ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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sonnenkäferlein
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von sonnenkäferlein »

danke nochmals für eure antworten hier. auch für beispielsweise diese, dass das vertrauen durchs abstillen nicht gelitten hat. das ist wahrscheinlich mit abstand die größte sorge.

tendenziell gibt es wahrscheinlich die besten tipps dazu in schon vorhandenen threads, vor allem im stillforum.
LaRija hat geschrieben:Hallo Sonnenkäferlein, der Post/ die Fragen hätten gut auch von mir stammen können :shock: das kommt mir alles soooo bekannt vor
Ich wünsche dir viel Kraft und freu mich auf den Austausch mit den anderen Mamas!
danke für deine worte. tut gut zu wissen, dass es anderen auch so geht. können uns gerne weiter austauschen, falls du magst.
hat sich bei euch was neues getan?
ich habe das "projekt" aktuell wieder verschoben, denn ich habe ganz intensiv im gefühl, dass es sowas von der falsche zeitpunkt ist. meine kleine steckt anscheinend mitten in einem entwicklungssprung (das wort "schub kann ich echt nicht mehr hören :P ) - sie ist extrem anhänglich und auf mich fixiert, schläft noch schlechter als sonst schon (und zb nur noch quer auf mir, immer mein gesicht festhaltend, nach dem stillen in ihr bettchen schieben is nich...) und ist total schreckhaft. nach dem einschlafen wacht sie halbstündlich auf. und letzte nacht war sie von 23 bis 2.30 uhr total rast- und schlaflos :shock:
ich warte noch auf eine ruhigere zeit...
über ihr glück unglaublich dankbare mama mit zauberhaftem mädchen (01/15)
LaRija
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von LaRija »

Hallo Sonnenkäferlein,

entschuldige, ich habe deinen Post gerade erst gesehen! Das kann ich gut verstehen, dass du das momentan auf Eis gelegt hast. Du allein hast das richtige Gefühl für deine Tochter und machst das genau richtig!
Bei uns ist auch so eine unruhige Zeit und ich glaube auch, wir müssen alle erstmal wieder zur Ruhe kommen und uns eine Pause gönnen...Die Nächte sind bei uns auch wahnsinnig anstrengend und ich denke, die Kleinen holen sich, was sie brauchen. Und das ist zur Zeit wohl eine Extraportion "Mama" :wink: Meine Kleine mag zur Zeit zum Beispiel auch auf keinen Fall schlafen, egal ob das in ihrem Bettchen ist oder in unserem Familienbett, sie schreit wie am Spieß und wehrt sich gegen den Schlaf. Das ist total neu und ich weiß gar nicht damit umzugehen :shock: Es hat einige Nächte super geklappt, dass sie in ihrem Bett eingeschlafen ist, ohne jeglichen Protest und dann auf einmal, als hätte jemand den Schalter umgelegt. Naja, wir versuchen damit irgendwie umzugehen.

Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du es dann weiter umsetzen möchtest?
leira
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Re: AW: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von leira »

Darf ich mitlesen?

Mein kleinster wird diese woche jährig. Ich stille sehr gerne aber die nächte machen mir zu schaffen.
Und ich weiss stillen schlägt auf meine psyche. Den mittleren hab ich mit 2 abgestillt mit 2 tage protest und mir vings sooo viel besser nachher

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Luscinia
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Luscinia »

Ich mochte nach 2 1\2 Jahren auch nicht mehr nachts stillen. Tagsüber wollte meine Tochter nicht mehr. Wir haben viel probiert. Geholfen hat nur, dass ich im Gästezimmer nebenan schlief und mein Mann mit der Kleinen im Schlafzimmer. In der ersten Nacht hat sie viel geweint. Das hab ich irgendwann nicht mehr ausgehalten und bin zu ihr. In der zweiten Nacht liess sie sich ganz schnell vom Papa beruhigen, in der darauf folgenden auch und in der vierten Nacht habe ich wieder bei ihr schlafen können, ohne Einschlafstillen und nächtliches Stillen. Hätte nie gedacht, dass es so schnell geht. Ein kleines bisschen wehmütig war ich allerdings schon :?
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Vivilotta
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Vivilotta »

Sooo... Ich schreib hier nochmal rein, wenn ich darf, Sonnenkäferlein (sonst müsste ich exakt den gleichen Thread eröffnen [emoji6])

