Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Mein Laptop funktioniert gerade nicht, deswegen kann ich leider nur gestückelt antworten.

Ich glaube, du missverstehst mich, bienenmeisterin. Es ist nicht mein Ziel immer ja zu sagen, um meinem Kind alles zu ermöglichen - hab ich so ähnlich auch schon geschrieben. Ich will aber in Situationen, in denen mein Kind etwas anderes will als ich, nicht einfach über es bestimmen, sondern darüber nachdenken, wer gerade besser zurückstecken kann. Frei nach Klöter: Wer leidet mehr.
Novemberkind (2010) und Septemberbaby (2014)
"Ich bin Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen, wegen der Gesundheit der Hühner." Isaac Bashevis Singer
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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Eigentlich kann ich so ziemlich bei sutnahpele unterschreiben, sie hat das alles so schön ausgeführt :)

Ich hoff, mein Laptop geht bald wieder, mit tapatalk auf mehrere Beiträge zu antworten, nervt.
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EmiliasGini
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von EmiliasGini »

Danke für die Juul Zitate, ist sicher 6 Jahre her, dass ich was von ihm las!

Eve:
Ich will aber in Situationen, in denen mein Kind etwas anderes will als ich, nicht einfach über es bestimmen, sondern darüber nachdenken, wer gerade besser zurückstecken kann. Frei nach Klöter: Wer leidet mehr.
Das finde ich sehr schön! Manchmal muss man wirklich nochmal drüber nachdenken, ob man etwas unterbrechen muss, bloß, weil es jetzt eigentlich Zeit wäre, es schon zu lange dauert, Dreck macht etc.
Ich erwische mich auch manchmal dabei, meine Kinder zu unterbrechen oder nach Alternativen zu suchen, obwohl das gar nicht nötig ist.

Am Wochenende hat die Mittlere mit einer Freundin im Garten Äpfel geschält und klein geschnitten für Apfelmus. Ich hatte das vorgeschlagen aber nicht bedacht wie ausdauernd 6 jährige sein können. Nach einer Stunde wollte ich sie unterbrechen, zum aufhören bringen… Da fragte mich meine kleine ganz ernsthaft "Und Mama mit welchem Argument?". Ähm ja? Eigentlich stört es keinen wenn sie hunderte Äpfel schält. Also durfte sie weiter machen.
Wäre sie kleiner und hätte noch nicht sprechen können hätte ich es vielleicht beendet obwohl es ja gar nicht stört. Nur so als Beispiel jetzt.

In dem konkreten Fall war es jetzt ja aber so, dass die Vernunft sagte - Kind muss ins Bett. Da sehe ich schon das Bedürfnis der Mutter über dem des Kindes, denn selbiges kann ja noch nicht absehen, dass es dann morgen müde etc. ist.
Ich würde also sagen, dass es ok war, zu unterbrechen.
Zu der Frage das ganz zu lassen sagte ich neiiiin. Das ist im Leben so, das schöne Sachen aufhören. Stell dir vor bei dir wäre es so - schöne Sachen gibt's nicht mehr weil man sie eh nicht ewig machen kann. Klar weint er aber er lernt es eben erst noch. Ich könnte auch manchmal weinen, wenn ich viel zu früh mit Schlafen oder Basteln oder Sport, Spielen mit den Kindern etc. aufhören muss aber mein Leben wär ja traurig wenn ich das alles nicht hätte.
G. mit Sohnemann P. (03/2006), Töchterchen E. (07/2007) und Minimaus L. (05/2009)
Lösche Benutzer 2872

Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

EmiliasGini hat geschrieben: In dem konkreten Fall war es jetzt ja aber so, dass die Vernunft sagte - Kind muss ins Bett. Da sehe ich schon das Bedürfnis der Mutter über dem des Kindes, denn selbiges kann ja noch nicht absehen, dass es dann morgen müde etc. ist.
Meine Tochter hat in dem Fall mal gekontert: "Aber Mama, wie soll ich denn schlafen, wenn ich noch gar nicht müde bin." Es war tatsächlich mein Bedürfnis das Kind ins Bett zu bekommen. Ich war kaputt und müde.
Seitdem kann sie grundsätzlich selber entscheiden wann sie schlafen möchte. Und das funktioniert wirklich gut. Ein Kind kann sicherlich nicht absehen, dass es am nächsten Tag müde ist wenn es zu spät schlafen geht. Aber wenn es dauerhaft selber entscheiden kann wann es schläft wird es sich nicht über Gebühr wach halten, sondern schlafen gehen wenn es müde ist. So zumindest meine Erfahrung mit meinen beiden Kindern. Verallgemeinern kann man das sicher auch nicht.
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bienenmeister
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss

