Seite 3 von 4

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 29.07.2013, 14:20
von Sandra214
Ach hab noch vergessen:
Beim Großen (als er dann laufen konnte) haben wir das Gitter dann wieder abgemacht und ein Brett rangeschraubt, so konnte er nicht rausrollen in der Nacht aber trotzdem allein rausklettern wann er wollte.
War dann allerdings kein Beistellbett mehr sondern stand einfach neben meinem Bett so dass wir "Kopf an Kopf" schliefen

Ist vielleiht gad ein bisschen o.T. :roll:

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 31.07.2013, 14:28
von ulmue
Wir haben mit unserer Maus (13 Monate) auch das Problem. Zum einen schläft sie sehr unruhig, so dass ich Angst habe, sie könnte rauskullern. Dagegen habe ich immer dicke Barrieren aus Stillkissen und Bettdecke dahinter (damit sie das Kissen nicht wegschiebt) aufgebaut, und ich glaube auch, dass es gegen ein versehentliches Rauskullern hilft. Trotzdem lasse ich sie eigentlich fast nie alleine im Bett liegen, meistens liege ich daneben (muss ohnehin oft stillen).

Zum anderen wird sie jetzt eben auch mobiler, fängt an, sich hochzuziehen und in den Kniestand zu gehen (was ja mit 13 Monaten eher spät ist, sie hat sich immer schon Zeit gelassen...), und ich mache mir Sorgen, dass sie über die Barriere drüber klettert. Da ich aber schon gerne mal wieder abends nach dem ins Bett bringen nochmal aufstehen würde, suche ich auch nach einer Lösung. Würde ein Gitter denn überhaupt was bringen? Sind diese Gitter hoch genug, dass die Kleinen da nicht auch drüber klettern könnten, wenn sie wollten?

Bisher kann ich mir noch nicht vorstellen, dass ich ihr beibringen kann, alleine rückwärts rauszuklettern. Ab wann (Alter, Entwicklungsstand) hat das denn bei euch geklappt?

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 31.07.2013, 14:39
von Novalia
Ich persönlich finde es gefährlicher, wenn das Baby einen „Köpfer” über so ein Gitter macht als wenn es aus dem Bett auf ein dickes Polster/zweite Matratze/Schaffell plumpst. Wir haben ums Bett einfach was hingelegt (dickes Schaffell)

Leo krabbelt rückwärts aus dem Bett seitdem er krabbeln und sich gut hochziehen kann. Also seitdem er gut steht, wenn er sich hochzieht. Anfangs sieht das ja noch etwas mühselig aus, später klappt das besser.

Ich hab ihm das einfach immer wieder gezeigt „rückwärts” gesagt und er hat das recht schnell verstanden. Die ersten paar (vielleicht zwei) Wochen ist er immer direkt auf den Po geplumpst. Danach blieb er stehen, setzte sich kontrolliert hin und krabbelte los.

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 31.07.2013, 15:03
von schokominza122
Vielen Dank noch mal für Eure Tipps! :) Und sorry, dass ich mich so spät darauf melde.
Also wir haben jetzt auch eine schöne Schaffell+Decken-Umrandung, das Stillkissenhindernis bau ich jedes Mal zum Schlafen neu auf und ich habe auch schon mal versucht ihr zu zeigen wie man rückwärts vom Bett kommt. Da bin ich allerdings auch noch ein bißchen skeptisch.
Novalia hat geschrieben:Leo krabbelt rückwärts aus dem Bett seitdem er krabbeln und sich gut hochziehen kann. Also seitdem er gut steht, wenn er sich hochzieht. Anfangs sieht das ja noch etwas mühselig aus, später klappt das besser.

