Diskussionsthema vegan
Moderator: britje
-
feuerdrache
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7780
- Registriert: 08.07.2010, 14:11
- Wohnort: Österreich
Re: Diskussionsthema vegan
Wegen der Wolle: Was halt viele nicht wissen, ist, dass den Schafen beim sogenannten Mulesing an der After-Schwanz-Falte ein V-förmiges Hautstück entfernt wird, ohne Schmerzbetäubung. Das verhindert wohl den Befall mit Fliegenmaden.
Kann ich so nicht bestätigen als Pauschalaussage.
Wir haben Bioschafe, ein Freund von uns konventionelle Schafe. Keinem dieser Tiere wird etwas entfernt. Möglicherweise in Neuseeland oder sonstwo. Aber nicht hier bei uns.
Das Klima in Neuseeland ist extrem günstig für die Wollproduktion. Durch das eher gleichmäßige Klima wird die Wolle schön fein und nicht so grob und kratzig wie bei uns. (Mal von anderen Rassen abgesehen). An sich geht's den Tieren dort gut, Haltung im Freiland, jede Menge Platz, Sozialkontakt.
zum Vit B: weder wir noch unsere Freunde hier füttern es bei den Schafen zu. Sicher bin ich mir nur, dass es in Futter für Großbetriebe enthalten ist, wo die Tiere (und hier rede ich nicht von Schafen) keinen Freigang und keine Weide haben. Aber da ist im Futter auch alles andere an Vitaminen und Mineralstoffen zugesetzt. Und Mangel hatten unsere Tiere bis auf einmal auch noch nie.
Zugesetzt kenne ich Vitamine jetzt bei Stosspräparaten, die als einzelne Gabe gegeben werden wenn das Tier zum Beispiel eine schwere Geburt hinter sich hat. Oder eine Verletzung. Oder schwere Erkrankung. Oder wenn ein Zusatzpräparat gegeben werden muss weil eine ganze Herde Mangel hat. Das war bei uns mal in einem extrem trockenen und heißen Sommer der Fall. Da war das Gras auf der WEide kaum mehr wert als Stroh. Ohne Inhalt für die Tiere. Da mussten wir dann ein Ergänzungspräparat geben.
Tierarzt: ach herje, die jammern ja immer rum. setzen sich zu uns an den Tisch und erzählen mit viel Gejammer wie schlecht es ihnen jetzt geht. Weil die Bauern selbst entwurmen dürfen oder was auch immer. Aber wenn du einen anrufst haben sie nie Zeit oder kennen sich nicht aus mit Schafen. Und nein, wir warten nicht wenn ein Tier was hat, wir rufen die Tierarzt. Ist ja nicht immer zwingend AB notwendig. Oft hab ich das Gefühl, das sind auch Gschichtln von manchen, die einer kritischen Überprüfung nicht standhalten.
Natürlich- einen angstellten Tierarzt wie in den Großbetrieben mit x-tausend Schweinen die vorbeugend schon mal AB geben. Das gibt's in bio halt nicht. Wieder ein netter Posten weniger würden dann manche behaupten.
Und von Wolle leben? Hysterisches Gekicher meinerseits- hier liegen 1000kg Rohwolle in bio. Keiner will sie haben. Der Weltmarktpreis ist derartig tief, da ist nicht mal das scheren gedeckt damit.
Andererseits, das Gras unserer sauren Wiesen schmeckt mir halt nicht, weder als Salat noch als Spinat. Also was soll ich tun? Die Wiesen verwalden lassen ginge noch. Zuwachsen mit Gestrüpp. Es wächst halt nicht überall Gemüse oder Getreide.
Kann ich so nicht bestätigen als Pauschalaussage.
Wir haben Bioschafe, ein Freund von uns konventionelle Schafe. Keinem dieser Tiere wird etwas entfernt. Möglicherweise in Neuseeland oder sonstwo. Aber nicht hier bei uns.
