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Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 08.06.2016, 23:15
von Vivilotta
So wie es jetzt bei uns übrigens ist [emoji6]
mit Fini 02/15
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 08.06.2016, 23:19
von Lösche Benutzer 20453
Nö, habs auch nicht als Kritik aufgefasst.

Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 06:34
von Serafin
Skoxi, das mit dem hin und her werfen mit dem Kopf und nicht richtig aufwachen ist bei uns, wenn er pullern muss. Ich halte ihn dann ab und manchmal dreht er sich nur um und schläft direkt weiter.
An die, die statt stillen tragen. Ist das nicht viel aufwändiger? Wenn ich alle 1,5 bis 2 Stunden ne Runde durch die Wohnung traben müsste wäre ich danach wach. Auch wenns Kind vielleicht schläft. Beim Stillen kann ich wunderbar weiter schlafen.
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 11:07
von Lösche Benutzer 20900
Wir mussten nur kurze Zeit tragen - vielleicht so 1-2 Wochen und da ist sie auch bei weitem nicht so oft aufgewacht wie beim ausschließlich - stillen.
Ich hab auch schon beim stillen oft nicht gleich einschlafen können also war da kein großer Unterschied (und papa könnte mit eingespannt werden ;D) Derzeit wacht sie max. 1-2 mal auf und da reicht zuwi kuscheln.
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 20:01
von mama2008
Nanulak hat geschrieben:Vorweg: Ich mag das hier:
FuFu hat geschrieben:Das mit der Nähe (und das wird mit dem stillen gegeben) betrachte ich als Grundbedürfnis eines Kindesf und eines jeden Menschen. Dass Kinder dann genau ein Bettchen, ein Kuscheltier, eine Melodie zum einschlafen brauchen, sehe ich persönlich als Ersatz für die Nähe an und als Gewohnheit. Nicht umgekehrt.
auch noch einmal ganz fett unterschreiben, das hast du gut formuliert, FuFu.
Ohne stillen kann ein Kind genauso Nähe ect beim einschlafen spüren. Das eine schließt das andere doch nicht aus.
Und ja, unsere Nächte wurden nach dem abstillen wesentlich besser, auch wenn er Heute mit vier nach wie vor sehr bedürfnissstark ist
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 21:11
von FuFu
Nein, ich meinte nicht, dass es ohne stillen keine Nähe gibt. Bloß ob ich Nähe gebe oder stille, ist kein großer Unterschied.
Also das entkoppeln von Stillen und einschlafen hat aber doch den Sinn, dass das Kind mit weniger Nähe auskommt, oder nicht?
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 21:21
von Lösche Benutzer 20453
FuFu hat geschrieben:Nein, ich meinte nicht, dass es ohne stillen keine Nähe gibt. Bloß ob ich Nähe gebe oder stille, ist kein großer Unterschied.
Also das entkoppeln von Stillen und einschlafen hat aber doch den Sinn, dass das Kind mit weniger Nähe auskommt, oder nicht?
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Ich hatte dich schon so verstanden, dass Stillen eine (naheliegende) Möglichkeit ist, Nähe zu geben. Nicht die einzige.
Naja, wenn ich jetzt nachts abstillen würde, läge ich immer noch bei meinem Sohn im FB und würde ihn halten und streicheln.
Aber dein ursprüngliches Posting ging ja in Richtung der nicht-AP-Eltern, für die das nicht in Frage kommt. Und die sich dann wundern, dass das Kind allerlei "Gewohnheiten" entwickelt.
Um es mal anders auszudrücken: Vielen Kindern wird das Bedürfnis nach Nähe eben abtrainiert, schon von Anfang an. Und es ist, da stimme ich dir eben ganz zu, keineswegs so, dass "wir",die wir bereit sind, die Nähe zu geben (sei es jetzt durch Stillen oder anders), unseren Kindern dieses Bedürfnis angewöhnt hätten!
Ich hoffe, das war nicht wieder missverständlich.

