Abruptes Abstillen = Trauma?
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JanoschMama
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Re: Abruptes Abstillen = Trauma?
Ja stimmt, zum einschlafen muss man sich dann was anderes einfallen lassen. Ich gehe gerne abends noch eine runde mit Tuch oder KiWa spazieren. Die frische Luft tut gut und der kleine schläft dabei meist viel schneller ein als an der Brust.
M. mit A. 08/11 und Gummibärchen 08/14
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Angora
Re: Abruptes Abstillen = Trauma?
ja, denn er hat mit 18 Monaten erst angefangen zu essen, und das auch nur in der Kita, Zuhause war ich weiterhin seine Hauptnahrungsquelle... aber er hat es wirklich gut weggesteckt, war eben eine Woche komplett bei meiner Mama und danach hat er zwar noch oft nachgefragt, ob er noch mal an der Brust trinken kann, wenn ich verneint hab, war's aber auch direkt ok. das abstillen war für mich allerdings auf dem schnellen weg zusätzlich zur Krankheit ziemlich übel. auf der anderen Seite war ich erleichtert, dass er jetzt isst, hieß es doch vorher immer von allen Seiten, er sei nur so klein u leicht weil er so lang voll gestillt wurdJanoschMama hat geschrieben:Oje, Angora, das klingt nicht schön, dass ihr zum abstillen gezwungen ward. Aber es klingt so, als hättet ihr euren Kleinen gut auffangen können. Habt ihr denn zu dem Zeitpunkt noch oft gestillt?
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JanoschMama
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Re: Abruptes Abstillen = Trauma?
Ich wollte mal kurz ein Update dalassen:
Ich habe A. Vor einer Woche nachts abgestillt. Ich habe ihm schon tagsüber erklärt, dass es nachts keine Mumi mehr gibt, dass sie auch schlafen möchte, er aber dann am nächsten morgen wieder trinken kann. In der ersten Nacht hat er ein bischen geweint, war 2x wach aber hat sich schnell wieder beruhigt und ist wieder eingeschlafen, mit seiner Hand unter meinem T-Shirt
. Ich habe natürlich getröstet, im Arm gehalten, gewiegt, Wasser gegeben... Beim ersten mal dauerte das ganze 45 min, danach immer nur ein paar Minuten. Seither wird er jede Nacht 1-2 mal wach (letzte Nacht 4-5 mal) und fragt immer seltener nach der Milch.
Ich hätte NIEMALS gedacht, dass er es so gut verkraften würde. Ich hätte echt mit mehr Tränen und auch Wutausbrüchen gerechnet. Aber mein kleiner Mann ist schon so groß. Ich denke wir haben einfach auch einen guten Zeitpunkt erwischt. Hilfreich ist für ihn denke ich auch die Aussicht auf das Frühstücksstillen, dass er weiß, dass er am nächsten Tag wieder trinken kann.
Tagsüber sind wir bei ca 4-8 mal stillen angelangt. Ich sorge für viel Abwechslung, Kontakte zu lieben Menschen, gemeinsamen Tätigkeiten im Haus und Garten, erkläre genau wann ich wieder stillen werde, mache aber auch Ausnahmen bei dollen Stürzen etc.
An manchen Tagen habe ich das Gefühl, je seltener ich Stille, umsomehr gerät es auch für ihn in den Hintergrund. An anderen Tagen bekommt er es nicht aus dem Kopf. Meist wenn wir keinen guten Tag haben und beide mürrisch und schlecht drauf sind. Aber sowas kommt eher selten vor.
Ich wollte auch nur festhalten, dass nächtliches Abstillen nicht immer grauenhaft sein muss. Bisher habe ich meist nur gelesen, dass die Kinder dabei sehr verzweifelt sind und viel weinen, auch wenn sie liebevoll begleitet werden. Das hat mir schon etwas Angst gemacht.
Aber vielleicht hilft ja mein kurzer Bericht jemandem, hoffen zu können, dass es bei ihnen auch etwas friedlicher ablaufen könnte.
Ich habe A. Vor einer Woche nachts abgestillt. Ich habe ihm schon tagsüber erklärt, dass es nachts keine Mumi mehr gibt, dass sie auch schlafen möchte, er aber dann am nächsten morgen wieder trinken kann. In der ersten Nacht hat er ein bischen geweint, war 2x wach aber hat sich schnell wieder beruhigt und ist wieder eingeschlafen, mit seiner Hand unter meinem T-Shirt
Ich hätte NIEMALS gedacht, dass er es so gut verkraften würde. Ich hätte echt mit mehr Tränen und auch Wutausbrüchen gerechnet. Aber mein kleiner Mann ist schon so groß. Ich denke wir haben einfach auch einen guten Zeitpunkt erwischt. Hilfreich ist für ihn denke ich auch die Aussicht auf das Frühstücksstillen, dass er weiß, dass er am nächsten Tag wieder trinken kann.
Tagsüber sind wir bei ca 4-8 mal stillen angelangt. Ich sorge für viel Abwechslung, Kontakte zu lieben Menschen, gemeinsamen Tätigkeiten im Haus und Garten, erkläre genau wann ich wieder stillen werde, mache aber auch Ausnahmen bei dollen Stürzen etc.
An manchen Tagen habe ich das Gefühl, je seltener ich Stille, umsomehr gerät es auch für ihn in den Hintergrund. An anderen Tagen bekommt er es nicht aus dem Kopf. Meist wenn wir keinen guten Tag haben und beide mürrisch und schlecht drauf sind. Aber sowas kommt eher selten vor.
Ich wollte auch nur festhalten, dass nächtliches Abstillen nicht immer grauenhaft sein muss. Bisher habe ich meist nur gelesen, dass die Kinder dabei sehr verzweifelt sind und viel weinen, auch wenn sie liebevoll begleitet werden. Das hat mir schon etwas Angst gemacht.
Aber vielleicht hilft ja mein kurzer Bericht jemandem, hoffen zu können, dass es bei ihnen auch etwas friedlicher ablaufen könnte.
M. mit A. 08/11 und Gummibärchen 08/14