Ich mag mich dem Posting von Kinsale praktisch buchstäblich anschließen.

Und in Ergänzung noch:
Baby wiegt 6400g und misst 64cm. An sich super Daten- wenn sie nicht bereits 10Monate alt wäre
In der Tat "super Daten". Damit liegt sie auf Perzentile 25 im Gewicht-über-Größe-Chart, ein völlig normaler Wert.
Dann will sie nochmal wiegen und wenn sie nicht gut zugenommen hat, "müssen wir mal sehen, wie wir dann weiter verfahren".
Völlig sinnfreie Maßnahme. In 2 Wochen wiegt sie auch nicht mehr als heute, und wenn doch, dann ist es purer Zufall. Genauso gut kann sie dann auch weniger wiegen als heute - wäre ebenfalls purer Zufall.
Also, auffällig ist bei Euch nicht das Gewicht bezogen auf die Körpergröße (P25 ist wie gesagt völlig normal, das lässt auf einen GUTEN Ernährungszustand schließen!..), sondern hochauffällig ist die Körpergröße bezogen aufs Alter (< P1). Zusammen mit der med. Vorgeschichte hätte ich als Mutter UNBEDINGT Interesse daran, dass das ausführlich ärztlich abgeklärt wird. Wenn Deinem Baby z.B. Wachstumhormone fehlen, dann wäre das doch etwas, worauf man reagieren kann. Das hat überhaupt nix mit Stillen oder Brei oder Fingerfood zu tun (kannst das Mästen also sein lassen

). Und selbstverständlich kommt deswegen auch nicht das Jugendamt bei Dir vorbei.
Also, mach Deine Ärzte zu Deinen PARTNERN in dem Punkt, dass Ihr doch alle das beste für Dein Baby wollt! Lass die Wachstumsretardierung ausführlich untersuchen, dabei wird auf jeden Fall auch ein Blutbild gemacht. Etwaige ernährungsbedingte Mangelzustände würden dabei auch entdeckt werden - ebenfalls etwas, worauf man dann ganz in Ruhe vernünftig reagieren kann. Nur Mut!
LG und alles Gute
Julia
PS@ katha: Danke für Deinen ansonsten richtigen Hinweis, aber in diesem Fall reicht die Angabe des "Ist-Zustands", um festzustellen, dass die Daten nach WHO hochauffällig sind. Da ist dann sozusagen egal, ob das Baby bei der Geburt 2000 oder 4000 g wog.