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Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 02.01.2016, 10:39
von Sakura
Goldfisch43 hat geschrieben:das mit dem "besprechen" habe ich immer wieder versucht. Leider bin ich, bzw. die Kleine, da wohl an Verständnis-Grenzen geraten
Kurze Sätze. "Mama ist heute abend nicht da." Mehr würde ich gar nicht sagen. Aber diesen Satz hundert mal hintereinander.
sie stellt ihre spontanen Bedürfnisse über alles
Verständlich.
bei unseren Proberunden bin ich immer wieder irgendwann aufgetaucht. Im Ernstfall nicht, das hat ihr dann besonders zu schaffen gemacht
Deswegen würde ich keine Proberunden machen. "Mama ist nicht da" kann man nicht üben. Entweder sie ist da, oder nicht.
Wie gesagt, Stillen oder nicht hat bei uns keinen Unterschied gemacht, wer zum Einschlafen akzeptiert wird.
Hat Dein Kind einen Schnuller? Würdet ihr ihr an solchen Abenden einen anbieten? Oder eine Flasche mit warmer Milch? Wenn Nuckeln ihr so wichtig ist.
Könntet ihr Euch vorstellen, dass Euer Kind an den Tagen, wo Du nicht da bist, "nicht ins Bett gebracht wird"? Also, Dein Mann macht irgendwas mit ihr, bis sie einfach umfällt? Könnt ihr sie schlafend umbetten? Bleibt die Frage, wie das mit dem großen Kind klappt. Die ersten Male, als ich abends nicht da war, hat mein Mann auch gar nicht erst versucht, die Große ins Bett zu bringen. Sie ist dann einfach auf dem Sofa eingeschlafen. Allerdings war ich noch nie die ganze Nacht weg, außer halt, als ich im Krankenhaus war.
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 03.01.2016, 14:50
von Goldfisch43
Hallo Sakura,
hm, dass Kinder erst ab ca. vier Jahren Verneinungen verstehen ist Dir bekannt? Wenn Du hundert mal "Mama ist heute abend nicht da" sagst, dann kommt nur "Mama ist heute abend da" an. Das nein wird vom Kind nicht aufgenommen. Es ist daher sicher sinnvoll sowas wie "der Papa bringt Dich heute ins Bett" zu sagen. Und nein, es funktioniert bei meinem Kind nicht. So einfach ist es bei uns nicht.
Wie schon im Eingangspost beschrieben: es ist die logische Konsequenz dass die Kleine nicht ins Bett gebracht wird. Sie schläft dort ja nicht. Leider fällt sie auch nicht um. Hatte ich alles versucht im Eingangspost zu beschreiben. Sie schläft max. für 2 Stunden. Sie würde nie auf dem Sofa einschlafen. Nur während sie getragen wird. Und auch dann nur leicht.
Lg,
Goldfisch
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 03.01.2016, 14:58
von Goldfisch43
Hallo Tania,
aha! Ja, wir haben so einen Pezziball und eine Tragehilfe mag sie auch. Das könnte dann auch gut mein Mann ausprobieren. Dummerweise sind wir gerade in Urlaub. Ich werde das aber gleich nach der Rückkehr ausprobieren.
Zur Federwiege: vermutlich aus Sicherheitsgründen. Zumindest sagt Nonomo dass weder Türhaken noch Gestell bei der Federwiege für größere Kinder noch genutzt werden sollten. Man könnte es vermutlich trotzdem tun. Aber ich habe hier ein sehr temperamentvolles Kind und es war schon bei dem kleineren Modell nicht ganz ungefährlich war mit der Federwiege. Einmal ist sie wg. zu viel Aktivität rausgefallen. Ich würde da kein Sicherheitsrisiko eingehen wollen. Bei der Hängematte habe ich kein passendes Modell gefunden. Es gibt ein Babymodell und dann wieder etwas für Erwachsene, nichts dazwischen.
Ich denke ich werde hier im Urlaub nochmal das Buch durcharbeiten und dann die Sache mit dem Pezziball ausprobieren, bzw. einüben.
Lg und danke,
Goldfisch
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 03.01.2016, 15:15
von Kinsale
Schläft sie beim Autofahren ein? Wenn ja, könnte er mit ihr essen gehen/jemanden besuchen und die Heimfahrt etwas verlängern. Vielleicht klappt das hinlegen, wenn sie richtig fest schläft?
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 03.01.2016, 15:48
von tania
gegen erwachsene haengematte spricht erst einmal nix, also rein technisch. du kannst auch ein tragetuch benutzen als haengematte (das hat man ja gerne mal rumliegen). zum dran gewoehnen koennt ihr auch mit dem tragetuch unterm tisch eine haengemate aufhaengen (also tuch so um den tisch knoten). einfach so ohne vorwarnung das kind in eine haengematte packen kann auch doof laufen.