Ich hab ihm das einfach immer wieder gezeigt „rückwärts” gesagt und er hat das recht schnell verstanden. Die ersten paar (vielleicht zwei) Wochen ist er immer direkt auf den Po geplumpst. Danach blieb er stehen, setzte sich kontrolliert hin und krabbelte los.
Aber, Novalia, so wie Du das beschreibst hört sich das gut an.
Sie hat auch gerade angefangen sich immer wieder hochzuziehen, also werde ich es einfach mal so probieren wie Du es erklärt hast. Wenn sich die Situation weiter verschärft und das alles nichts bringt, bauen wir die beiden Betten halt ab. Das ist die billigste und einfachste Lösung. Im Bettchen fängt sie sich nämlich auch schon an sich hochzuziehen und ich habe doch ein bißchen Angst, dass sie da mal Kopfüber von noch höher runter fällt. Bis jetzt habe ich das Gefühl ist es so OK.
Das mit diesen Bettgitter finde ich doch echt mehr als gruselig mit dieser Todesfallgeschichte. So was schaffen wir uns nicht an.
Sandra214 hat geschrieben:wir haben das Gitter wieder ran gemacht und es ist mit stillen auch kein problem.
Ich wollte halt auch nicht das ganze schlafzimmer umbauen... :oops:
Wir schlafen deshalb trotzdem noch sehr gut und ihm scheint es auch nix auszumachen.
Sandra, vielleicht stehe ich da gerade auf dem Schlauch, aber dass musst Du mir erklären, wie Du das machst mit dem Gitterbett und dem Stillen.. *kopfkratz*
Stillt Ihr durch die Gitterstäbe????

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 31.07.2013, 18:06
von Novalia
Ehrlich gesagt war ich selbst erstaunt, wie schnell das geklappt hat ;)
Ich hab mir eben anfangs immer gesagt, dass er ja weich fällt und er ist echt kaum gefallen. Ich glaub einmal ist er vorwärts rausgeplumpst und noch so zweimal rückwärts, also mit den Beinen voran. Anfangs sah es echt abenteuerlich aus und ich hatte meine Hände immer fünf Zentimeter weg vom Po. Aber ich hab nicht gebremst und hätte nur eingegriffen, wenn ich Angst um den Kopf gehabt hätte. Er musstd ja merken, was geschieht, wie sich die Schwerkraft auswirkt ;)
ist ein bischen wie beim Essen, man muss loslassen und die Kinder machen lassen. Das fällt mir zugegeben auch oft sehr schwer.

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 31.07.2013, 18:43
von Lösche Benutzer 6191
Meine beiden Großen haben es sehr schnell kapiert, wie das mit dem Rückwärts runter vom Bett geht...
Ich wird das E. dann auch zeigen...das nächste Problem ist dann, dass er oben an der Treppe ist...

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 02.08.2013, 19:03
von schokominza122
Ich merke gerade, dass es bei uns tatsächlich schwierig wird, dass vom Bett rückwärts krabbeln beizubringen.
Da Mausekind nicht krabbelt sondern robbt, hatten wir auch nie die "Ich-kann-nur-rückwärts-krabbeln"-Phase. Rückwärts robben geht wohl nicht.
Sie findet es toll, wenn ich sie in Position bringe und sie dann runter rutschen kann und dann sich am Bett festhaltend steht.
Aber von alleine kann sie gar nicht in die richtige Startposition. Tja, dass ist dann jetzt ein bißchen doof...

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 02.08.2013, 20:49
von Novalia
Aber das klingt doch nach einem guten Anfang :)
Kann sie denn auf dem Bauch kreiseln? Vielleicht kann sie auch kurz vor der Bettkante kreiseln um dort rückwärts runter zu kommen.
Ich glaube, deine Süße findet das bestimmt noch raus ;)

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 04.08.2013, 15:31
von schokominza122
Ja, also die Richtung auf dem Bauch wechseln geht gut. Danke für den Tipp! Manchmal steh ich wohl ein bißchen auf dem Schlauch :lol:

Re: Krabbeln/Robben = Ende vom Familienbett/Beistellbett?!

Verfasst: 12.08.2013, 23:07
von BurgfräuleinBö
Hallo,
vielleicht ein bisschen spät, aber bei meiner Schwiegermutter haben wir mal Stühle mit der Lehne ans Bett gestellt, damit der Zwerg nicht rausfällt.
Zuhause haben wir auch noch die Stillkissen-Variante, aber für die Zukunft muss ich mir auch was überlegen... :roll: