Re: Beikost und Neurodermitis?
Verfasst: 20.03.2011, 15:21
Hallo Revolte,
ich habe meinen jüngsten bis 16 Monate gestillt und er hat trotzdem Neurodermitis, sie brach erst richtig aus nachdem ich abgestillt hatte.
Die Aussage unseres sehr stillbegeisterten Kinderarztes: auch Stillen wird eine Neurodermitis nicht verhindern, allenfalls den Verlauf etwas dämpfen und den Ausbruch verzögern, aber man kann durch Stillen alleine nicht verhindern dass ein atopisches Kind Neurodermitis bekommt.
Der Ausschlag Deiner Kleinen sieht sehr aus wie der von Erik, nur dass er es noch großflächiger hat(te).
Auf Anraten unseres (wirklich ganz tollen Kinderarztes) wurde uns eine vielzahl von Angriffspunkten genannt. Auch Nahrungsmittel lösen keine ND aus, können aber einen Schub auslösen. Bei uns fiel gleich der Verdacht auf Kuhmilch, und der Hautzustand hat sich auch sehr gebessert als wir komlett darauf verzichtet haben. Als er letztens eine größere Menge Milch beim Bruder gemopst hatte, wurde gleich wieder ein Schub ausgelöst.Bei einem Flaschenkind ist das aber schwierig und sollte wohl mit dem Kinderarzt abgesprochen werden, da alle gängigen Ersatzmilchprodukte auf Kuhmilchbasis sind außer die Sojabasierten, und auf Soja würde ich jetzt nicht "ins Blaue hinein" umstellen.
Diese Sache mit den Bronchien geht übrigens durchaus einher mit Neurodermitis, das wusste ich auch nicht, hab ich jetzt am Montag vom Kia erfahren. Aber das gute daran ist, dass die guten Mittel für die Bronchien wie Singulair (was leider nicht jeder verschreibt da teuer) auch gegen Neurodermitis helfen. Im Nachhinen kann ich das bestätigen, immer wenn er ne Bronchitis hatte , war die Haut besser.....
Leider ist das Mittel nicht zur Behandlung von ND zugelassen, aber wenn ihr eh Probleme mit den Bronchien habt ist das ein Hintertürchen für akute ND-Schübe, unser letzter teilweise blutiger war nach 3 Tagen Singuair weggeblasen, und ich hab dabei ein besseres Gefühl als bei Elidel. Wie gesagt, sprich darüber nochmal mit Deinem Kinderarzt und mach ihn auch auf die Sache mit dem Singulair aufmerksam
ich habe meinen jüngsten bis 16 Monate gestillt und er hat trotzdem Neurodermitis, sie brach erst richtig aus nachdem ich abgestillt hatte.
Die Aussage unseres sehr stillbegeisterten Kinderarztes: auch Stillen wird eine Neurodermitis nicht verhindern, allenfalls den Verlauf etwas dämpfen und den Ausbruch verzögern, aber man kann durch Stillen alleine nicht verhindern dass ein atopisches Kind Neurodermitis bekommt.
Der Ausschlag Deiner Kleinen sieht sehr aus wie der von Erik, nur dass er es noch großflächiger hat(te).
Auf Anraten unseres (wirklich ganz tollen Kinderarztes) wurde uns eine vielzahl von Angriffspunkten genannt. Auch Nahrungsmittel lösen keine ND aus, können aber einen Schub auslösen. Bei uns fiel gleich der Verdacht auf Kuhmilch, und der Hautzustand hat sich auch sehr gebessert als wir komlett darauf verzichtet haben. Als er letztens eine größere Menge Milch beim Bruder gemopst hatte, wurde gleich wieder ein Schub ausgelöst.Bei einem Flaschenkind ist das aber schwierig und sollte wohl mit dem Kinderarzt abgesprochen werden, da alle gängigen Ersatzmilchprodukte auf Kuhmilchbasis sind außer die Sojabasierten, und auf Soja würde ich jetzt nicht "ins Blaue hinein" umstellen.
Diese Sache mit den Bronchien geht übrigens durchaus einher mit Neurodermitis, das wusste ich auch nicht, hab ich jetzt am Montag vom Kia erfahren. Aber das gute daran ist, dass die guten Mittel für die Bronchien wie Singulair (was leider nicht jeder verschreibt da teuer) auch gegen Neurodermitis helfen. Im Nachhinen kann ich das bestätigen, immer wenn er ne Bronchitis hatte , war die Haut besser.....
Leider ist das Mittel nicht zur Behandlung von ND zugelassen, aber wenn ihr eh Probleme mit den Bronchien habt ist das ein Hintertürchen für akute ND-Schübe, unser letzter teilweise blutiger war nach 3 Tagen Singuair weggeblasen, und ich hab dabei ein besseres Gefühl als bei Elidel. Wie gesagt, sprich darüber nochmal mit Deinem Kinderarzt und mach ihn auch auf die Sache mit dem Singulair aufmerksam