Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
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Lösche Benutzer 17612
Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ich hatte die Kinder bis 3 daheim und würde es heute anders machen. Hier ist es sogar so, dass Kinder eh meist ab 2 so 2,5-3 Stunden in den Kindergarten gehen, weil er ab da kostenlos ist. Ich würde heute eh wieder früher arbeiten, aber auch wenn nicht würde ich sie mit 2 schon ein paar Stündchen am Tag reingeben. Meine Kinder liebten den Kindergarten total, der Kleine könnte es gar nicht abwarten zu gehen und wollte immer dort bleiben wenn wir den Großen gebracht haben.
- Sarafina
- alter SuT-Hase
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Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Hier auch eine Stimme dafür bei gleichzeitigem Ausloten, ob das Kind damit auch glücklich ist (logisch). Meine beiden Großen waren jeweils mit 2,5 im KiGa, das war für mich auch immer der perfekte Zeitpunkt. Ich fand im KiGa die Kleinen mit gerade 2 immer viiieeel zu klein! Und dann kam Nummer 3 und randalierte mir in der Bude, ich bekam ihn kaum noch gehalten, kein Spielplatz etc. war ihm genug. Also gewöhnten wir ihn spontan im Oktober (er wurde im September 2) im Waldkindergarten (!) ein. Seitdem habe ich ein relativ ausgeglichenes Kind. Meistens. Manchmal.
Unser KiGa ist aber auch extrem kulent, sodass ich ihn eine ganze Weile nur bis 11 Uhr gelassen habe, dann bis 12 Uhr, dann 2-3 mal die Woche mit Mittagsessen (also bis 13 Uhr) und jetzt immer mit Mittagessen. Das war für uns super (vor allem für die Mama...).
Du wirst ganz sicher merken, wenn es für deine Tochter noch zu früh ist und dann kannst du jederzeit die Eingewöhnung aussetzen. Wobei man den Einfluss als Mutter nicht unterschätzen darf (vor allem bei Kindern mit superfeinen Antennen). Je selbstsicherer ich als Mama an die Sache herangehe umso mehr zeige ich meinem Kind, wie toll der Kindergarten ist. (Wobei das keine Garantie für einen gelungenen Start ist.)
Das Argument, dass auch das neue Baby Exklusivzeit braucht, finde ich ebenfalls sehr wichtig. Das darf man nicht unterschätzen und das Baby hat auch ein Recht darauf, meiner Meinung nach.
Ich wünsche dir, dass deine Entscheidung für euch stimmig wird.
Du wirst ganz sicher merken, wenn es für deine Tochter noch zu früh ist und dann kannst du jederzeit die Eingewöhnung aussetzen. Wobei man den Einfluss als Mutter nicht unterschätzen darf (vor allem bei Kindern mit superfeinen Antennen). Je selbstsicherer ich als Mama an die Sache herangehe umso mehr zeige ich meinem Kind, wie toll der Kindergarten ist. (Wobei das keine Garantie für einen gelungenen Start ist.)
Das Argument, dass auch das neue Baby Exklusivzeit braucht, finde ich ebenfalls sehr wichtig. Das darf man nicht unterschätzen und das Baby hat auch ein Recht darauf, meiner Meinung nach.
Ich wünsche dir, dass deine Entscheidung für euch stimmig wird.
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
Es ist nur eine Phase..........*omm*
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
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mama2008
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Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Für mich überwiegen deinen contragründe stärker, daher würd ich das Kind nicht in den Kiga geben.
Was sagt denn dein Bauchgefühl?
Was sagt denn dein Bauchgefühl?
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Seelentattoo
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Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ich würde es versuchen und schauen, ob es für dein Kind paßt. Hier habt die Zeit ja, das finde ich schon Luxus.
Mein großer war mit 12 Monaten in der Kita, ging nicht anders und da habe ich oft mit mir gehadert (obwohl ich sehr gern arbeiten gegangen bin).
