Re: Stillprobleme bei 5 Monate altem Baby
Verfasst: 29.07.2015, 16:36
Ok nach dem nackt kuscheln im Bett hat er relativ gut getrunken. <3 ich hoffe, das bleibt so. 
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Dann lass die Versuche. Er wird sich vielleicht zeitweise nachts öfter melden, aber das wird nicht für immer so sein.Traeumi hat geschrieben:aber er brüllt sich bei jedem Versuch, ihn an die Brust zu bekommen, total in Rage.
Wie oft stillt er denn momentan? Du kannst zusätzlich pumpen um auf die für Euch normale Stillfrequenz zu kommen. So sicherst Du Deine Milchproduktion.Ich bin nun auch total verzweifelt und nur am Weinen, hab Angst, dass meine Milch zurückgeht
Er trinkt ja, nur nicht tagsüber. Und abstillen musst Du auch nicht. Er stillt ja. Und eine Garantie, dass er PRE trinkt gibt es auch nicht.dass er nie wieder trinkt und ich abstillen muss
dass er eine Essstörung später entwickelt, wenn ich ihn immer mit der Brust so "nerve".
Dann biete ihm EINMAL die Brust an. Wenn er sie nicht will, beruhige ihn anders.Hungeranzeichen hat er halt nie. Er wird gnatschig, dann ist es entweder müde oder Hunger.
Das Bechern ist eine Option, falls er insgesamt zu wenig trinken sollte. So lange er täglich 4-6 nasse Windeln hat, braucht Ihr das nicht.Er trinkt gut aus dem Becher, wir könnten ihn also so füttern, aber unterstütze ich damit nicht auch sein "Abstillen"?
Ja, auch nach langer Zeit mit problemlosen Wechseln zwischen Brust/Flasche/Schnuller kann es zu einer Saugverwirrung kommen. Typisch dafür ist, dass im Halbschlaf das Stillen funktioniert, während des Wachseins aber nicht.Ist er dann wirklich saugverwirrt? Ich verstehe das einfach nicht, er hat monatelang super getrunken, auch parallel mit Flasche, tausend andere Babys haben auch einen Schnuller und werden vollgestillt. Und nun hat er seit Ewigkeiten keine Flasche mehr bekommen und der Schnuller wird ausschließlich zum Schlafen genutzt und trotzdem ist er saugverwirrt?
Wir kennen den Auslöser nicht. Das ist leider so. Es hilft aber nicht, sich darüber den Kopf zu zermartern. Das zieht nur Kraft ab. Dein Sohn wird wieder stillen. Ganz sicher. Er ist zu jung um sich abzustillen.Oder wieso KANN er nicht trinken?Zumal es ja zwei Tage jetzt zwischendurch wieder total super war und es keinerlei Probleme gab.
Die meisten Stillstreiks dauern wenige Tage, aber auch mehrere Wochen kommen leider vor. Es ust bestimmt bald vorbei.Rückblickend geht sein Stillstreik eigentlich seit Montag vor 1,5 Wochen mit einer Unterbrechung von Freitag-Sonntag. Das ist schon ziemlich lang oder?
Ich drücke ganz fest die Daumen.Ok nach dem nackt kuscheln im Bett hat er relativ gut getrunken. <3 ich hoffe, das bleibt so.
Bei Vollstillbabys gehört die Nahrungsaufnahme beim Einschlafstillen aber zur Deckung ihres Bedarfs dazu. Gerade in Zeiten mit unberechenbarem Stillverhalten sollte man daher jede Stillmöglichkeit nutzen.Traeumi hat geschrieben:Überschnullern kann er seinen Hunger nicht, da er ihn wach nicht bekommt. Nur zum schlafen fordert er ihn momentan stark ein.
Toll, dass Du es geschafft hast! ((()))Traeumi hat geschrieben:Ich will ihn eigentlich überhaupt nicht geben und bereue es ein bisschen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich anfangs so starke psychische Probleme mit dem Stillen hatte, dass der Schnuller meine Rettung war. Ich denke, sonst hätte ich das Stillen schnell aufgegeben.
Je älter Babys werden um so effektiver können sie stillen und auch in kürzester Zeit große Mengen Milch trinken.Wirkliche Auswirkungen auf das Stillen tagsüber hatte es leider trotzdem nicht. Er hat nur 1 x ordentlich getrunken (meinem Gefühl nach), aber hatte mehr als 6 wirklich schwere Windeln. Also scheint er auch beim (für mich gefühlt) wirklich kurzen und ineffektiv wirkenden Trinken genug zu bekommen?
Wiegen ist definitiv nicht nötig.Mit Wiegen will ich eigentlich nicht anfangen, da er supergut drauf ist oder sollte ich besser?