Ich hab's mir lange nicht vorstellen können, aber plötzlich ist mein Bedürfnis einfach mal wieder länger als 1-3 Stunden zu schlafen so groß, dass ich dafür auch in Kauf nehme, dass meine Tochter weinen/schreien muss. Sie weckt mich mittlerweile auch einfach nur mit Zupfen am Shirt und "Bu" sagen. Ich will aber nicht mehr 10 mal Stillen pro Nacht. Ich hab mich schon sehr an die Müdigkeit gewöhnt, aber es wird einfach Zeit für mehr Schlaf [emoji6]

Erfahrungsgemäß fällt es ihr schwerer, wenn sie mal was darf und mal nicht, als wenn es einfach gar nicht mehr "erlaubt" ist. Ich denke also, es wäre besser, wirklich die ganze Nacht nicht mehr zu stillen. Nun...das erste Aufwachen ist aber schon 30-50 Minuten nach dem Einschlafen und das geht in schlechten Nächten durchgehend so. Ich muss also nicht 1-2 mal Aufwachen überbrücken, sondern sehr sehr viele Aufwacher. Sie lässt sich eigentlich durch Tragen und Schuckeln auch beruhigen, allerdings fast ausschließlich von mir und es klappt auch nicht immer. Ich kann allerdings nicht sagen, ob sie nicht doch mal Hunger haben wird in 12 Stunden, zumal sie eher der Snacker ist und keine besonders großen Mengen isst. Ich will sie keinesfalls hungern lassen, bin mir aber nicht sicher, ob ich erkenne, dass sie Hunger hat und nicht nur Nähe durchs Stillen will. Ich hab aber eigentlich auch keine Lust, ihr dann nachts was anderes anzubieten.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass ich nachts noch 1-2 mal stille? Und den Rest der Zeit nicht? Aber wie soll sie denn das verstehen? Oder mach ich mir da nen Kopf und ein 14-Monats Kind denkt noch nicht so kompliziert? [emoji6]

Ich könnte natürlich einfach mal anfangen so spät wie möglich zu stillen, also erstmal alles andere an Beruhigung einzusetzen. Ich hab allerdings die Befürchtung, dass sie mit der Methode nur schneller schreit, damit sie gestillt wird.
Gordon hört sich gut an, mich stört aber das willkürlich gewählte Zeitfenster, ich möchte die Zeitspanne gerne an etwas "Reales" binden, also idealerweise, dass es nur zum Einschlafen und am nächsten Morgen zum Aufwachen gibt.

Ist bestimmt wirr, ich sende trotzdem mal ab...
Vielleicht habt ihr noch mehr Erfahrungen? Wie ihr so sanft und dennoch so schlüssig für das Kind wie möglich abgestillt habt?



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Sarasu
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Sarasu »

Ich hatte als "reales" Zeitfenster meine Schlafenszeit geplant. Solange ich noch wach bin (=Babyphon an mit Licht), stille ich gerne, wenn ich schlafe will ich nicht mehr. Und dann wieder morgens wenn das Licht angeht.
Letztendlich haben wir es ein bisschen anders gemacht. Es war immer schon so dass mein Mann sie recht schnell beruhigen konnte abends (also bevor wir im Bett waren) und wenn ich reinkam ging nur Stillen und das war mir irgendwie zu doof, da immer mindestens 30 min im Dunkeln rumzuliegen, wenn mein Mann es in zwei Minuten schafft. Also hat es sich so ergeben dass ich einschlafgestillt habe und dann meist meinen Mann geschickt. Außerdem haben wir die Schlafanordnung geändert, so dass mein Mann jetzt zwischen uns liegt und sich nachts auch kümmert.
Gedacht hatten wir, dass es so ein, zwei Wochen dauert bis sie sich dran gewöhnt hat. Das ist fast drei Monate her. Inzwischen schläft sie öfter mal durch und lässt sich von meinem Mann immer ganz schnell beruhigen, aber wenn der nicht da ist oder ich aus irgendeinem Grund doch neben ihr liege, ist es immer noch so dass sie richtig sauer wird und stillen will. Schnuller schmeißt sie mir ins Gesicht (gezielt), von meinem Mann nimmt sie ihn problemlos. Naja, für mich ist das nicht so schlimm, aber er hofft wohl es legt sich bald. Ich bin ja etwas schadenfroh dass er jetzt mal sieht wie das so ist mit dauerhaft unterbrochenem Schlaf. Nicht dass es mir wirklich was bringt, ich bin ja auch jedesmal wach wenn sie sich meldet. Aber wenigstens kann ich selbst bestimmen, wie ich liege.
Aber das nicht trinken an sich ging relativ problemlos, sie ist auch nicht total ausgehungert morgens und will nur gelegentlich nachts Wasser trinken (vielleicht vier Mal bisher).
Nur wenn die Milchbar direkt vor der Nase ist sieht sie es halt nicht ein.
Morgens gegen sechs wird es dann vehement gefordert, da habe ich mich jetzt nach ihr gerichtet und mache dann halt das Licht an wenn sie wach wird. Leider schläft sie dann auch nicht mehr ein. Das nächste Ziel ist also, die Schlafenszeit insgesamt ein bisschen nach hinten zu schieben.
Sohn L. Juli 2010 und Tochter E. August 2014, Sommersternchen 2013