So ab 2 war es super für ihn, da hat die Einrichtung mit den erzieherinnen aber auch gepaßt, von dort erzählt er heute noch. Jetzt mit 4 hat er den Luxus, dass er nur von 9- 14 Uhr geht, weil ich zu Hause bin (und manchmal komme ich später wieder, weil er noch bleiben will).
Ich genieße die exklusivzeit mit Baby sehr und brauche sie auch.
Der große spielt sehr selten allein und braucht viel draußen bespaßung, da merke ich schon, dass es für Baby auch schon mal anstrengend ist, jetzt wieder aus dem Schlaf gerissen zu werden (im Urlaub habe ich da einen deutlichen Unterschied bemerkt).
Gerade im Wochenbett war ich sehr froh, noch ein paar Stunden schlafen zu können, wenn mir danach war und der große eben im Kiga war.
Zwei Kinder mit sooo unterschiedlichen Bedürfnissen hätte mich zu Beginn fertig gemacht, mittlerweile ist es ok.
Hör auf dein Bauchgefühl, es wird das Richtige sein.
Mein großer war mit 12 Monaten in der Kita, ging nicht anders und da habe ich oft mit mir gehadert (obwohl ich sehr gern arbeiten gegangen bin).
So ab 2 war es super für ihn, da hat die Einrichtung mit den erzieherinnen aber auch gepaßt, von dort erzählt er heute noch. Jetzt mit 4 hat er den Luxus, dass er nur von 9- 14 Uhr geht, weil ich zu Hause bin (und manchmal komme ich später wieder, weil er noch bleiben will).
Ich genieße die exklusivzeit mit Baby sehr und brauche sie auch.
Der große spielt sehr selten allein und braucht viel draußen bespaßung, da merke ich schon, dass es für Baby auch schon mal anstrengend ist, jetzt wieder aus dem Schlaf gerissen zu werden (im Urlaub habe ich da einen deutlichen Unterschied bemerkt).
Gerade im Wochenbett war ich sehr froh, noch ein paar Stunden schlafen zu können, wenn mir danach war und der große eben im Kiga war.
Zwei Kinder mit sooo unterschiedlichen Bedürfnissen hätte mich zu Beginn fertig gemacht, mittlerweile ist es ok.
Hör auf dein Bauchgefühl, es wird das Richtige sein.
Mit Mann, drei Bonuskindern (*97, *04, *07) und drei Kindern (*12, *16, *18) sowie unserem Sternchen fest im Herzen (05/11)
- Schokoflocke
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ich hab jetzt nicht alles gelesen. Meine Jungs sind 19 Monate auseinander und mein Großer kam mit zwei in den KiGa. Die Eingewöhnung war schwierig, aber er fühlt sich mittlerweile sehr wohl und es ist eine riesige Erleichterung für mich, vormittags nur ein Kind zu haben.
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
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prinzi
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- Wohnort: Hannover
Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Aber das ist ja genau das, was ich damit sagen wollte, eben genau keine Pauschalaussage treffen, dass das Kind erst oder schon mit 3 Kindergartenfähig ist.PaleFire hat geschrieben:Das kommt aber aus einer völlig anderen Zeit mit völlig anderen Familien-/Sozialstrukturen (BRD; Mann Vollzeit-Alleinverdiener, Frau daheim).prinzi hat geschrieben:Es ist ja so, irgendwann hat sich mal irgendeiner ausgedacht, dass ein Kind mit 3 in den Kindergarten geht.
Aber es ist doch wie mit allem. Woher will besagter "irgendeiner" wissen, ob das Kind und die dazu gehörige Familie schon oder nicht schon längst bereit dafür sind?
Ehrlich gesagt ärgern mich solche Pauschalaussagen über die "Schädlichkeit" von früher "Fremd"betreuung auch sehr, v.a. hier im SuT. Man stelle sich vor, jemand würde schreiben, "Alle Hausgeburten sind gefährlich und unverantwortlich," was dann hier los wäre.
Zur ursprünglichen Fragestellung hab ich ja schon was gesagt, also bin ich aus dem Thread raus. Ich wünsche Euch, dass Ihr die für Euch richtige Lösung findet, SpicyChili!