Beitrag von bienenmeister »

eve hat geschrieben: Ich glaube, du missverstehst mich, bienenmeisterin. Es ist nicht mein Ziel immer ja zu sagen, um meinem Kind alles zu ermöglichen - hab ich so ähnlich auch schon geschrieben. Ich will aber in Situationen, in denen mein Kind etwas anderes will als ich, nicht einfach über es bestimmen, sondern darüber nachdenken, wer gerade besser zurückstecken kann. Frei nach Klöter: Wer leidet mehr.
Das tut mir Leid, das wollte ich nicht.

Mir lag es nahe, ein vollständiges Bild zu formulieren (was mir sicher auch nicht gelungen ist).

Denn, es gibt ja grob gesagt zwei Sorten Eltern. Manchen hilfst du damit, sie zu ermuntern sich etwas zurückzunehmen und wie du richtig schreibst, mehr darüber nachzudenken, wer gerade besser zurück stecken kann. Mir zum Beispiel hilft das gar nichts, da ich selbst immer dazu neige, viel zu sehr zurückzustecken.

Ich habe Klöters auch gelesen und finde die auch gut. In vielen Dingen passt es bei uns aber leider nicht. Da möchte ich mich gerne an die Diskussion ranhängen und euch um Rat fragen.

Wer leidet mehr?

Folgende Situation. Ich habe euch ja erzählt, dass mein Sohn an einem Tag gefühlte Ewigkeiten mit der geduldigen Oma im Cockpit von Omas Auto gespielt hat. Er ist verrückt nach Autos. Am darauffolgenden Tag haben wir eine Freundin mit dem Fahrrad besucht. Ein Sturm zieht auf. Die Freundin bietet uns an, rasch mit ihrem Auto nach Hause zu fahren. Schon beim Anblick des Autos fängt mein Sohn an zu kreischen. Er will im Cockpit spielen, und zwar sofort. Ungünstigerweise ähnelt das Auto stark dem von Oma und er ruft immer wieder Oma!!! Oma!!! Ich vresuche mein Kind in den Kindersitz zu setzen. Er verliert völlig die nerven und durchleidet eine Schreiattacke. Ich nehme ihn raus, beruhige ihn (dauert ca fünf Minuten, wir stehen im Regen.) Ich bitte meine Freundin ihn hineinzusetzen, wir kündigen an, ich setze mich schonmal neben den Sitz, um mein Kind "in Empfang" nehmen zu können. Es geht nicht. Er schreit so sehr, dass ihm der Atem stockt, viel zu lange, die Lippen werden blau, ich werde panisch, reiße das Kind aus dem Auto und puste ihn kräftig ins Gesicht/ Mund, er atmet nicht, schließlich habe ich ihm mit einer Backpfeife zum Atmen bekommen :cry: ALso ziehe ich mit ihm weiter zur Bushaltestelle (wo wir 30 Minuten im Sturmregen warten). Als das Schreien abebbt, entschuldige ich mich bei ihm, dass ich versucht habe, mit dem Auto nach Hause zu fahren, dass ich nicht wusste, dass es in so einem Fiasko endet.

Der Bus kommt, im Bus ist er immer noch so wütend, dass er schreiend auf dem Boden liegt und nicht angefasst werden will (... die Leute sage ich nur :roll: :roll: :evil: ). Zu Hause angekommen ist immer noch die Rede von Oma, dem Auto. Ich bin derweil völlig demoralisiert, fühle mich schlecht. Ich tippe darauf, dass ich ihn allerdings auch kaum in den Fahrradsitz bekommen hätte und auch nicht weiß, ob es vernünftig gewesen wäre, es blitzte und donnerte.

Der Regen hört auf, es begegnet uns ein Laternenumzug von einer Kita. Wir schließen uns an und er lauscht glücklich der Fanfare. Ich schleppe ihn ohne Tuch hinterher, möchte ihm ein schönes Erlebnis ermöglich, nachdem er so viel geweint hat. Abends geht er trotzdem tief gekränkt und schluchzend ins Bett.

