Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

wie hat sich das schlafverhalten eurer Kinder entwickelt?

das schlafverhalten meines Kindes hat sich im ersten Jahr zunehmend verbessert
12
12%
das schlafverhalten meines Kindes hat sich im ersten Jahr zunehmend verschlechtert
23
22%
das schlafverhalten meines Kindes ändert sich alle paar Wochen oder Monate
42
41%
das schlafverhalten meines Kindes war immer gleich gut\schlecht
18
17%
keine Antwort passt
8
8%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 103

vivi
alter SuT-Hase
Beiträge: 2092
Registriert: 05.05.2007, 19:17

Re: Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Beitrag von vivi »

Bei uns war das Schlafverhalten von 2 bis 4 Monaten ziemlich gut , ab 4 Monate sehr anstrengend ( stillen alle 2 Stunden, morgendliche Dauerstillen), und ab 21 Monate viel besser und dabei blieb es und wurde noch besser.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
Gartenprinzessin
Dipl.-SuT
Beiträge: 4618
Registriert: 03.02.2008, 23:55

Re: Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Beitrag von Gartenprinzessin »

Beim aktuellen Baby ist es so, dass er bis 6 Monate so 1-3 mal nachts kam und nun quasi stündlich bis zweistündlich kommt......örgks.
Bei der Großen war es so, dass sie ab 6 Wochen bis 9 Monate durchschlief, danach aber auch nicht mehr. Ich glaube richtig durchgeschlafen hat sie erst, als mit.3 der Schnulli weg war.
Bei der Mittleren weiß ichs im ersten Jahr nicht mehr. Vermutlich wars immer schon schlecht, sie schläft auch jetzt seltenst mal durch.
Liebe Grüße
Gartenprinzessin mit großer Tochter (2007) und zwei Pubertieren (2011/2013)
SaraHH
gut eingelebt
Beiträge: 24
Registriert: 11.06.2013, 12:58
Wohnort: Hamburg

Re: Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Beitrag von SaraHH »

Hallo liebe Forumsmenschen,

das liest sich ja sehr "durchwachsen". Ich war ehrlich gesagt eher auf der Suche nach aufmunternden Nachrichten :D . Denn gefühlt macht sich bei mir langsam der Durchschlafmangel ganz schön bemerkbar. Die ersten 3 Monate waren bei uns noch ein Traum, man konnte die Uhr danach stellen, dass das Mäusekind 3 Stunden am Stück schläft, dann mit Hunger aufwacht und anschließend genüsslich weiterpennt. Häufig hatte sie sogar zu Beginn eine 4-5 Stunden Schlafphase. Seit sich die ersten Zähnchen angekündigt haben, das war bei uns ziemlich früh, so mit drei Monaten, lässt sich kaum noch eine Regelmäßigkeit erkennen. Inzwischen bin ich überglücklich wenn sie 2 1/2 Std. am Stück schläft.
Und jetzt kommt auch noch die erste Beikost hinzu, die die Verdauung ganz schön auf Trab hält, sodass sie spätestens ab 5 Uhr viel Aufmerksamkeit braucht um überhaupt noch weiterzuschlafen... Außerdem ist sie ein ziemlich lebendiges Kind, ist tagsüber manchmal viel zu abgelenkt um zu trinken und ich hab das Gefühl das holt sie dann nachts nach mit einem 2 Stunden-Trinkrhythmus.

Mmh. Einfach geduldig bleiben, soviel Schlaf wie möglich nebenbei tanken und auf Besserung hoffen? Oder gibts ein paar Tipps die Besserung "versprechen"? Wahrscheinlich gibts auch schon ein paar Threads dazu, über Hinweise darüber bin ich auch dankbar.

LG Sarah
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EmiliasGini
hat viel zu erzählen
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Re: Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Beitrag von EmiliasGini »

Hier schliefen alle drei wirklich sehr früh sehr gut. Liegt wohl an den Genen, ich schlafe auch schon immer wie ein Stein und schlafe sobald man mich hinlegt sofort ein.

Aber mit ca. 6-9 Monaten wurde es bei allen schlechter. Am extremsten bei der mittleren. Ich vermute, dass es was mit der Beikost etc. zu tun hat? Denn nachts war immer ziemlicher Hunger da. Denke, dass die Milch dann einfach nicht mehr genug sättigt. Bzw. dass man eben alle 2 Stunden auftanken muss, damit sie sättigt. Ich habe immer so in dem Dreh rum auch abgestillt. Nicht sofort mit 6 Monaten und auch nicht schlagartig. Abends gab es bei mir immer eine sättigende Flasche. Tagsüber wurde gestillt. Wenn gefordert habe ich auch einschlafgestillt etc. pp. aber vorher gab es eine Flasche und damit so 6 Stunden Ruhe etwa.

