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Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 06.05.2012, 22:29
von 4tiere
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber bei uns gab es gestern auch Pastinake. Die kam gar nicht an (wir machen BlW). Ich glaube nicht jedem Baby sagt der Geschmack zu. Mir persönlich hat sie auch nicht geschmeckt!

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 06.05.2012, 22:43
von Lösche Benutzer 7240
jusl hat geschrieben:
Für diese Behauptung kenne ich keine seriöse Quelle. Meines Wissens ist KEINESWEGS geklärt, ob nicht gestillte/ bereits abgestillte Babys GENAUSO wie Stillbabys die feste Nahrung ZUSÄTZLICH zur Flaschennahrung bekommen sollten, oder ob es bei flascheernährten Babys nicht doch besser ist, nach dem Beikoststart (für den die Babys selbstverständlich reif sein sollten, logo) den Milchanteil an der Gesamternährung bewusst herunterzufahren zu Gunsten einer ausgewogenen Mischkost.
Ich hab ja von Pre-Nahrung gar keine Ahnung, aber so rein interessehalber: Es wird doch immer gesagt, man könne auch mit Pre-Nahrung nach Bedarf füttern (also genau wie nach Bedarf stillen) - gilt das dann ab Beikosteinführung nicht mehr? Weil dann wäre doch Beikost keine Beikost mehr, sondern eben doch die berühmte Anstattkost? Ich bin verwirrt!
Im BLW-Buch steht, soweit ich mich erinnern kann, dass BLW auch bei Flaschenkindern problemlos klappt - ich weiss aber nicht, worauf sie diese Aussage basieren und ob sie da noch Einschränkungen machen o.ä., den Teil hab ich nicht so gründlich gelesen ...
Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 06.05.2012, 23:01
von Sycorax
Meine große Missy war ein teilgestilltes Baby und ich habe mit 6 Monaten Beikost schrittweise eingeführt.
Anfangs habe ich Gartenkürbis für sie gekocht, mit etwas Rapsöl püriert und in Eiswürfelbehältern eingefroren.
Als sie das gut aß und vertrug, habe ich Kartoffel hinzugedrückt und schließlich gelegentlich Fleisch (zunächst aus dem Gläschen: Biorind von Alnatura). Das klappte recht gut. Sie hat lange nebenher gestillt und auch noch ein wenig aus dem Fläschchen getrunken. Erst als sie eine größere Menge aß, war sie mit einigen Schlucken Wasser zufrieden.
Wie ichs bei der Minimissy mache, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, aber ich habe auch noch mindestens zwei Monate Zeit. Eigentlich würde ich am liebsten vollstillen, bis sie sitzt und dann Fingerfood anbieten. Aber leider werde ich da mit meinem Mann nicht einig. Der merkt an, dass die Beikosteinführung bei der großen Missy hervorragend lief und er deswegen nichts ändern möchte. Nun ja, ich werde Gemüsbrei koche und ihn der Kleinen mit 6 Monaten anbieten. Mal sehen, ob mein kleiner Stilljunkie (der weder Flasche mit MuMi noch Nuckel akzeptiert), sich dann schon Brei andrehen lässt *pfeif*

Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 10.05.2012, 20:10
von Tine
Huhu,
ich gehöre zu der "Pro - Brei Fraktion"

. Das liegt allerdings auch an meinem Kind. Inka mag Brei. Ich habe immer selbst gekocht bisher. Fand das auch nie sonderlich nervig oder so, weil ich ihren Pott mit Brei immer mit dem befüllte, was ich auch für uns geschnippelt habe. Ich habe dann die einzelnen Portionen eingefroren.
Mal hat sie besser, mal schlechter gegessen. Einige Sachen fand sie auch ekelig (

Spinat, Pastinake und Brokoli pur), andere liebt sie (

Süßkartoffel und Fleisch).
Mir gefällt am selbst kochen, dass es 100% Bio ist und ich haargenau weiß, was drin ist. Bei Gläschenkost sind oft Sachen drin, von denen ich nicht möchte, dass sie das bekommt.
Inka kommt mit Brei aber auch gut klar und für uns passt das auch. Bei meiner Großen war es auch so. Mein Sohn allerdings war ein Fingerfood - Freund. Brei hat er gehasst. Meine Erfahrung sagt mir also, dass es wirklich auf das Kind ankommt. Stress mache ich mir da keinen.
So mag Inka nun ihren Abendbrei nicht mehr essen. Kein Problem. Sie mag dafür sehr gern Brot

.
AW: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 10.05.2012, 20:35
von MaareMum
Ich find Brei-Kochen überhaupt nicht kompliziert.
Ich koch einfach mehr vom Gemüse, wenn ich was für uns koche. Da ich unser Gemüse auch dämpfe, ist das kein extra Aufwand. Dann kommt der Teil fürs Baby einfach in den Mixer und dann in alte Gläschen und in den Gefrierschrank.
Ich drück da nix durch ein Sieb. Pürrieren reicht. Man bekommt es nicht so fein wie gekaufte Gläschen aber fein genug.
Obst genauso.
Kurz und knapp vom Handy aus
Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 28.05.2012, 21:21
von Jomi
Ich hab nen Thermomix, damit geht Breikochen ganz einfach. Das Gemüse wird im Varoma dampfgegart, je nachdem unsere Portion gleich mit. Und dann wird püriert und eine Portion gleich gegessen, eine in den Kühlschrank für den nächsten Tag und der Rest in den Gefrierschrank.
Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 29.05.2012, 17:02
von Schlumpf
Ich habe Brei-Köchen beim Größen auch total geliebt und freu mich demnächst auch schon drauf, wieder für die Maus zu kochen
Wir haben den kombinierten Dampfgarer/. Mixr von Avent und das ist wirklich super easy! Gerade am Anfang kommt man da mit einem Vorgang ja tagelang aus
Einmal müssten wir im Urlaub ein paar Tage auf Gläschen umsteigen, Kind hat sie zwar gegessen, aber alleine der Geruch war schon ein anderer!
Ich finde es Super!
Re: Wieso kocht man freiwillig Brei?
Verfasst: 29.05.2012, 17:03
von Schlumpf
Danke, iPad, für die Rechtschreibung...