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 03.01.2016, 16:51
von romina
Kenne das Problem. Bei uns sind die Vorraussetzungen nur anders. Aber es war so, dass sie beim Papa auch nicht Einschlief. Auch kein umfallen abends. Sie blieb einfach auf. Bei uns lag es aber eher am Papa glaube ich.
Vor einem Monat wurde unsere knapp zweijährige dann große Schwester. Zu viert kamen wir alle nicht zur Ruhe. Wir weckten uns immer gegenseitig. Sie zog dann mit ihrem Vater ins andere Zimmer. (Auf eigenen Wunsch). Die ersten Nächte bekamen sie kaum Schlaf aber seit her klappt es Wunderbar. Was ist damit sagen will. Bei uns Hat es erst geklappt (vorher unzählige versuche) als es sein musste. Auch nicht sofort aber nach ein paar Nächten schon.
Wenn deine Tochter dann so weint ist natürlich schlimm.

meine Tochter ließ sich übrigens weder Stillend noch nachdem sie sich abstillte vom Papa ins Bett bringen.
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 10.01.2016, 17:39
von Goldfisch43
Hallo Kinsale,
danke für den Tipp! Wir überlegen das als nächstes auszuprobieren. Im Auto ist sie bisher immer zuverlässig eingeschlafen. Wir müssen dann nur die Große woanders unterbringen. Aber das kriegen wir hin.
Versuche mich hier seit einigen Tagen an der Option mit dem Pezziball und der Tragehilfe. Aber es funktioniert einfach nicht. Wir verzweifeln langsam. Vielleicht ist das mit dem Auto noch das Beste. Nur was machen wir wenn sie in der Nacht aufwacht. Mein Mann kriegt sie einfach nicht mehr in den Schlaf. Wir verzweifeln langsam.
Lg,
Goldfisch
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 10.01.2016, 17:39
von Goldfisch43
Hallo Kinsale,
danke für den Tipp! Wir überlegen das als nächstes auszuprobieren. Im Auto ist sie bisher immer zuverlässig eingeschlafen. Wir müssen dann nur die Große woanders unterbringen. Aber das kriegen wir hin.
Versuche mich hier seit einigen Tagen an der Option mit dem Pezziball und der Tragehilfe. Aber es funktioniert einfach nicht. Wir verzweifeln langsam. Vielleicht ist das mit dem Auto noch das Beste. Nur was machen wir wenn sie in der Nacht aufwacht. Mein Mann kriegt sie einfach nicht mehr in den Schlaf. Wir verzweifeln langsam.
Lg,
Goldfisch
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 10.01.2016, 18:02
von Goldfisch43
Hallo Tania,
bisher ist der Versuch mit dem Pezziball und der Tragehilfe noch nicht erfolgreich gewesen. Gestern ist sie mir noch während des Stillens weinend und schreiend vom Stillkissen weggerannt und allein die Treppe hochgeklettert, hinein in ihr Bett. Leider in der Erwartung dort gestillt zu werden. Würde ich das Tragetuch zur Hängematte umfunktionieren würde sie sich wahrscheinlich das Genick brechen beim Versuch die Hängematte sofort zu verlassen. Bin völlig fertig. Das Buch von Elizabeth Pantley haben wir auch durchgearbeitet. Sie hat wirklich diese Verbindung Brustwarze/Einschlafen. Und leider ist sie gerade in der absoluten Trotzphase und sieht überhaupt nicht ein anders als bisher einzuschlafen. Auch jede kleine Änderung der Einschlafsituation (Pezziball/Tragetuch) wird mit Brüllerei quittiert. Wir haben das jetzt vier Nächte ausprobiert. Oder war das zu kurz? Weitermachen oder nicht?
Mir graust schon vor der nächsten Geschäftsreise. Sind wir zu lasch? Sollten wir das Geschrei des Kindes besser aushalten? Was machen wir nur? In der Krippe schläft sie ja auch. Warum nur bei uns nicht. Es ist zum verzweifeln. Vielleicht ist abstillen die einzige Möglichkeit. Wir wissen einfach nicht weiter.
Lg,
Goldfisch
Re: Kind (21 Monate) will nicht ohne Mama einschlafen...
Verfasst: 10.01.2016, 18:04
von Goldfisch43
Hallo Romina,
ja, das kann ich mir vorstellen. Es ändert sich ja auch einiges wenn ein neues Familienmitglied einzieht. Bei uns ändert sich an der Familienkonstellation nichts, nur wir haben den Wunsch dass sich die Kleine ändert. Diesen Gefallen will sie uns aber offensichtlich nicht tun. Kann ich natürlich verstehen, sie findet es wie es gerade ist eben sehr gut. Aber wir haben auch Bedürfnisse! Nur wie können wir diese auch umsetzen ohne das Gefühl haben zu müssen das Kindeswohl zu gefährden? Wir sind echt verzweifelt. Ab morgen muss ich wieder arbeiten und ich bin sooo müde.
Lg,
Goldfisch