Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
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Traeumi
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Also in der Übergangszeit (so 4,5 Tage hat das gedauert) hab ich ständig die Brust angeboten. Inzwischen "braucht" er keine Alternative mehr, nur abends zum Einschlafen ist es sehr sehr anstrengend ohne Schnuller (normalerweise ist er allein mit Schnuller eingeschlafen), da darf er dann am Finger saugen, wenn er nicht beim Vorlesen/Singen einschläft.
... mit (02/2015) & (12/2016) & (06/2022).
- Madrugada
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Also, es ist immer noch ein Kampf... und wenn er nicht mehr andocken will, sondern die ganze Zeit vor der Brust brüllt, dann bringt es natürlich nichts, ihn mit der Brust als Schnuller-Ersatz zu beruhigen, denn genau da liegt ja das Problem, dass er sie nicht nimmt... Ich lasse immer noch fleißig zwischendurch Bäuerchen machen und die Abhalte-Haltung einnehmen, aber mensch, kann der sich in Rage schreien... morgen beim Kinderarzt werde ich sehen, dass er nochmals gewogen wird, so dass ich zumindest ausschließen kann, dass er tatsächlich nicht genügend Milch erwischt.
Andererseits hat er vorhin bei seiner letzten Mahlzeit vor dem Einschlafen - schon etwas müde - brav getrunken, und brauchte sogar nur eine Seite (hatte aber auch seit 4,5 Stunden nichts mehr gehabt, also hat sich einfach mehr leicht zugängliche Milch angesammelt in der Brust). Der kleine Mann ist mir ein Rätsel, wenn er sich so verhält.
Aber beim Kinderarzt (wir fahren zum Impfen hin) möchte ich das Problem ungern ansprechen, er wird mir vermutlich zum Zufüttern raten, und das will ich auf gar keinen Fall, Sohnemann ist ja gerade erst vier Monate alt. Oder was meint ihr?
Andererseits hat er vorhin bei seiner letzten Mahlzeit vor dem Einschlafen - schon etwas müde - brav getrunken, und brauchte sogar nur eine Seite (hatte aber auch seit 4,5 Stunden nichts mehr gehabt, also hat sich einfach mehr leicht zugängliche Milch angesammelt in der Brust). Der kleine Mann ist mir ein Rätsel, wenn er sich so verhält.
Aber beim Kinderarzt (wir fahren zum Impfen hin) möchte ich das Problem ungern ansprechen, er wird mir vermutlich zum Zufüttern raten, und das will ich auf gar keinen Fall, Sohnemann ist ja gerade erst vier Monate alt. Oder was meint ihr?
mit Sonnenschein (04/15) und zwei Herbst-Flöckchen (11/17)
- Madrugada
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Ach so, was das Schnuller-Abgewöhnen betrifft, um eine eventuelle Saugverwirrung zu bekämpfen: Ich fürchte, wir werden immer wieder schwach. Wir reduzieren zwar jetzt den Schnuller, aber es gibt täglich Situationen, da ist er einfach unser Lebensretter (da nimmt Sohnemann den Finger nicht zum Nuckeln, und die Brust ja ohnehin nicht). Wenn er sich so in Rage schreit zum Beispiel. Oder beim Einschlafen, wenn er noch etwas unruhig ist. Oder beim Brüllen im Tragetuch, wo ich ja mit dem Finger schlecht rein komme und Rumgehopse ihn auch nicht beruhigt. Der Schnuller ist sozusagen der Aus-Knopf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihm den komplett abgewöhnen will. In gewissen Situationen ist er ein Segen und ich frage mich, ob ich verrückt bin, ihn "ent-schnullern" zu wollen. Ich bin immer noch hin und her gerissen. Hm auweh, was mach ich denn da am besten...
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kerstin10
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Ich hoffe, es kommt bei Dir nicht falsch an: So kleine Babys haben ungeheuer feine Antennen, um zu spüren, was mit Mama los ist. Er spürt jeden Streß von Dir, leider. Aber er spürt auch, wenn DU ruhig bist/wirst. Und das hilft ihm, selber ruhig zu werden.
Das ist jetzt kein Patentrezept, aber mir und uns hat es immer geholfen, in so schwierigen Lagen (auch) an der eigenen Gemütslage zu feilen. Denn natürlich streßt ein weinendes Baby Mama ganz gewaltig.
Alles Gute und liebe Grüße!
Das ist jetzt kein Patentrezept, aber mir und uns hat es immer geholfen, in so schwierigen Lagen (auch) an der eigenen Gemütslage zu feilen. Denn natürlich streßt ein weinendes Baby Mama ganz gewaltig.
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Mama mit großem Bären 2009
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Traeumi
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Genau das war bei uns auch das Problem, dass er nicht an die Brust ging und lieber geweint hat. Aber dann hab ich den Schnuller wirklich nur kur gegeben, wie du gesagt hast, als "Aus-Knopf" und dann wieder die Brust angeboten. Das hat dann manchmal geklappt und so haben wir es dann immer mehr ausgeschlichen, dass er den Schnuller bekam, um an die Brust zu gehen.
