Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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Lösche Benutzer 1828

Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Und - also, wenn mein Kind 1-2 h zum Einschlafen braucht, dann lasse ich es eben. Dann ist es scheinbar nicht müde genug........
Enni
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Enni »

Hier hat es geklappt. Mit gut drei Jahren war mein Großer soweit, allerdings hab ich es auch etwas forciert. Ich habe ihn irgendwann mal gefragt, ob ich rausgehen darf, ins Wohnzimmer. Die ersten paar Abende wollte er lieber, dass ich bleibe. Das hab ich auch getan. Wenige Tage später hat er mir "erlaubt" zu gehen - und seitdem klappt es völlig problemlos.

Abendritual mit Vorlesen und Kuscheln ist natürlich obligatorisch.
Enni mit Sohn 1 (12/10), Sohn 2 (04/14) und Sohn 3 (03/19)
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Jule
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Jule »

Ich glaube sie waren etwa 4 und 6 . Wir haben uns langsam Stück für Stück entfernt. Mit Ankündigung, Erklärung ( wir brauchten einfach die Zeit dringend zum Arbeiten) und Belohnung als es geklappt hat. Das hat gut funktioniert.
Es gibt aber auch immer mal wieder Zeiten in denen sie es brauchen. Ist dann auch ok so. ( nur dann passe ich aus Selbstschutz auf, dass es nicht zu oft nacheinander ist, dann fällt es beiden wieder schwer).
Bei Mini mache ich es mir einfach gemütlich mit Hörbuch und Handy 8)
Liebe Grüße von Jule mit den Mädels 06/05 und 08/07 und dem Mini-Weihnachtsmädel '13
EUfqtw

Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von EUfqtw »

Sandküste hat geschrieben:Und - also, wenn mein Kind 1-2 h zum Einschlafen braucht, dann lasse ich es eben. Dann ist es scheinbar nicht müde genug........
Sehe ich auch so.

Kind 1 schlief mit ein paar Monaten alleine ein (Singen und hinlegen), Kind 2 mit etwa 10 Monaten (nachdem er beim Stillen einfach nicht mehr einschlief, sondern die Augen wieder aufschlug).
Kind 3 möchte Kuscheln zum Einschlafen, das dauert aber im längsten Fall 10 Minuten. Wenn er dann nicht schläft, gehe ich. Entweder kommt er dann wieder mit runter oder er bleibt doch liegen und schläft alleine.
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Lotti
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Lotti »

Meine Tochter schläft seit bestimmt einem Jahr alleine ein. Guckt sich noch ein Buch an oder erzählt und singt noch was. Manchmal bin ich ganz überrascht, wenn ich nach 30 Minuten reingehe und sie immer noch nicht schläft. In ganz seltenen Fällen möchte sie, dass ich mich noch zu ihr lege, was ich dann auch gerne tue. Manchmal schickt sie uns aber auch raus :shock: Wir haben sie nie schreien lassen. Vor ein paar Monaten hatte sie eine lange Phase, in der sie nur bei uns im (Familien) Bett schlafen wollte. Das war auch okay - eingeschlafen ist sie auch dort alleine.
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Marlio
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Re: AW: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Marlio »

Sandküste hat geschrieben:Und - also, wenn mein Kind 1-2 h zum Einschlafen braucht, dann lasse ich es eben. Dann ist es scheinbar nicht müde genug........
Das haben wir versucht, leider ohne Erfolg. Hatten dann ein völlig überdrehtes Kind, das einen keine Sekunde in Ruhe gelassen hat und alle haben unter der Situation gelitten, einschlafen ging dann (um 23 Uhr oder so) nur noch mit vielen Tränen. Wenn er einfach nur nicht müde wäre und erst später schlafen kann wäre das nicht schlimm. Aber er hat scheinbar Abends das Problem abzuschalten. Mittags geht das mittlerweile viel besser.

Abends ist es auch vorallem die körperliche Unruhe die mit so zusetzt, eben das nicht zur Ruhe finden. Mittags wird ein bisschen gewälzt, dann kommt Ruhe rein und er schläft irgendwann. Abends holt er sich oft aus diesem Ruhezustand wieder raus und es geht von vorne los. Das frustriert zusätzlich. Man denkt: ahhh super, er entspannt sich... und schwupps wird der Schalter umgelegt.

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Unser Blubberchen kam am 26.11.12 zur Welt - "Wir lieben Dich weit inniger, als Licht und Luft und Freiheit!"