Du hast es vielleicht nicht gelesen, aber meine Tochter ist auch in der Krippe seit sie knapp 1,5 ist.
Man muss es eben von seiner Situation und seinem Gefühl und vor allem von seinem Kind abhängig machen.
- matje
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 01.08.2014, 09:35
Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Bei mir ist die Ausgangssituation fast gleich wie bei dir: Die bald "Große" ist im Mai 2 geworden und der Kleine wird Ende Oktober erwartet. Madame wird ab September halbtags in den Kindergarten hier im Dorf gehen, und sie freut sich schon sehr darauf und redet fast täglich davon (auch wenn sie natürlich noch nicht ganz versteht, was es bedeutet). Für uns passt es super und ich habe auch überhaupt keine Zweifel, dass es ihr gut tun wird: Sie ist mittlerweile sehr offen und interessiert sich wahnsinnig für andere Menschen und wird glaube ich sehr viel Spaß dort haben. Ich freue mich auch auf ein paar freie Stunden vormittags und denke, so viel Input und Bewegung könnte ich ihr hochschwanger bzw. mit Neugeborenem gar nicht bieten. Und auch Kind 2 darf so etwas Exklusiv Kuschelzeit mit Mama erleben..... Der Kindergarten ist aber auch wirklich toll, 20 Kinder von 2-6, mehrere kennt sie schon, 5 Erzieherinnen. Und sollte sie doch mehr Zeit brauchen, habe ich ja überhaupt keinen Druck, weder was die Eingewöhnung angeht noch wegen der Dauer, vielleicht geht sie auch erst nur von 9-12.
Der Vollständigkeit halber: Madame ist "Fremdbetreuung" in sofern gewöhnt, als dass sie seit sie 14 Monate ist 4 halbe Tage die Woche von einer Freundin (und deren 2 Kindern, 4&7 [emoji38]) betreut wird, aber da läuft sie halt einfach wie ein drittes Kind mit. Kita mit 1 hätte ich persönlich für sie zu früh gefunden.
Tapatalk mit Madame 05/14
Der Vollständigkeit halber: Madame ist "Fremdbetreuung" in sofern gewöhnt, als dass sie seit sie 14 Monate ist 4 halbe Tage die Woche von einer Freundin (und deren 2 Kindern, 4&7 [emoji38]) betreut wird, aber da läuft sie halt einfach wie ein drittes Kind mit. Kita mit 1 hätte ich persönlich für sie zu früh gefunden.
Tapatalk mit Madame 05/14
The trouble with being a parent is that by the time you are experienced, you are unemployed
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
- PaleFire
- alter SuT-Hase
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Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ok, dann hab ich das tatsächlich falsch verstanden, sorry! Der Absatz zu den Pauschalaussagen bezog sich sowieso eher auf Sijays Beitrag davor.prinzi hat geschrieben:Aber das ist ja genau das, was ich damit sagen wollte, eben genau keine Pauschalaussage treffen, dass das Kind erst oder schon mit 3 Kindergartenfähig ist.PaleFire hat geschrieben:Das kommt aber aus einer völlig anderen Zeit mit völlig anderen Familien-/Sozialstrukturen (BRD; Mann Vollzeit-Alleinverdiener, Frau daheim).prinzi hat geschrieben:Es ist ja so, irgendwann hat sich mal irgendeiner ausgedacht, dass ein Kind mit 3 in den Kindergarten geht.
Aber es ist doch wie mit allem. Woher will besagter "irgendeiner" wissen, ob das Kind und die dazu gehörige Familie schon oder nicht schon längst bereit dafür sind?
Ehrlich gesagt ärgern mich solche Pauschalaussagen über die "Schädlichkeit" von früher "Fremd"betreuung auch sehr, v.a. hier im SuT. Man stelle sich vor, jemand würde schreiben, "Alle Hausgeburten sind gefährlich und unverantwortlich," was dann hier los wäre.
Zur ursprünglichen Fragestellung hab ich ja schon was gesagt, also bin ich aus dem Thread raus. Ich wünsche Euch, dass Ihr die für Euch richtige Lösung findet, SpicyChili!
