Re: Nimmt uns bitte jemand a.d.Hand auf dem Weg zum Vollstil
Verfasst: 11.03.2014, 17:25
Hallo DasKruemel,
ich melde mich heute abend ausführlich bei Dir.
LG
Julia
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Julia
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Prima!Nach unserem schwierigen Stillstart haben wir uns jetzt auf dem Weg zum Vollstillen glaube ich ganz gut voran gekämpft. Momentan bekommt unsere Maus abends beim Schlafengehen noch eine Flasche angeboten. Von den angebotenen 130 ml trinkt sie ca. 90 ml. Bis zum 4.3. bekam sie nachts auch noch einmal die Flasche, weil sie beim nächtlichen Stillen kaum wachzukriegen war. Seit dem 5.3. stille ich nachts und pumpe seit dem bei mir auch keine Milch mehr ab. Das nächtliche Stillen klappt jetzt erstaunlich gut und ist meiner Meinung effektiver als tagsüber. Sie schluckt laut und deutlich bei jedem Zug, und meine Brüste fühlen sich praller an als tagsüber. Nach einer Brust schläft sie dann meist wieder tief und fest. Allerdings reichte ihr eine Flaschenmahlzeit pro Nacht, und stillen will sie nun 2-3 x (was ich aber trotzdem noch entspannter finde, als das nächtliche Abpumpen)
Gern. Wir können gemeinsam auf die Daten schauen und diese dahingehend interpretieren, ob die Zufüttermenge ausreichend erscheint oder nicht.Da ich etwas in Sorge bin, dass sie durch das Weglassen des Zufütterns nicht richtig gedeiht, wäre ich super froh, wenn Ihr mich etwas betreuen könntet.
Nein. Reichliches Spucken ist - ohne med. Relevanz, was bei Euch ja abgeklärt wurde - schlichtweg als Zeichen körperlicher Unreife zu werten. Es ist nicht plausibel, dass Babys, die körperlich-magenmäßig noch "unreif" erscheinen, früher feste Nahrung erhalten sollten als alle anderen Babys.Eigentlich wollte ich sie bis zum 6. Monat möglichst vollstillen. Wäre es wegen dem oft schwallartigen Speihen besser, frühzeitiger mit dem Füttern von Brei anzufangen?
Berücksichtige dabei den Stillgrundsatz Nr. 1: Das Angebot hängt von der Nachfrage ab.Bei mir habe ich das Gefühl, dass die Milch in meiner Brust im Laufe des Tages immer weniger wird. Höre ich sie nachts und morgens laut und oft schlucken, kann ich das nachmittags und abends eigentlich kaum hören. Unsere Stillabstände variieren etwas, je nachdem wie gut sie trinkt. Wenn sie gut trinkt, schläft sie danach 3-4 Stunden, an unruhigen Tagen lege ich sie alle 1-2 Stunden an und an so schläfrigen Tagen ca. alle 2 Stunden (sie schläft dann zwar schnell ein an der Brust, aber nicht wirklich lange).
Achtung: Das Ausbleiben des bislang vielleicht gewohnten Völlegefühls bedeutet nicht, dass weniger Milch produziert wird, sondern dass sich das Milchangebot an die Nachfrage ANGEPASST hat. Der Ausdruck "Fettbrust" ist in Stillfachpublikationen nicht gängig. Die Brustform (diese wird für gewöhnlich durch den Fett- und Bindegewebsanteil bestimmt, nicht durchs Drüsengewebe) hat praktisch keine Relevanz bzgl. Stillen.Die Brust (ich habe wohl leider eine sogenannte Fettbrust) fühlt sich nachmittags und abends auch oft recht leer an.
Ja, wann Du willst.Kann ich das weiterhin als eine Mahlzeit vor dem Schlafengehen geben?
Nichts. Die angebotene Menge ist ein ANGEBOT.Was mache ich, wenn sie nicht die komplette Menge trinken will?
Prima.Also fangen wir mit 90 ml zufüttern an.
LG25.02.2014 5350 g 8 x Brust 210 ml Flasche 7 x Pipi
03.03.2014 5550 g 10 x Brust 120 ml Flasche 6 x Pipi 1 x Stuhlgang
04.03.2014 5540 g 11 x Brust 145 ml Flasche 5 x Pipi
05.03.2014 .........12 x Brust 15 ml Flasche 5 x Pipi ab heute nachts gestillt, Flasche nur noch vor dem Schlafengehen (Ritual)
06.03.2014 5600 g 9 x Brust 90 ml Flasche 6 x Pipi 1 x Stuhlgang
07.03.2014 5650 g 8 x Brust 160 ml Flasche 4 x Pipi 1 x Stuhlgang
08.03.2014 5660 g 8 x Brust 220 ml Flasche 6 x Pipi 1 x Stuhlgang
09.03.2014 5660 g 11 x Brust 90 ml Flasche 5 x Pipi
10.03.2014 5690 g 9 x Brust 80 ml Flasche 5 x Pipi
Nein. Und die Gewichtszunahme ist ja auch total super.Ist das ein Anzeichen für Hunger?