Das Klima in Neuseeland ist extrem günstig für die Wollproduktion. Durch das eher gleichmäßige Klima wird die Wolle schön fein und nicht so grob und kratzig wie bei uns. (Mal von anderen Rassen abgesehen). An sich geht's den Tieren dort gut, Haltung im Freiland, jede Menge Platz, Sozialkontakt.
zum Vit B: weder wir noch unsere Freunde hier füttern es bei den Schafen zu. Sicher bin ich mir nur, dass es in Futter für Großbetriebe enthalten ist, wo die Tiere (und hier rede ich nicht von Schafen) keinen Freigang und keine Weide haben. Aber da ist im Futter auch alles andere an Vitaminen und Mineralstoffen zugesetzt. Und Mangel hatten unsere Tiere bis auf einmal auch noch nie.
Zugesetzt kenne ich Vitamine jetzt bei Stosspräparaten, die als einzelne Gabe gegeben werden wenn das Tier zum Beispiel eine schwere Geburt hinter sich hat. Oder eine Verletzung. Oder schwere Erkrankung. Oder wenn ein Zusatzpräparat gegeben werden muss weil eine ganze Herde Mangel hat. Das war bei uns mal in einem extrem trockenen und heißen Sommer der Fall. Da war das Gras auf der WEide kaum mehr wert als Stroh. Ohne Inhalt für die Tiere. Da mussten wir dann ein Ergänzungspräparat geben.
Tierarzt: ach herje, die jammern ja immer rum. setzen sich zu uns an den Tisch und erzählen mit viel Gejammer wie schlecht es ihnen jetzt geht. Weil die Bauern selbst entwurmen dürfen oder was auch immer. Aber wenn du einen anrufst haben sie nie Zeit oder kennen sich nicht aus mit Schafen. Und nein, wir warten nicht wenn ein Tier was hat, wir rufen die Tierarzt. Ist ja nicht immer zwingend AB notwendig. Oft hab ich das Gefühl, das sind auch Gschichtln von manchen, die einer kritischen Überprüfung nicht standhalten.
Natürlich- einen angstellten Tierarzt wie in den Großbetrieben mit x-tausend Schweinen die vorbeugend schon mal AB geben. Das gibt's in bio halt nicht. Wieder ein netter Posten weniger würden dann manche behaupten.
Und von Wolle leben? Hysterisches Gekicher meinerseits- hier liegen 1000kg Rohwolle in bio. Keiner will sie haben. Der Weltmarktpreis ist derartig tief, da ist nicht mal das scheren gedeckt damit.
Andererseits, das Gras unserer sauren Wiesen schmeckt mir halt nicht, weder als Salat noch als Spinat. Also was soll ich tun? Die Wiesen verwalden lassen ginge noch. Zuwachsen mit Gestrüpp. Es wächst halt nicht überall Gemüse oder Getreide.
-
suri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2033
- Registriert: 25.06.2010, 22:09
Re: Diskussionsthema vegan
was ist denn paleo?
Ich habe diverse Male versucht zumindest vegetarisch zu essen, aber ich schaffe es nicht. Ich war schon immer ein totaler Fleischesser. Wir haben hier einen Schlachter, der regionale Produkte verkauft. D.h kurze Wege, man weiß wo es herkommt. Nun hatte ich da aber schon zweimal minderwertige Qualität und ein ganzes Stück Hüfte oder Filet wegzuschmeissen, das finde ich schon wirklich schrecklich. Fertig verpackt aus dem Regal kaufen wir nicht. Wir essen Aufschnitt und Käse, unter der Woche isst eh jeder in der Schule, bei der Tagesmutter oder in der Kantine und am Wochenende gibt es in der Regel einmal Fleisch und einmal fleischlos.
Vegan wird sicher nie etwas für mich werden. Ich habe in den letzten Jahren viele Menschen mit Mangelzuständen darunter gesehen, dass ich mir das nicht zutraue. Ich habe natürlich noch mehr Menschen mit Übergewicht-assoziierten Erkrankungen gesehen, die sich extrem schlecht ernähren, aber das habe ich persönlich für mich erheblich sicherer im Griff... rein gefühlsmäßig. Veganes Leben grundsätzlich, d.h. Verzicht auf Leder usw. finde ich prinzipiell gut, ist mir aber bisher deutlich zu aufwendig. Wenn ich richtig informiert bin, darf es auch keine Daunenbettdecke mehr sein usw.... ist mir im Moment zuviel.