Du hast es vielleicht nicht gelesen, aber meine Tochter ist auch in der Krippe seit sie knapp 1,5 ist.
Man muss es eben von seiner Situation und seinem Gefühl und vor allem von seinem Kind abhängig machen.
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- julia1982
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 698
- Registriert: 14.03.2013, 21:17
Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ich hab im März Nr 2 bekommen, die beiden sind auf den Tag genau drei Jahre auseinander.
Der Große ging von 1 bis 2,5 in die Krippe, wollte dann aber nicht mehr (seine Bezugserzieherin war schwanger). Er klebte in der SWS generell total an mir und da ich ein BV hatte, meldeten wir ihn im Herbst ab.
Im März kam Nr 2, nach 4 Wochen hatte ich die beiden allein... es war die anstrengendste und gleichzeitig wunderschönste Zeit meines Lebens. Ich würde es nie missen wollen und werde es beim dritten mit dem jetzt Kleinen wieder so machen. Wir konnten als Familie ganz in Ruhe zusammenwachsen. Der Große hat es dringend gebraucht, bei allem dabei sein zu können. Er konnte sich selbst für tolle Unternehmungen mit dem Papa erst nach drei Wochen von Mateo und mir lösen... Hier ist es jetzt gerade richtig schön, weil wir in Ruhe ankommen konnten zu viert. Aber Nr 2 ist auch ein echtes Anfängerbaby, weint fast nie, stillt kurz und ist super zufrieden. Wie das wäre, wenn er ein Schreibaby wäre...keine Ahnung.
Ab Herbst will Carlos von sich aus in den Ü3 Kiga gehen. Und ich finde, er ist jetzt richtig reif dafür [emoji4]
So wars bei uns.
Zu Deinen Contras: Ich fände für mich (!!) 14 Kinder mit drei EZ nicht genügend Personal (ich weiß bundesweit ist das ein Traum!), aber trotzdem... Wir hatten 9(Max.10 im letzten Krippenjahr bei altershomogenen Gruppen, also waren alle mind. 2 Jahre) :3. Und dann wäre Sept zeitlich für mich zu nah an der Geburt. Mein Großer hat da extremst geklebt, weil er die Spannung auf das Neue fühlen konnte, und er die Veränderung (Bauch so dick, musste mich oft ausruhen) so deutlich merkte. Dass die EZ liebevoller sind, als Du, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen
Pros sind natürlich ganz klar die Exklusivzeit fürs Kleine (bei uns macht Papa Teilzeit, so dass ich das trotzdem manchmal habe), für manche Kinder bringt Kigaalltag auch Stabilität und dass Du einfach mehr Ruhe hast, um Dich auszuruhen. Das ist ja auch sehr wichtig!
Auf jeden Fall kann ich als Fazit aus unserer Zeit sagen, dass ich geradezu traurig bin, dass sie im Herbst vorbei ist und dass alle Leute mich für verrückt erklärten, den schon eingewöhnten Großen aus dem Kiga zu nehmen. Es war aber für uns genau richtig.
Wenn Du zu gar keinem Schluss kommst, könntet ihr es ja auch einfach mal probieren und schauen wie es klappt? Vielleicht liebt sie den Kiga ja und die Entscheidung ist dann gefallen? Ich glaub, dass das sehr individuell ist und es kein richtig oder falsch gibt.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Der Große ging von 1 bis 2,5 in die Krippe, wollte dann aber nicht mehr (seine Bezugserzieherin war schwanger). Er klebte in der SWS generell total an mir und da ich ein BV hatte, meldeten wir ihn im Herbst ab.
