Meine Küche hat jetzt zweieinhalb Jahre Bewährungszeit gemeistert, ich liebe sie wie am ersten Tag
Punkt eins: Die hochgebaute Spülmaschine - nie mehr anders! Alle Welt baut heute den Backofen hoch, mal ehrlich: Wie oft bückt ihr Euch zum Backofen und wie oft zur Spülmaschine??? Der Backofen auf Sichthöhe ist auch toll, keine Frage, und auch mt Kinder ne gute Sache (meiner ist auch hochgebaut), aber wenn ich mich hätte entscheiden müssen, dann würde ich IMMER die Spülmaschine hochsetzen, denn die be- und entlade ich mindestens einmal am Tag, den Backofen nutze ich sicherlich häufiger als so manch andere, weil ich einfach regelmäßig, oft gern und viel backe und wir Aufläufe lieben, aber so oft wie für die Spülmaschine müsste ich mich für den Backofen nicht bücken...
Zwei Backöfen finde ich für mich Quatsch. Ich backe nacheinander, bzw. mit Heißluft natürlich auch zwei Muffinformen oder Bleche mit Plätzchen übereinander. Und für Geburtstage nutze ich bei Bedarf dann Mamas Backofen eine Etage tiefer mit

Aber das ist so selten, dass wir den brauchen, dass es sich ncht rechnen würde, den Platz hier für einen zweiten Backofen verschenkt zu haben. Unser Backofen hat Pyrolyse und ich finde an ihm toll, dass er ausgeht, wenn die eingestellte Zeit um ist. Erstens lasse ich Kuchen immer ganz gern schwarz werden, weil ich die Zeit vergesse, und zweitens schalte ich auch oft nen Kuchen/Auflauf/Brot an und gehe zu Pferd oder sonst wo hin.
Induktionsfeld ist super, ich hab gerade heute mal bei meiner Mama nen Topf Ravioli warmmachen wollen, weil wir unten waren, und es ist unglaublich, wie lange dieses (nicht mal drei Jahre alte Marken-)Ceranfeld brauchte, um auf Temperatur zu kommen. Ich hatte mich vorm Kauf informiert, und da hieß es nur, die Strahlenbelastung sei nicht höher als bei Handys, und man steht ja nicht täglich dauerhaft neben dem Herd (rührintensives lasse ich den TM kochen

) , das Handy hat man öfter in der Hosentasche oder sonst wie nah bei sich.
Apothekerschrank macht man heute nicht mehr, weil es nicht zweckmäßig ist, für ein Päckchen Backpulver das ganze Ding zu bewegen, wurde uns im Küchenstudio gesagt. Wir lieben unseren breiten Vorratsschrank mit innenliegenden Auszügen. Die lassen sich besser beladen als ein Apothekerschrank, sind übersichtlicher und man kommt viel besser dran.
Ohne meinen riesigen Kühlschrank mit 0-Grad-Zone könnte ich auch nicht mehr sein, das ist sooo klasse, das Ding - wenn man ein bisschen rumräumt, kann man eine Torte mit reinpacken, die große Schüssel Kartoffelsalat fürs Grillfest passt mit rein und der Wocheneinkauf findet problemlos Platz.
Und der separate Gefrierschrank leistet auch gute Dienste.
Meine Mikrowelle steht im Hochschrank hinter einer Tür, weil ich sie nur selten nutze. In manchen Fällen ist es aber doch schön, sie zu haben. Eine teure Einbau-Mikro haben wir aber für nicht nötig befunden, denn die seltenen Male, die wir sie nutzen, kann die Schranktür hinterher gern aufbleiben und stört keinen.
Was ich sehr genieße ist meine Arbeitsplatte mit Überbreite, die von beiden Seiten erreichbar ist. Das ist toll, um mit Kindern zu backen, und auch allein hat man einfach wunderbar Platz, um sich auszubreiten
Mein Nice-to-have ist ein Auszug mit Getränkekorb drin. Muss man nicht haben, ist aber nett, wenn die Flaschen verschwinden. Kästen lagern bei uns im Keller, früher stand eben der Getränkekorb draußen rum...
Jo, mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich habe mich vorher hingesetzt und meine Arbeitsabläufe analysiert. Wo muss was in welchen Schrank, welche Arbeitswege hab ich, und daran haben wir uns dann orientiert. Z.B. dass Teller und Tassen nicht am anderen Ende der Küche zur Spülmaschine ihren Platz haben. Wie schon gesagt wurde, es ist nicht unüblich, dreimal am Tag für Nahrung zu sorgen, und auch zwischendrin fällt in der Küche genug Arbeit an, also man verbringt viel Zeit in der Küche. Darum lohnt es sich, in deren Planung ein bisschen Zeit zu investieren.