Gleichzeitig habe ich mit der anderen Hand eine Strähne von meinem Pony gezwirbelt, das beruhigt mich bis heute
Für mich waren die ständigen Ermahnungen und das Schimpfen sehr schlimm und dadurch konnte ich erst recht nicht aufhören, irgendwie musste ich mich ja wieder erden. Im Nachhinein denke ich, ich hätte Verständnis gebraucht und dass man mir einen anderen Weg zeigt, um mich zu beruhigen. Das soll jetzt nicht allgemein gelten, sondern ist meine Erfahrung. Ich war ein sehr sehsibles, unsicheres Kind, hab auch Fingernägel gekaut, und hätte eher Bestärkung als Schimpfen gebraucht. Meine Eltern waren wirklich liebevoll, aber bei diesen beiden Punkten sehr streng. Bestimmt waren sie da hilflos und sicherlich vom Umfeld unter Druck gesetzt...
Leo verweigert den Schnuller und hat ab und an einen Finger (verschiedene) im Mund. Ich werd ihn auf keinen Fall schimpfen, sondern weiter beobachten wann er den Finger braucht. Sollten sich bestimmte Muster zeigen, muss ich dort Alterativen schaffen/anbieten. Allerdings weiß ich naürlich noch nicht konkret, was ich machen werde, bisher ist das noch nicht nötig
Nur will ich es nicht so handhaben, wie ich es erlebt habe...
Achso, meine Zähne sind ok. Ich hab einen minimalen Überbiß, der aber vom Zahnarzt immer toleriert wurde. Er meinte, wenn ich möchte, könne man was machen, aber wirklich notwendig ist es nicht.