Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Pqr, Einschlafstillen klappt ja leider nicht so wirklich gut bei uns. Dauert abends tatsächlich 2-3 bis er das erste mal kurz einschläft. Würde das besser klappen dann würde ich in der Art definitiv einen Mittagsschlaf einführen für uns beide. Immer schlafen wenn das Kind schläft geht leider nicht weil er tagsüber nur im Tragetuch, momentan nur auf dem Peziball, schläft. Mit Tragetuch hinlegen/setzen geht also auch nicht. :( Ich denke auch dass er die Schlafphasen schlecht verbinden kann und daher so schlecht schläft. Heute morgen habe ich es tatsächlich geschafft, dass er 3 Stunden geschlafen hat! Ich habe halt Die ganze Zeit auf dem Ball verbracht. Vorhin ist mein Mann mit ihm los. Ich habe geduscht und wollte mich hinlegen, da kam er mit schreiendem Baby zuRück. Es ist doch zum vErrückt werden, es darf doch nicht sein dass er nur noch bei mir schläft...
Dentinox habe ich auch hier. Ich bin mir halt nicht sicher ob es das ist/war. Ich wollte nur ausschließen dass er wegen Schmerzen nicht schläft. So ganz eindeutig fand ich es jetzt nicht. Hmmmm Ach ja, Massage mache ich auch, mache gerade einen Kurs mit Schmetterlingsmassage. Mal sehen wie das mit der Zeit wird, hatte erst einmal den Kurs und freue mich aufs nächste mal.
Mondenkind, dass beruhigt mich dass es dort nicht mit schreien lassen gemacht wird. Das bringe ich trotz Erschöpfung nicht übers Herz. Ich war früher selbst ein Schreibaby und musste immer im eigenen Bett schlafen. Das tu ich meinem kleinen nicht an. Er ist doch noch so klein und neu auf dieser Welt...
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Vergessen: So einen richtig guten Erfahrungsbericht habe ich über die Forensuche jetzt noch nicht gefunden in Bezug auf EEH. Ich versuche dann hier mal unsere Erfahrungen aufzuschreiben. Wir haben nun den ersten Termin in 2,5 Wochen. Die sind leider richtig voll dort.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Hallo, für die die es interessiert möchte ich ein kurzes Update geben. Nachdem ich vor ein paar TAgen aufgrund des extremen Schlafmangels fast zusammengebrochen wäre hat sich die letzten 2 Nächte einiges gebessert. Zum einen hängt das wohl mit dem fortschreitendem Alter meines kleinen zusammen. Auch tagsüber im Ttragetuch wird sich eher in den Schlaf gemeckert als geschrien. Er schläft dort auch besser und kann nun die Schlafphasen anscheinend besser verbinden. Das ist ein toller Fortschritt. :) Zum Anderen habe ich meine Taktik für abends geändert. Ich stille ihn. Wenn er dabei einschläft freue ich mich. Das werde ich auf jeden Fall so beibehalten. Wenn er allerdings nur noch andock- abdock- meckern veranstaltet (ist vielleicht unglücklich ausgedrückt aber ich meine es keinesfalls so dass er mich damit ärgern wollte oder so!!) dann habe ich beschlossen dass ich es nicht mehr aushalten kann, denn es setzt sich dann die ganze Nacht so fort. Wir finden so beide keinen richtigen Schlaf. Ich lasse ihn dann trinken bis er definitiv satt ist. Dann aufstoßen. Anschließend halte ich ihn fest im Arm und er darf/ muss sich ausweinen und schläft dann ein. Man, wenn ich das so schreibe fühle ich mich wieder furchtbar schlecht weil es sich so gemein anhört. Er ist dann aber definitiv übermüde, es ist also nicht so dass ich unbedingt schlafen will und er gar nichT kann. Ich weine dann mit ihm und ich mache mir die Entscheidung nicht leicht! Das kuriose ist, dass er anschließend 2-3 h am Stück schläft! Ganz friedlich, natürlich weiterhin auf mir drauf aber das finde ich ja nicht schlimm für den Moment. Nachts stille ich ihn dann und mind. 1x noch schläft er danach zufrieden weiter. Gegen morgen wird sein Schlaf immer kurzweiliger und unruhiger, er ist aber ganz müde und ich merke wie er immer wieder einschlafen möchte. Dann will er auch wieder häufiger an die Brust und ich lasse ihn dann natürlich auch. Nochmal weinen soll er nicht müssen! So bekommen wir aber beide mehr Schlaf nachts und so schrecklich es irgendwie ist, es scheint ihm gut zu tun. Morgens zum Aufstehen weint er nicht mehr sondern lacht mich an. Ich hoffe, dass wir es wieder so hinbekommen, dass er irgendwann wieder nach dem Stillen abends zufrieden in einen längeren Schlaf findet. Jeden Abend Weinen das halte ich auf Dauer nicht aus. Ich hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt, dass ich mein Kind weinen lasse obwohl ich es mit Dauerstillen eventuell umgehen könnte. Aber so haben wir BEIDE eine wesentlich bessere Schlafqualität. Wie gesagt schläft er nun auch tagsüber länger und ruhiger im Tragetuch. Vielleicht braucht er es auch, einmal seinen Stress rauszuweinen um dann in einen entstressten Schlaf fallen zu können.
Ich weiß es nicht, ich hoffe nur so sehr dass es das richtige ist und ich nicht sein Veertrauen dadurch verliere. Und ich hoffe dass diese "Maßnahme" nicht lange nötig ist. Ich werde mal weiter berichten wie es bei uns läuft. So liest man hier vielleicht nicht immer nur negative, sondern auch positive Berichte.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
froops
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von froops »

