auf das Töpfchen gehen
- tania
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Re: auf das Töpfchen gehen
unser sohn hat sehr gerne ewig auf dem topf gesessen. auch jetzt noch. also beim kacken, vorm kacken, nach dem kacken..
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: auf das Töpfchen gehen
Meine haben beide von allein angefangen. Sie durften mitkommen, wenn ich auf die Toilette ging, haben gesehen, was man da macht und irgendwann wollten sie auch. Durch ihre Puppe kannte die Grosse ein Töpfchen, sie hatte dann auch eines (geschenkt bekommen) und benutzte ein paar mal das, dann wechselte sie zur Toilette mit Aufsatz. Sie war tagsüber mit 2 Jahren und 2 Monaten auf einmal trocken (nachdem sie wochenlang die Windel verweigert hat und ich öfter mal wischen und Hosen wechseln musste - das war der Moment in dem ich ihr das Töpfchen hinstellte und nur sagte, dass sie, wenn sie mag, dort Pipi machen kann).
Die Kleine hat's nun durch die Grosse, Puppen und mich mitbekommen und hat noch früher angefangen. Trocken ist sie noch nicht ganz, es geht schon noch was daneben. Das grosse Geschäft eh (das war allerdings auch bei der Grossen so, die hat immer erst gemacht, wenn sie abends die Windel wieder hatte). Sofia verweigert auch seit Wochen standhaft die Windeln daheim (unterwegs lässt sie sie noch zu und nachts eh), geht seit einiger Zeit nun auch zuverlässig hier auf den Topf. Sie sagt nicht Bescheid, dass sie muss. Wir fragen sie nicht, ob sie muss. Sie geht einfach. Und wenn ich Pech habe, bekomme ich es mal nicht mit und sie hat den Schlüppi noch an, während sie auf dem Topf sitzt.
Auf Töpfchentraining hatte ich keine Lust und fand es auch irgendwie bei meinen Gastkindern (als ich Au-Pair war) schon eigenartig, dass die mitunter eine dreiviertelstunde vor dem Fernseher auf dem Topf sassen, bis dann mal etwas kam. Für mich kein Weg.
Windelfrei mit Abhalten ist auch nicht meine Welt. Bei der Grossen kannte ich es noch nicht. Bei der Kleinen schon. Beide Kinder waren immer sehr sehr viel nackt. Und wenn sie gemacht haben, dann haben sie oft dort gemacht, wo sie gerade waren und ich habe es weggewischt (als sie ganz klein waren, haben sie ja sich ja noch nicht gross wegbewgt, da lag halt ein Handtuch drunter). Wenn ich sie gerade getragen habe, hatten sie Windeln, unterwegs auch. Aber zuhause durften sie auf ihren Decken, Wickelunterlagen oder so auf dem Boden immer viel ohne Windel sein. Die Kleine habe ich ab und an auch abgehalten. Ich kann nicht sagen, dass das für eine von uns eine schöne Erfahrung gewesen wäre. Sie hat nämlich immer gebrüllt. Schon von ganz klein auf. Sie mochte das nicht. Dagegen hat sie zufrieden in die Windel gemacht, ohne Gequengel, ohne Geschrei ...und dann habe ich sie eben gewickelt, da war sie dann weiterhin zufrieden. Es mag vielleicht gar nicht jedes Kind abgehalten werden.
Ich kann auch ruhigen Gewissens sagen, dass meine Kinder nicht ständig in ihrem Dreck liegen mussten (wenn sie denn Windeln hatten). Ich weiss ja nicht, wie das bei anderen ist, aber ich konnte immer gut an der Windel fühlen, wenn sie gemacht haben, da wurde es nämlich plötzlich warm.
Da kam die Windel dann eben sofort ab. Ab etwa einem Jahr (ab Laufalter) haben beide Kinder ihre Windeln selbst abgemacht, wenn etwas drin war.
Die Kleine hat's nun durch die Grosse, Puppen und mich mitbekommen und hat noch früher angefangen. Trocken ist sie noch nicht ganz, es geht schon noch was daneben. Das grosse Geschäft eh (das war allerdings auch bei der Grossen so, die hat immer erst gemacht, wenn sie abends die Windel wieder hatte). Sofia verweigert auch seit Wochen standhaft die Windeln daheim (unterwegs lässt sie sie noch zu und nachts eh), geht seit einiger Zeit nun auch zuverlässig hier auf den Topf. Sie sagt nicht Bescheid, dass sie muss. Wir fragen sie nicht, ob sie muss. Sie geht einfach. Und wenn ich Pech habe, bekomme ich es mal nicht mit und sie hat den Schlüppi noch an, während sie auf dem Topf sitzt.
