Seite 3 von 19

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 14.12.2014, 01:28
von tania
Skira hat geschrieben:das BES ist gestern angekommen und wir haben es heute ausprobiert. Ich habe Marie zweimal damit gestillt heute, jeweils an einer Brust.
wow. ich bin echt beindruckt. KLASSE! da hast du dich ja richtig mutig in die neue situation geschmissen :D
Beim ersten Mal heute Nachmittag hat sie 60 von 70 ml getrunken, beim zweiten Mal eben 40 von 70 ml. Beim ersten Mal hatte ich den Milchfluss denke ich recht gross eingestellt, da sie für die 60 ml ca. 15 Minuten gebraucht hat. Eben hatte ich ihn weniger stark eingestellt. Zudem war sie schon etwas müde, ist of eingenickt, und hatte vor nicht allzu langer Zeit schon mal beigefüttert bekommen.
weniger stark ist gut. es geht ja darum, dass sie lange stillt und kraeftig saugt. du kannst da aber auch nach ihrer laune und ihrem hunger gehen.
Marie hat den Schlauch vom BES ohne Probleme akzeptiert, beim ersten Versuch hat sie ab und zu daran getrunken wie an einem Strohhalm, ich hab es dann aber jeweils korrigieren können. Insgesamt merkt man aber beim Trinken den Unterschied zu ohne BES, die Brustwarzen haben schon etwas weh getan, da ihre Trinktechnik etwas chaotisch war.
was meinst du genau mit etwas chaotisch? haben deine brustwarzen vor dem stillen mit dem BES eigentlich auch manchmal weh getan?
Ziel vom BES soll ja sein, dass sie lernt, korrekt und effektiv an der Brust zu trinken. Bedeutet das, dass ich ihre Trinkweise oder wie sie andockt korrigieren soll? Wie funktioniert dieses Lernen?
also ziel vom BES ist auch und vor allem, das kind zu ernahren. es ist also ein zufuetterhilfsmittel und nicht so sehr eine trainigsmethode. wichtig ist, dass du wie du oben beschrieben hast, "strohhalmtrinken" vermeidest, in dem du sie abdockst und wiedr neu andockst. das lernen funktioniert hauptsaechlich ueber ueben und das vermeiden anderer saugformen wie an kuenstlichen saugern.
Bis jetzt haben wir heute 3 Zufütter-Mahlzeiten gehabt, davon zwei mit BES und eine mit Flasche. Irgendwie kommt es mir so vor als benötigt sie bereits weniger PRE-Nahrung. Wir haben schon einige Mahlzeiten am Tag, bei denen Marie die Brust reicht...
das ist sehr schoen, marie und du, ihr macht das grossartig! es waere gut, wenn ihr die 400ml schafft insgesamt, reduzieren machen wir dann mit genauer beobachtung und kontrolle durch die waage.

ich wuerde dich bitten, fuer eine kleine weile genau buch zu fuehren ueber alles, was ins kind rein und wieder raus geht und zwar wie hier:

15.07. 3800 g, 11x gestillt, 3x BES, 300 ml PRE, 150ml Mumi, 0x Stuhl, 5x Pipi
16.07. 3770 g, 12x gestillt, 4x BES, 230 ml PRE, 170ml Mumi, 3x Stuhl, 4x Pipi

hach, ich freu mich richtig, das laesst sich toll an :D

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 14.12.2014, 19:16
von Skira
Hi tania,

danke für die netten Worte! :P Ich bin auch ganz zuversichtlich - immerhin hat sich in einer Woche schon wirklich viel getan!

Heute Nacht haben wir es geschafft, dass Marie um 20.30 ins Bett gegangen ist und sich dann im ca. 3 Stunden Rhytmus gemeldet hat (23 Uhr, 2.30, 5.30, 9.00). Das hat recht gut funktioniert. Ich hab um 23 Uhr noch mal zugefüttert, die restlichen Mahlzeiten dann nur stillen. Das nächste Zufüttern war dann wieder heute Mittag um 12.