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In der Weite des Meeres sieht man die gesegelte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt!
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Vivilotta »

Danke für deinen Erfahrungsbericht, Sarasu. Papa machen lassen funktioniert hier leider gar nicht. Sobald sie müde wird, besteht sie auf mich. Manchmal kann er sie rumtragen, aber das ist eher ein Glücksspiel.

Ich bin mir so unschlüssig. Ich will es halt auch so bequem wie möglich für mich haben. Sollte sie "worst case" genau so schlecht schlafen wie bisher, nur dass ich dann jedes Mal aufstehen muss, um sie wieder in den Schlaf zu tragen, hab ich nun auch nichts gewonnen.




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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von LaRija »

Guten Abend an alle,

da ich gerade wieder einmal weinend auf der Couch sitze, dachte ich an das Forum und wollte mal meine Gedanken loswerden. Ich hoffe, das ist in Ordnung!
Nach ganz vielen schlimmen Nächten mit Stillen im 30 min-Takt habe ich für mich beschlossen- es geht so nicht mehr weiter.
Ich bin ein Schatten meiner selbst und zu nichts mehr zu gebrauchen. Dazu kommt, dass ich seit Anfang April wieder arbeiten gehe und auch wirklich kaputt bin. Und das ist alles untertrieben!!! Aber das wisst ihr alle selber am besten.

Ich lese nun eure Erfahrungsberichte und wollte mal unseren aktuellen Stand durchgeben. Wir haben uns ja auch mit diversen Methoden beschäftigt, aber so richtig gut fanden wir auch keines. Ob unsere Taktik nun klug ist, weiß ich leider auch noch nicht, aber man muss irgendwo mal anfangen. Wir machen es nun so, dass ich die Maus vor dem Schlafen gehe stille, auf der Couch im Wohnzimmer und wir uns ein Buch anschauen, kuscheln. Dann nimmt sie der Papa und bringt sie rüber ins Schlafzimmer. Versucht sie in ihrem Bettchen, was neben unserem steht, hinzulegen. Das klappte nun schon mal recht gut, also eine halbe bis dreiviertel Stunde dolle Weinen und Schreien (wütend). Aber das kriegt man noch hin.
Das große Problem ist das Beruhigen, wenn sie nachts so oft munter wird. Er macht das total klasse, mit Singen und Spieluhr und rumtragen, aber auch konsequent in ihr Bettchen legen. Das ist richtig hart. Gerade weint sie seit 1h und ich bin den Tränen nahe. Es ist mir klar, dass ich nach 2 Nächten mit dem neuen Prozedere keine Wunder erwarten darf. Sie muss sich ja auch dran gewöhnen! Aber hier ist es auch so, dass sie in meiner Anwesenheit total dicht macht, unbedingt die Brust will (und nur die Brust! Kuscheln mit mir ist keine Alternative!) , also muss der Papa nun durch.

Also, ich kann sehr viele eurer Erfahrungen teilen. Ich hoffe, wir schaffen das nun, ziehen es durch und werden alle glücklich damit. Ich danke euch, dass ich das mal loswerden konnte!
Lösche Benutzer 20900

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Lösche Benutzer 20900 »

(()) ich schick dir gute Nerven LaRija!
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Hermine12
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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Beitrag von Hermine12 »

Sorry, aber ihr lasst sie gerade eine Stunde lang verzweifelt schreien? Ist das dein ernst?
Liebe Grüße von Hermine
mit kleinem Wusel (Juni 2015)

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. (Rumi)
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