Ersatzprodukte finde ich richtig eklig. Tofu in Bratwürstchenform oder als Hähnchenkeule finde ich schräg
Warum braucht man die Form, wenn man den eigentlichen Inhalt komplett ablehnt?
Naja ... ansonsten habe ich schon selbst mit geschlachtet (Hühner) und Tierversuche auf dem Kerbholz... wahrscheinlich könnte ich schon deshalb in keiner veganen Runde bestehen, es sei denn, jemand würde mir Absolution erteilen.
Ich habe diverse Male versucht zumindest vegetarisch zu essen, aber ich schaffe es nicht. Ich war schon immer ein totaler Fleischesser. Wir haben hier einen Schlachter, der regionale Produkte verkauft. D.h kurze Wege, man weiß wo es herkommt. Nun hatte ich da aber schon zweimal minderwertige Qualität und ein ganzes Stück Hüfte oder Filet wegzuschmeissen, das finde ich schon wirklich schrecklich. Fertig verpackt aus dem Regal kaufen wir nicht. Wir essen Aufschnitt und Käse, unter der Woche isst eh jeder in der Schule, bei der Tagesmutter oder in der Kantine und am Wochenende gibt es in der Regel einmal Fleisch und einmal fleischlos.
Vegan wird sicher nie etwas für mich werden. Ich habe in den letzten Jahren viele Menschen mit Mangelzuständen darunter gesehen, dass ich mir das nicht zutraue. Ich habe natürlich noch mehr Menschen mit Übergewicht-assoziierten Erkrankungen gesehen, die sich extrem schlecht ernähren, aber das habe ich persönlich für mich erheblich sicherer im Griff... rein gefühlsmäßig. Veganes Leben grundsätzlich, d.h. Verzicht auf Leder usw. finde ich prinzipiell gut, ist mir aber bisher deutlich zu aufwendig. Wenn ich richtig informiert bin, darf es auch keine Daunenbettdecke mehr sein usw.... ist mir im Moment zuviel.
Ersatzprodukte finde ich richtig eklig. Tofu in Bratwürstchenform oder als Hähnchenkeule finde ich schräg
Naja ... ansonsten habe ich schon selbst mit geschlachtet (Hühner) und Tierversuche auf dem Kerbholz... wahrscheinlich könnte ich schon deshalb in keiner veganen Runde bestehen, es sei denn, jemand würde mir Absolution erteilen.
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
-
suri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2033
- Registriert: 25.06.2010, 22:09
Re: Diskussionsthema vegan
revolte hat geschrieben: Was ich mittlerweile ganz schlimm finde, ist dass sich da mittlerweile richtige Fronten gebildet haben.
Vegan sein ist hip, sexy, cosmopolitisch und oft bekommt man das Gefühl, dass "der Veganer" sich selbst über andere stellt. (Ich bin in einigen Gruppen auf FB und denke ich kann das gut beurteilen)
"Der Fleischfresser" ist dick, ungesund, egoistisch etc.
Das finde ich echt anstrengend.
Stimme zu. Aber das ist ja bei vielen kontroversen Themen so.
Milch trinken wir übrigens verhätlnismäßig viel. 6-8l/woche bei 5 Personen. Das meiste geht in meinen Kaffe (homeoffice) und mein Mittelkind hat im Moment eine Milch-Phase und trinkt mindestens 1/2l/Tag.
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
- emm
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1357
- Registriert: 04.09.2012, 11:11
- Wohnort: Tirol
Re: Diskussionsthema vegan
Ich wuerd hierzu gern was schreiben, aber ich komm vom Handy nicht recht dazu. Mal sehen, wie weit ich komm.