Wenn ein Kind...
-kritisiert wird, lernt es zu verurteilen. -angefeindet wird, lernt es zu kämpfen. -verspottet wird, lernt es schüchtern zu sein. -beschämt wird, lernt es sich schuldig zu fühlen.
-verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein. -ermutigt wird, lernt es sich selbst zu vertrauen. -gelobt wird, lernt es sich selbst zu schätzen. -gerecht behandelt wird, lernt es gerecht zu sein. -geborgen lebt, lernt es zu vertrauen. -anerkannt wird, lernt es sich selbst zu mögen. -in Freundschaft angenommen wird, lernt es in der Welt Liebe zu finden.
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Emma2010
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Emma2010 »

Also unsere ist jetzt 4 Jahre und wird immernoch begleitet. Es gab mal ne Woche da ist sie allein eingeschlafen, hat es dann aber wieder eingefordert. Ich finde es gar nicht schlimm, im Gegenteil für mich gehört es einfach dazu.
Aber ich muss auch dazu sagen, es dauert bei uns (seit sie im Kindi ist) keine 10 Min bis sie schläft. Als sie noch kleiner war warens auch immer 1-2 std. Das wurde mir irgendwann zu blöd und ich hab sie einfach auf gelassen bis sie WIRKLICH müde war. Es heißt doch, wenn ein Kind nicht in 15 MInuten einschläft ist es auch nicht müde genug. So sind wir dann echt gut gefahren.
Steffi mit Prinzessin *08/2010 ,Räubertochter *11/2014 und dem Doppelpack *04/2017



Noch bevor Du eine Stunde alt warst, wusste Ich, dass Ich für Dich sterben würde. Du bist mein Wunder, mein Sonnenschein... das schönste was mir passieren konnte!!! <3
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Sweetpea
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Sweetpea »

Marlio hat geschrieben:
Sandküste hat geschrieben:Und - also, wenn mein Kind 1-2 h zum Einschlafen braucht, dann lasse ich es eben. Dann ist es scheinbar nicht müde genug........
Das haben wir versucht, leider ohne Erfolg. Hatten dann ein völlig überdrehtes Kind, das einen keine Sekunde in Ruhe gelassen hat und alle haben unter der Situation gelitten, einschlafen ging dann (um 23 Uhr oder so) nur noch mit vielen Tränen. Wenn er einfach nur nicht müde wäre und erst später schlafen kann wäre das nicht schlimm. Aber er hat scheinbar Abends das Problem abzuschalten. Mittags geht das mittlerweile viel besser.

Abends ist es auch vorallem die körperliche Unruhe die mit so zusetzt, eben das nicht zur Ruhe finden. Mittags wird ein bisschen gewälzt, dann kommt Ruhe rein und er schläft irgendwann. Abends holt er sich oft aus diesem Ruhezustand wieder raus und es geht von vorne los. Das frustriert zusätzlich. Man denkt: ahhh super, er entspannt sich... und schwupps wird der Schalter umgelegt.

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Exakt so ist es hier auch. :( Seit Samstag hat er schon wieder keinen Abend mehr vor 21 Uhr geschlafen. um 19 Uhr, wenn ich mich mit ihm hinlege ist er aber totmüde. Und morgens steht er trotzdem um 6.30 Uhr auf und ist im Laufe des Vormittags teils unausstehlich. Einschlafbegleitung ist ja gut und schön, wenn es 20 Minuten pro Kind wären würde ich es auch genießen, aber zwei Stunden da verdirbt es mir mittlerweile echt die Laune. Dementsprechend gehe ich dann nämlich auch erst ins Bett, damit ich überhaupt was vom Abend habe und wenn dann nachts noch das Stillkind Alarm macht ist mein Nervenkostüm schon recht dünn. Ich brauche einfach abends Zeit für mich. Da tanke ich Normalerweise Kraft und die fehlt mir jetzt gewaltig. Zumal es hier nach dem Umzug ja auch noch genug zu tun gäbe, was sich mit zwei Kindern unter 2 nur bedingt erledigen lässt.
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Marlio
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Re: AW: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von Marlio »

Ich hab nur eins unter 2 der noch stillt und Nachts nicht gut schläft, aber nen Umzug + nen Bandscheibenvorfall zu verbuchen. Und alles was Du schreibst könnte 1:1 von mir stammen, vor allem das spät ins Bett gehen wegen der Zeit für mich. Eigentlich total.doof!

