Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
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Taly1990
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Re: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
ich finde auch, dass dein Mann und du euch einig sein müsst, was IHR wollt...
Deine SchwieMu und die Anderen haben damit rein gar nichts zutun bzw. NICHTS ZU ENTSCHEIDEN!
Ich kenne es, dass die eine Familie klein ist und die andere groß...mein Mann musste am Anfang auch erst damit klar kommen, dass wir halt eine große Familie sind und es bei uns immer ein etwas anderer Aufwand ist...seine Familie bestand nur aus ihm, seiner Oma, seinen Eltern und seinem Bruder...und das weil sie einerseits nicht so wirklich Geschwister haben oder nichts mehr mit ihnen zutun haben....deswegen sind sie heute noch komisch, wenn es um meine Familie geht...
lass dir da nichts sagen...wenn du deine Familie dabei haben möchtest, dann ist das so! Die gehört dazu!
Deine SchwieMu und die Anderen haben damit rein gar nichts zutun bzw. NICHTS ZU ENTSCHEIDEN!
Ich kenne es, dass die eine Familie klein ist und die andere groß...mein Mann musste am Anfang auch erst damit klar kommen, dass wir halt eine große Familie sind und es bei uns immer ein etwas anderer Aufwand ist...seine Familie bestand nur aus ihm, seiner Oma, seinen Eltern und seinem Bruder...und das weil sie einerseits nicht so wirklich Geschwister haben oder nichts mehr mit ihnen zutun haben....deswegen sind sie heute noch komisch, wenn es um meine Familie geht...
lass dir da nichts sagen...wenn du deine Familie dabei haben möchtest, dann ist das so! Die gehört dazu!
- malandrinha
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Re: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Nun ja, soweit ich weiß reicht eine Erklärung, von rauskaufen kann nicht die Rede sein. Und Konfessionslose können zumindest in Deutschland ganz umsonst am Religionsunterricht teilnehmen, fragt sich also, wer da für wen was kauft oder verkauft.Simsam hat geschrieben:Also wir sind konfessionslos, mein Sohn geht in den ev. Reliunterricht und das kostet nichts. Wenn er sich mal taufen lassen will, unterstütze ich ihn gern darin und mache ihm auch ein schönes Fest. Ich finde es nur richtig das die Kinder selbst entscheiden zu lassen. Immerhin meldest Du sie mit der Taufe in einem Verein an, aus dem sie sich später mal rauskaufen müssen wenn sie austreten wollen!
Nichtsdestotrotz ist eine Taufe natürlich eine weitreichende Entscheidung, die Konsequenzen hat für so etwas Wichtiges wie die Mitgliedschaft in einer Kirche.
Malandrinha mit Großem (05/09), Kleinem (11/11) und ganz Kleiner (04/15).
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Mallory
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Re: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Doch, das Austreten aus der Kirche kostet tatsächlich eine Gebühr. Mein Mann ist vor einigen Jahren ausgetreten. Ich glaube 70,00 € waren das.malandrinha hat geschrieben:soweit ich weiß reicht eine Erklärung, von rauskaufen kann nicht die Rede sein.
Das finde ich auch.malandrinha hat geschrieben:Nichtsdestotrotz ist eine Taufe natürlich eine weitreichende Entscheidung, die Konsequenzen hat
LG Mallory
mit Krümel 04/2012
und Keks 06/2014
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- MaareMum
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Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Man steht auch bei potentiellen zukünftigen Arbeitgebern mit kirchlichen Trägern immernoch besser ungetauft als ausgetreten da!
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davisalo
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Re: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Das ist aber wenn eine Gebühr von staatlicher Seite und kein Geld, das die Kirchen bekommen!!Mallory hat geschrieben:Doch, das Austreten aus der Kirche kostet tatsächlich eine Gebühr. Mein Mann ist vor einigen Jahren ausgetreten. Ich glaube 70,00 € waren das.malandrinha hat geschrieben:soweit ich weiß reicht eine Erklärung, von rauskaufen kann nicht die Rede sein.
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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davisalo
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Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Na ja, mal ehrlich, wenn ich von einem "Verein" so wenig halte, dass ich austrete, dann will ich auch nicht für ihn arbeiten - oder? Und wenn ich ausgetreten bin und meine Meinung so ändere, dass ich unbedingt hierin arbeiten möchte, dann gibt es ja auch kein Problem, wieder einzutreten!! - Und ehrlich, ich finde, das ist dann ein leichterer Schritt, als mich als Erwachsene erst taufen zu lassen ...MaareMum hat geschrieben:Man steht auch bei potentiellen zukünftigen Arbeitgebern mit kirchlichen Trägern immernoch besser ungetauft als ausgetreten da!
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davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Wenn man die Wahl hat, sich seinen Arbeitgeber so aussuchen zu können, dann Glückwunsch.davisalo hat geschrieben:Na ja, mal ehrlich, wenn ich von einem "Verein" so wenig halte, dass ich austrete, dann will ich auch nicht für ihn arbeiten - oder? Und wenn ich ausgetreten bin und meine Meinung so ändere, dass ich unbedingt hierin arbeiten möchte, dann gibt es ja auch kein Problem, wieder einzutreten!! - Und ehrlich, ich finde, das ist dann ein leichterer Schritt, als mich als Erwachsene erst taufen zu lassen ...MaareMum hat geschrieben:Man steht auch bei potentiellen zukünftigen Arbeitgebern mit kirchlichen Trägern immernoch besser ungetauft als ausgetreten da!