Marie hat mehr Bedarf für Zufüttern Nachmittags und besonders Abends. Da wird sie mit der Brust quengelig... ich versuche sie dann in kürzeren Abständen anzulegen.

Heute habe ich bisher zweimal zugefüttert und beides mal mit dem BES. Beim ersten Mal um 12 Uhr 70ml in 30 Minuten, beim zweiten Mal um 16 Uhr 100ml in ca. 20 Minuten. Was mich wundert ist, dass das mit der gleichen Einstellung war. Lediglich der Schlauch hat beim zweiten Mal über die Brustwarze geschaut, beim ersten Mal nicht. Macht das einen Unterschied? Was ist besser?
Und Marie hat beim zweiten Mal gefühlt etwas aktiver und wacher getrunken.

Ein Problem mit dem BES, was mich etwas ratlos macht, ist, dass Marie bei beiden Malen direkt nach dem Abdocken ordentlich Milch gespukt hat durch Mund und Nase. Woran kann das liegen? Sind die Mengen zu gross? Aber wenn ich noch kleinere mache, dann wird es schwierig auf die 400 ml zufüttern zu kommen... Allerdings hat sie eben auch beim normalen Stillen gespukt, nur nicht so viel und schwallartig...

LG,
Skira

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 14.12.2014, 19:19
von Skira
Ach ja... von gestern noch die Buchfürung :P

13.12: 4950g, 9x gestillt, 2x BES, 2x Flasche, 400 ml PRE, 3x Stuhl, 5x Pipi


Frage: beim Pipi bzw. Stuhl zähle ich einfach die Anzahl der jeweiligen Windeln, oder?

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 14.12.2014, 19:37
von tania
Skira hat geschrieben:danke für die netten Worte! :P Ich bin auch ganz zuversichtlich - immerhin hat sich in einer Woche schon wirklich viel getan!
jedes mal wenn ich ins forum schaue, habt ihr schon wieder fuenf riesenschritte gemacht. ich bin echt baff.
Heute Nacht haben wir es geschafft, dass Marie um 20.30 ins Bett gegangen ist und sich dann im ca. 3 Stunden Rhytmus gemeldet hat (23 Uhr, 2.30, 5.30, 9.00). Das hat recht gut funktioniert. Ich hab um 23 Uhr noch mal zugefüttert, die restlichen Mahlzeiten dann nur stillen. Das nächste Zufüttern war dann wieder heute Mittag um 12.
das hier zum beispiel - eure naechte.. das ist sooo klasse und so wichtig! toll toll toll. und dass sie sich selber meldet!! tolles maedchen, deine marie, sehr schoen :D
Marie hat mehr Bedarf für Zufüttern Nachmittags und besonders Abends. Da wird sie mit der Brust quengelig... ich versuche sie dann in kürzeren Abständen anzulegen.
genau richtig!
Heute habe ich bisher zweimal zugefüttert und beides mal mit dem BES.
yeah! klasse!
Beim ersten Mal um 12 Uhr 70ml in 30 Minuten, beim zweiten Mal um 16 Uhr 100ml in ca. 20 Minuten. Was mich wundert ist, dass das mit der gleichen Einstellung war. Lediglich der Schlauch hat beim zweiten Mal über die Brustwarze geschaut, beim ersten Mal nicht. Macht das einen Unterschied? Was ist besser?
Und Marie hat beim zweiten Mal gefühlt etwas aktiver und wacher getrunken.
und das ist einer der gruende, warum das BES so eine gute option ist. es tropft zwar auch an sich, aber der sog des kindes macht einfach einen riesen unterschied! wegen dem ueberstehen frag ich nochmal nach, ob eine meiner mit-mods noch was einfaellt. prinzipiell ist nicht ueberstehen wohl besser.
Ein Problem mit dem BES, was mich etwas ratlos macht, ist, dass Marie bei beiden Malen direkt nach dem Abdocken ordentlich Milch gespukt hat durch Mund und Nase. Woran kann das liegen? Sind die Mengen zu gross? Aber wenn ich noch kleinere mache, dann wird es schwierig auf die 400 ml zufüttern zu kommen... Allerdings hat sie eben auch beim normalen Stillen gespukt, nur nicht so viel und schwallartig...
spuckt sie denn wirklich viel oder doch eher nur einen essloeffel - den aber halt gut verteilt ;-) hat sie vorher ohne BES nicht gespuckt? grundsaetzlich ist spucken voellig in ordnung, gruende vielfaeltig. muss nicht unbedingt was mit zu grosser zufuetterung zu tun haben.