Bis zum 12. Monat wurde es bei allen drei besser. Sie haben alle mit 12 Monaten recht zuverlässig im eigenen Zimmer durchgeschlafen bzw. weinten 1x in der Nacht (hab dann gestillt).
G. mit Sohnemann P. (03/2006), Töchterchen E. (07/2007) und Minimaus L. (05/2009)
Rubin
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Re: Umfrage zur Entwicklung des Schlafverhaltens

Beitrag von Rubin »

Oh, unser Thema :wink:
Ich habe 2 schlechte Schläfer (4 und 28 Monate alt).
Der Große war von Anfang an im Schnitt alle 1-3 Stunden wach und musste mühselig wieder in den Schlaf gestillt werden. Er schlief im Beistellbett und wachte oft schon auf, wenn ich ihn wieder rein legte. Mit bei uns im Bett liegen, mochte er als Baby gar nicht. Ganz schlimm war die Zeit, als er ins eigene Zimmer umzog (so mit 9 Monaten), da brauchten wir manchmal ne Stunde, um ihn wieder zum schlafen zu bringen (rumtragen, auf dem Ball wippen...). Aber nach und nach wurde es besser, manchmal reichte es, kurz den Fön an zu machen und er schlief sofort weiter (Steckdose mit Fernbedienung - wir mussten nicht aufstehen :) ) Gegen morgen haben wir ihn immer zu uns geholt und ich habe ihn gestillt, so schlief er locker bis 9 Uhr. Als er 1 Jahr alt war, fuhren wir in den Urlaub und Mausi schlief wieder mit bei uns im Bett, was er natürlich nach dem Urlaub nur ganz schwer wieder sein lassen konnte. Doch dann begann er tatsächlich durch zu schlafen im eigenen Zimmer (so mit 16 Monaten), aber Mama und Papa waren doch tatsächlich der Meinung, umziehen zu müssen. Zeitgleich kam er in den Kindergarten und selbstverständlich warf das wieder alles durcheinander... Seitdem hat er nicht eine Nacht in seinem Bett geschlafen, nur mit bei uns. Ich wurde wieder schwanger und Mausi stillte sich selbst mit 18 Monaten ab, brauchte das Stillen auch nicht mehr zum Schlafen, kuscheln an Mama oder Papa reichte (war in unseren Augen ein echter Fortschritt).

Seitdem sein Bruder auf der Welt ist, schläft er mit Papa allerdings in seinem Zimmer (alleine geht nicht). Da schläft er mittelmäßig, so genau bekomme ich das ja nicht mehr mit. Manchmal erzählt mein Mann, dass er sehr oft wach ist, trinken will oder einfach aufweint. Manchmal schläft er auch ruhig und wird kaum wach. Aber das Gute ist, in der Regel lässt er sich schnell beruhigen und schläft angekuschelt an Papa weiter.

Der Kleine ist mittlerweile ähnlich wie sein Bruder. Die ersten 2 Monate waren bombe, er schlief auch mal 6 Stunden pro Nacht am Stück. Heute sind es auch 1-2 (selten 3), allerdings schläft Wurmi mit bei mir im Bett und ich docke ihn an, sobald er quengelt. Dadurch werden wir beide meistens gar nicht richtig wach. Insgesamt fühle ich mich also viel besser als bei dem Großen damals und das obwohl wir alle mittlerweile nicht zwischen 9 und 10 aufstehen, sondern schon vor um 7.

Ich bin gespannt, wie es bei meinen Kindern mit dem Schlafen weitergeht. Ich habe in den letzten 2 Jahren sehr hart an meiner Einstellung dazu gearbeitet. Ich muss zugeben, dass ich bei dem Großen 2 mal versucht habe, ihn schreien zu lassen und ihn im eigenen Bett zum Schlafen zu bringen. Da war er so 5 Monate alt und ALLE, wirklich alle in meiner Umgebung (Krabbelgruppe, Rückbildung, Babymassage...) haben davon geschwärmt und mir eingeredet, ich müsse das unbedingt machen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich das einfach nicht kann, dass es sich so verdammt falsch anfühlt. Seit dem wurde meine Einstellung zum Schlaf der Kinder nach und nach lockerer. Wie gesagt, den Kleinen lege ich mittlerweile an, sobald er zuckt und gut ist. Auch wenn mein Mann und ich getrennt schlafen müssen, bekommen wir so doch alle am meisten Erholung und das ist ja irgendwo die Grundvoraussetzung für alles.
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