Mein Mann ist als Vegetarier aufgewachsen - sein Vater musste aus gesundheitlichen Gruenden auf Fleisch verzichten.
Als seine Schwester dann einen Bauernhof hatte, hat sie ihm die Vorstellung, dass alle Kaelber von Milchkuehen von Hand aufgezogen werden und dann ein glueckliches Leben fuehren, egal ob Kuh oder Stier, genommen.
In weiterer Folge schien ihm Vegetarismus dann ein bisschen inkonsequent. Seitdem ist er Veganer.
Er bezeichnet das aber auch als seine private Spinnerei, was andere machen, ist ihm herzlich egal. Bis auf Joghurt und gelegentlich Milchersatz zu Cornflakes oder Muesli kann er aber aber auch mit Ersatzprodukten nur bedingt was anfangen.
Bei Tofuwuerstchen denk ich mir halt, irgendeine Form muss das Zeug ja haben...
Kinder rufen, ich schick mal ab
Mein Mann ist als Vegetarier aufgewachsen - sein Vater musste aus gesundheitlichen Gruenden auf Fleisch verzichten.
Als seine Schwester dann einen Bauernhof hatte, hat sie ihm die Vorstellung, dass alle Kaelber von Milchkuehen von Hand aufgezogen werden und dann ein glueckliches Leben fuehren, egal ob Kuh oder Stier, genommen.
In weiterer Folge schien ihm Vegetarismus dann ein bisschen inkonsequent. Seitdem ist er Veganer.
Er bezeichnet das aber auch als seine private Spinnerei, was andere machen, ist ihm herzlich egal. Bis auf Joghurt und gelegentlich Milchersatz zu Cornflakes oder Muesli kann er aber aber auch mit Ersatzprodukten nur bedingt was anfangen.
Bei Tofuwuerstchen denk ich mir halt, irgendeine Form muss das Zeug ja haben...
Kinder rufen, ich schick mal ab
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)
-
Lösche Benutzer 1828
Re: Diskussionsthema vegan
In welche Form soll man Würstchen oder "Frikadellen" denn sonst bringen? Oktader?
Diese Formen sind einfach praktisch. Und meine Getreidebratlinge haben halt auch Frikadellenform. Soll ich da Raumschiffe formen??
Diese Formen sind einfach praktisch. Und meine Getreidebratlinge haben halt auch Frikadellenform. Soll ich da Raumschiffe formen??
- Mutterhenne
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3044
- Registriert: 03.04.2014, 15:13
Re: Diskussionsthema vegan
Ich finde es erstaunlich, dass vegan-affine oder vegan lebende Menschen so häufig als ideologisch verquaste Dogmatiker hingestellt werden. Sicherlich gibt es ganz furchtbar dogmatische 'Veganisten', ebenso wie es hirnlose Allesfresser gibt. Aber die allermeisten Veganer, die mir im Real Life begegnen, sind ausgesprochen reflektierte, zurückhaltende Menschen, die (z.B. beim Essengehen) höflich nach veganen Alternativen fragen und sich im Notfall mit nackten Spaghetti begnügen oder aber vegetarische Ausnahmen machen. Ich kenne auch einige Familen, in denen z.B. nur ein Elternteil vegan lebt und das andere bekennender Bacon-Addict ist (und Beziehungen halten wahrscheinlich selten lange, wenn einer den anderen täglich schon beim Frühstück als Mörder bezeichnet). In der Anonymität des Internet tummeln sich natürlich Ideologen aller Facon...