Im März kam Nr 2, nach 4 Wochen hatte ich die beiden allein... es war die anstrengendste und gleichzeitig wunderschönste Zeit meines Lebens. Ich würde es nie missen wollen und werde es beim dritten mit dem jetzt Kleinen wieder so machen. Wir konnten als Familie ganz in Ruhe zusammenwachsen. Der Große hat es dringend gebraucht, bei allem dabei sein zu können. Er konnte sich selbst für tolle Unternehmungen mit dem Papa erst nach drei Wochen von Mateo und mir lösen... Hier ist es jetzt gerade richtig schön, weil wir in Ruhe ankommen konnten zu viert. Aber Nr 2 ist auch ein echtes Anfängerbaby, weint fast nie, stillt kurz und ist super zufrieden. Wie das wäre, wenn er ein Schreibaby wäre...keine Ahnung.
Ab Herbst will Carlos von sich aus in den Ü3 Kiga gehen. Und ich finde, er ist jetzt richtig reif dafür [emoji4]
So wars bei uns.
Zu Deinen Contras: Ich fände für mich (!!) 14 Kinder mit drei EZ nicht genügend Personal (ich weiß bundesweit ist das ein Traum!), aber trotzdem... Wir hatten 9(Max.10 im letzten Krippenjahr bei altershomogenen Gruppen, also waren alle mind. 2 Jahre) :3. Und dann wäre Sept zeitlich für mich zu nah an der Geburt. Mein Großer hat da extremst geklebt, weil er die Spannung auf das Neue fühlen konnte, und er die Veränderung (Bauch so dick, musste mich oft ausruhen) so deutlich merkte. Dass die EZ liebevoller sind, als Du, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen
Pros sind natürlich ganz klar die Exklusivzeit fürs Kleine (bei uns macht Papa Teilzeit, so dass ich das trotzdem manchmal habe), für manche Kinder bringt Kigaalltag auch Stabilität und dass Du einfach mehr Ruhe hast, um Dich auszuruhen. Das ist ja auch sehr wichtig!
Auf jeden Fall kann ich als Fazit aus unserer Zeit sagen, dass ich geradezu traurig bin, dass sie im Herbst vorbei ist und dass alle Leute mich für verrückt erklärten, den schon eingewöhnten Großen aus dem Kiga zu nehmen. Es war aber für uns genau richtig.
Wenn Du zu gar keinem Schluss kommst, könntet ihr es ja auch einfach mal probieren und schauen wie es klappt? Vielleicht liebt sie den Kiga ja und die Entscheidung ist dann gefallen? Ich glaub, dass das sehr individuell ist und es kein richtig oder falsch gibt.
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Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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08u11
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3339
- Registriert: 17.09.2012, 16:14
Re: Mit 25 Monaten in den KiGa geben??? Brauche Input...
Ich würde es machen.
Deine Pros kann ich alle voll und ganz unterschreiben. Zu Deinen Kontras:
- Windeln sind in vielen Kitas inzwischen längst ganz alltäglich. Meine wurden jeweils in der Kita viel öfter gewickelt als zu Hause
.
- Mit der Sprache kann sich bis zum Herbst noch viel tun, gerade mit etwa 2 Jahren machen da doch viele ziemliche Fortschritte.
- Meine waren jeweils ab 1 in Betreuung - weil ich arbeiten wollte und musste. Für die Kinder hätte ich jeweils gesagt: mit 1 ist eine gute Betreuung okay, aber kein muss. Ab 1,5, spätestens 2 ist hier jedoch das Interesse an anderen Kindern massiv gestiegen und ich hätte die Bedürfnisse der Kinder selbst auch gar nicht mehr auffangen können. Daher würde ich sagen: ein zweijähriges profitiert durchaus von einer guten Betreuung zusammen mit anderen Kindern. Zumal ja auch zu Hause nicht immer alles optimal läuft: ich selbst war 2,5 als meine Schreischwester geboren wurde. Und mir hat es alles andere als gut getan, dass meine Mama mit uns beiden allein zu Hause war. Für mein Selbstbewusstsein wäre eine Kita sicher ein Segen gewesen. So schlimm wird es bei Euch sicher nicht kommen. Aber erfahrungsgemäß sind zwei so ganz Kleine einfach doch anstrengend.