Tja, wer leidet mehr? Mein Kind leidet immer mehr! Ob es ums Anziehen geht, Wickeln, mittlerweile mag er auch selten nur noch getragen werden. Wie soll ich mich da verhalten? Ich kann nicht immer nur mit ihm nackt in der Wohnung bleiben. Wenn ich ihn anziehe und wir schlussendlich irgendwann auf dem Spielplatz sind, fidnet er es dort sehr schön und verlebt glückliche Stunden dort. Wickeln tu ich ihn dort nicht, es macht offensichtlich keinen Sinn, er sitzt lieber in der vollgeschissenen Windel - einen Wechsel würde ihn derart demoralisieren, dass wir nach Hause fahren müssten, er würde sich nicht mehr beruhigen. Der Weg zum Spielplatz und wieder nach Haus ist unsere persönliche Hölle. Ich sauge alle Tipps aus dem Sut auf, wie Ankündigen, Snacks, gewaltfreie Kommunikation weiß der Geier. Trotzdem ist er seinen Emotionen einfach so ausgeliefert, dass ich mich jeden Tag weit entfernt von Klöters wähne.

Ich ziehe im gegen seinen Willen an, fahre mit ihm irgendwo hin, weil er nur oben in der WOhnung auch nicht glücklich ist (und ich shcon gar nicht!!!). Deswegen komme ich mit sämtlichen Ratgebern in Konflikt, da es oft keine einvernehmliche Lösung gibt!
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Oje, das liest sich ja sehr anstrengend!! Wie hältst du das aus? Hast du Raum für dich zum Ausspannen?

Mein Kind lässt sich auch nicht gegen seinen Willen zB id Autositz setzen. Ich habs einmal probiert, es endete damit, dass Mann vorbeikam, um das Auto abzuholen und Töchterlein und ich völlig aufgelöst Straßenbahn fuhren. Aber mal ehrlich: eine_n Erwachsene_n würden wir doch auch nicht

Wie reagierst du in Situationen, in denen etwas einfach nicht geht, was dein Kind will?
Auf der Liste von Sandra Dodd hab ich vor ein paar Tagen den Anstoß bekommen, darüber nachzudenken. Ein jammernder Singsang, wie furchtbar schrecklich es doch sei, dass irgendwas nicht gehe und wie unglaublich traurig das Kind jetzt sei, hilft nämlich meist nicht weiter. (Vielleicht machst du das eh nie, dann überlies es einfach.)
Mein Kind kommt mit blöden Situationen oft besser klar, wenn ich erzähle, dass mir so etwas auch mal passiert ist und wie ich damit umgegangen bin. Das geht natürlich nur, wenn ich echt id Situation gewesen bin. Wenn sie sauer war, weil sie sich auf die Lippe gebissen hat, hat ihr das schon mehrfach geholfen.
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Versehentlich schon abgeschickt, kommt später noch mehr.
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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Zum Autositz nochmal: eine erwachsene Person würden die wenigsten Leute mit Gewalt in einen Sitz pressen und dann auch noch erwarten, dass diese sich nicht beschwert. Also finde ich, können wir das bei jungen Menschen auch einfach lassen :)

Wickeln u Anziehen: Töchterlein wurde ab nem Jahr etwa zuhaus nicht mehr gewickelt, sondern war unten nackig. Was habt ihr für einen Bodenbelag? Dadurch, dass sie zuhaus frei war, ging es unterwegs wieder gut. Die Nachtwindel haben wir ihr dann meist schlafend angebaut.
Angezogen werden war auch oft doof, dann kam sie eben erstmal nackig id Trage/ins Tuch und ich hab sie später angezogen. Schlafanzüge kann man auch gut tagsüber und andere Sachen nachts anziehen ;)

Vielleicht helfen dir unsere Erfahrungen ja irgendwie..
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Starla
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von Starla »

Dieses Thema kommt gerade total passend. Ich stehe auch vor dem Problem, dass ich Beanie unterbrechen muss oder sie mir "schnappen" muss. Ich versuche ein Spiel daraus zu machen, aber das ist nicht immer praktikabel. Ich bin nicht vorm PC und schreib heute Abend noch mal.

Mit dem Smartphone hier - Vertipper inklusive.
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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Starla
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von Starla »

So, ich hab noch mal den Thread überflogen. Einige Kinder sind hier ja schon älter als Beanie. Sie ist erst 14 Monate. Ich finde es schwer, ihr begreiflich zu machen, dass wir jetzt los müssen, weil wir einen Termin haben, oder dass sie jetzt eine neue Windel braucht.