Ich selbst bin übers Stillen zunächst zu einer Einschränkung des Milchkonsums gekommen und lebe mittlerweile weitgehend vegan. Meine Lederjacke schmeiße ich trotzdem nicht weg, und wenn ich die Wahl zwischen Plastiktretern undefinierbarer Herkunft und Produktionsbedingungen und pflanzengegerbtem Bioleder aus Österreich habe, dann entscheide ich mich (insbesondere bei Kinderschuhen) für letzteres. Und ich kaufe viel Secondhand. Tofuwürstchen esse ich übrigens gelegentlich ganz gern; ich lehne Fleisch ja nicht wegen des Geschmacks oder der Darreichungsform ab (dass Fleisch vielen Menschen - auch mir - gut schmeckt, würde ich niemals in Abrede stellen). Ich habe (für mich) festgestellt, dass ich auch ohne tierische Produkte ganz gut leben kann, und die Gründe gegen ihren Konsum (ethische, aber v.a. auch ökologische) überwiegen - für mich - die Gründe für denselben (z.B. Geschmack, Tradition). Ich halte übrigens vegane Ernährung nicht grundsätzlich für gesünder oder für ungesünder als nicht-vegane (wahrscheinlich ist es in unseren Breiten und mit mitteleuropäischer Ernährungstradition bzw. entsprechenden Routinen einfacher, mischköstlerisch halbwegs gesund zu leben); für ein letztgültiges Urteil fehlt mir da einfach die Expertise (auch wenn ich mich bemühe, neuere Forschung auch jenseits der unsäglichen, totdiskutierten China-Study zumindest am Rande mitzubekommen).
Ups, ist das jetzt lang...ich schick's trotzdem mal ab und hoffe, mich killt jetzt keiner aus der einen oder anderen *achtungironie* 'Sekte' *ironieaus*
...
Ich selbst bin übers Stillen zunächst zu einer Einschränkung des Milchkonsums gekommen und lebe mittlerweile weitgehend vegan. Meine Lederjacke schmeiße ich trotzdem nicht weg, und wenn ich die Wahl zwischen Plastiktretern undefinierbarer Herkunft und Produktionsbedingungen und pflanzengegerbtem Bioleder aus Österreich habe, dann entscheide ich mich (insbesondere bei Kinderschuhen) für letzteres. Und ich kaufe viel Secondhand. Tofuwürstchen esse ich übrigens gelegentlich ganz gern; ich lehne Fleisch ja nicht wegen des Geschmacks oder der Darreichungsform ab (dass Fleisch vielen Menschen - auch mir - gut schmeckt, würde ich niemals in Abrede stellen). Ich habe (für mich) festgestellt, dass ich auch ohne tierische Produkte ganz gut leben kann, und die Gründe gegen ihren Konsum (ethische, aber v.a. auch ökologische) überwiegen - für mich - die Gründe für denselben (z.B. Geschmack, Tradition). Ich halte übrigens vegane Ernährung nicht grundsätzlich für gesünder oder für ungesünder als nicht-vegane (wahrscheinlich ist es in unseren Breiten und mit mitteleuropäischer Ernährungstradition bzw. entsprechenden Routinen einfacher, mischköstlerisch halbwegs gesund zu leben); für ein letztgültiges Urteil fehlt mir da einfach die Expertise (auch wenn ich mich bemühe, neuere Forschung auch jenseits der unsäglichen, totdiskutierten China-Study zumindest am Rande mitzubekommen).
Ups, ist das jetzt lang...ich schick's trotzdem mal ab und hoffe, mich killt jetzt keiner aus der einen oder anderen *achtungironie* 'Sekte' *ironieaus*
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
-
suri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2033
- Registriert: 25.06.2010, 22:09
Re: Diskussionsthema vegan
Gut würstchenform ist einfach eine Rolle. Aber einen nachgeformten hähnchenschenkel fand ich bizarr. Dann hätte ich lieber ein RaumschiffSandküste hat geschrieben:In welche Form soll man Würstchen oder "Frikadellen" denn sonst bringen? Oktader?
Diese Formen sind einfach praktisch. Und meine Getreidebratlinge haben halt auch Frikadellenform. Soll ich da Raumschiffe formen??
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
- Mutterhenne
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3044
- Registriert: 03.04.2014, 15:13
Re: Diskussionsthema vegan
Och, warum nicht? Ist doch klasse für den nächsten (Kinder)Geburtstagsuri hat geschrieben:Gut würstchenform ist einfach eine Rolle. Aber einen nachgeformten hähnchenschenkel fand ich bizarr. Dann hätte ich lieber ein RaumschiffSandküste hat geschrieben:In welche Form soll man Würstchen oder "Frikadellen" denn sonst bringen? Oktader?
