht was daran verkehrt ist eine Mahlzeit zu ersetzen wenn sie viel Brei isst und nicht mehr Bedarf hat? Wenn sie eine Mahlzeit (fast) komplett isst war sie bisher immer satt und brauch eine Flasche weniger am Tag. Wenn sie den Brei nicht will lass ich es und sie bekommt die Flasche. Genauso Handhabe ich es mit der Flasche. Mal trinkt sie 5 Flaschen komplett aus, mal 4 und es bleibt immer ein wenig übrig. Sie bekommt nach Bedarf und nicht stur "alle 4 Stunden".... Ich bin ständig ihr Essen am entsorgen (und ich hasse es Essen zu entsorgen) weil sie es über lässt.
Ich finde nicht das ich ihr groß ein Tempo vorgeben. Ich habe nach den Empfehlungen der Hebamme und der Ärzte angefangen ihr Sachen anzubieten. Erst im Fruchtsauger was sie sehr gerne mag und später dann der erste Brei. Ich habe eben auf Hebamme und Ärzte gehört und hab mich nicht quer durchs Internet und durch 1.000 Meinungen von 1.000 Müttern und Ratgebern gewühlt.
Ich habe bisher auch nur einen Brei eingeführt und auch nur Gemüse Kartoffelbrei. Obst gibt es noch nicht weil sie auch nicht so drauf steht. Das lutscht sie nicht so gerne wie Gemüse und mein Bauch sagt mir Obstbrei ist dann gerade nicht das richtige für sie.
Mama2008 Statt Trotztage kannst du auch gerne eins deiner Meinung nach passenderes Wort verwenden. Ich hatte schon immer großes Talent darin Wörter auszuwählen an die sich andere stören oder die falsch sind. Ich hatte das Gefühl es war verständlich was ich eigentlich sagen wollte auch wenn ich ein falsches Wort dafür verwendet habe, ansonsten hätte ich es nicht benutzt.
Ich frag mich wirklich warum ich ihr was aufzwingen. Sie meckert oft wenn der Löffel nicht schnell genug nach kommt und schiebt den Löffel selber in den Mund wenn sie einen "Toptag" hat und am "Floptag" ist der zweite Löffel meist schon zu viel.Und sie bekommt die Flasche so oft und so viel Sie will.
Auch die Einführung hat gut geklappt diesmal. Immer problemlos ein paar Löffel. Alle paar Tage was mehr, manchmal auch wieder was weniger und plötzlich hat sie eine ganze Mahlzeit weg gefuttert, zuvor hat sie nicht mal 1/3 gegessen. Soll ihr jetzt etwa die Menge verweigern weil es plötzlich so schnell geht? Als die ganzen Mahlzeiten gegessen wurden fingen die Tage an wo sie plötzlich gar keinen Brei mehr wollte für 1-2 Tage.
Mit dem sitzen ist mir neu bei Brei. Hat in meiner Gegenwart auch noch nie jemand drauf hingewiesen. Ich sehe auch die Mamis ständig in der Babyschale füttern, also liegend, statt sitzend auf dem Schoß. Ich wusste es bisher eben nicht besser.
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