Auf Töpfchentraining hatte ich keine Lust und fand es auch irgendwie bei meinen Gastkindern (als ich Au-Pair war) schon eigenartig, dass die mitunter eine dreiviertelstunde vor dem Fernseher auf dem Topf sassen, bis dann mal etwas kam. Für mich kein Weg.
Windelfrei mit Abhalten ist auch nicht meine Welt. Bei der Grossen kannte ich es noch nicht. Bei der Kleinen schon. Beide Kinder waren immer sehr sehr viel nackt. Und wenn sie gemacht haben, dann haben sie oft dort gemacht, wo sie gerade waren und ich habe es weggewischt (als sie ganz klein waren, haben sie ja sich ja noch nicht gross wegbewgt, da lag halt ein Handtuch drunter). Wenn ich sie gerade getragen habe, hatten sie Windeln, unterwegs auch. Aber zuhause durften sie auf ihren Decken, Wickelunterlagen oder so auf dem Boden immer viel ohne Windel sein. Die Kleine habe ich ab und an auch abgehalten. Ich kann nicht sagen, dass das für eine von uns eine schöne Erfahrung gewesen wäre. Sie hat nämlich immer gebrüllt. Schon von ganz klein auf. Sie mochte das nicht. Dagegen hat sie zufrieden in die Windel gemacht, ohne Gequengel, ohne Geschrei ...und dann habe ich sie eben gewickelt, da war sie dann weiterhin zufrieden. Es mag vielleicht gar nicht jedes Kind abgehalten werden.
Ich kann auch ruhigen Gewissens sagen, dass meine Kinder nicht ständig in ihrem Dreck liegen mussten (wenn sie denn Windeln hatten). Ich weiss ja nicht, wie das bei anderen ist, aber ich konnte immer gut an der Windel fühlen, wenn sie gemacht haben, da wurde es nämlich plötzlich warm.
LG von Jenni
mit
grosser Maus - 11/06
und
kleiner Maus - 02/10
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schocki
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Re: auf das Töpfchen gehen
Es gibt sogar Fotos davon, muss also so gewesen sein. Meine Töchter lässt sich allerdings nicht auf den Topf setzten wenn Sie nicht muss. Ab und zu setzt Sie sich mit Hose auf den Topf und schaut ein Buch, allerdings macht Sie dann nicht sondern nutzt den Topf als Hocker.Sibi hat geschrieben:schocki hat geschrieben:Meine Mutter schwärmt mir heute noch vor, wie ich mit meiner Kakaoflasche morgens auf dem Töpfchen sass, schön zugedeckt damit mir nicht kalt wurde bis was kam.Das ist mir nicht klar, wie so etwas funktioniert. Wenn meine Tochter nicht akut muss, dann denkt die nicht dran, sich auf ihre Toilette setzen zu lassen. Sie steht sofort wieder auf. Man hört ja immer wieder von den Geschichten, wie lange Kinder auf dem Töpfchen zubrachten - aber wie und warum blieben die da sitzen?
LG schocki mit Elfe (07/09),Pirat (08/12), Zwerg (12/14) und Junimädchen (05.06.17)
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Susii
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Re: auf das Töpfchen gehen
Ich kann mir das auch nicht richtig vorstellen, dass Kinder freiwillig so lange auf dem Töpfchen sitzen bleiben. Helena setzen wir nur morgens auf den Topf und da muss sie auch oft. Tagsüber darf sie dann, wenn sie will,zu Hause ohne Windel rumlaufen.Aber zum Topf schafft sie es nur selten. Aber das kommt schon noch.
Helena (10 / 2009) Livia ( 7 / 2014)
- Sakura
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Re: auf das Töpfchen gehen
Muss das mal wieder hochholen. Meine Mutter fragt auch schon seit einiger Zeit, wann wir denn mal mit Töpfchentraining anfangen. Ich habe mich dann zu dem Thema intensiv belesen, und vor allem auch mit einer Freundin gesprochen, die ihre beiden Kinder aufs Töpfhcne trainiert hat. Mein STanddpunkt etzt ist, dass Töpfchentraining und echte Sauberkeit nichts miteinander zu tun haben müssen. Ein Kind kann zuverlässig aufs Töpfchen trainiert sein, aber sauber ist es meiner Meinung nach erst, wenn es das GEschäft auch mal anhalten kann, wenn das Töpfchen nicht gerade da steht. Also echte Kontrolle über die Ausscheidungen. Von daher habe ich aktuell keine Lust, mir Stress mit dem Töpfchen zu machen. Denn ich sitze ungern den ganzen Tag zu Hause (außer jetzt, wo draußen Sibirien herrscht *brrrrrrr*), sondern bin gern mit dem Mäusemädchen unterwegs. Und ich stelle mir vor, mitten im Einkaufszentrum....... Neee... lieber nicht.
