Ich habe jetzt ehrlich nicht alles gelesen.
Ich sage Dir nur, wie es bei mir war:
Mein Sohn ist eine kleine Klette, die gerne dauerstillt. Ich habe mit einem Jahr voll zu arbeiten begonnen.
Und ich hatte da auch manchmal meine Gedanken. Im Endeffekt, habe ich es dann aber so gemacht, dass ich bis zum letzten, es einfach so gemacht habe, wie es für uns beide gepasst hat. Bis zum letzten Tag gestillt soviel wir wollten, geschnuckelt, geschmust etc.
Fremdbetreuung habe ich kurz ausprobiert, aber da fühlte ich mich nicht wohl. Nach nur 30min habe ich mich nicht gut gefühlt und das wieder sein gelassen.
Ich habe das Glück, dass mein Mann nun in Elternzeit ist. Wir haben einfach 2 Wochen miteinander verbracht und das war's. Ich bin arbeiten gegangen und es war kein Drama. Ich habe natürlich schon einige Tage vorher meinem Sohn das erklärt. Und dann habe ich mich am Tag x von ihm verabschiedet und es ging soooo problemlos.

Es gibt seit ich arbeite keine Tränen beim Abschied.
Am abend komme ich nach Hause und wir stillen ganz viel. Natürlich auch Einschlaf- und Nachtstillen
Ich habe mit Kind gelernt, dass ich die Dinge erst angehe, wenn sie wirklich anstehen. Nicht 3 Monate vorher planen, wo sich mein Kind teilweise in einer Woche oder über Nacht so verändert. Erst, wenn es dann so weit ist, einen Weg überlegen und fertig.
Ich würde mir an Deiner Stelle nur überlegen, ob Du gerne mit 9 Monaten anfangen möchtest, oder nicht.
Dein Kind wird sich darauf einstellen, wenn Du es wirklich willst.
... und bitte nicht Wochen/Monate vorher das Kind mit irgendwas quälen, was noch gar nicht aktuell ist!