Bis vor kurzem habe ich es immer angekündigt und sie dann hochgehoben und z.B. zur Wickelkommode getragen. Jetzt kriegt sie meistens einen Wutanfall. Manchmal kommt sie, wenn ich sie rufe. Oft läuft sie aber auch weg oder schüttelt heftig mit dem Kopf. Ich plane immer schon extra Zeit ein, aber meine Zeit ist nicht endlos, weil ich jeden Tag einige Stunden arbeite. So oft es geht, versuche ich sie einfach machen zu lassen oder ich singe ein Lied passend zur Situation (z.B. Hampelmann zum Anziehen) oder spiele "fangen". Manchmal lacht sie dann, manchmal aber auch nicht.

Ich fühle mich nicht immer gut dabei, wenn sie dann tobt und schreit und versuche sie auch manchmal abzulenken. Ich bin hin- und hergerissen zwischen folgenden Gedanken: Einerseits will ich meiner Tochter helfen Frust auszuhalten bzw. damit umzugehen, dafür muss sie halt manchmal damit leben, dass ich sie unterbreche, weil es nicht in meinen Plan passt. Andererseits will ich nicht immer wie der Helikopter angeflogen kommen und sie aus ihrem Spiel reißen. Aber wie macht man einem so jungen Kind begreiflich, dass gleich Schluss ist? Ideen?
eve hat geschrieben: Ein jammernder Singsang, wie furchtbar schrecklich es doch sei, dass irgendwas nicht gehe und wie unglaublich traurig das Kind jetzt sei, hilft nämlich meist nicht weiter. (Vielleicht machst du das eh nie, dann überlies es einfach.)
Mein Kind kommt mit blöden Situationen oft besser klar, wenn ich erzähle, dass mir so etwas auch mal passiert ist und wie ich damit umgegangen bin. Das geht natürlich nur, wenn ich echt id Situation gewesen bin. Wenn sie sauer war, weil sie sich auf die Lippe gebissen hat, hat ihr das schon mehrfach geholfen.
Mhm... so ähnlich, wie man es nicht machen soll, habe ich es schon oft gemacht. Ich habe Beanie erzählt, dass ich ihren Frust verstehe und dass sie schimpfen darf, aber das wir jetzt los müssen, weil wir sonst andere warten lassen (als Beispiel). Ich finde das jetzt nicht so falsch.
eve hat geschrieben:Zum Autositz nochmal: eine erwachsene Person würden die wenigsten Leute mit Gewalt in einen Sitz pressen und dann auch noch erwarten, dass diese sich nicht beschwert. Also finde ich, können wir das bei jungen Menschen auch einfach lassen :)

Wickeln u Anziehen: Töchterlein wurde ab nem Jahr etwa zuhaus nicht mehr gewickelt, sondern war unten nackig. Was habt ihr für einen Bodenbelag? Dadurch, dass sie zuhaus frei war, ging es unterwegs wieder gut. Die Nachtwindel haben wir ihr dann meist schlafend angebaut.
Angezogen werden war auch oft doof, dann kam sie eben erstmal nackig id Trage/ins Tuch und ich hab sie später angezogen. Schlafanzüge kann man auch gut tagsüber und andere Sachen nachts anziehen ;)

Vielleicht helfen dir unsere Erfahrungen ja irgendwie..


Wenn es gar nicht anders ginge, dann würde ich Beanie auch im Schlafanzug mitnehmen. Aber im Moment ist es oft ein Locken oder Ablenken. Irgendwie finde ich das nicht so gut für mich. Andere Dinge wie etwa Händewaschen mache ich als "kurzen Prozess". Also Kind nehmen, zum Waschbecken tragen auch trotz Gemeckers, und Hände waschen. Meistens findet sie das dann doch wieder gut. Das Händewaschen ist für mich aber auch eine wichtige Sache. Andere wichtige Sachen sind etwa nicht zu hauen, keine Dinge kaputt zu machen, nicht auf die Straße laufen. Das setze ich auch körperlich durch z.B. durch Hände festhalten, Dinge wegnehmen, Kind festhalten. Beim Anschnallen habe ich ein selbstausgedachtes Lied gesungen bzw. singe ich es jetzt noch, falls Beanie nicht in den Sitz will. In den Sitz zu drücken, vermeide ich wo es geht und lenke lieber ab.
Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
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