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EhULao
Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Hmm...das ist zwar OT, aber kurz dazu: Konfessionelle Krankenhäuser sind neben den Kirchen selbst die einzigen Anstalten in D, die das verfassungsmäßige Recht aushebeln, unabhängig von seinem Glauben beurteilt zu werden...wenn ein normaler Arbeitnehmer z.b. aus eindeutig sexistischem Grund (weil z.b. weiblich oder homosexuell o.ä.) Nicht eingestellt wird, gibt es einen Aufschrei...diese KHs praktizieren das in ähnlicher Form aber regelmäßig in großem Ausmaß (eine gute Bekannte wurde im Bewrbungsgespräch z.b. gefragt, ob und wie sie mit ihrem Freund zusammenlebt und ob sie miteinander “verkehren“, was als Unverheiratete wohl ihre Befähigung, als Krankenschwester zu arbeiten wohl beeinträchtigte in deren Augen)..und bevor das Argument mit der Kirchensteuer kommt: diese Häuser sind wie die meisten anderen auch durch Kassengelder und Kommunen finanziert...bei vielen ist nicht mal ein Minimalbetrag aus Kirchensteuern in den Geschäftsberichten aufgeführt. Ich persönlich habe mich aus Prinzip dort nicht beworben (die zahlen meist auch schlechter und was negative Erfahrungen angeht hatte ich ja schon was geschrieben hier...da gibt es zu Hauf gruselige Geschichten)...aber ich empfinde sowas in unserer modernen Gesellschaft als unmöglich. Viele Andere finden das nicht, ist deren Recht. Was mein Sohn davon halten wird...das kann er mir jetzt noch nicht sagen, deswegen habe ich seiner Taufe zugestimmt, weil ich die Nachteile des “Austretens“ ja bewusst trage...er ja nicht.davisalo hat geschrieben:Na ja, mal ehrlich, wenn ich von einem "Verein" so wenig halte, dass ich austrete, dann will ich auch nicht für ihn arbeiten - oder? Und wenn ich ausgetreten bin und meine Meinung so ändere, dass ich unbedingt hierin arbeiten möchte, dann gibt es ja auch kein Problem, wieder einzutreten!! - Und ehrlich, ich finde, das ist dann ein leichterer Schritt, als mich als Erwachsene erst taufen zu lassen ...MaareMum hat geschrieben:Man steht auch bei potentiellen zukünftigen Arbeitgebern mit kirchlichen Trägern immernoch besser ungetauft als ausgetreten da!
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EhULao
Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Oben sollte es heißen “unabhängig von seinem Glauben, Geschlecht, sexueller Orientierung beurteilt zu werden“...liest sich sonst komisch, ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich, was ich meinte, Sorry, langer Tag heute.
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- MaareMum
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Re: AW: Taufe.... Schwiegermutter und Family drängen
Ganz genau. Das finde ich auch absolut unmöglich und es ist und bleibt mir ein Rätsel, warum das erlaubt ist, wo es keinem anderen Arbeitgeber erlaubt ist.Leelaacoo hat geschrieben:
Hmm...das ist zwar OT, aber kurz dazu: Konfessionelle Krankenhäuser sind neben den Kirchen selbst die einzigen Anstalten in D, die das verfassungsmäßige Recht aushebeln, unabhängig von seinem Glauben beurteilt zu werden...wenn ein normaler Arbeitnehmer z.b. aus eindeutig sexistischem Grund (weil z.b. weiblich oder homosexuell o.ä.) Nicht eingestellt wird, gibt es einen Aufschrei...diese KHs praktizieren das in ähnlicher Form aber regelmäßig in großem Ausmaß (eine gute Bekannte wurde im Bewrbungsgespräch z.b. gefragt, ob und wie sie mit ihrem Freund zusammenlebt und ob sie miteinander “verkehren“, was als Unverheiratete wohl ihre Befähigung, als Krankenschwester zu arbeiten wohl beeinträchtigte in deren Augen)..und bevor das Argument mit der Kirchensteuer kommt: diese Häuser sind wie die meisten anderen auch durch Kassengelder und Kommunen finanziert...bei vielen ist nicht mal ein Minimalbetrag aus Kirchensteuern in den Geschäftsberichten aufgeführt. Ich persönlich habe mich aus Prinzip dort nicht beworben (die zahlen meist auch schlechter und was negative Erfahrungen angeht hatte ich ja schon was geschrieben hier...da gibt es zu Hauf gruselige Geschichten)...aber ich empfinde sowas in unserer modernen Gesellschaft als unmöglich. Viele Andere finden das nicht, ist deren Recht. Was mein Sohn davon halten wird...das kann er mir jetzt noch nicht sagen, deswegen habe ich seiner Taufe zugestimmt, weil ich die Nachteile des “Austretens“ ja bewusst trage...er ja nicht.
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