aber jetzt, wo die waage da ist, koennen wir auch ganz bald reduzieren :D

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 12:14
von Skira
Hi tania,

danke fürs Lob! Das tut gut :oops: Ich freue mich auch übers Tempo, denn da ich mit dem Thema schon lang rum mache, bin ich auch froh, wenn ich irgendwann am Ziel bin und weniger Zeit, Mühe und Aufmerksamkeit reinstecken muss und mich wieder auf anderes konzentrieren kann...

Mir ist aufgefallen, dass ich den Grossteil der PRE-Nahrung Abends bzw. ab 17 Uhr zufüttere und dann in engem Takt. Ich weiss ja, dass dann die MuMi weniger bzw. anders ist. Aber ich frage mich, wie ich das weglassen soll. Marie ist Abends bei den Mahlzeiten ganz wild und ungeduldig und weint die Brust an. Sie hat dann Riesen-Hunger... :wink: Ich hatte sie gestern Abend, als sie wieder so viel geweint hat, stündlich angelegt, hatte aber das Gefühl, dass irgendwann nix mehr raus kam... sie hat dann nur ein paar Mal geschluckt und wieder geweint...
Heute wollte ich mal versuchen, früher im Stunden-Takt anzulegen. Sie soll um 20 Uhr ins Bett gehen, bis dahin müsste sie ja dann schon "vorgesorgt" haben mit Trinken.

Ach ja, gestern haben wir 3x mit dem BES gestillt, Abends um 23 Uhr aber eine grosse Flasche gegeben. Mit dem BES ist es schon schwieriger grosse Menge zuzufüttern. Oder ich muss Abends den Milchfluss grösser stellen?

14.12. xxxg, 10x gestillt, 3x BES, 1x Flasche, 400ml PRE, 1x Stuhl, 5x Pipi

LG,
Skira

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 12:54
von tania
@wiegen: wann wiegst du denn? gut waere, immer zur gleichen uhrzeit unter aehnlichen bedingungen (also nach dem ersten stillen morgens im body oder aehnliches).

dann: 10x stillen ist ganz ganz toll! ich bin richtig baff!

@milchmenge abends: dein koerper wird sich daraut einstellen, das ist ja eine extrem kurze zeitspanne, in der ihr jetzt so oft stillt. probier ruhig, das BES etwas groesser einzustellen. das kannst du immer ad hoc entscheiden.

@zufuettermenge: also 4x fuettern mit 400ml - das sind echt riesenmengen! wie viel war denn in der grossen flasche drin? sollte flasche in den naechsten tagen wieder neotig sein, darauf achten, sie in stillposition zu geben, also sie so hinlegen, wie du sie auch stillst und die flasche schoen waagerecht halten, damit moeglichst wenig fliesst.

@windel zaehlen: genau, ist stuhl drin, ist es eine stuhlwindel (und nicht auch noch eine pipiwindel, obwohl natuerlich auch pipi drin ist), ist "nur" pipi drin, ist es eine pipiwindel.

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 15:46
von Skira
Hi tania,

ich hab die 400ml Zufüttermenge gestern auf 4 Portionen aufgeteilt, da es sonst sehr aufwendig ist mit dem BES. Soll ich lieber bei jedem Mal Stillen eine kleine Portion geben? Allerdings finde ich Stillen ohne BES angenehmer, da saugt sie finde ich besser, so dass die Brustwarzen nicht weh tun. Tun sie beim BES aber vielleicht auch, weil sie die Dauer des Saugens damit nicht gewöhnt sind. :P

Gewogen hatte ich abends ca. 19 Uhr, wenn wir sie zum Bettgehen fertig machen. Gestern ging es wg. Besuch allerdings unter.

