Huhu, ich melde mich mal zu Wort, da ich selbst Tagesmutter bin
Erstmal hat mich erstaunt, dass deine Tagesmutter nicht prinzipiell nach dem Berliner Modell eingewöhnt.
Davon abgesehen, werden hier keine Eingewöhnungen gemacht, wenn in dem Monat Urlaub ansteht, da das die ganze Eingewöhnung eben zunicht machen kann und man wieder bei Null anfängt.
Für mich hört es sich an, als wäre die ganze Eingewöhnung ein wenig in die Hose gegangen und ich würde auch eine Pause von ca. 2 Wochen empfehlen und dann nochmal neu eingewöhnen (egal ob bei alter oder neuer Tagesmutter).
Dann aber eben darauf achten, dass nach Möglichkeit keine Ausfallzeiten vorkommen und wie Tigerlein schon sagte, versuch dich bei der Eingewöhnung möglichst passiv zu verhalten, so dass dein Kind sich auch anderweitig orientiert. Ich musste auch schon Eltern beim Essen rüber auf das Sofa setzen, weil sie trotz mehrfachem Hinweis ihr Kind am Tisch gefüttert haben und immer wieder auf es eingeredet haben, das hat dem Kind die Chance genommen, sich auf die neue Situation einzulassen.
Und bei den ersten Trennungen am besten echt erstmal ne halbe Stunde ins Nebenzimmer.
Falls das Kind nur weint, nicht auf Teufel komm raus die Zeit hinaus zögern, das strapaziert nur die Nerven aller Beteiligten. Wenn das Kind sich schon in Rage geschrien hat, lieber mit ihm heimgehen, zur Ruhe kommen und am nächsten Tag mit neuem Mut starten.
Das Einzige was das Kind dann nämlich wirklich braucht ist Zeit!
PS: Bzgl. Krankheit gibt es verschiedene Regelungen, manche Tagesmütter können Vertretung anbieten, andere nicht.
Geld bekomme ich aber natürlich trotzdem, wenn ich krank bin und die Eltern zahlen auch trotzdem (ist im Betreuungsvertrag geregelt).
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