schokominza122 hat geschrieben:Ich dachte Stillkinder werden dann über die Muttermilch mitversorgt
Das ist auch so - vorausgesetzt, die Mutter nimmt ausreichend Jod über ihre Ernährung oder entsprechende Supplemente zu sich. Aber da bist Du ja nun dran . Muttermilchersatznahrung enthält auch Jod.
Um ein Baby im ersten Lebensjahr mit ausreichend Jod zu versorgen, sollte man jedenfalls nicht auf die Idee kommen, ihm nun reichlich (mit Jodsalz) gesalzene Lebensmittel vorzusetzen! Das wäre sicherlich nicht im Sinne der Babygesundheit.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
Um ein Baby im ersten Lebensjahr mit ausreichend Jod zu versorgen, sollte man jedenfalls nicht auf die Idee kommen, ihm nun reichlich (mit Jodsalz) gesalzene Lebensmittel vorzusetzen! Das wäre sicherlich nicht im Sinne der Babygesundheit.
Richtig. Aber das bisschen Salz, was Babys ab Beikostalter automatisch abbekommen (abbekommen sollten!), das solte i.A. JODsalz sein.
Salzarm - ja. Salzfrei - nein!
jusl hat geschrieben: Um ein Baby im ersten Lebensjahr mit ausreichend Jod zu versorgen, sollte man jedenfalls nicht auf die Idee kommen, ihm nun reichlich (mit Jodsalz) gesalzene Lebensmittel vorzusetzen! Das wäre sicherlich nicht im Sinne der Babygesundheit.
Richtig. Aber das bisschen Salz, was Babys ab Beikostalter automatisch abbekommen (abbekommen sollten!), das solte i.A. JODsalz sein.
Salzarm - ja. Salzfrei - nein!
Dann werde ich unseren Biobäcker mit dem leckeren Brot wohl in Zukunft eher meiden. Echt schade ..., aber ist das ist dann wohl besser. Ich wäre natürlich nie auf die Idee gekommen, dass Babyessen zu salzen!
Novembermaus ´12
"Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind. Du bist so ein Gewinnerlos!"Jostein Garder
jusl hat geschrieben:Aber das bisschen Salz, was Babys ab Beikostalter automatisch abbekommen (abbekommen sollten!), das solte i.A. JODsalz sein.
Salzarm - ja. Salzfrei - nein!
jusl hat geschrieben:?? Du findest keine andere potenzielle Jodquelle in Eurem Alltag als Brot und gehst deshalb ab jetzt nicht mehr zum Biobäcker?.. Ernsthaft?!?
Na ja, also wenn ich das Essen nicht salze und jetzt weder Algen (das muss ich noch mal nach schauen) noch Fisch füttere und sie aber sowieso Brot und Brötchen bekommt, wo ja Salz drin ist und unser Biobäcker eben NUR Backwaren mit Himalayasalz OHNE Jod anbietet, macht das wohl schon Sinn.
Novembermaus ´12
"Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind. Du bist so ein Gewinnerlos!"Jostein Garder
Also das naheliegendste ist doch: gemäß den offiziellen Empfehlungen Jod supplementieren
(wenn Du tatsächlich NIE Salz ans Essen gibst, Ihr NIE Brotaufstriche/Brotbeläge mit Jodsalz esst, Ihr NIE andere Lebensmittel konsumiert, in denen Jodsalz verwendet wurde - irgendwoher muss das Jod ja kommen.)
Biobackwaren stellen doch einen Wert an sich dar, nämlich dass sie unter Verwendung von Bio-Rohstoffen hergestellt wurden, was zweifellos eine gute Sache ist. Anstatt *wegen Jod* zu einem Unbio-Bäcker zu wechseln, würde ich persönlich definitiv einfach Jod supplementieren.
jusl hat geschrieben:Ja, aber dann ist doch alles bestens, warum willst Du dann noch den Bäcker wechseln?.. (sorry falls ich da jetzt irgendwie auf dem Schlauch stehe)
Ich glaube das nimmt sie selbst, der kleinen gibt sie das nicht.
jetzt auch vom Handy...
Liebe Grüße Kleeblaettchen
mit Winterkind *2008 gestillt,geflascherlt,geimpft,im eigenen Bett schlafend 2x Sommerkind *2012 vollgestillt, Voll- bzw Teilzeitgetragen,ungeimpft bleibend, Stoffgewickelt, bei Mama schlafend
immer mal Kleinschreibend,da im arm öfter mind. ein Baby
Dank Großzwerg hängt die Tastatur, Rechtschreibfehler also bitte ignorieren. Danke
Danke für Deinen Hinweis, das ist mir jetzt in der Tat auch nicht ganz klar geworden...
Jedenfalls kann ich zu dem Thema folgende allgemeine Info weitergeben:
Laut AFS-Stillfachbuch enthält 1 Liter Muttermilch durchschnittlich 30 µg Jod; dieser Wert hängt aber von der Jodversorgung der Mutter ab und kann schwanken.
Laut Arbeitskreis Jodmangel und diversen anderen Quellen beträgt der tägliche Jodbedarf eines Babys im 2. LHJ 80 µg. Ein Liter Muttermilch reicht dafür also möglicherweise nicht - insb. dann nicht, wenn die Mutter selbst nicht genug Jod aufnimmt. Die Beikost des Kindes sollte also Jod enthalten, entweder über den natürlichen Jodgehalt der Speisen (Seefisch u.ä.), den "quasi-natürlichen" Gehalt der Speisen (Kuhmilchprodukte, Backwaren) oder über leicht gesalzenes Familientisch-Essen (Verwendung von Jodsalz), damit das Kind insgesamt auf die 80 µg kommt.
Demnach: Falls GAR KEINE jodhaltige Beikost angeboten wird (kein Fisch, keine Kuhmilch, keine jodierten Backwaren, keine Verwendung von Jodsalz beim Kochen), dann kann es sinnvoll sein, dass nicht nur die stillende Mutter, sondern AUCH DAS KIND Jod supplementiert bekommt.
Wie jede Supplementierung sollte dies mit den behandelnden Kinderarzt besprochen werden.
Ich hoffe hiermit zur Klärung beigetragen zu haben,
LG
Julia