Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

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Lauretta
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Lauretta »

Ich dachte, Gewinnspiele, die mit Facebook-Werkzeugen wie "liken", "verlinken", "taggen" usw. verknüpft sind, wären verboten...
oder haben sie das geändert?
Vor nicht allzu langer Zeit war es so, dass man zwar auf Facebook ein Gewinnspiel ankündigen durfte, die Bedingungen und die Mitmach-Möglichkeit musste aber entweder auf einer anderen Internetseite oder auf einem gekauften Facebook-Ergänzungs-Irgendwas stattfinden.
Ich hab sogar mehrere Kleinunternehmer freundlich darauf hingewiesen - sie machen aber weiter so, denn es ist ja so praktisch.

Mich nervt es auch.
Die meisten neuen Tragetuchfirmen kenne ich übrigens gar nicht und bekomme da auch noch keine Werbung :wink:
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Scheckse
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Scheckse »

Die Regelung ist natürlich immer noch so. Aber es wird so gut wie nicht kontrolliert, also warum sollten sie eine derart bililge, schnelle und vorallem effektive Strategie ändern? es nervt tatsächlich massiv.
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Kea
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Kea »

Das ist leider nicht nur beim Tuchmarkt so...

Und ja, eigentlich wäre es verboten.

http://www.creditreform-magazin.de/cont ... n;216200;0
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Mupfelchen
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Mupfelchen »

Hm...ich bin ja durchaus auch Facebook kritisch und finde es schade, da sich grade das Tuch-hibbeln, austauschen, Bilderzeigen und fröhliche Miteinander so auf Facebook verlagert hat.
Durch die Regelung, das neue Tücher nicht in der KK verkauft werden dürfen, sind auch nochmal viiiiiele zu Facebook gewechselt habe ich das Gefühl und die ganzen neuen Attas kommen oft mit einer geregelten Forenstrucktur gar nicht zurecht und finden sie Komisch und unübersichtlich (vielen von hier geht es ja wiederum mit Facebook so..)
nun aber zum Thema..
ich finde es nicht schlimm. Wobei so ein unrelles Gewinnspiel- ein Tuch auf 22000 Leute und jeder kann soviel liken wie er will (unendlich viele Leute) schon unsinn in meinen Augen ist. Trotzdem stört es mich nicht, wenn ich da verlinkt werde. Ich bin ja dann eh meist auch auf der betreffenden Seite schon FAn, also ist es mir echt egal :) Wenn ich so die Gewinnchance der anderen erhöhen kann :D
Wenns mich stören würde, würde ich echt die Leute anschreiben und bitten es zu lassen!!
Ansonsten muß ich schon sagen das ich die Facebook Welt auf ihre Weise sehr praktisch finde - man hat die meisten Informationen gebündelt auf einem Punkt- vom Stoff über Stickdateien bis hin zu neuen Trageweisen, Videos und Tragetüchern und nebenbei noch ein paar nette Kontakte und flüssigere Kommunikation.
Ich nutze meinen Account eh nur für mein Hobby und denke, dass die paar Freunde aus dem Real life bei mir eh schon längst die Benachrichtigungen ausgestellt haben, da ich nichts privates oder sinnvolles für sie poste :) Dafür geh ich dann lieber mal vorbei oder treff mich auf nen Eis mit denen :D

Wobei ich grundsätzlich eine andere Art des Gewinnspiels schöner finde. Dieses taggen finde ich auch etwas überflüssig. Dannn lieber jeder selbst einen Kommentar und gut ist! Dann hat jedern nur eine Chance ;)
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miep
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von miep »

Kea hat geschrieben:Das ist leider nicht nur beim Tuchmarkt so...

Und ja, eigentlich wäre es verboten.

http://www.creditreform-magazin.de/cont ... n;216200;0
Kea, den Hinweis finde ich total interessant. Ich hab mir das mal durchgelesen, und insbesondere die genauen Teilnahmebedingungen gibt ja keine Firma genau an. Ich finde es auch sehr wichtig, sich mal aus dem Geschäft rauszunehmen und einen abstrakten Blick draufzuwerfen. Natürlich- es sind Gewinnspiele aus Marketinggründen- ich hatte mir gar nicht überlegt, ob und wie Facebook sowas reglementiert. Ich finde es auch interessant, dass sie doch auf die Persönlichkeitsrechte achten (müssen). Gottseidank wenigstens das!

Bei AP hatten wir ja mal überlegt, wie die Inhaberin eigentlich die Gewinner bestimmt, da verdächtigerweise häufig die Tragemamas mit den guten Bildern im Profil zu gewinnen schienen- navh dem Motto, wenn die was kriegt, dann postet sie bestimmt nachher gute Bilder davon... ein Bild von Random.org hab ich da auch nie zu sehen bekommen, als die Gewinner bekanntgegeben wurden.