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-verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein. -ermutigt wird, lernt es sich selbst zu vertrauen. -gelobt wird, lernt es sich selbst zu schätzen. -gerecht behandelt wird, lernt es gerecht zu sein. -geborgen lebt, lernt es zu vertrauen. -anerkannt wird, lernt es sich selbst zu mögen. -in Freundschaft angenommen wird, lernt es in der Welt Liebe zu finden.
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Re: Wann + Wie gings bei Euch ohne Einschlafbegleitung?

Beitrag von schokominza122 »

Marlio hat geschrieben: Sandküste hat geschrieben:Und - also, wenn mein Kind 1-2 h zum Einschlafen braucht, dann lasse ich es eben. Dann ist es scheinbar nicht müde genug........



Das haben wir versucht, leider ohne Erfolg. Hatten dann ein völlig überdrehtes Kind, das einen keine Sekunde in Ruhe gelassen hat und alle haben unter der Situation gelitten, einschlafen ging dann (um 23 Uhr oder so) nur noch mit vielen Tränen. Wenn er einfach nur nicht müde wäre und erst später schlafen kann wäre das nicht schlimm. Aber er hat scheinbar Abends das Problem abzuschalten. Mittags geht das mittlerweile viel besser.

Abends ist es auch vorallem die körperliche Unruhe die mit so zusetzt, eben das nicht zur Ruhe finden. Mittags wird ein bisschen gewälzt, dann kommt Ruhe rein und er schläft irgendwann. Abends holt er sich oft aus diesem Ruhezustand wieder raus und es geht von vorne los. Das frustriert zusätzlich. Man denkt: ahhh super, er entspannt sich... und schwupps wird der Schalter umgelegt.
Sweetpea hat geschrieben:Exakt so ist es hier auch. :( Seit Samstag hat er schon wieder keinen Abend mehr vor 21 Uhr geschlafen. um 19 Uhr, wenn ich mich mit ihm hinlege ist er aber totmüde. Und morgens steht er trotzdem um 6.30 Uhr auf und ist im Laufe des Vormittags teils unausstehlich. Einschlafbegleitung ist ja gut und schön, wenn es 20 Minuten pro Kind wären würde ich es auch genießen, aber zwei Stunden da verdirbt es mir mittlerweile echt die Laune. Dementsprechend gehe ich dann nämlich auch erst ins Bett, damit ich überhaupt was vom Abend habe und wenn dann nachts noch das Stillkind Alarm macht ist mein Nervenkostüm schon recht dünn. Ich brauche einfach abends Zeit für mich.
Hier kann ich mich leider anschließen. Allerdings habe ich nur ein Kind und das wird auch nur noch zum Gute-Nacht-Sagen gestillt.
Natürlich haben wir auch ein ausführliches Zu-Bett-Geh-Ritual mit allem Pipapo und das genieße ich auch absolut. Vor allem weil seit 2 Wochen unsere gemeinsame Zeit auch wesentlich kürzer ist - hab wieder angefangen zu arbeiten. Ich lasse uns da auch gerne Zeit und nehme mir die auch sehr gerne. Wenn allerdings ab dem Zeitpunkt wo das Ritual abgeschlossen ist(das dauert ja auch seine Zeit) mehr als 1 Stunde vergangen ist und sie sich immer noch herum wälzt oder mir sehr unsanft im Dekolte herum wühlt, dann bin ich spätestens ab diesem Zeitpunkt fertig mit den Nerven. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meistens den ganze Tag noch nicht eine Pause, nicht mal 10 Minuten für mich. Auch keine Mittagspause, wenn sie Mittagsschlaf macht. Nichts. Ich arbeite ohne Pause durch um mit ihr noch etwas vom nachmittag zu haben. Und ich frage mich dann manchmal wozu sie mich denn dabei braucht. Wenn ich 3 Meter weiter weg im Wohnzimmer bei geöffneter Türe sitze, ist sie ja immer noch nicht alleine. Bin ja in Hörweite und je nach dem wie weit die Tür auf ist auch in Sichtweite. Aber sie möchte mich direkt neben sich haben. Neben ihr ein Buch lesen würde sie denke ich zu sehr ablenken, genauso wäre es mit Handy und Laptop. Das ist einfach zu interessant. Und müde ist sie trotzdem, sie kommt nur nicht zu Ruhe. Wenn ich sie nicht hinlege ist sie recht bald nur noch am knatschen und sagt auch selbst, dass sie schlafen gehen möchte.

Aber heute hat sie keine 5 Minuten gebraucht und ist schon beim Singen eingeschlafen. Wenn das immer so schnell gehen würde, hätte ich auch keine Problem das noch eine lange Zeit zu machen.
Novembermaus ´12

"Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind. Du bist so ein Gewinnerlos!"Jostein Garder
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