Marie ist heute sehr anstrengend und weint ununterbrochen, dementsprechend bin ich auch etwas "down"... von daher kann ich noch nicht so recht glauben, dass sich mein Körper darauf einstellt... dann müsste er ja doch mehr Milch produzieren um die PRE-Nahrung zu ersetzen, oder?

Hab eben von der Ärztin Bescheid bekommen, dass meine Schilddrüsen-Medikamente wohl überdosiert sind und die Werte viel zu hoch. Genaueres erfahre ich gleich am Telefon. Keine Ahnung, ob das auch irgendwelche Auswirkungen hat... Weisst du was dazu? Die Ärztin hat leider keine Ahnung :lol:

LG,
Skira

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 17:25
von tania
Skira hat geschrieben:ich hab die 400ml Zufüttermenge gestern auf 4 Portionen aufgeteilt, da es sonst sehr aufwendig ist mit dem BES. Soll ich lieber bei jedem Mal Stillen eine kleine Portion geben?
haette ich *eigentlich* vorgeschlagen, aber wenn ihr so zurecht kommt, ist das natuerlich wunderbar! denn natuerlich ist stillen ohne BES kuscheliger (und weniger aufwand).
Allerdings finde ich Stillen ohne BES angenehmer, da saugt sie finde ich besser, so dass die Brustwarzen nicht weh tun. Tun sie beim BES aber vielleicht auch, weil sie die Dauer des Saugens damit nicht gewöhnt sind. :P
also, deine brustwarzen tun beim stillen OHNE nicht weh, beim stillen MIT BES aber schon? was fuer eine art schmerz? am anfang, gegen ende immer mehr oder danach? wie lange stillt ihr ohne BES, wie lange mit? so ganz grob.
Gewogen hatte ich abends ca. 19 Uhr, wenn wir sie zum Bettgehen fertig machen. Gestern ging es wg. Besuch allerdings unter.
ok, gut.
Marie ist heute sehr anstrengend und weint ununterbrochen, dementsprechend bin ich auch etwas "down"... von daher kann ich noch nicht so recht glauben, dass sich mein Körper darauf einstellt... dann müsste er ja doch mehr Milch produzieren um die PRE-Nahrung zu ersetzen, oder?
also im moment stillt sie schon viel mehr, also produziert dein koerper auch mehr. wir werden jetzt langsam die zufuettermenge reduzieren, also in einem tempo, in dem dein koerper mit dem hochfahren der milchproduktion hinterher kommt.

traegst du sie auch zu hause? das - oft in verbindung mit einem huepfeball - hat bei uns enorm erleichterung gebracht. beide meine kinder wollten vor allem abends viel bewegung meinerseits, schuckeln, ruckeln usw. das hab ich nur mit ball und tuch leisten koennen.
Hab eben von der Ärztin Bescheid bekommen, dass meine Schilddrüsen-Medikamente wohl überdosiert sind und die Werte viel zu hoch. Genaueres erfahre ich gleich am Telefon. Keine Ahnung, ob das auch irgendwelche Auswirkungen hat... Weisst du was dazu? Die Ärztin hat leider keine Ahnung :lol:
das hat auswirkungen. eine nicht gut eingestellte schilddruese kann die milchbildung behindern. die aerztin muss sich mit dem stillen nicht auskennen, sie soll deine schilddruese gut einstellen, das reicht von ihrer seite :D

das freut mich, dass das jetzt erkannt ist. dann hoffe ich, dass die neueinstellung unproblematisch klappt.

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 20:39
von Skira
Hi tania,

ja, BES ist recht viel Aufwand, auch für Marie beim Trinken. Man merkt schon, dass es was anderes ist als ihre Flasche in 5 Minuten abpumpen :wink:

Ich befürchte heute schaffen wir die 400 ml PRE nicht. Ich hab einmal um 14 Uhr 100ml mit BES gefüttert und nochmal um 17.30. Eigentlich war der Plan, ihr eben nochmal 100 zu geben und die letzten 100 dann wenn sie um 23-24 Uhr noch mal kommt, aber sie war eben so müde, dass sie kaum richtig an der Brust getrunken hat. Hoffe, das uns das heute Nacht nicht einholt und sie dann ggfs. nicht zufrieden ist mit nur Stillen.