Es ist schön, dass dein letztes Posting schon so viel entspannter klingt! :)

Wenn du ihn hältst und tröstest und er satt ist und er sich ausweinen kann und dann einschläft klingt es doch aber nach einem guten Weg für euch. Und wenn du das Dauergestille nicht aushätlst ist es sehr gut, wenn du andere Wege für euch suchst, gut durch den Abend und durch die Nacht zu kommen. Denn wenn du nur noch auf dem Zahnfleisch kriechst ist auch niemandem mehr geholfen.
Hast du mal weißes Rauschen (Fön, Dunstabszugshaube, gibts auch bei Youtube "white noise" oder als app) versucht? Bei manchen Kindern hilft das extrem gut, damit sie schneller abschalten können und einschlafen können. Ich denke auch nicht, dass man sie davon abhängig macht, dass ist genauso wie das " nur mit körperkontakt schlafen" "nur beim stillen einschlafen" was sich ja auch angeblich ein leben lang hält :wink:

Gegen Morgen könntest du mal testweise, wenn die unruhige Phase beginnt (und du dich dazu in der Lage fühlst, im Morgengrauen...) die Windel (im Bett) wechseln (statt abhalten). Manche Babys stören sich auch einfach an der nassen Windel aber schlafen mit einer trockenen noch mal wieder tief ein.

Ich drücke die Daumen, dass es bei euch weiterhin bessert und für ein paar Stunden Schlaf am Stück (es tut so gut, sich mal nicht ganz so nach Zombie zu fühlen 8) )
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suttine
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von suttine »

kuriburi, hab bitte kein schlechtes Gewissen. Du musst für euch beide sorgen - dein Zwerg hat auch nichts davon, wenn du vor die Hunde gehst. Und wir als Eltern haben den größeren Überblick als die Kleinen, deshalb müssen wir manchmal Entscheidungen treffen, die ihnen im ersten Moment nicht passen. Dann müssen wir natürlich kurzfristig ihren Frust aushalten, aber langfristig lohnt sich das. Das wird uns noch oft begegnen ;-)
Er ist satt, und er ist ganz nah bei dir, das ist die zweitbeste Situation, die er haben kann.
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newmanekineko
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von newmanekineko »

Du lässt ihn ja nicht allein weinen. Du gibst ihm Körperkontakt und bietest ihm dabei die Möglichkeit, sich ausweinen zu dürfen. Das ist nicht dasselbe wie "schreien lassen".
Meine Tochter hat bis sie 4-5 Monate alt war fast jeden Abend auf meinem Bauch liegend lange geweint vorm Einschlafen. Ich hab gespürt, dass sie sich einfach an mich gekuschelt ausweinen will (keine Schmerzen, keine nasse Windel, kein Hunger).
Dann fing sie irgendwann an, ganz viel zu brabbeln vorm Einschlafen. Mittlerweile spielt und tobt sie im Bett rum, bevor die Augen zufallen. Ich glaube, sie braucht einfach einen Weg, um körperlich Energie rauszulassen, bevor sie schlafen kann.
Einschlaf-stillen will sie selten. Wenn überhaupt, dann nur tagsüber vor ihrem Nickerchen.
Ich wünsche euch alles Gute!