- Die Putzfrau ist allerdings ein Argument dagegen
. Obwohl ich ehrlich gesagt weniger jemanden brauchen würde, der putzt, als jemanden der aufräumt, die Wäsche macht und das Geschirr. Aber das muss ich doch allein machen. Eher sogar im Gegenteil: wir hatten zeitweise eine Putzfrau. Die hat mir immer die Dinge, die ich mühevoll umsortiert hatte, wieder zurückgeräumt
.
- 5 Jahre in einer Einrichtung sind tatsächlich eine lange Zeit. Hat die Kita dennn ein Konzept dafür? Ich meine: gibt es dort für jeden Jahrgang etwas Besonderes? Unsere gehen jeweils 4 Jahre in die Kita und bei uns gibt es leider nur Kleine - für die ist alles neu und um die dreht sich alles
und dann wieder ein tolles Vorschulprogramm. Aber die zwei mittleren Jahre laufen leider öfter auch mal nur so mit. Da gab's bei uns dann auch immer mal einen Druchhänger
.
Wie flexibel ist denn die Kita? Könnt Ihr sie im Zweifelsfall auch später bringen/früher abholen oder nur 3-4 Tage die Woche? Und andersherum: gäbe es Alternativen und wie würde Eure Tochter damit umgehen? Beispiel: Ich fand Spielgruppen u. ä. immer stressig für mich und für die Kinder nicht besonders gewinnbringend, weil 90Min/Woche einfach zu wenig waren, um echte Kontakte zu knüpfen. Nicht nur ich, sondern auch die Kinder hatten also mehr von den Kontakten in der Betreuung. Das kann aber ja von Kind zu Kind und Familie zu Familie unterschiedlich sein.
Deine Pros kann ich alle voll und ganz unterschreiben. Zu Deinen Kontras:
- Windeln sind in vielen Kitas inzwischen längst ganz alltäglich. Meine wurden jeweils in der Kita viel öfter gewickelt als zu Hause
- Mit der Sprache kann sich bis zum Herbst noch viel tun, gerade mit etwa 2 Jahren machen da doch viele ziemliche Fortschritte.
- Meine waren jeweils ab 1 in Betreuung - weil ich arbeiten wollte und musste. Für die Kinder hätte ich jeweils gesagt: mit 1 ist eine gute Betreuung okay, aber kein muss. Ab 1,5, spätestens 2 ist hier jedoch das Interesse an anderen Kindern massiv gestiegen und ich hätte die Bedürfnisse der Kinder selbst auch gar nicht mehr auffangen können. Daher würde ich sagen: ein zweijähriges profitiert durchaus von einer guten Betreuung zusammen mit anderen Kindern. Zumal ja auch zu Hause nicht immer alles optimal läuft: ich selbst war 2,5 als meine Schreischwester geboren wurde. Und mir hat es alles andere als gut getan, dass meine Mama mit uns beiden allein zu Hause war. Für mein Selbstbewusstsein wäre eine Kita sicher ein Segen gewesen. So schlimm wird es bei Euch sicher nicht kommen. Aber erfahrungsgemäß sind zwei so ganz Kleine einfach doch anstrengend.
- Die Putzfrau ist allerdings ein Argument dagegen
- 5 Jahre in einer Einrichtung sind tatsächlich eine lange Zeit. Hat die Kita dennn ein Konzept dafür? Ich meine: gibt es dort für jeden Jahrgang etwas Besonderes? Unsere gehen jeweils 4 Jahre in die Kita und bei uns gibt es leider nur Kleine - für die ist alles neu und um die dreht sich alles
Wie flexibel ist denn die Kita? Könnt Ihr sie im Zweifelsfall auch später bringen/früher abholen oder nur 3-4 Tage die Woche? Und andersherum: gäbe es Alternativen und wie würde Eure Tochter damit umgehen? Beispiel: Ich fand Spielgruppen u. ä. immer stressig für mich und für die Kinder nicht besonders gewinnbringend, weil 90Min/Woche einfach zu wenig waren, um echte Kontakte zu knüpfen. Nicht nur ich, sondern auch die Kinder hatten also mehr von den Kontakten in der Betreuung. Das kann aber ja von Kind zu Kind und Familie zu Familie unterschiedlich sein.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)