Diese Formen sind einfach praktisch. Und meine Getreidebratlinge haben halt auch Frikadellenform. Soll ich da Raumschiffe formen??
"Die meisten Zitate im Internet sind falsch." (Aristoteles)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
Grüße von der Henne
mit Superheldin (09/2013), Piepselchen (11/2018) und den Schutzengel-* (März 2012, November 2017, April 2021)
- Seerose
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 15021
- Registriert: 26.07.2006, 13:59
- Wohnort: Bayern
Re: Diskussionsthema vegan
Von den genannten, nehm ich für mich mal "flexibel".Yvi19 hat geschrieben: aus welchen Gründen ihr vegan / vegetarisch / flexibel / paleo oder sonstiges seid.
Ich esse, was mir schmeckt. Und ich mag keine Zwänge.
Aber ich habe durchaus auch immer mal wieder meine Ernährung geändert, wenn ich meinte, daß das für mich jetzt gerade paßt, angesagt ist oder wie auch immer. Nie unter der Prämisse weil irgendwas "gesünder" ist.
In Anführungszeichen, weil dies schon ein arg mißbrauchtes oder auch mißverstandenes Wort ist. Was ich mir alles anhören muß in irgendwelchen Gesprächen und Diskussionen was alles gesund oder ungesund sein soll!
Oft denke ich, viele Menschen würden gesünder leben, wenn sie einfach mal essen würden was ihnen schmeckt. Also richtig schmeckt. Bevor sie angefangen haben mit Fast Food und Fertigprodukten. Davon wieder wegzukommen ist vermutlich sehr, sehr schwer.
Ich hab so einige Jahr vegetarisch gelebt. Da war das irgendwie die Zeit dafür für mich. Da bin ich voll aufgegangen in Yoga, Meditation u. ä. und da hätte Fleischkonsum einfach nicht gepaßt. Nur, das war erstens noch nicht die Zeit wo man sein Eßverhalten groß nach außen kommuniziert hat und zweitens war das für mich auch nicht wirklich ein Verzicht, daß ich mir aus Fleisch nie viel gemacht habe. Ich vermute, das liegt daran daß ich in einer Zeit aufgewachsen bin, wo man tägliches Fleisch essen als gesund und wichtig empfand und so gab es für mich jeden Mittag nach der Schule Fleisch.
Aber der Verzicht auf Fisch, DAS ist mir zugegeben schwer gefallen. Ich muß nicht ständig Fisch essen, aber nach ein paar Monaten ohne Fisch fang ich tatsächlich an von Fischen zu träumen.
Ansonsten hab ich nicht wirklich groß etwas ausprobiert. Ich kenne Menschen, die kein Brot mehr essen. Kein Getreide u. ä. Wär nichts für mich, ich liebe Brot, Getreide generell. Wobei ich sehr heikel bin bei Brot, aber wir leben ja auch in einem Land mit Hunderten von Broten.
Ich liebe Gemüse, ich liebe Obst, ersteres etwas mehr, da brauch ich nicht viel dazu schreiben.
Vielleicht sollte ich mal ein paar Rohkostmonate einlegen? Würd ich schaffen, nur frag ich mich gerade warum?
Wenn mir jemand einen guten Grund sagt, vielleicht mach ich's mal demnächst?
Und ich liebe auch Milch und Milchprodukte womit ich hin und wieder hadere. Aber es schmeckt mir und der recht lange Test ohne Milchprodukte hat mir nicht irgendeinen Vorteil zeigen können. Also für mich persönlich.
Also ich könne vegan leben (hab das mal ein paar Monate gemacht), aber mir würde etwas fehlen. Irgendwann.
Ich könnte gut vegetarisch leben und würd halt dann irgendwann wieder von Fisch träumen.