Was hier viele sagen, dass sie die Verknappung stört, das hab ich schon so abgeschrieben. Ihr habt aber vollkommen recht und ich warte immer drauf, dass doch mal jemand klagt. Insbesondere diese aggressive Verknappung, nie Pre Orders machen etc., das ist meines Erachtens nicht ok. EU-rechtlich darf man sowas gar nicht, Waren ankündigen, die man dann nicht in angemessenem Umfang liefern kann. Bei ganz kleinen, neuen Firmen mag das angehen, aber wenn man es so lässt, dann ist das rechtlich einfach nicht ok, es ist als Geschäftsmodell nicht zugelassen, sage ich mal. Würde Aldi so seine Sonderangebote verknappen, dann wär was los, übertragen gesprochen...
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von sabbelschnuut »

kasimira hat geschrieben:Ich habe mich schon häufiger geärgert, dass ich nicht bei Facebook bin, weil man teilweise richtig ausgeschlossen wird. Aber wenn ich das so lese, bin ich mal wieder froh, dass ich mich standhaft weigere.
Dito, ich denk mir auch in letzter Zeit oft: ich bin SO froh, dass ich das nicht habe. Stalken kann ich auch, wenn ich nicht bei FB bin, da ich ja als Nichtuser auch auf die Seite der Firmen komme. Und erkruscheln kann ich ebenfalls ohne, ich geh dann einfach ins Naturalmamas-Forum. Aber ich hab auch nicht so zahlreiche Wünsche, ich hab ja nur ganz wenige Tücher.

Aber solche Verlinkungsgeschichten finde ich auch ganz perfide. Ich sage auch immer meinen Freunden, dass sie bitte nicht irgendwelchen Firmen einfach Zugriff auf ihr Adressbuch geben sollen (LinkedIn, Xing und wie sie alle heißen mach(t)en das ja auch per Mail, da ist man ja außerhalb von FB auch nicht gefeit vor.
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anirahtaK
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von anirahtaK »

miep hat geschrieben:EU-rechtlich darf man sowas gar nicht, Waren ankündigen, die man dann nicht in angemessenem Umfang liefern kann. Bei ganz kleinen, neuen Firmen mag das angehen, aber wenn man es so lässt, dann ist das rechtlich einfach nicht ok, es ist als Geschäftsmodell nicht zugelassen, sage ich mal. Würde Aldi so seine Sonderangebote verknappen, dann wär was los, übertragen gesprochen...
Leuchtet mir ein, ich finde die Frage sehr interessant, habe allerdings nicht das rechtliche Wissen um das zu beurteilen. Ich vermute, dass das eine gerichtliche Einzelfallentscheidung sein dürfte?
Limitierte Modelle sind ja in allen Bereichen üblich, Sammlerstücke etc wären ja sonst wertlos. Aber wo zieht man die Stückgrenze...

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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von Frieda78 »

Kasimira, da bin ich Deiner Meinung. Als FB-Verweigerer hab ich schon manchmal das Gefühl, tuchmäßig was zu verpassen. Aber dann denke ich: so werden nicht noch mehr Begehrlichkeiten geweckt, als ich sowieso schon habe.
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von meikili »

Mich nerven diese ewigen limitierten Supersondermodelle! Wie wäre es mal mit einer Sommer- und einer Winterkollektion? Es hat mittlerweile meiner mehr die Chance auf ein schönes Tuch, weil die Auflagen so klein sind, dass man nicht mehr dran kommt.
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miep
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Re: Welche Vermarktungsmethoden im Tuchsektor nerven Euch?

Beitrag von miep »

Tja, ich frage mich schon länger ob nicht so etwas hier http://www.vz-nrw.de/www.verbraucherzen ... -Sie-haben greift in diesen Fällen. Limitiert ist ja gut und schön, aber wie angemessen ist es, eine limited edition von 12 Teilen vor 7000 Fans auf facebook zu bewerben? Tja, das ist eine alte Frage :wink: aber nur "privat" und "selbst Schuld" ist das auch nicht. Es handelt sich halt schon auch um EU-Recht und vielleicht muss da schon mal jemand musterklagen, um den Markt mal zur Räson zu rufen. Ich finde, Firmen wie Oscha haben ihre Stückzahlen echt schon angepasst und bemühen sich in jeder Hinsicht, aber andere spielen einfach mit Verbraucherrechten und pokern damit für meine Begriffe zu hoch. Aber viele Verbraucher wünschen sich ja auch dieses Benehmen, das darf man nicht vergessen.

Ich persönlich bin durch mit dem Thema. Als sich kürzlich in der AP-Gruppe Frauen unterhielten, wie süß es sei, dass ihre größeren Kinder sich Computer bastelten und F5 drückten um Tücher zu jagen, da wurde es mir spätestens klar: Ich bin raus ;)
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