Das ist sachlich falsch. Amylase (das Enzym im Speichel) baut Polysaccharide (z.B. Stärke) ab. Durch Vorbehandlung des Getreides vom Korn zur Instant-Flocke erreicht man im wesentlichen starke Zerkleinerung, insb. auch der unverdaulichen(!) Ballaststoffe wie Zellulose usw. und Haltbarmachung durch Trocknung und Erhitzung. Stärke ist hinterher aber selbstverständlich immer noch da; um diese gut verstoffwechseln zu können, braucht man immer noch Amylase.ja eben was das Getreide angeht bin ich gleicher Meinung wie du, vor allem denke ich das durch aufkochen und eben durch die "Vorbehandlung" der Flocken (Kochen Pressen) eben ruhig der Kau und Speichelprozess wegfallen darf, das wurde ja so zu sagen schon erledigt... die sind ja schon aufgespalten. Davon abgesehen schluckt das Kind den Brei ja nicht grade langsamer runter, da der ja auch nicht gekaut wird...
Auch Brei-löffenlnde Babys haben Mundkontakt mit dem Brei und speicheln ihn dabei ein.
Gegen Brei in Flaschen spricht, abgesehen von der Gewöhnung und der Tendenz zur Überfütterung (weil auf diese Weise tendentiell deutlich mehr Brei ins Kind kommt als wenn es löffelt), auch die Zahngesundheit. Die Stärke im Brei dient Kariesbakterien als Nahrung. Dies ist besonders ungünstig, da nachts die Speichelproduktion (reinigender Effekt) verringert ist und sicherlich nur sehr wenige Eltern nachts nach der Breiflasche ihrem Kind die Zähne putzen.
Eltern, die nächtliche Breiflaschen dennoch für unbedingt notwendig halten, müssen darüber entsprechend hinwegsehen sehen - und sollten diese Art der Fütterung möglichst bald abgewöhnen.
LG,
Julia