Was ich ganz schräg finde, ist Paleo. Aber ich fürchte, das ist so ein bißchen Auslegungssache wie so vieles. Ich kenne Leute, die sich m. E. ganz toll so ernährt haben, aber auch welche wo ich denke, hmmm, DAS ist Paleo? Das ißt mein Nachbar jeden Tag, riesige Fleischrationen, sonst nüscht.
Ach so, und jetzt hab ich auch noch Glück und mag die bösen P's nicht, also sie schmecken mir nicht. Pizza, Pasta, Pommes und das Vierte hab ich vergessen. Müßte ich nie, nie, nie essen. Geht, aber muß nicht.
Was das Essen anderer betrifft, vermag ich kaum zu streiten darüber. Warum auch? Soll jeder essen was er möchte, Hauptsache es schmeckt ihm. (Was ich oft anzweifle..) Glutamat & Co haben schon ganz schön viele Schäden hinterlassen. Bei uns allen wohl.
So, jetzt hab ich Hunger. Theoretisch sehr ungesund jetzt zu essen, praktisch aber sehr wohltuend gerade für mich.
Ach so, noch vergessen. Ich mach mir wenig aus Fleisch, aber ich kann auch Fleisch manchmal was abgewinnen. Oder bestimmten Fleischgerichten wie Lammfleisch mit Okra zum Beispiel.
__________________________________________________
Liebe Grüße,
Seerose
Liebe Grüße,
Seerose
- emm
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1357
- Registriert: 04.09.2012, 11:11
- Wohnort: Tirol
Re: Diskussionsthema vegan
Ich kenn eigentlich auch ueberwiegend "ich mach das halt so-und-so, jeder, wie er will"-Vegetarier und Veganer.
Dafuer aber erwachsene Omnivore, die ein Salamibrot wiehernd auf- und zuklappen, wenn ein Vegetarier anwesend ist. (;
Ich bin dann ueber meinen Mann dazu gekommen, vegan zu kochen und zu backen. Sehr schnell ging es mir, mit Lebensmittel- und sonstigen Alllergien und starker Neurodermitis, deutlich besser. Es stellte sich heraus, dass ich eine Kreuzreaktion auf einige Fleischsorten und Meeresfruechte hab.
Resultat: ich koche/backe vegan, esse allergiebedingt ausserhalb eher vegetarisch. Die Kinder essen bei uns mit, duerfen aber auch sonntags bei Oma Schnitzel essen (wollen sie bisher nicht, aber sie werden ja groesser).
Mein Mann hat seinen letzten Lederguertel neulich erst weggeworfen, weil er nach 15 Jahren doch mal kaputt gegangen ist. Der war das letzte nicht-vegane Kleidungsstueck.
Die Kinder tragen jeweils die Schuhe, die am lauffreundlichsten sind. So sind Loewenkinds zur Zeit vegan, Frl. Igels aus Leder.
Dafuer aber erwachsene Omnivore, die ein Salamibrot wiehernd auf- und zuklappen, wenn ein Vegetarier anwesend ist. (;
Ich bin dann ueber meinen Mann dazu gekommen, vegan zu kochen und zu backen. Sehr schnell ging es mir, mit Lebensmittel- und sonstigen Alllergien und starker Neurodermitis, deutlich besser. Es stellte sich heraus, dass ich eine Kreuzreaktion auf einige Fleischsorten und Meeresfruechte hab.
Resultat: ich koche/backe vegan, esse allergiebedingt ausserhalb eher vegetarisch. Die Kinder essen bei uns mit, duerfen aber auch sonntags bei Oma Schnitzel essen (wollen sie bisher nicht, aber sie werden ja groesser).
Mein Mann hat seinen letzten Lederguertel neulich erst weggeworfen, weil er nach 15 Jahren doch mal kaputt gegangen ist. Der war das letzte nicht-vegane Kleidungsstueck.
Die Kinder tragen jeweils die Schuhe, die am lauffreundlichsten sind. So sind Loewenkinds zur Zeit vegan, Frl. Igels aus Leder.
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)