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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von samoe »

Du machst das absolut richtig, auch wenn sich das manchmal falsch anhört/anfühlt. Ich finde, dadurch, dass man die Kinder ja keinesfalls schreien lassen möchte, verliert man manchmal den Überblick, dass es Situationen gibt, wo ein "im Arm weinen lassen" trotzallem hilfreich ist. Niemanden ist geholfen, wenn du vor Müdigkeits zusammenbrichst. Auch wenn man im ersten Lebensjahr viel für sein Baby zurückstecken muss/sollte, man darf sich als Mensch nicht ganz vergessen und muss sich auch gut um sich selbst kümmern.

Ich habe den Kleinen auch öfters so weinen lassen in meinen Armen. Er wollte weder gestillt werden, noch schlief er auf dem Pezziball beim tragen ein, also entschied ich mich dafür. Denn irgendwann musste ich nun auch mal schlafen, das ist eben einfach ein wichtiges Grundbedürfnis.

Also, du machst das absolut richtig!! Und du entspannst dich ja auch dadurch, dass du wenigstens mal 2-3 h schlafen kannst und bist dadurch insgesamt ruhiger, was sich dann wiederum auf dein Kind überträgt und dadurch "entkreiselt" sich auch der Kreislauf etwas ...
Mit den zwei Jungs (04/2012, 06/2015) und der kleinen Püppi (01/2018)

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Kuriburi
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Danke ihr lieben für die bestärkenden Worte! Ich hoffe nur, ich habe mich nicht zu früh gefreut. Letzte Nacht war wieder schlimm... Erst Seite 1 gestillt und sofort eingeschlafen. Toll!, dachte ich. Leider ist er kurze Zeit später aufgewacht. Seite 2 gestillt, wieder das gleiche. Dann in den Arm genommen. Er hat fürchterlich erschöpft immer wieder so aufgeschrien, fast gekreischt. Das war schlimm... Aber nach 6 min ist er eingeschlafen. Leider nach einer Std wieder Wach gewesen. Son ein Mist!!! Habe dann immer wieder gestillt die Nacht. Heute morgen hat er sich dann so Gewinden und immer wieder kurz aufgeweint dass ich wickeln gegangen bin. Habe ihn am Wickeltisch auch abgehalten. Nichts. Dann nochmal für 2h ins Bett, lange gestillt. Er ist immer wieder kurz eingeschlafen um dann von irgendetwas gequält wieder kurz aufzuwachen .immer wieder hat er versucht sich ohne Brust wieder in den Schlaf zu kämpfen. Armer kleiner, tapferer Kerl! :( In solchen Momenten (die ja über Stunde andauern) habe ich dann doch Angst, dass er etwas habe nicht könnte was ihn vom Schlafen abhält. Er hustet manchmal, mal strampelt und pupst er, dann wieder scheint er etwas Milch hoch zu bringen und wieder zu schlucken oder würgt auch manchmal. Das kann alles normal sein, ich weiß das. Dennoch habe ich Angst etwas zu übersehen weswegen er sich mit Demo schlafen so quält... Einen Untersuchungsmarathon ( und gerade um reflux festzustellen ist das ja alles andere als harmlos!) möchte ich ihm nicht antun, nur weil ich vielleicht Gespenster sehe wo gar keine sind... Jetzt gerade schläft er übrigens schon wieder seit fast 3 h im Tragetuch. Ich verstehe einfach nicht warum das nachts nicht geht....
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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suttine
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von suttine »

Wir haben S. eine Zeitlang nur hochgelagert schlafen lassen, weil er auch immer wieder gespuckt/gewürgt/gehustet hat. Ein Keilkissen unterm Oberkörper reicht, mehr Höhenunterschied muss es gar nicht sein.
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Re: Sorgen um Babyschlaf, Erfahrungen mit dem ZEPP?

Beitrag von Kuriburi »

Suttine, wie mache ich das wenn er nur auf mir drauf schläft? Also er dockt ab und ich kann ihn dann nicht mehr bewegen, sonst wacht er auf. Ich habe meinen Arm immer auf das Stillkissen abgelegt, aber dennoch ist er so maximal waagerecht. Noch höher ist auch schwierig weil er dann ja nicht mehr an die Brust ran kommt. Zumindest wenn ich fast liege. Vermutlich müsste ich dann noch aufrechter Sitzen zum Stillen und Schlafen. Ich versuche das mal, bin mir aber echt unsicher ob ICH so schlafen kann. Es ist echt verzwickt...
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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