Was ich mich frage: Woran erkenne ich, ob Marie satt ist? Ich habe immer Angst, dass hinter jedem Schreien oder wenn sie meckert zum Einschlafen Hunger steckt... Wenn sie beim Einschlafen z.B. nuckelt an ihrem Schlafanzug oder ihrer Hand oder leider auch dem Schnuller und weint wenn wir sie ins Bett bringen - ist das dann Hunger?

LG,
Skira

Re: Steigerung der Milchmenge noch möglich trotz Zufüttern?

Verfasst: 15.12.2014, 21:11
von tania
Skira hat geschrieben:Ich befürchte heute schaffen wir die 400 ml PRE nicht. Ich hab einmal um 14 Uhr 100ml mit BES gefüttert und nochmal um 17.30. Eigentlich war der Plan, ihr eben nochmal 100 zu geben und die letzten 100 dann wenn sie um 23-24 Uhr noch mal kommt, aber sie war eben so müde, dass sie kaum richtig an der Brust getrunken hat. Hoffe, das uns das heute Nacht nicht einholt und sie dann ggfs. nicht zufrieden ist mit nur Stillen.
ihr koennt ja auch nachts noch nachladen. mach dir keinen kopf. so ist es eben an manchen tagen. habt ihr gewogen? wenn es abends manchmal schwierig ist, dann vielleicht besser auf morgens wiegen wechseln. mit taeglichem gewicht koennen wir schnell reduzieren.
Was ich mich frage: Woran erkenne ich, ob Marie satt ist? Ich habe immer Angst, dass hinter jedem Schreien oder wenn sie meckert zum Einschlafen Hunger steckt... Wenn sie beim Einschlafen z.B. nuckelt an ihrem Schlafanzug oder ihrer Hand oder leider auch dem Schnuller und weint wenn wir sie ins Bett bringen - ist das dann Hunger?
das erkennst du nicht. wenn sie nuckeln will, gib ihr die brust. es kann gut sein, dass sie abends stunden (ich meine STUNDEN, nicht gefuehlt stunden, sondern tatsaechliche stunden) stillen will. den schnuller wirklich besser weglassen. denn was sie am schnuller schnullert, nuckelt sie nicht an der brust - ergo wird deine brust nicht angeregt. so bald sich bei euch alles normalisiert hat, ihr beide problemlos sechs wochen stillt, koennt ihr auch wieder einen schnuller geben. im moment ist er aber eine gefahr fuer euer stillen, weil er wie beschrieben die ankurbelung der milchproduktion abschwaecht und weil er saugverwirrung ausloesen bzw fortbestehen lassen kann.

die gute nachricht: du musst nicht wissen, ob sie noch hungrig ist. wenn sie an der brust nicht (mehr) zufrieden ist, kannst du ihr den kleinen finger anbieten oder sie ins tragetuch nehmen (oder beides).

ihr koenntet auch versuchen, euch - zumindest fuer den moment - von festen bettgehzeiten eurer tochter zu verabschieden und sie abends bei euch zu lassen. du hast sie an der brust, sie stillt oder schlaeft oder beides und du kannst film gucken oder dir einen rohkostteller bringen lassen oder aehnliches. gerade abends brauchen babys die brust nicht nur als ernaehrung, sondern noch fuer viele andere dinge. zum beruhigen, zum runterkommen usw. und wenn du ins bett gehst, nimmst du marie mit. manche babys haben die ersten stunden einen leichten schlaf und wachen immer wieder auf, wenn sie nicht einen grossen warmen koerper an (oder unter ;-)) sich haben. mein grosser hat die ersten zwei monate ausschliesslich (!) auf mir, an mir (tuch) oder mit brust im mund geschlafen. ihr habt noch viel zeit, schoene rituale, ins bett bringen usw einzufuehren, aber im moment braucht marie dich und aber auch dein koerper sie, damit du bald genug milch fuer marie machst.