Wir haben mit der Schnullerentwöhnung auch erst einen Monat später angefangen, deswegen war es vermutlich leichter.. Wir haben ihn dabei nie weinen lassen, das kam einfach so von "alleine", durch Alternativbeschäftigung, besseres Annehmen der Brust usw.
Wir haben mit der Schnullerentwöhnung auch erst einen Monat später angefangen, deswegen war es vermutlich leichter.. Wir haben ihn dabei nie weinen lassen, das kam einfach so von "alleine", durch Alternativbeschäftigung, besseres Annehmen der Brust usw.
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- Teazer
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Wie lief es beim KiA? Ja, leider kennen sich viele KiÄ nicht mit dem Stillen aus und raten zum Zufüttern ohne echte Indikation. Die sehe ich bei Euch auch aktuell nicht. Gerne gucke ich mir die Gewichtsentwicklung an.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
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"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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- Madrugada
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
@ Kerstin10: Nein, das kommt bei mir nicht falsch an. Das sagen sie in Bezug auf mein Pferd auch immer. Tja, richtig ruhig bleiben, wenn man eigentlich gestresst ist, ist ne Wissenschaft für sich. Ich weiß nicht, aber ich bin auch nach dem Abzählen von 10 Sekunden noch nervös
@ Teazer: Beim KiA habe ich das Thema nur kurz angeschnitten, es eher beiläufig erwähnt, um den Wunsch nach Wiegen zu begründen. Der KiA hat gesagt, manche Kinder brauchen schon etwas früher Beikost (Sohnemann ist jetzt 19 Wochen, also etwas über 4 Monate), aber im Grunde habe ich ein Gespräch darüber gar nicht forciert.
Mein Sohn wiegt jetzt 5940 g bei 62 cm (=BMI von 15,5). Er war in der Gewichtskurve immer schon etwas unter dem Schnitt, ist halt ein eher schlankes Baby. Vor 4 Wochen bei der U4 wog er 5450 g bei 61 cm, also ~500 g weniger. Geburtsgewicht war 3200 g (51 cm), Entlassungsgewicht 3090 g.
@ Teazer: Beim KiA habe ich das Thema nur kurz angeschnitten, es eher beiläufig erwähnt, um den Wunsch nach Wiegen zu begründen. Der KiA hat gesagt, manche Kinder brauchen schon etwas früher Beikost (Sohnemann ist jetzt 19 Wochen, also etwas über 4 Monate), aber im Grunde habe ich ein Gespräch darüber gar nicht forciert.
Mein Sohn wiegt jetzt 5940 g bei 62 cm (=BMI von 15,5). Er war in der Gewichtskurve immer schon etwas unter dem Schnitt, ist halt ein eher schlankes Baby. Vor 4 Wochen bei der U4 wog er 5450 g bei 61 cm, also ~500 g weniger. Geburtsgewicht war 3200 g (51 cm), Entlassungsgewicht 3090 g.
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Kannst Du mir das bitte mit Klardatum auflisten? Dann werte ich es gerne aus.Madrugada hat geschrieben:Mein Sohn wiegt jetzt 5940 g bei 62 cm (=BMI von 15,5). Er war in der Gewichtskurve immer schon etwas unter dem Schnitt, ist halt ein eher schlankes Baby. Vor 4 Wochen bei der U4 wog er 5450 g bei 61 cm, also ~500 g weniger. Geburtsgewicht war 3200 g (51 cm), Entlassungsgewicht 3090 g.
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
@ Teazer: Siehe PN, besten Dank!
Auswertung kannst du dann gerne hier drin schreiben, nur Sohnemanns explizite Werte möchte ich nicht öffentlich sehen.
Auswertung kannst du dann gerne hier drin schreiben, nur Sohnemanns explizite Werte möchte ich nicht öffentlich sehen.
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- Teazer
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Re: Baby meckert und trinkt Hintermilch nicht
Hallo,
ich habe mir die Daten angeschaut und die sehen völlig in Ordnung aus. Mit 2850 g Gesamtzunahme liegt das Gewicht insgesamt 430 g über der von der WHO empfohlenen Mindestzunahme, also komfortabel im Normalbereich. Die Zunahme der letzten drei Wochen ebenfalls. Du hast ein langsam, aber stetig zunehmendes Baby, das ja schon bei Geburt kein Schwergewicht war. Einen Grund für frühe Beikosteinführung sehe ich nicht. Dein Sohn nimmt einfach nach seinem eigenen "Bauplan" zu. Das ist völlig okay.
Viele Grüße,
Teazer (ModTeam-Stillberatung)
ich habe mir die Daten angeschaut und die sehen völlig in Ordnung aus. Mit 2850 g Gesamtzunahme liegt das Gewicht insgesamt 430 g über der von der WHO empfohlenen Mindestzunahme, also komfortabel im Normalbereich. Die Zunahme der letzten drei Wochen ebenfalls. Du hast ein langsam, aber stetig zunehmendes Baby, das ja schon bei Geburt kein Schwergewicht war. Einen Grund für frühe Beikosteinführung sehe ich nicht. Dein Sohn nimmt einfach nach seinem eigenen "Bauplan" zu. Das ist völlig okay.
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