Re: AW: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 22:22
von Skoxi
Serafin hat geschrieben:Skoxi, das mit dem hin und her werfen mit dem Kopf und nicht richtig aufwachen ist bei uns, wenn er pullern muss. Ich halte ihn dann ab und manchmal dreht er sich nur um und schläft direkt weiter.
Das ist eine gute Idee, das teste ich heute Nacht mal. Hältst du dann mit oder ohne Windel ab?
Wobei er Nachts schon recht gierig trinkt, aber ein Versuch ist es allemal wert.
knorzelporz hat geschrieben:Also ganz ehrlich wenn es ohne Protest geht würde ICH es entkoppeln. Aber du findest es schön und es stört dich nicht, also würde ich es dabei belassen

Und ich hatte im Vergleich zu anderen hier sehr schnell keine Lust mehr auf einschlafstillen, und seit sie ohne einschläft sind die nächte besser

wir haben auch Stück für Stück das nächtliche stillen durch tragen/kuscheln ersetzt. Mir geht es viel besser damit und Pippi schläft seitdem fast durch und hat auch nicht viel dagegen protestiert zum Glück!
Und nur ganz kurz zu den stillabständen in der Nacht: Pippi hat die ersten 3 Monate viel besser geschlafen, dann war dauernuckeln oder stündliches nuckeln am der Tagesordnung und da war kein einziges stillen wegen Hunger [emoji85]
Ich bin mir halt unsicher, ob ich jetzt nicht den "Zug verpasse" es zu entkoppeln und mich dann später ärger.
Aber das könnt ihr mir hier sicher auch nicht vorraussagen.
Ich finde es auf jeden Fall interessant auch "Gegenstimmen" zu hören. Vielleicht baue ich 1 bis 2 Tage die Woche ohne einschlafstillen ein... Auf dem Pezziball schläft er auch ein. Dass er nur beim sitzen und kuscheln einschläft kann ich bislang an einer Hand abzählen. Wobei täglich Pezziball auch keine Lösung ist, dann lieber stillen.
FuFu hat geschrieben:
Also das entkoppeln von Stillen und einschlafen hat aber doch den Sinn, dass das Kind mit weniger Nähe auskommt, oder nicht?
Ich weiß nicht ob stillen+kuscheln mehr Nähe ist als "nur" kuscheln. Ich plane ja nicht dass er einschlafen lernt nur mit der Hand aufm Bauch.
Nanulak hat geschrieben:
Aaaber: Ich oute mich hier auch mal als eine von denen, die es tendenziell eher bereuen.
Ich habe hier generell ein Schlechtschläferkind (17 Mon.) und heute z.B. war wieder mal so ein Abend, wo ich alle zehn Minuten oder so zu ihm rein musste und er sich durch nichts Anderes beruhigen ließ als durch immer und immer wieder "auspacken".
Oh Nanulak, das ist keine leichte Situation

Davor habe ich etwas Angst.
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Hat dein Kleiner von Anfang an schlecht geschlafen?
Um mich rum gibt es lauter Babys die einfach so liegend auf einer Decke einschlafen, nur mit nem Tuch übern Gesicht, das kann ich mir hier gar nicht vorstellen.
Es ist halt so eine Ungewissheit wie sich der Zwerg weiter entwickelt, und was die Zukunft bringt.
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 22:36
von Missy
Mein Sohn ist heute drei geworden und wir stillen immer noch zum Einschlafen und ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit. Es ist bequem und geht schnell.
Er schläft durch seit er ca 2 Jahre alt ist, hat sich zu dem Zeitpunkt selbst abgestillt. Vorher stillten wir nachts noch zwischen 3-5 mal.
Mein Mann kann ihn auch ohne mich zum Schlafen bringen, wobei ich das eigentlich immer übernehme, wenn ich zu Hause bin.
Ich denke aber schon, dass es für alle Beteiligten passen muss. Ich geniesse die Möglichkeit, ihn innerhalb von 5 Minuten zur Ruhe und zum schlafen zu bringen.
Re: werde ich das Einschlafstillen irgendwann bereuen?
Verfasst: 09.06.2016, 22:42
von Herbstmenschin
Ich stille meine Tochter mit 10 Monaten immer noch in den Schlaf und bereue nichts.
Halbstündig nachts aufwachen haben wir nur manchmal, zähne, krank oder abends zu wenig gegessen sind meistens die gründe dafür. Durchschlafen (22-4 Uhr) ist aber auch oft genug der Fall. Kann mich insgesamt echt nicht beschweren, auch wenn ich das an manchen tagen anders sehe, weil ich k.o. bin.
Anstrengend empfand ich eher die zeit, in der ich sie zum einschlafen Tragen musste. Um 2 Uhr nachts durch die Wohnung laufen und sich auf den beinen halten und dann irgendwann mit Kind im Tuch ins Bett... Boah war ich damals müde.