Wieso früher Kinder lange auf dem Topf saßen? Hm... Ich habe von Fällen gehört, wo die Kinder auf dem Topf festgebunden wurden. Muss wahrscheinlich auch alles zusammen passen. Ein Kind, das es gewohnt ist, dass seine Wünsche und Kommunikation ernst genommen werden, wird vermutlich protestieren, wenn es auf einmal stille sitzen soll. Ein Kind, das es gewohnt ist, dass sowieso das passiert, was die Mama will, wird vermutlich weniger protestieren und sich eher seinem Schicksal fügen.
@ June: doch, meine Eltern sagen, dass sowohl mein Bruder als auch ich mit einem Jahr trocken gewesen wären. Wobei ich vermute, dass da Abstriche (siehe oben) gemacht werden müssen, und es doch ab und zu Unfälle gab.
Wieso früher Kinder lange auf dem Topf saßen? Hm... Ich habe von Fällen gehört, wo die Kinder auf dem Topf festgebunden wurden. Muss wahrscheinlich auch alles zusammen passen. Ein Kind, das es gewohnt ist, dass seine Wünsche und Kommunikation ernst genommen werden, wird vermutlich protestieren, wenn es auf einmal stille sitzen soll. Ein Kind, das es gewohnt ist, dass sowieso das passiert, was die Mama will, wird vermutlich weniger protestieren und sich eher seinem Schicksal fügen.
@ June: doch, meine Eltern sagen, dass sowohl mein Bruder als auch ich mit einem Jahr trocken gewesen wären. Wobei ich vermute, dass da Abstriche (siehe oben) gemacht werden müssen, und es doch ab und zu Unfälle gab.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- annikki
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Re: auf das Töpfchen gehen
meine kleine drückt laut und grinst mich dann an. wenn ich sie dann nicht zum topf bringe, fängt sie laut an zu schimpfen. in welche kategorie sie wohl einzuordnen ist?Sakura hat geschrieben: Ein Kind, das es gewohnt ist, dass seine Wünsche und Kommunikation ernst genommen werden, wird vermutlich protestieren, wenn es auf einmal stille sitzen soll. Ein Kind, das es gewohnt ist, dass sowieso das passiert, was die Mama will, wird vermutlich weniger protestieren und sich eher seinem Schicksal fügen.
gekackt wird nur aufm topf, weil es leichter ist, als in eine an den po drückende windel zu kackern. meine kleine ist da recht faul, sich so anzustrengen.
angefangen hat es mit einer verstopfung, die sich mit dem sitzen auf dem topf lösen ließ. seitdem ist der topf "in".
notfalls geht es auch in die windel, wenn wir nicht zu hause sind muss es ja. aber ansonsten hat sie recht feste kackzeiten und ich kann mich mit dem rausgehen einrichten.
bei meinem großen war es schwieriger. er wollte nicht auf dem topf sitzen, aber auch gern die windel loswerden. ihm taten immer die beine weh, es war ein kampf. abhalten war auch nicht möglich. ihm haben wir einen thron gekauft und von da an ging er auch gern. hier war es das problem der unbequemen beinauflage.
beide kinder wurden im übrigen nicht gezwungen auf den topf zu gehen.
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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Sibi
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Re: auf das Töpfchen gehen
Geschäft anhalten... Mein Kind macht das, wenn ich sie trage. Dann kann sie das auch mal 20 min. Wenn sie dagegen auf dem Boden herumkrabbelt, hält sie nicht an, sondern macht sofort. Mein Kind krabbelt schon mal zur Toilette und jault, wenn sie muss. Aber das ist eher selten. Häufig ist dagegen, dass sie die Gelegenheit nutzt, wenn ich sie abhalte. Natürlich ist sie nicht "sauber", aber sie ist praktisch den ganzen Tag über in trockenen, sauberen Windeln und das finde ich persönlich sehr angenehm. je mehr wir unterwegs sind, desto besser funktioniert unser Zusammenspiel.Sakura hat geschrieben:Muss das mal wieder hochholen. Meine Mutter fragt auch schon seit einiger Zeit, wann wir denn mal mit Töpfchentraining anfangen. Ich habe mich dann zu dem Thema intensiv belesen, und vor allem auch mit einer Freundin gesprochen, die ihre beiden Kinder aufs Töpfhcne trainiert hat. Mein STanddpunkt etzt ist, dass Töpfchentraining und echte Sauberkeit nichts miteinander zu tun haben müssen. Ein Kind kann zuverlässig aufs Töpfchen trainiert sein, aber sauber ist es meiner Meinung nach erst, wenn es das GEschäft auch mal anhalten kann, wenn das Töpfchen nicht gerade da steht. Also echte Kontrolle über die Ausscheidungen. Von daher habe ich aktuell keine Lust, mir Stress mit dem Töpfchen zu machen. Denn ich sitze ungern den ganzen Tag zu Hause (außer jetzt, wo draußen Sibirien herrscht *brrrrrrr*), sondern bin gern mit dem Mäusemädchen unterwegs. Und ich stelle mir vor, mitten im Einkaufszentrum....... Neee... lieber nicht.
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Re: auf das Töpfchen gehen
genial!!!!Sibi hat geschrieben:Geschäft anhalten... Mein Kind macht das, wenn ich sie trage. Dann kann sie das auch mal 20 min. Wenn sie dagegen auf dem Boden herumkrabbelt, hält sie nicht an, sondern macht sofort. Mein Kind krabbelt schon mal zur Toilette und jault, wenn sie muss. Aber das ist eher selten. Häufig ist dagegen, dass sie die Gelegenheit nutzt, wenn ich sie abhalte. Natürlich ist sie nicht "sauber", aber sie ist praktisch den ganzen Tag über in trockenen, sauberen Windeln und das finde ich persönlich sehr angenehm. je mehr wir unterwegs sind, desto besser funktioniert unser Zusammenspiel.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
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Sibi
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Re: auf das Töpfchen gehen
Sakura,
mir wird mein Kind grade selbst unheimlich. Die letzten drei Tage haben wir 3 Windeln verbraucht. Und ich wechsele nach JEDEM Pipi, das in die Windel geht.
Ich finde, Töpfchen ist so ein heikles Thema. Niemand fragt ein Baby, ob es Windeln mag. Es ist selbstverständlich, dass man einem Baby mit 6 Monaten Brei anbietet (und hoffentlich akzeptiert, wenn sie es nicht mögen) oder Wasser aus dem Trinklernbecher. Genauso, wie es selbstverständlich ist, dass man dem Kind im zweiten Lebensjahr den Löffel anbietet und es nicht nur mit den Händen essen lässt. Aber bei Töpfchen werden manche komisch - da wird dem Kind "Zeit gelassen" und solange macht es halt in die Windel. Nicht falsch verstehen, ich bin gegen jeden Zwang. Aber warum gerade an diesem Punkt schon das "Angebot" auf Abwehr stößt, erschließt sich mir nicht. Und dann kommt das Totschlagargument, dass ein Kind nicht schneller trocken wird, weil man es früher auf den topf setzt... Aber ehrlich, ich bin für jedes Pipi dankbar, dass im Topf landet und nicht auf der Haut vom Kind. Von größeren Schmierereien mal ganz abgesehen. Wir hatten gerade MD und Durchfall - Ergebnis siehe oben (3 Windeln in drei Tagen...).
mir wird mein Kind grade selbst unheimlich. Die letzten drei Tage haben wir 3 Windeln verbraucht. Und ich wechsele nach JEDEM Pipi, das in die Windel geht.
Ich finde, Töpfchen ist so ein heikles Thema. Niemand fragt ein Baby, ob es Windeln mag. Es ist selbstverständlich, dass man einem Baby mit 6 Monaten Brei anbietet (und hoffentlich akzeptiert, wenn sie es nicht mögen) oder Wasser aus dem Trinklernbecher. Genauso, wie es selbstverständlich ist, dass man dem Kind im zweiten Lebensjahr den Löffel anbietet und es nicht nur mit den Händen essen lässt. Aber bei Töpfchen werden manche komisch - da wird dem Kind "Zeit gelassen" und solange macht es halt in die Windel. Nicht falsch verstehen, ich bin gegen jeden Zwang. Aber warum gerade an diesem Punkt schon das "Angebot" auf Abwehr stößt, erschließt sich mir nicht. Und dann kommt das Totschlagargument, dass ein Kind nicht schneller trocken wird, weil man es früher auf den topf setzt... Aber ehrlich, ich bin für jedes Pipi dankbar, dass im Topf landet und nicht auf der Haut vom Kind. Von größeren Schmierereien mal ganz abgesehen. Wir hatten gerade MD und Durchfall - Ergebnis siehe oben (3 Windeln in drei Tagen...).
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Sibi
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Re: auf das Töpfchen gehen
Ergänzung: Mit "Zeit lassen" meine ich, wenn man wartet, bis das Kind selbst auf die Idee kommt, den Topf zu nutzen. Und ich glaube halt nicht, dass die gleichen Eltern auch warten, bis das Kind von sich aus einfordert, mit einem Löffel zu essen oder aus dem Glas zu trinken. Das bietet man doch auch immer wieder an, oder?